Schlag den Raab

Ich glaube kaum, dass "EQ" eine Web2.0-Erfindung ist... hab das schon vor gut 10 Jahren in einem Buch gelesen ...
Das war auch nicht wörtlich gemeint, das ist meine etwas abwertend geneigte Einstellung gegenüber diesem "Kunstbegriff", EQ ist sachlich merkwürdig und schwammig formuliert und von genauen Messinstrumenten will ich erst gar nicht mal anfangen ;)
Quasi wie im Web2.0: Jeder darf jeden bewerten, eine Meinung haben oder sonstirgendwie irgendwas in die Waagschale werfen, genau wie beim "EQ".

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter formierte sich unterdessen eine wachsende Horde von Leuten, die sich in immer gröberem Spott über den jungen Mann überboten, für den sie früh und konsequent den Spitz- und Erkennungsnamen #hassmartin erfunden hatten. (Unklar blieb dabei allerdings, welchen Grund nun ausgerechnet diese Leute haben sollten, sich mit ihrer begeistert zur Schau gestellten Asozialität dem sozial ungeschickten Kandidaten überlegen zu fühlen.)
Der Teil in den Klammern trifft es wohl am besten ;), das Publikum hat seinen "EQ" dem der Kandidaten demnach sehr schnell angepasst - EQ, ein wackeliges Spiel ;)
 
Das hat auch keiner behauptet.

Als Entertainer kann er es nur besser verpacken, sprich man nimmt es ihm nicht übel. Siehe z.B. Harald Schmidt: der hat früher seine "Negerwitzchen" gemacht, war ein alter Busengrapscher und durfte auch sonst gut reinhauen.
Trotzdem würde sich darüber kein (normal denkender) Mensch beschweren.
 
Das hat auch keiner behauptet.

Als Entertainer kann er es nur besser verpacken, sprich man nimmt es ihm nicht übel. Siehe z.B. Harald Schmidt: der hat früher seine "Negerwitzchen" gemacht, war ein alter Busengrapscher und durfte auch sonst gut reinhauen.
Trotzdem würde sich darüber kein (normal denkender) Mensch beschweren.

Das mag vielleicht alles sein, aber geh mal auf Google und geb mal "Hans-Martin Raab" ein. Du wirst dich wundern...

Oder klick einfach hier drauf:Klick mich...

Wie war das mit fertig machen ???
Siehe hier !
 
Als Entertainer kann er es nur besser verpacken, sprich man nimmt es ihm nicht übel. Siehe z.B. Harald Schmidt: der hat früher seine "Negerwitzchen" gemacht, war ein alter Busengrapscher und durfte auch sonst gut reinhauen.
Trotzdem würde sich darüber kein (normal denkender) Mensch beschweren.

Sehr guter Vergleich!
Auch wenn S. Raab und H. Schmidt sicher in unterschiedlichen Ligen spielen, wissen sie eben beide, wie sie manche Sachen sagen müssen/dürfen (und was sie besser nicht sagen), um nicht arrogant oder peinlich rüberzukommen.

Die genau selben Sprüche wie der Kerl hätte auch der Raab bringen können, aber bei dem hätte es nicht beleidigend und überheblich gewirkt (weil er es auch nicht so gemeint hätte).
 
Ich bin total gegen Gewalt und gegen all diese Drohungen...

Stefan Raab hätte eben solch ein Aufreten NICHT gehabt. Er hat bislang bei allen Sendungen, wo er verloren hat (zumindestens meines Wissens nach) dem Gegner gratuliert, hat geklatscht und war sportlich mehr als fair (obwohl er selbst sehr verbissen ist und um alles in der Welt gewinnen will).

Ich nehme an, dass Hans Martin von genug Professionellen heute ein perfektes Auftreten beigebracht bekommen hat, sodass die Sendung wahrscheinlich nicht den gewünschten "Das wird geil heute"-Effekt haben wird, den alle erwarten...

Ich gönne jedem Gewinner das Geld, ich gratuliere dem Hans Martin auch dazu...dass sein Verhalten aber unter jeder Sau ist (und schon immer war - siehe die Seite der Maturazeitung über ihn) muss ich trotzdem nicht für gut heißen und darüber darf meiner Meinung nach schon sachlich diskutiert werden, ohne dass man gleich nach Cybermobbing schreit...
 
...aber ich bitte euch, es ist doch gerade Stefan Raab, der seit 20 Jahren andere Menschen durch seine Witzchen niedermacht und dabei schon oft genug den falschen Ton getroffen hat. Bei Promis aber oft genug auch bei "Privatpersonen". Und auch ich fand das meistens lustig.
 
[...] es ist doch gerade Stefan Raab, der seit 20 Jahren andere Menschen durch seine Witzchen niedermacht und dabei schon oft genug den falschen Ton getroffen hat.
Er ist manchmal auch über's Ziel hinaus geschossen, das ist richtig. Letztendlich ist er dadurch aber bekannt geworden, einigen Leuten sicherlich auch auf eine etwas unsympathische Weise.

Heute ist er aber auch schon deutlich friedlicher, auch wenn bei TV Total regelmäßig Leute einen ordentlichen Seitenhieb bekommen.

Raab ist jetzt seit einigen Jahren dabei, hat zig Trainings gemacht, weiß genau wie er auftreten muss und wie welche Aktion von der Kamera wirkt. Er kann mit dem Publikum spielen. All das kann jemand der zum ersten Mal im Fernsehen ist natürlich nicht. Von daher ist jeder Vergleich zwischen Raab und Hans-Martin hinfällig.
 
...aber ich bitte euch, es ist doch gerade Stefan Raab, der seit 20 Jahren andere Menschen durch seine Witzchen niedermacht und dabei schon oft genug den falschen Ton getroffen hat.
Ich zappe zwar in diese Sendung immer nur rein, aber bei "Schlag den Raab" ist mir nicht aufgefallen, daß er das macht. Obwohl er extrem ehrgeizig ist, war er immer fair gegenüber dem Kandidaten (soweit ich das beurteilen kann).

Aber dem Typen wird's letztendlich egal sein - mit 500k € und einem Sieg bei "Schlag den Raab" dürfte es sich (in der Provinz) gut posen lassen.