Ist die GEZ-Abgabe gerechtfertigt?


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@alphaa: "Dokus" :LOL: von N24 oder NTV ("Geheimakte Ufo" oder "Reichsflugscheiben" etc.) Kann man doch nicht ernsthaft mit dem Angebot vergleichen, dass bei Arte, Phoenix oder 3sat zu finden ist.

Natürlich sind die Angebote wirklich gut von Phoenix und Arte, vergleichen kann man es dennoch. ;-) Sogar auf ZDF werden Dokus über UFOs und co. ausgestrahlt und nicht alle Dokus von N24 oder NTV sind automatisch schlecht. Ja, ich muss dennoch zugeben, dass zeitweise sehr oft die gleichen oder ähnlichen Dokus dort laufen. Dennoch sind diese sehr interessant, Z.B. wusste ich nicht, dass zum Ende des 2WK deutsche Kampfpiloten Kamikazeähnliche Aktionen ausgeübt haben.

Und unter dem Strich werden solche Lizenzgeschäfte wohl die Gebühren eher senken. Aber ist klar: wer in D Politik macht, ist ein Lügner, wer Recht spricht ein Weichei und wer beim öffentlich-Rechtlichen arbeitet korrupt...

Mir scheint du hast es kapiert. 8)
Spaß bei Seite: Dieses Lizenzgeschäft erinnert mich eher an ein Schneeballsystem. Wenn die Privaten (Die dann diese Produkte kaufen) auch noch mal weiter verkaufen würden, dann würden sie auch einsparen können oder sogar noch mehr Geld den ÖR geben, falls die mal mehr verlangen sollten. Wie oft soll denn der endgültige Konsument noch drauf zahlen?
Konsument A muss ÖR Geld geben, die sich u.a. durch Verkauf der Produkte an C zusätzliche Einnahmen generieren möchte und C soll dann Konsument A mit dem gleichen kram noch mal unterhalten, der dann allerdings durch Werbekonsum für das Produkt bezahlen soll, für das er bereits gezahlt hat.
Ich nenne das nicht nur "assozial", sondern es ist auch ganz schön assozial!

Keiner hat behauptet, dass der ö-re Rundfunk perfekt wäre. Natürlich gibt es dort Vetternwirtschaft, Seilschaften, Verschwendung, Misswirtschaft. Aber das alles ist doch kein Argument dafür, dass das Prinzip richtig ist und die Notwendigkeit FÜR solch ein Angebot besteht. Privatfernsehen ist keine Alternative - da abhängig von Interessen der Betreiber/Besitzer (siehe: USA), steuerfinanziertes Staatsfernsehen ist auch kritisch - (siehe: Russland).

Das macht es ja nur noch umso schlimmer. Dadurch das wir zahlen müssen, sollten wir doch das anrecht auf 100% Transparenz und Ordentlichkeit haben. Bei dem aktuellen VW Skandal kann jeder selbst entscheiden, ob er mit seinem nächsten Autokauf solch ein (assoziales) Verhalten unterstützen möchte oder nicht. So gesehen wurde ich die letzten Jahre und werde ich ja jetzt immer noch von der Politik erpresst, dass ich drogenabhängigen Radsport und mafiösen Fussball finanzieren muss, was ich aber eigentlich überhaupt nicht unterstützen möchte!
Ob das Prinzip richtig ist und die Notwendigkeit FÜR solch ein Angebot besteht, stelle ich mit Ausnahme des Journalismus/ der Nachrichten ganz klar in Frage. Bisher hat mir niemand einen klaren Beweis dafür geliefert, dass wir Unterhaltungsmedien finanzieren müssen. Aus der Geschichte (2WK, Vietnam, Kriege und Politik) wissen wir nur, dass es verdammt wichtig ist, dass wir unabhängigen und umfangreich den Journalismus unterstützen sollten! Da müssen wir uns auch nicht an Privatsender orientieren. Wo bleiben die Öffentlich-Rechtlichen-Printmedien? Da gibt es erst gar keinen Bezug zu privaten Printmedien.

Wenn man einer Firma (oder einer Person, Organisation, Verein, ...) beinahe beliebig viel Geld zur Verfügung stellt, wird auch beliebig viel Geld ausgegeben. Dass Sparsamkeit nicht unbedingt die erste Tugend eines Menschen ist, haben ja auch schon reichlich Könige, Pharaonen und Despoten in der Geschichte bewiesen. Am schlimmsten tritt Verschwendung immer dann auf, wenn es keinerlei Maßstäbe zur Kontrolle und Einflussnahme auf die erbrachte Leistung gibt. Genau das ist die Situation mit dem Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk!

Es ist noch viel Schlimmer, die Zocken sogar mit unserem Geld. Ein Arbeitskollege der in den 90er dort tätig war erzählte mir bereits wie die mit dem Geld spekuliert haben: https://www.spiegel.de/wirtschaft/o...-investmentfonds-verzockt-haben-a-619303.html

Und wie hier schon erwähnt - es gibt durchaus eine Kontrolle: Die ö-Re müssen ihren Bedarf vor der VEG rechtfertigen - die diese Wünsche bislang nicht einfach durchgewunken hat.

VEG? Kenn ich gar nicht. Was ist das? Ich kenne nur KEF und nenne es KIFF, weil ich es auch nicht mehr für seriös halte, da die nur "Empfehlungen" aussprechen, an die man sich nicht halten muss. Also chillen und nichts Aussagekräfitges bewirken. ... also Nutzlos!

Ich sehe als Negativbeispiel dazu Facebook...
Ohhhja, dazu mal folgenden Link: https://www.maz-online.de/Nachrichten/Politik/Facebook-das-Monster-in-meinem-Netz Heute erst gelesen. ^^
Aber zum Thema: Nur weil es andere social Media Groups jetzt schlecht machen, ist die Kritik bezüglich der eigenen Einflussnahme auf die Sender dennoch gerechtfertigt. Ich denke der Lösungsansatz hierbei wäre folgender: Statt einen Beitragsservice gibt es drei verschiedene und hinter jedem Beitragsservice stecken einige (weitaus weniger als gegenwärtig) Sender. Jeder Bürger muss von seinem Beitrag einen kleinen Prozentualen Ansatz an alle drei Service-Anstalten zahlen (damit eine Grundlage gesichert ist), aber einen Großteil des Beitrags darf er eigenständig so verteilen wie er möchte. Dann würde in der Dualen Medienlandschaft auf beiden Seiten ein Konkurrenzkampf/-druck entstehen, sowohl bei den Privaten Sendern als auch bei den ÖR.

Selbst recherchieren statt zu fressen, was vorgesetzt wird. Beides kann problematisch sein. In einem Fall klickt man nur auf das, was einen interessiert und begibt sich damit eventuell in die Filterblase. Andererseits frisst man was serviert wird schluckt - ja was? Die Filterblase eines anderen?

Die Aussage finde ich super! :mrgreen: Einem Kumpel habe ich mal so ähnlich argumentiert: Er meinte, dass man sich ja nur in einer Filterblase (wie Facebook) bewegen würde, wenn es die ÖR nicht geben würde (Obwohl ich Facebook nicht angesprochen habe). Daraufhin meinte ich auch nur zu ihm "Ja, da hast du recht. Nur jedes Medium bildet seine eigene Filterblase."
Wer kann den belegen, dass die Tagesschau wirklich korrekt ist? (Genauso natürlich auch für die anderen Medien!) Mir ist nur aufgefallen, dass seitdem die Shortnews aus Klamm raus sind, erhält man komischerweise auch weniger News über den ÖR-Rundfunk. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber grob war/ist es doch so dass die News auf klamm hauptsächlich von der dpa stammen und bei Shortnews aus aller Welt (wohl auch sehr viele von Privaten Medien). Wer behält denn jetzt noch den Öffentlichen Rundfunk im Auge?

Hier kommen wir auf den Punkt: Du geht von DEINEM Medienbedarf aus und projezierst ihn auf die Allgemeinheit. Im Endeffekt geht es doch überhaupt nicht um die Frage, ob du ARD und ZDF siehst, sondern darum, ob du anderen, deren Vorlieben sich von deinen unterscheiden und deshalb durchaus das Angebot nutzen, dieses gönnst oder nicht. In meinen Augen ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk ein soziologisches Umlagesystem - ALLE zahlen ein und alle KÖNNEN es nutzen - müssen aber nciht.

Kaufst du mir einen Porsche? Unabhängig davon ob du einen Porsche brauchst oder nicht, aber gönnst du mir die Vorliebe dieses Angebot zu nutzen? Das wäre auch ein soziologisches Umlagesystem, irrelevant davon ob ICH den Porsche brauche oder nicht. ;)
Mit "sozial" allein könnte man vieles rechtfertigen. Für unsere Gesellschaft sollten wir also eher darauf achten was "sozial notwendig" ist. Zum Beispiel das Gesundheitssystem (Krankenkasse und co.). Um es auf die atomare Ebene zu bringen: Wann man Tatort (Unterhaltungsmedien) schaut ist jedem selbst überlassen, aber wann man sich ein Bein bricht (oder andere Krankheit bekommt) macht keiner freiwillig.
Es hat also gar nichts mit sozial sein zu tun. Die einen sollen sozial sein und dafür zahlen, dass die anderen assozial sein können, weil sie zu faul sind eigenständig für ihre Unterhaltungssendungen zu zahlen. Ich denke, dass ist die richtige Perspekte, die man mal einnehmen sollte! :ugly:

Die Gehälter der Angestellten im ÖR sind nicht mit normalen Gehältern zu vergleichen, denn diese werden ja von den ÖR vorgenommen ohne das die Bürger darüber entscheiden können.

Intendant Tom Buhrow hat letztens bei Maischberger folgendes behauptet: Er habe den Job nie des Geldes wegen angenommen, aber im nachfolgendem Atemzug sagte er, dass in den privaten Medien sehr viel mehr gezahlt wird.
Das ist mal richtig heuchlerisch. Wenn er es nicht des Geldes wegen gemacht hätte, dann sollte er ein anständiges hohes Gehalt bekommen, also so ca. 120.000€/Jahr! Das sind bereits in unserer Gesellschaft spitzengehälter.
Unter folgendem Link ist die Sendung zu finden: https://mediathekviewweb.de/#query=Maischberger%20wozu%20brauchen%20wir%20noch%20ARD%20und%20ZDF
PS: War mal eine (wohl auch eine der ersten) etwas sachlichen Sendungen von den öffentlichen Medien selbst zum Thema Rundfunkbeitrag.

Die Gehälter im ö-re liegen meines Erachtens im Muttelfeld, wenn man sie mit Managergehältern in der freien Wirtschaft vergleicht. Der Intendant des WDR (größte öffentlich-rechtliche Sendeanstalt) bekommt knapp 370.000€ pro Jahr.

Welcher Konzernchef gibt sich mit so wenig zufrieden?

Nur unterliegt der ÖR nicht der freien Wirtschaft, also haben die sich gefälligst auch anzupassen. Nur weil bei den ganzen Konzernen schon zu unrecht so viel Geld vertickt wird heißt es nicht, dass es hier richtig ist. Wer sagt denn dass es richtig sei, dass Manager so viel Geld bekommen sollten? Ich trage neuerdings die Theorie, dass wir neben dem Mindestlohn auch ein Maximallohn brauchen. Ganz einfach deswegen, weil ich bisher nie jemanden Verantwortung tragen sehen habe, wenn die Kacke mal am Dampfen ist. Zuletzt jetzt auch bei der VW-Krise. Boni statt Strafzahlungen, so schaut die Realität aus. Sagt aber nichts darüber aus, ob das richtig ist!
Hat der Intendant einen 25h-Arbeitstag oder wieso bekommt der so viel? Sorry, aber wenn das nicht passt melde ich mich sofort freiwillig, den Job zum halben Preis zu machen. Ach was solls, ich machs für 100.000 und die Forelle pack ich auch noch oben drauf! (Ganz im Marktschreier stil:mrgreen:)
1-2 Jahre Einarbeitung und ich hätte einen Job fürs Leben. Ich bin recht Bescheiden, Pflegeleicht, brauch also nicht viel, keine Rolex, keine Villa und den Porsche brauchst du mir dann auch nicht mehr vor die Tür stellen. ^^ Minimalisten leben sowieso glücklicher und nur nebenbei, man hat bereits festgestellt, dass Geld nur bis zu einem Einkommen von 60.000€ - 80.000€ glücklich macht. Ist also sogar noch spielraum nach unten.
... mal ganz im Ernst: Jeder Arzt, der Leben rettet; jede Pflegekraft, die sich um Menschen kümmert und bestimmt noch einige andere (die mir nicht so schnell einfallen).... haben doch weit aus mehr verdient, als so ein dahergelaufener Möchtegernintendant, der es nicht mal geschafft hat einen anständigen öffentlich-rechtlichen-Rundfunk auf die Beine zu stellen und dann noch das gegenwärtige unsoziale System verteidigt. Es hat also eher was mit Anstand zu tun, wenn man solch einen Posten besetzt und wenn es dem Intendanten nicht passt, kann er ja in die freie Wirtschaft wechseln!

Wobei die Diskussion hier fast überflüssig wäre, wenn man einfach dazu mal einen Volksentscheid machen würde. Ich weiß, wird gar nicht gern gesehen, wenn man Demokratie will. Aber der ÖR Rundfunk soll doch nur für das Volk sein, oder? Ist denn tatsächlich die Mehrheit der Deutschen für dieses Modell oder nicht? Ganz unabhängig davon, ob nun Unterhaltung wie Tatort, Musikantenstadl oder was weiß ich. Mit Nachrichten, Bildung, Sport, ... alles das jetzt auch zur undefinierten Grundversorgung gehört und aktuell 17,50 Euro/Monat kostet und spätestens 2021 über 19 Euro. Will die Mehrheit die ÖR oder nicht? Einfache Frage, simples Ja oder Nein und kein "Vielleicht, aber nur wenn...". Würde mich brennend interessieren.

So einfach ist es dann aber doch nicht. Das sind jetzt zwei verschiedene Fragen, die du da erwähnst. Die Zweite Frage könnte man auch noch unterteilen.
Frage 1: "Wollen Sie dieses Modell?" Meine Antwort: Nein!
Frage 2a: "Wollen Sie den ÖR, so wie er jetzt ist beibehalten?" Meine Antwort: Nein!
Frage 2b: "Wollen Sie einen ÖR?" Meine Antwort: Ja!
Das ist ja das Problem. Es ist nicht schwarz oder weiß! Zumal vor der Umfrage die Bürger auch aufgeklärt werden sollten. Sachlich die Pro und Kontras auflisten und den Bürgern zeigen wo die Probleme liegen. Gegenwärtig würden wohl zu viele Bürger das aktuelle System befürworten, weil sie nur die eine Aussage im Kopf haben "Wir brauchen unabhängige Medien". Dabei ist es richtig zu sagen, dass wir unabhängigen Journalismus brauchen, unabhängige Medien sind da zweitrangig. Was bringt mir ein unabhängig produzierter Tatort? :mrgreen:

Die Frage ist, warum man Unterhaltungsformen aus der Grundversorgung 'raushalten sollte oder muss.

Die Frage ist eher, warum man Unterhaltungsformen überhaupt in die Grundversorgung reinpacken sollte!?
Denk an den Porsche! Achnee, an meinen Porsche, den du ja zahlen sollst! ;) Ich kenne keinen klaren (wissenschaftlichen, geschichtlichen) Bezug, der angibt, dass Unterhaltungsmedien für unsere Gesellschaft Systemrelevant sind.




Mir scheint es immer wieder so, als würden die Leute den Überblick verlieren und gar nicht mehr das Grundlegende hinterfragen. Hätte man zu Beginn des ÖR gleich gesagt, dass man eine Haushaltspauschale einführen will, damit das Programm finanziert wird, dann wären vermutlich die meisten Menschen auf die Barrikaden gegangen und hätten sich dagegen gewährt. Der ÖR ist allerdings in einem so schleichenden Prozess in unsere Gesellschaft gerutscht, dass den Leuten gar nicht mehr bewusst ist, was alles dahinter steckt. Wir Bürger haben doch gar keinen Einfluss auf den ÖR. Wir sollen nur das Geld liefern, abhängig sind die Anstalten von denen, die dafür sorgen, dass das Geld fließt. Und wer sorgt dafür, dass das Geld fließt? Das sieht man spätestens dann, wenn man die Zahlung einstellt: Die Stadt kommt, Kontopfändung, mit Staatsgewalt wird dann der Bürger geistig durchgeprügelt und wenn das nicht hilft gehts sogar ab in Knast. Wow, super unser verständnis von Unabhängigen Medien.
Jedem sollte bewusst sein, dass es keine Unabhängigen Medien gibt. Auch der Journalist will seine Brötchen verdienen und muss ja irgendwoher Geld bekommen. Die Medien sollten ein Auge auf den Staat werfen, aber wer wirft ein Auge auf die Medien?

Andersrum kann man es natürlich auch sehen:
Die Rundfunkanstalten haben einen Auftrag vom Staat bekommen. Was passiert, wenn Landesminister den Rundfunkstaatsvertrag nicht mehr unterschreiben und der Staat den Auftrag einfach streicht? Dann stehen die Rundfunkanstalten schneller blöd dar als sie in einem Demokratisch Land sollten. Soviel mal zur "Demokratieabgabe" und der Unabhängigkeit.

Wir brauchen den Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk, wenn der sich aber bald nicht zu einem besseren ändert geht er unter! Ich kann mich irren, sehe aber das Schiff bereits sinken und das was Politiker und vorallem Intendanten machen ist noch Löcher reinzubohren.
Man kann den Rundfunkbeitrag nicht dauerhaft mit "Wir brauchen unabhängige Medien" rechtfertigen. Das bezieht sich auf Nachrichten, aber das war es dann auch schon!
Fakt ist, dass 3/4 der AfD-Wähler Protestwähler sind. Die CDU und SPD tragen die große Mitschuld, dass es erst zur AfD gekommen ist und genauso ist es bezüglich der Medien und Pegida oder wie gegenwärtig in Cottbus mit "Zukunft Heimat" Demos. Die Medien haben erheblichen Einfluss und tragen auch eine Mitschuld, dass die Gruppierungen nicht ernst genommen werden und einfach nur als "rechter mob" dargestellt werden. Da machen es sich die Medien auch wirklich zu einfach.
...und genauso ist es mit dem Thema ÖRR. Die Intendanten und Politiker wenn es die ÖR-Medien nicht mehr geben sollte. ...weil sie zu bl*d waren 2013 einen anständigen, sozialen Öffentlich-Rechtlichen-Rundfunk auf die Beine zu stellen.
 
Fakt ist trotzdem, das sich die ÖR an Ihren Zwangs-Einnahmen [Rundfunkgebühren] maßlos bereichern.
Nicht das die Anstalten das Zwangsweise eingetriebene Geld anhäufen würde. NEIN ! Sie verteilen es unter Ihren Armen (Ihres Gleichen) denn es kann ja nicht sein, das eine (mittlerweile entlassene Lottofee) Monica Lierhaus, Lotterie-Botschafterin nur 450?000 €/Jahr verdient, oder ein Herr Dieter Bohlen, DSDS-Juror pro Staffel nur 1,2 Mio erhält .

Das streichen einer oder gar zweier Nullen vor dem Komma würde bestimmt keinem der Zwangsabgabenzahler (Also alle zur Zwangsabgaben [Rundfunkgebühren] genötigten Bürger) weh tun. (Denn Sie müssten dann bestimmt etwas weniger Zwangssteuern [Rundfunkgebühren] zahlen) Auch wenn dann die Betroffenen Zwangsabgabenbereicherer etwas weniger verdienen würden.
 
:roll: nur weil du es ständig wiederholst, wird es nicht wahrer! Frau Lierhaus erhielt ihr Geld von der Lotteriegesellschaft, NICHT vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen! ERHIELT - der Vertrag ist LÄNGST (seit 2013) ausgelaufen! Ist das so schwer zu verstehen?
 
Und Du scheinst nicht verstehen zu wollen, das die ÖR auch durch Werbeeinnahmen sich finanzieren können und bei weitem nicht auf die Milliarden durch diese Zwangsabgabe angewiesen wären. Wenn Sie sich nicht selber Ihre Gagen immer noch weiter in die Höhe treiben würden.
Aber Du stehst ja sicherlich auf die nächste Gebührenerhöhung bei gleichbleibend extrem schlechter Qualität des gesendeten.
 
Und Du scheinst nicht verstehen zu wollen, das die ÖR auch durch Werbeeinnahmen sich finanzieren können...


Natürlich - unter gleichzeitiger Abhängigkeit vom Wohlwollen und Interessen der Werbe“Partner“. Glaubst du, es gäbe kritische Berichterstattung über Dinge wie den Abgasskandal, wenn sämtliche Fernsehsender werbefinanziert wären? Der Werbeetat der Autoindustrie ist enorm!

Und noch mal: das Honorar (nicht Gage!) von Monika Lierhaus wurde durch die Lotteriegesellschaft „in die Höhe getrieben“, NICHT DURCH die Rundfunkanstalt :pray:

P.S.: und du siehst die Qualität der Werbefinanzierten Sender wie RTL und SAT1 höher als die des Ö-Re? :LOL:
 
@All4you Du verwechselst hier zwei verschieden dinge. Nicht alles was der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausstrahlt, hat er auch selbst produziert.
 
So einfach ist es dann aber doch nicht. Das sind jetzt zwei verschiedene Fragen, die du da erwähnst. Die Zweite Frage könnte man auch noch unterteilen.
Frage 1: "Wollen Sie dieses Modell?" Meine Antwort: Nein!
Frage 2a: "Wollen Sie den ÖR, so wie er jetzt ist beibehalten?" Meine Antwort: Nein!
Frage 2b: "Wollen Sie einen ÖR?" Meine Antwort: Ja!
Das ist ja das Problem. Es ist nicht schwarz oder weiß!
Es ist immer nur so schwer, wie wir es uns machen. Stehen nur 2 Punkte zur Wahl, wird auch nur zwischen den beiden Punkten entschieden. Klares Votum. Je mehr Antwortmöglichkeiten, desto mehr verteilen sich auch die Antworten. Wie eben auch bei Dir: "Ja, ÖR ist schon ganz nett. Würde ihn gern behalten, aber anders in den Punkten a, b und c". Und ein anderer bemängelt die Punkte d, e und f.

Ja, auch für mich gibt es ein paar wenige sehenswerte Sendungen. Aber wenn ich nun die Wahl hätte und mich entscheiden müsste, würde ich mich am Ende gegen den ÖR entscheiden. Denn ich will am Ende nicht darüber abstimmen müssen, welcher Tatort bleiben und wie viele Folgen da pro Jahr gedreht werden sollen/dürfen.

Die Schweizer haben kürzlich darüber abgestimmt und sich mehrheitlich für die ÖR ausgesprochen. Übrigens mit den gleichen Argumenten, die auch hier von den Befürwortern des ÖR aufgefahren werden. Die Gebühren in der Schweiz sind zwar wesentlich höher als bei uns, allerdings auch die Lebenshaltungskosten und Gehälter. Dürfte sich also etwa die Waage halten... Finde ich interessant. Vor allem bin ich tierisch neidisch auf deren Entwicklungsstufe der Demokratie.
 
Natürlich - unter gleichzeitiger Abhängigkeit vom Wohlwollen und Interessen der Werbe“Partner“.
Und wieder diese Werbeleier der Abgabenindustrie! Seltsamerweise sehe ich keine Unterschiede bei den Nachrichten. Egal ob jetzt von den Zwangsabgaben Überfinanzierten ÖR-Sendern oder denen die von der Werbeindustrie finanziert werden.
Glaubst du, es gäbe kritische Berichterstattung über Dinge wie den Abgasskandal, wenn sämtliche Fernsehsender werbefinanziert wären?
Ja, denn nicht alle Sender lassen sich von einer Industrie kaufen. Dem Zigarettenhersteller sind die Probleme der Autoindustrie egal, als Bsp. Außerdem was nützt ein Skandal, wenn die Medien sofort eine Schuldfrage ablehnen. Hier sehe ich eher eine gekaufte Öffentliche Rechtliche Mediennutzung durch die Regierung, da auch Sie an manchen Autokonzernen beteiligt sind.
Der Werbeetat der Autoindustrie ist enorm!
Der von anderen Industriezweigen aber auch.
Und noch mal: das Honorar (nicht Gage!) von Monika Lierhaus wurde durch die Lotteriegesellschaft „in die Höhe getrieben“, NICHT DURCH die Rundfunkanstalt :pray:
Okay, dann ist das halt die Verschwendung der Lottoindustrie, die sich ja den Platz im Fernsehen ja auch erkaufen muss, damit man die Lottoziehung (früher) gesendet hat. Heute werden die Zahlen ja komplett ohne die Öffentlichkeit gezogen (ernannt). Aber das ist ein anderes Thema.

Okay dann halt das erste Honnorar für Thomas Gottschalk`s erste "Wetten das" Sendung. . . Okay 25.000,- DM sind bestimmt sehr sehr wenig für einen Neuling und für die maximale Sendezeit von ?? 45 Minuten? Wie viele Beispiele von Zwangsabgabenveruntreuung muss ich hier noch bringen? Bis auch Du erkennst/akzeptierst, das die monatlichen Gebühren viel zu hoch sind.
P.S.: und du siehst die Qualität der Werbefinanzierten Sender wie RTL und SAT1 höher als die des Ö-Re? :LOL:
Habe ich das gesagt oder geschrieben ? NEIN! Das ist wieder einmal eine Lüge von Dir! :evil:
Nur auch Du musst zugeben, das das Fernsehangebot von den ÖR-Sendern nicht das Gelbe vom Ei ist. Zu viel Schrott, finanziert durch die Zwangsabgaben. Nicht durch die Zuschauer als solches.
Denn ich für meinen Teil habe gar keinen Fernseher!
Sollen die ÖR-Sender Ihr Program verschlüsseln, damit man (die die es sehen wollen) es nur noch im Abo (also bezahlt) ansehen kann. Damit müssten dann nicht alle für die ÖR-Sender bezahlen, auch wenn Sie deren Angebot nicht erhalten wollen.
Du musst ja auch nicht für den Kebab-Stand im Nachbarort bezahlen (Kebabzwangsabgabe), nur weil er da steht und (SORRY für die Annahme) selber Veganer bist, der keinen Kebab isst.

Oder ist für Dich eine Kebabzwangsabgabe genauso legitim wie die Rundfunkgebühren die seltsamerweise immer höher werden, obwohl das Angebot immer Fragwürdiger wird.
 
@All4you Du verwechselst hier zwei verschieden dinge. Nicht alles was der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausstrahlt, hat er auch selbst produziert.
Nein das verwechsel ich nicht! Genau deshalb kann ich eine Zwangsabgabe nicht in dieser Höhe akzeptieren. Würden die ÖR-Sender nicht selber auf allgemein zugängliches (oft kostenfreies) Material zugreifen, dann würde ich eine Abgabe befürworten. Doch gerade im Zeitalter des Internet`s. Greifen die ÖR-Sender oft nur auf kostenfreies Material zu und verkaufen es als gebührenpflichtige Recherche. Und um noch mehr abkassieren zu können, erfinden Sie Ihre eigenen Kosten. Die da wären, Gehälter für Ihre Mitarbeiter (diese sind bestimmt nicht sehr klein) da Sie hier keine Rechtfertigung benötigen. Genauso wie bei der Finanzierung irgend welcher Unterhaltungsshows. Beispiele hatte ich schon früher genannt. Aber auch für Dich hier eines, Harald Schmidt. 8 Millionen für 60 Sendungen in einem Jahr.
 
Aber auch für Dich hier eines, Harald Schmidt. 8 Millionen für 60 Sendungen in einem Jahr.
... Entspricht einem Produktionsetat von ~133.000 € pro Sendung - inklusive Gage für Harry. (aus deiner Quelle übernommen)

Und wieder diese Werbeleier der Abgabenindustrie! Seltsamerweise sehe ich keine Unterschiede bei den Nachrichten. Egal ob jetzt von den Zwangsabgaben Überfinanzierten ÖR-Sendern oder denen die von der Werbeindustrie finanziert werden.
Wei es hierzulande eben auch Sender gibt, die nicht werbefinanziert werden. Der Marktdruck ist eben vorhanden, würde aber weg fallen, wenn es nur noch Werbefinanzierte Sender gäbe.
Ja, denn nicht alle Sender lassen sich von einer Industrie kaufen. Dem Zigarettenhersteller sind die Probleme der Autoindustrie egal, als Bsp.
Gut, gehen wir es durch: heute ist ein Skanadal in der Autoindustrie das Thema - Man berichtet, bekommt im Gegenzug weniger Geld vom Autokonzern, dafür bezahlt die Tabakindustreie mehr. Nächster Skandal betrifft aber die Tabakindustrie! Man berichtet, die buchen weniger Werbung... glaubst du, das die Autoindustrie jetzt wieder MEHR Werbung bucht? (Ja ich weiß, es gibt dann auch eine 3., 4. oder 1000. Industrie, die nicht betroffen ist, aber irgendwann werden auch Unbeteiligte sagen: Wir zahlen euch für eure Werbeslots nicht mehr so viel, wie ihr verlangt, weil die Nachfrage danach einfach fehlt...)
Außerdem was nützt ein Skandal, wenn die Medien sofort eine Schuldfrage ablehnen. Hier sehe ich eher eine gekaufte Öffentliche Rechtliche Mediennutzung durch die Regierung, da auch Sie an manchen Autokonzernen beteiligt sind.
das die Regierung sich von der Industrie am Nasenring durch die Manege führen lässt, ist Teil des Skandals, nicht die Schuld der Medien...
Okay dann halt das erste Honnorar für Thomas Gottschalk`s erste "Wetten das" Sendung. . . Okay 25.000,- DM sind bestimmt sehr sehr wenig für einen Neuling und für die maximale Sendezeit von ?? 45 Minuten? Wie viele Beispiele von Zwangsabgabenveruntreuung muss ich hier noch bringen? Bis auch Du erkennst/akzeptierst, das die monatlichen Gebühren viel zu hoch sind.
Auch steht wieder die Frage im Raum: Wie verkauft sich ein Moderator bei Gagenverhandlungen? Meines Wissens hat Gottschalk bei RTL deutlich mehr verdient als beim ZDF - u.a. ein Grund, warum er damals auch gewechselt ist. Ich finde es auch überzogen, aber die Gehälter von Sportlern finde ich auch übertrieben. Aber der Markt gibt es her.
Habe ich das gesagt oder geschrieben ? NEIN!
der Sinn und Zweck eines Fragezeichens :)arrow:?) am Ende eines Satzes ist dir aber schon klar, oder? :p
Das ist wieder einmal eine Lüge von Dir! :evil:
Okay, dann freue ich mich, festzustellen, dass auch du der Meinung bisst, das Ö-Re Fernsehen ist besser als das werbefinanzierte Privatfernsehen - da jede Behauptung des Gegenteils ja eine Lüge ist... :shifty:
Nur auch Du musst zugeben, das das Fernsehangebot von den ÖR-Sendern nicht das Gelbe vom Ei ist. Zu viel Schrott, finanziert durch die Zwangsabgaben. Nicht durch die Zuschauer als solches.
Denn ich für meinen Teil habe gar keinen Fernseher!
Das ist schon seit mehreren Jahren nicht mehr Relevant, ob du einer Fernseher besitzt oder nicht - das Programm ist auch im Netz oder mobil abrufbar. Natürlich gibt es viel Schrott - aber solange der Schrott eine gute Quote hat, gibt es nachfrage danach. Egal, ob das Musikantenstadl ist oder DSDS...
Sollen die ÖR-Sender Ihr Program verschlüsseln, damit man (die die es sehen wollen) es nur noch im Abo (also bezahlt) ansehen kann. Damit müssten dann nicht alle für die ÖR-Sender bezahlen, auch wenn Sie deren Angebot nicht erhalten wollen.
Auch Abo-Sender bieten kein Vollprogramm - Siehe Sky. Die Vielfalt würde darunter Leiden - in der Regel also Programm, das nciht so sehr auf Quote, aber bessere Qualität aus ist (Arte, 3Sat etc.)

Deine "Dönerabgabe" ist übrigens Quatsch - ist mit Fernsehen bzw. Medien nicht vergleichbar!
 
So manch einer hat wohl überhaupt nichts verstanden.

Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist jederzeit frei Empfangbar und unverschlüsselt. Eine Gewähr, die man bei Privaten Sendern nicht hat. Somit ist gewährleistet, dass auch zukünftig jeder sein Recht auf Informationen durch Fernsehen wahrnehmen kann.

Ein Zwanghafter Umstieg auf andere Informationsmöglichkeiten ist somit nicht erforderlich.

Im Übrigen: Ich bin mir sicher dass die Privaten schon längst alle verschlüsselt, also gegen Bezahlung, zu Empfangen wären, gäbe es den frei Empfangbaren ÖR erst gar nicht. Bisschen weiterdenken wäre nicht schlecht.

Die Finanzierungsfrage: Der ÖR ist weder privatwirtschaftlichen noch staatlichen Interessen verpflichtet, sondern ausschließlich dem Gemeinwohl. Damit darf dieser weder abhängig von Werbung sein, noch von Steuerzuwendung. Somit bleibt nur das Gebührenmodell.

Weiterhin gilt zu beachten: Von den Gebühren sind die Ärmsten der Armen befreit. Somit ist es auch eine Sicherstellung, dass diese Menschen TV und Radio empfangen können. Damit ist der Informationsauftrag erfüllt.

Genau genommen soll der ÖR mit seinen Programmangeboten „zur Information, Bildung, Beratung, Kultur und Unterhaltung einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung“ leisten.

Im Gegensatz zu den Privaten Sendern ist der ÖR Verpflichtet eine Grundversorgung zu leisten. Also ein Empfang seiner Programme überall in Deutschland zu gewährleisten. Private können hingegen wirtschaftliche Überlegungen mit einbeziehen und sind nicht gezwungen überall ihre Sendungen anzubieten. Praktisch gesehen ist das ÖR unser aller Grundversorger.

Nun zu denen, die gegen den ÖR sind:
Ihr seid allesamt gegen die Solidargemeinschaft. Denn nur die Solidargemeinschaft selbst kann sicherstellen, dass auch die Ärmsten der Armen, egal wo diese in Deutschland leben, deren Recht auf Information, Bildung, Beratung etc. wahrnehmen können!!
Die Sender des ÖR sind auch nicht Staatsgebunden, sondern unabhängig.
Mag sein, dass Euch das eine oder andere nicht gefällt, was dort berichtet wird. Andere Meinungen als Eure haben auch eine Berechtigung, nicht nur Eure eigene!!!

Diese Sicherstellung ist wichtig und erforderlich.

An dem Grundpfeilern dieses Systems darf nicht gerüttelt werden!
Das System ein wenig anpassen, dagegen spricht an und für sich nichts. Jedoch darf unter keinen Umständen der Auftrag der Grundversorgung geändert werden. Man kann sehr wohl untersuchen, wo eventuell Kosten eingespart werden könnten. Dazu gehört natürlich auch die Überprüfung, ob nicht teilweise Verwaltungen zusammengelegt werden sollten.
 
So manch einer hat wohl überhaupt nichts verstanden.

Da fangen wir bei dir doch gleich mal an.

Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist jederzeit frei Empfangbar und unverschlüsselt. Eine Gewähr, die man bei Privaten Sendern nicht hat. Somit ist gewährleistet, dass auch zukünftig jeder sein Recht auf Informationen durch Fernsehen wahrnehmen kann.

Hab kein TV-Gerät zuhause, damit kann ich es nicht "jederzeit" empfangen! Wo ist mein Recht auf Informationen durch Printmedien? Schon mal so rum gedacht? Die Befürworter klammern ganz schön an der Technologie des "Fernsehens". Im Internet ist es nicht viel besser. Schön und gut, dass ich das Angebot runterladen kann, aber wenn da sowas steht wie "Dieser Inhalt darf aus rechtlichen Gründen im Internet nicht dargestellt werden" Dann frage ich mich noch mal womit man die Gebührenumstellung 2013 Befürwortet hat? Ich hab also gerade klar bewiesen, dass ich über andere Medien (als dem Fernseher) nicht alles erhalten kann.

Im Übrigen: Ich bin mir sicher dass die Privaten schon längst alle verschlüsselt, also gegen Bezahlung, zu Empfangen wären, gäbe es den frei Empfangbaren ÖR erst gar nicht. Bisschen weiterdenken wäre nicht schlecht.

Wenn du schon das weiterdenken verlangst dann halt dich daran. Also klär mich auf! Vielleicht hab ich ja wirklich was übersehen, aber bisher steht da nur eine Behauptung, die ich nicht nachvollziehen kann.

Die Finanzierungsfrage: Der ÖR ist weder privatwirtschaftlichen noch staatlichen Interessen verpflichtet, sondern ausschließlich dem Gemeinwohl. Damit darf dieser weder abhängig von Werbung sein, noch von Steuerzuwendung. Somit bleibt nur das Gebührenmodell.

Werbung taucht mit auf, also sind sie auch von Werbung abhängig.

Weiterhin gilt zu beachten: Von den Gebühren sind die Ärmsten der Armen befreit. Somit ist es auch eine Sicherstellung, dass diese Menschen TV und Radio empfangen können. Damit ist der Informationsauftrag erfüllt.

Schön, dass sich die Ärmsten der Armen das leisten können. Ich hab nicht mal einen Fernseher :ugly: vermutlich macht mich das aber viel reicher. :mrgreen:
Also was hier als wichtig und nicht wichtig erachtet wird, dass wird hier im Forum in mühseliger Diskussion ermittelt und du schmeißt gleich wieder alles in einen Topf!?

Genau genommen soll der ÖR mit seinen Programmangeboten „zur Information, Bildung, Beratung, Kultur und Unterhaltung einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung“ leisten.

Fußball, Olympische Spiele, Tatort, Radsport.... Ja es gibt die von dir genannten Inhalte, aber ich lass mir nicht vorschreiben was Kultur ist, weil sich die Kultur frei entwickeln sollte und mit Bildung hat das ja auch nichts zu tun. Ich sehe hier nur Unterhaltung und das kann jeder selbst zahlen.
PS: Eventuell gibt es in den nächsten Olympischen-Spielen auch sowas wie schneevolleyball. Ist das Kultur? Definitiv noch nicht, kann aber vielleicht mal werden. Das Interesse der Allgemeinheit wird es zeigen, nicht die Zwangsfinanzierung einer Fernsehanstalt.

Im Gegensatz zu den Privaten Sendern ist der ÖR Verpflichtet eine Grundversorgung zu leisten. Also ein Empfang seiner Programme überall in Deutschland zu gewährleisten. Private können hingegen wirtschaftliche Überlegungen mit einbeziehen und sind nicht gezwungen überall ihre Sendungen anzubieten. Praktisch gesehen ist das ÖR unser aller Grundversorger.

Ja, da gebe ich dir mal Teilweise recht. Jedoch muss er das nicht in diesem Ausmaß tun. Dennoch kann ich seine Programme nicht überall in Deutschland empfangen. Ist auch eine falsche Aussage.

Nun zu denen, die gegen den ÖR sind:
Ihr seid allesamt gegen die Solidargemeinschaft. Denn nur die Solidargemeinschaft selbst kann sicherstellen, dass auch die Ärmsten der Armen, egal wo diese in Deutschland leben, deren Recht auf Information, Bildung, Beratung etc. wahrnehmen können!!
Die Sender des ÖR sind auch nicht Staatsgebunden, sondern unabhängig.
Mag sein, dass Euch das eine oder andere nicht gefällt, was dort berichtet wird. Andere Meinungen als Eure haben auch eine Berechtigung, nicht nur Eure eigene!!!

Nun zu denen, die blind für den ÖR sind:
Der ÖR wird durch die Landesminister der jeweiligen Bundesländer den Bürgern aufgezwungen und die Sie auch noch Werbung einspielen sind sie gegenüber den Privaten sogar von Politik und Werbung abhängig. --> Seit der willkürlichen Umstellung auf eine Wohnungsgebühr macht sich die Politik damit abhängiger den je. Vorher konnte man ja noch "Schwarzsehen" Wenn man nicht damit einverstanden war, dass mit seinem Geld schindluder getrieben wird. (Finanzierung vom drogenabhängigen Radsport, mafiösen FIFA,...). Natürlich brauchen wir einen ÖR, aber wir brauchen einen anständigen ÖR und ein gutes Finanzierungsmodell noch dazu! Wieso müssen Azubis und Studenten überhaupt zahlen? Auslandsstudenten müssen den vollen Betrag bezahlen, bekommen aber hier auch kein Bafög und haben mal gar nichts von dem Programm. Wie assozial ist das denn? Das hat also mit Solidargemeinschaft wenig zu tun.
Information, Bildung, Beratung, .... was hat das denn mit Unterhaltung wie "Tatort" zu tun? Ab wann seid ihr Befürworter denn endlich mal so sozial eure Unterhaltungsmedien eigenständig zu zahlen? ...und nicht auf Kosten von anderen zu profitieren. Im Internet nennt man das auch Produktpiraterie, wenn man sich Filme aus Hollywood anschaut, aber dafür nicht zahlt (In dem Fall nicht denn vollständigen Preis bezahlt!). So muss man das mal sehen!
Ist schon traurig, dass wir die Meinung des ÖR finanzieren sollen, aber die Meinungen der zig tausenden Bürger, die wie hier in Foren schreiben was wirklich schief läuft, wird erst gar nicht von den ÖR wahrgenommen. Ja höchstens mal ausgestrahlt in einer Talkshowrunde, aber danach ändert sich doch eh wieder nichts.
PS: Die Medien sind immer von etwas abhängig. Sowas wie unabhängige Medien gibt es nicht! Auch der Journalist möchte seine Brötchen verdienen. Sowas sollte jedem Bürger bewusst sein. Und der ÖR ist nicht von den Bürgern abhängig, weil die das Geld liefern, sondern er ist von den Politikern und Staat abhängig, die dafür sorgen, dass das Geld geliefert wird! Denn was passiert, wenn man nicht zahlt, sieht man ja zu hauf....

An dem Grundpfeilern dieses Systems darf nicht gerüttelt werden!
Das System ein wenig anpassen, dagegen spricht an und für sich nichts. Jedoch darf unter keinen Umständen der Auftrag der Grundversorgung geändert werden. Man kann sehr wohl untersuchen, wo eventuell Kosten eingespart werden könnten. Dazu gehört natürlich auch die Überprüfung, ob nicht teilweise Verwaltungen zusammengelegt werden sollten.

Der eine Grundpfeiler stand von anfang an schon schief. Es wäre ja mal schön, wenn sie sich an die "Grundversorgung" halten würden, aber der ÖR macht viel zu viel und viel zu intransparent. Mir ist ja bewusst, dass er nicht nur den Auftrag der Grundversorgung hat, denn er bekommt ja auch vom Staat den Auftrag für Kultur und Unterhaltung zu sorgen und das ist der schiefe Grundpfeiler! Gegen Bildung und Informationen (Nachrichten) ist ja überhaupt nichts einzuwenden. Obwohl Bildung ja auch Ländersache ist.
 
Andere Meinungen als Eure haben auch eine Berechtigung, nicht nur Eure eigene!!!

Merkst du eigentlich wie sehr sich diese Aussage mit dem Dogmatismus Deiner restlichen Aussagen widerspricht :ugly:

Ich habe auch keinen Fernseher und möchte weder für Propaganda gegen Russland oder andere Feindbilder, noch für eine übertriebene Grundversorgung noch für das Medium Fernsehen an sich zahlen. Man kann sich heutzutage gut informieren ohne einen Fernseher zu bemühen und man tut sehr gut daran auch mal die Medien aus dem Ausland zu bemühen, dann merkt man auch wie einseitig die Berịchterstattung eigentlich ist für die das milliardenschwerde Monster GEZ angeblich so notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
So manch einer hat wohl überhaupt nichts verstanden.
Doch schon, bin nur anderer Meinung.

Der öffentliche-rechtliche Rundfunk ist jederzeit frei Empfangbar und unverschlüsselt. Eine Gewähr, die man bei Privaten Sendern nicht hat. Somit ist gewährleistet, dass auch zukünftig jeder sein Recht auf Informationen durch Fernsehen wahrnehmen kann.
Die Kanalisation ist auch jederzeit mehr oder weniger frei begehbar. Trotzdem verzichte ich darauf.

Im Übrigen: Ich bin mir sicher dass die Privaten schon längst alle verschlüsselt, also gegen Bezahlung, zu Empfangen wären, gäbe es den frei Empfangbaren ÖR erst gar nicht. Bisschen weiterdenken wäre nicht schlecht.
Das kann gut sein. Aber ich verstehe nicht, was daran so schlimm wäre. Auch gilt doch dann das Gleiche wie für die ÖR: Wer es sehen will, muss zahlen. Ist das nicht überall sonst auch so? Du willst eine Dienstleistung, jemand bietet sie an, Du zahlst. Oder fragst Du vorher bei Dir im Haus nach, wer sich noch an der Reparatur Deines Autos beteiligt?

Die Finanzierungsfrage: Der ÖR ist weder privatwirtschaftlichen noch staatlichen Interessen verpflichtet, sondern ausschließlich dem Gemeinwohl. Damit darf dieser weder abhängig von Werbung sein, noch von Steuerzuwendung. Somit bleibt nur das Gebührenmodell.
Ja, hier liegt doch der berühmte Hase im Pfeffer. Ist es ein Gemeinwohl, welches von den meisten gewünscht wird? Dann ja - es ist durch Gebühren zu finanzieren. Dann bleibt nur die Frage, ob die Überwachung funktioniert bei der brutalen Geldverschwendung, ist aber ein anderes Thema.

Oder die Mehrheit wünscht es nicht. Dann dient er nur dem Selbstzweck. Für mich gehört der ÖR auf den Prüfstand der Demokratie. Besteht er, halte ich die Schnauze und zahle. Wenn nicht, dann gibt es keinen Cent mehr von mir und dieser aufgeblähte Apparat kann von mir aus vor Wut platzen.

Genau genommen soll der ÖR mit seinen Programmangeboten „[...] einen Beitrag zur Sicherung der Meinungsvielfalt und somit zur öffentlichen Meinungsbildung“ leisten.
Genau das tut er ja nicht. Die Nachrichten sind auf allen Kanälen beinahe deckungsgleich. Sowohl die Auswahl der Themen, als auch deren politisch korrekte gefällige Einordnung. Es ist absolut keine Meinungsvielfalt vorhanden, es erinnert eher an ein auf Linie gebrachtes Programm. Ansonsten: Bildung, Kultur, ... bieten auch die Privaten und seit es das Internet gibt, trägt das in vermutlich noch viel größerem Ausmaß bei.

Nun zu denen, die gegen den ÖR sind:
Ihr seid allesamt gegen die Solidargemeinschaft.
Wie gesagt: Wird der ÖR demokratisch legitimiert (und das bitte in regelmäßigen Abständen, etwa alle 5 oder 10 Jahre), dann sage ich nix mehr. Das ist er aber bislang nicht.

An dem Grundpfeilern dieses Systems darf nicht gerüttelt werden!
Ach nicht? Ich bin nicht für dieses System. Ich würde nicht nur rütteln, ich würde radikal die Abrissbirne nehmen, wenn auch nur 1 Stimme mehr gegen den Erhalt des ÖR wäre.

Aber wie immer wird auch in diesem Punkt die Meinung des Volkes gescheut wie der Teufel das Weihwasser...
 
WoW
Was für eine Diskusion für eine Steuer/Öffentliche-Zwangsabgabe!

Fakt ist, das es auch ohne dieser Gebühr eine Grundversorgung mit Informationen/Nachrichten geben würde.
Denn egal was man sich als Grundversorgungseinheit aussucht, es gibt immer einen Anbieter, der es auch kostenlos (Weil von irgend wem finanziert) anbietet.
Die Paranoia für eine Nachricht bezahlen zu müssen wird nur von der Nachrichten-Industrie implementiert.
Der Staat unterstützt diese Implementierung das er dadurch sehr viel Geld verdient. (Steuern/Abgaben/ etc.)
 
WoW
Was für eine Diskusion für eine Steuer/Zwangsabgabe!

Fakt ist, das es auch ohne dieser Gebühr eine Grundversorgung mit Informationen/Nachrichten geben würde.
Denn egal was man sich als Grundversorgungseinheit aussucht, es gibt immer einen Anbieter, der es auch kostenfrei (gratis) (Weil von irgend wem finanziert) anbietet.
Die Paranoia für eine Nachricht bezahlen zu müssen wird nur von der Nachrichten-Industrie implementiert.
Der Staat unterstützt diese Implementierung da er hierdurch sehr hohe Einnahmen erhält. (Steuern/Abgaben/ etc.)
 
Aus reiner Herzensgüte, hmm?
Natürlich nicht! Aber wenn man die Ausgaben auch noch absetzen kann. Oder denkst Du das Bayer nur wegen der Herzensgüte seinen Fussballclub finanziert.

Und warum muss ich mir jetzt bei denen von der Zwangsabgabe finanzierten immer noch mehr Werbung ansehen?
Oder Serien die 1969 produziert wurden . . .
Selbst Du solltest hier erkennen, das man damit fast keine Ausgaben hat und mit der Werbung doppelt verdient.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Übrigen: Ich bin mir sicher dass die Privaten schon längst alle verschlüsselt, also gegen Bezahlung, zu Empfangen wären, gäbe es den frei Empfangbaren ÖR erst gar nicht. Bisschen weiterdenken wäre nicht schlecht.

@rudiffm, du kannst gerne mal deine Behauptung erläutern oder war es doch nur eine hohle phrase?