Ihr könnt gerne anderer Meinung sein, aber das tut Deutschland ganz und gar nicht gut. Denn es funktioniert leider nur in der Theorie, dass alle Menschen, gleich welcher Sprache, Religion, Hautfarbe und Kultur, Tür an Tür leben und jeder jedem sein Leben leben lässt...

Das kannst du doch hier nicht den linken Träumern sagen :) Denen geht es nicht um realisierbarkeit, es geht denen rein um Theorie der Toleranz.

Letztens hab ich was nettes wieder im Bus erlebt. Zum einem ein älteres Ehepaar, die haben sich darüber aufgeregt das es bei uns am Markt keine deutschen Geschäfte mehr gibt, sondern nur Ausländische und haben sich über deren Art zu Leben aufgeregt. Aber als abschlußsatz kam, dass sie ja nichts gegen Ausländer haben , aber dennoch sollten doch die Gebiete Deutsch sein. Der Busfahrer unterhielt sich parallel mit jemanden darüber wie schlimm er doch das Verhalten von Türken findet, aber Rassist ist er ja nicht, er ist ja auch mit einer Ausländerin zusammen, da darf man ja auch gegen eine Volksgruppe reden *g*

Menschen verschiedener Herkunft werden sich immer schief gegenseitig anschauen, das gehört halt zum Alttag und wird sich auch nicht durch super Theorien beheben lassen.

Stimmt, da geht's ja um Politiker. Die sollten es tunlichst vermeiden, von der Materie Ahnung zu haben (deswegen sind wohl soviele juristen in der Regierung ).

Naja Ahnung sollten sie schon haben, aber ein Arzt sollte ja auch nicht seinen eigenen Vater operieren :) Oder ein Richter nicht sein eigenen Bruder richten. Vorbleastet zu sein ist nicht so gut *g*
 
Schlimm genug :) Daher bin ich auch der CDU in Duisburg nicht beigetreten. In der Führung saßen mir zu viele Ausländer. Wie soll man sich denn um die Integrationsproblme kümmern, wenn man vorbelastet ist :) Hat er denn eine türkische Freundin/Frau ? Wenn ja, trägt diese ein Kopftuch ? Hat er Kinder ? Sprechen diese Türkisch ? Spricht er mit seiner Frau/Freundin Türkisch ? Würd mich ja mal interessieren ?

Natürlich, die ganze Familie spricht einen ostanaloischen Dialekt, den keine 2000 Leute Außerhalb der Türkei sprechen... :yawn: :yawn: :yawn:
Natürlich ist er "vorbelastet" wer anderes sollte über Integration reden als Betroffene?

Vorurteile, nichts als Vorurteile! Du maßt dir an, aufgrund einiger weniger Eckdaten (Name, Herkunft, Religion) beurteilen zu können, wie loyal und integer eine bestimmte Person ist - halt , nein, wie "deutsch" sie sein könnte.

Und was deine Beispiele angeht: Toleranz ist nicht dert Garten Eden. Denn kann und will auch keiner herbeireden. Würde ich dir gegenüber sitzetn, würde ich dich auch schief ansehen, und das hat noch nicht mal was mit der Herkunft zu tun :biggrin:
Allerdings ist das weder Ziel noch Forderung von Integration, aber das werden die Rechten Betonköppe wohl nie verstehen... 8)

@photon: Folgt man der Argumentation von Wannabe, ist es irrelevant, ob man sich anpassen will oder nicht, es reicht schon, wenn die Herkunft nicht stimmt.
 
Natürlich, die ganze Familie spricht einen ostanaloischen Dialekt, den keine 2000 Leute Außerhalb der Türkei sprechen... :yawn: :yawn: :yawn:
Natürlich ist er "vorbelastet" wer anderes sollte über Integration reden als Betroffene?

Vorurteile, nichts als Vorurteile! Du maßt dir an, aufgrund einiger weniger Eckdaten (Name, Herkunft, Religion) beurteilen zu können, wie loyal und integer eine bestimmte Person ist - halt , nein, wie "deutsch" sie sein könnte.

du hast aber nicht auf die Fragen geantwortet inwiefern er eine Frau hat etc. :) Also ob das nun vorurteile sind oder ob die vermutungen zutreffen würd mich schon interessieren *g*

Und was deine Beispiele angeht: Toleranz ist nicht dert Garten Eden. Denn kann und will auch keiner herbeireden. Würde ich dir gegenüber sitzetn, würde ich dich auch schief ansehen, und das hat noch nicht mal was mit der Herkunft zu tun :biggrin:

Das wäre ja auch dein gute Recht und würd ich dir nie und nimmer übel nehmen :) Ich mag nur keine Gewalt, ansonsten akzeptiere ich gerne andere Meinungen und mache mir auch gerne gedanken darüber *g*

@photon: Folgt man der Argumentation von Wannabe, ist es irrelevant, ob man sich anpassen will oder nicht, es reicht schon, wenn die Herkunft nicht stimmt.

Richtig, alles andere wäre scheinheilig meines erachtens nach. Wobei nicht angepasste schneller anecken als angepasste. Aber die Geschichte zeigt immer wieder das in großer Not die Schuld auf "anders seiende" geschoben wird, da hilft selbst anpassen nicht viel. Die Not zeigt auch immer wieder, dass gemeinsamkeiten zum aushalten geführt haben. Wobei ich betonen möchte, dass ich gegen schuldzuweisungen bin gegenüber anderen Gruppen. Also Arbeitslosigkeit ist kein Problem das wir aufgrund von Ausländern haben, sowas bringt nicht viel, aber ich denke das es dennoch fakt ist.
 
du hast aber nicht auf die Fragen geantwortet inwiefern er eine Frau hat etc. :) Also ob das nun vorurteile sind oder ob die vermutungen zutreffen würd mich schon interessieren *g*

Ich denke, wenn du 2 Minuten drüber nachdenken würdest, kämst du selber drauf... aber das nächste mal benutze ich wieder die Ironie-Tags, versprochen :p
Richtig, alles andere wäre scheinheilig meines erachtens nach. Wobei nicht angepasste schneller anecken als angepasste. Aber die Geschichte zeigt immer wieder das in großer Not die Schuld auf "anders seiende" geschoben wird, da hilft selbst anpassen nicht viel.
Genau, und wenn wir uns eine große, deutsche Gruppe konstruieren, dann werden wir auch immer genügend "anders seiende" finden, die man Verantwortlich machen kann. Negative Gruppendynamik, dazu brauchen wir keine Ausländerdiskussion. Erst sind es die Ausländer, dann die Kranken, dann die Alten... "andere" gibt es immer - zur Not auch Deutsche, die einfach nicht ins Raster passen... Egal, wer es ist, solange man selber zu den "Normalen" zählt, gelle? :ugly:
 
Ich denke, wenn du 2 Minuten drüber nachdenken würdest, kämst du selber drauf... aber das nächste mal benutze ich wieder die Ironie-Tags, versprochen :p

naja um ehrlich zu sein sagt mir ironie nicht viel solange ich keine echten antworten habe :) Man weiss nie wo die ironie endet und wo die wahrheit anfängt :) Kenne halt nur wenige Ausländer die sich partner außerhalb ihresgleichen suchen *g*


Genau, und wenn wir uns eine große, deutsche Gruppe konstruieren, dann werden wir auch immer genügend "anders seiende" finden, die man Verantwortlich machen kann. Negative Gruppendynamik, dazu brauchen wir keine Ausländerdiskussion. Erst sind es die Ausländer, dann die Kranken, dann die Alten... "andere" gibt es immer - zur Not auch Deutsche, die einfach nicht ins Raster passen... Egal, wer es ist, solange man selber zu den "Normalen" zählt, gelle? :ugly:

Das du den nationalen zusammenhalt immer negaitv sehen musst :) Sieh dir mal die französische Revolution an. Allein das nationale Wir-Gefühl hat die Menschen dazu veranlasst auch in der Not zusammen zu halten, sich gegen innere wie äußere Feinde gemeinsam durchzusetzen, dem Hunger und dem Elend durch Kämpfe zum trotze. Auch wenn bis auf die Verfassung leider nicht viel postivies durch diesen eifer erstmal entstand. Oder sieh dir mal 1800 - 1870 an, wo das deutsche Volk sich gegen viele Sachen gemeinsam durchsetze mit einem bombastischen Wir-Gefühl ohne sündenböcke bei ihresgleichen zu suchen. Man muss nicht immer "negative Gruppendynamik" suchen, es gibt auch positive. Auch wenn oft die Zeiten und die regierungen nicht alles postiv wirken lassen. Nun verdreh wieder mal die aussagen und setze sie so zurecht das sie negativ wirken
 
naja um ehrlich zu sein sagt mir ironie nicht viel solange ich keine echten antworten habe :) Man weiss nie wo die ironie endet und wo die wahrheit anfängt :) Kenne halt nur wenige Ausländer die sich partner außerhalb ihresgleichen suchen *g*

KÖNNTE es sein, das es daran liegt, das du nicht gerade die Nähe von Ausländern suchst? :p

Das du den nationalen zusammenhalt immer negaitv sehen musst :)
Tue ich nicht - nur den von der NPD und anderen rechtsgruppierungen propagierten... :ugly:
Sieh dir mal die französische Revolution an. Allein das nationale Wir-Gefühl hat die Menschen dazu veranlasst auch in der Not zusammen zu halten, sich gegen innere wie äußere Feinde gemeinsam durchzusetzen, dem Hunger und dem Elend durch Kämpfe zum trotze.
und mehrere 10000 auf die Guillotine brachte - das waren auch immer die "Anderen": Monarchisten, Aristokraten, später Jakobiner...
Nebenbei solltest du dir mal die Deffinition von "Nation" zu Gemüte führen, die in dieser Zeit geprägt wurde... ;)
Auch wenn bis auf die Verfassung leider nicht viel postivies durch diesen eifer erstmal entstand.
Ironischerweise blieb aus dieser Zeit nur die Erklärung der Menschenrechte (1789): Während der Revolution gab es 3 verfassungen, die alle keinen langen bestand hatten, der "code civil" stammt aus der Zeit Napoleons
Nun verdreh wieder mal die aussagen und setze sie so zurecht das sie negativ wirken
Jede Münze hat zwei Seiten... da muss man nichts "verdrehen", nur umdrehen. Fakten kann man nunmal nicht wegdiskutieren.
 
KÖNNTE es sein, das es daran liegt, das du nicht gerade die Nähe von Ausländern suchst? :p

Das ist ja nun ein Vorurteil :) Ich komme aus Duisbug, hier keine Ausländer zu kennen ist schon schwierig :) Werde sogar am Sonntag zu einer türkischen Bekannten fahren und mir dafür einen Weg von 400 km zumuten *g* Eine Einstellung zu haben, bedeutet nicht, das man sich nicht trotzdem jeden MEnschen als Individuum ansehen kann.

und mehrere 10000 auf die Guillotine brachte - das waren auch immer die "Anderen": Monarchisten, Aristokraten, später Jakobiner...
Nebenbei solltest du dir mal die Deffinition von "Nation" zu Gemüte führen, die in dieser Zeit geprägt wurde... ;)

Ironischerweise blieb aus dieser Zeit nur die Erklärung der Menschenrechte (1789): Während der Revolution gab es 3 verfassungen, die alle keinen langen bestand hatten, der "code civil" stammt aus der Zeit Napoleons
Jede Münze hat zwei Seiten... da muss man nichts "verdrehen", nur umdrehen. Fakten kann man nunmal nicht wegdiskutieren.

Die negativen Aspekte hatte ich ja erwähnt das es sie gibt. Aber dennoch ist durch die französische Revolution halt ein Ruck durch Europa gegangen( ich meine damit nicht den negativen Ruck aller Kriege und des Terrors) der die Gedanken der Aufklärung immer stärker verbreitete *g*
 
(...)Eine Einstellung zu haben, bedeutet nicht, das man sich nicht trotzdem jeden MEnschen als Individuum ansehen kann. .

:think: Warum sehe ich da einen logischen Widerspruch in deinen Aussagen? Oder fällt das berücksitigen von Individuen unter "Ausnahmen bestätigen die Regel"?

Die negativen Aspekte hatte ich ja erwähnt das es sie gibt. Aber dennoch ist durch die französische Revolution halt ein Ruck durch Europa gegangen( ich meine damit nicht den negativen Ruck aller Kriege und des Terrors) der die Gedanken der Aufklärung immer stärker verbreitete *g*

Dann ist es doch doof, wider der Aufklärung zu handeln, aus Fehlern nicht lernen zu wollen und den ganzen Schmu nochmal durchzumachen...
Die destruktive Form des Nationalismus hast du nämlich nicht erwähnt: 1871-1918. Hier mündete überstiegener Nationalchauvinismus (Dieser Terminus passt deffinitionsgemäß im Übrigen recht gut zu den Vorstellungen der NPD) in einem gigantischen Krieg und ein destruktives Friedensdiktat, das später zu den bekannten Folgen führte...
 
:think: Warum sehe ich da einen logischen Widerspruch in deinen Aussagen? Oder fällt das berücksitigen von Individuen unter "Ausnahmen bestätigen die Regel"?

Weil du einen Widerspruch sehen magst ? Nehmen wir mal an ich würde sagen, dass alle Frauen gerne einkaufen gehen. Dann würde ich pauschalisieren. Weil es einfacher ist dies zu sagen, als zu sagen " Alle frauen bis auf Agnes B aus D und Beate V aus G und .... gehen gerne shoppen." Also pasuchalisiere ich in meinen Aussagen, aber dennoch gebe ich jedem Menschen beim kennenlernen die chance sich so zu geben wie er ist und versuche ohne vorurteile mir mein Bild von diesem Menschen zu machen. Ich denke nicht das dies ein widerspruch ist.

Dann ist es doch doof, wider der Aufklärung zu handeln, aus Fehlern nicht lernen zu wollen und den ganzen Schmu nochmal durchzumachen...
Die destruktive Form des Nationalismus hast du nämlich nicht erwähnt: 1871-1918. Hier mündete überstiegener Nationalchauvinismus (Dieser Terminus passt deffinitionsgemäß im Übrigen recht gut zu den Vorstellungen der NPD) in einem gigantischen Krieg und ein destruktives Friedensdiktat, das später zu den bekannten Folgen führte...

Ja aber inwiefern man die Geshcichte an welchem Punkt wie interpretiert ist ja immer so ein Punkt und ich denke darüber könnte man sich stundenlang unterhalten *g* Und ich habe zumindest angeschnitten das es negative aspekte gibt, nun sag bitte nicht das ich sie komplett unerwähnt gelassen habe
 
Weil du einen Widerspruch sehen magst ? Nehmen wir mal an ich würde sagen, dass alle Frauen gerne einkaufen gehen. Dann würde ich pauschalisieren. Weil es einfacher ist dies zu sagen, als zu sagen " Alle frauen bis auf Agnes B aus D und Beate V aus G und .... gehen gerne shoppen." Also pasuchalisiere ich in meinen Aussagen, aber dennoch gebe ich jedem Menschen beim kennenlernen die chance sich so zu geben wie er ist und versuche ohne vorurteile mir mein Bild von diesem Menschen zu machen. Ich denke nicht das dies ein widerspruch ist.
Ich erwarte einfach, das man ab einer gewissen Zahl von Gegenbespielen nicht mehr pauschalisiert. Es widerspricht sich, auf der einen Seite gegenüber einzelnen eine differenzierte meinung zu vertreten, gegenüber vielen dieser aber direkt zu widersprechen.
Ja aber inwiefern man die Geshcichte an welchem Punkt wie interpretiert ist ja immer so ein Punkt und ich denke darüber könnte man sich stundenlang unterhalten *g* Und ich habe zumindest angeschnitten das es negative aspekte gibt, nun sag bitte nicht das ich sie komplett unerwähnt gelassen habe
Dummerweise handelt es sich um einen, grade in nationaler Hinsicht, essentiellen Aspekt... Vielleicht nicht unerwähnt, aber nicht genug berücksichtigt.
 
Ich erwarte einfach, das man ab einer gewissen Zahl von Gegenbespielen nicht mehr pauschalisiert. Es widerspricht sich, auf der einen Seite gegenüber einzelnen eine differenzierte meinung zu vertreten, gegenüber vielen dieser aber direkt zu widersprechen.

Das ist aber falsch. Man kann gegen MultiKulti sein ohne was gegen Menschen generell zu haben die aus anderen Ländern kommen. Man kann einfach nur gegen das Konzept ansich sein. Das ich nicht gut Kirschen essen kann mit Türken im gernellen hab ich ja zugegeben, aber auch da bin ich der Meinung, das die ausnahmen noch eine Minderheit wiederspiegeln und es wäre dennoch aber nicht fair jedem Türken den ich nicht kenne eine chance zu geben wie jedem anderen Menschen auch. Von daher schaue ich mir auch jeden Türken den ich neu kennen lerne werteneutral anfangs an und versuche mir mein Bild zu machen. Aber gegen die vorurteile und die bisherigen erfahrungen komme ich im generellen leider ned an.

:
Dummerweise handelt es sich um einen, grade in nationaler Hinsicht, essentiellen Aspekt... Vielleicht nicht unerwähnt, aber nicht genug berücksichtigt.

Doch ich berücksichtige ihn schon, aber denke das geht zu weit weg von den Parteien heute und von daher wäre das eher eine Diskussion für einen ruhigen Abend und am besten nicht schriftlich *g*
 
Das ist aber falsch. Man kann gegen MultiKulti sein ohne was gegen Menschen generell zu haben die aus anderen Ländern kommen. Man kann einfach nur gegen das Konzept ansich sein.
Dann steht deine "Argumentation" auf wackligen Beinen. Offensichtlich scheint das "Konzept" (auch wenn es keins gibt, aber egal :p ) ja bei einigen aufzugehen. Weil ist wollen, weil die Rahmenbedingen stimmen, vollkommen egal - es geht. Du argumentierst nicht gegen ein Konzept, sondern gegen eine Gruppe, im Wissen, das deine Argumente schon in deinem eigenen Bekanntenkreis ihre Grenzen finden.

ich will nicht bestreiten, das es auch Typen gibt, mit dnen man nicht kann und auch nicht will, aber ich wehre mich gegen Aussagen "Die Türken/Ausländer wollen sich nicht intergrieren" und "die Türken/Ausländer sind alle Harmlos" Es gibt solche und solche Gruppen, aber nicht eine Homogene Gruppe, die man über einen Kamm scheren kann. Und, auch wenn du immer deine Persönlichen Erfahrungen ins Feld führst - das machst du!

Doch ich berücksichtige ihn schon, aber denke das geht zu weit weg von den Parteien heute und von daher wäre das eher eine Diskussion für einen ruhigen Abend und am besten nicht schriftlich *g*
:nö: im Gegenteil - dieser Aspekt ist für die Bewertung der heutigen Parteien essentiell!!!
 
Dieser "Nationale Gedanke" oder wie man das auch immer nennen mag, ist einfach Schwachfug.

Ganz einfach weil die Nation ein willkürliches Gebilde ist, was naja, irgendwie in Jahrhunderten entstanden ist, durch Folgen von kriegen etc. stets verändert.

Wir haben hier in Deutsdschland historisch gewachsen schon verschiedene Kulturen, die sich durch verschiedene Sprachen, Dialekte auszeichnen, deren Bräuche komplett verschieden sind, wo Religion mal mehr mal weniger stark eine Rolle spielt...

Das einzige was den allgemeinen Deutschen gleich macht, ist die Geburt innerhalb gewisser Staatsgrenzen, wobei meine Oma in anderen Grenzen geboren wurde wie ich, und Nachbars Kinder sind in wieder ganz anderen Grenzen geboren...

gruss kelle!
 
Dieser "Nationale Gedanke" oder wie man das auch immer nennen mag, ist einfach Schwachfug.

Ganz einfach weil die Nation ein willkürliches Gebilde ist, was naja, irgendwie in Jahrhunderten entstanden ist, durch Folgen von kriegen etc. stets verändert.
Gemeinsame Sprache, Kultur und Geschichte würde ich aber alles andere als "willkürlich" nennen.

Willkürlich wäre es, wenn es jemals irgendeinen Hansel gegeben hätte, der das mal im Suff irgendwie festgelegt hätte. So ist es aber nicht. Ganz früher wurden natürliche Grenzen benutzt, um ein eigenes Gebiet zu kennzeichnen (Flüsse, Berge, Täler, etc. Das hat man damals genau aus den gleichen Gründen gemacht wie heute: Weil eine Gruppe von Menschen anders leben wollte, als eine andere. Und damit es nicht zu großartigen Streiterein kommt, hat man gesagt: "Du bleibst auf Deiner Seite des Flusses und ich auf meiner. Mach' da drüben was Du willst und geh' mir nicht auf die Eier."

Und so hat es sich seit Jahrtausenden bewährt. Bis die Multi-Kultis kamen und meinten, das sei alles Quatsch...

Gruß,
Photon
 
Gemeinsame Sprache, Kultur und Geschichte würde ich aber alles andere als "willkürlich" nennen.

Dann zeig mir mal bitte die sprachlichen, kulturellen und geschichtlichen Gemeinsamkeiten von Friesen und Bayern auf...

Und Grenzen und Flüsse...
Früher hieß es mal "Von der Maas bis an die Memel", heute "Vom Rhein bis an die Oder"...

Oder wenn ich an das Heilige römische Reich deutscher Nation denke...

Gemeinsame Geschichte kannst Du auch für die Zeit von 49 bis 89 streichen...

Wo also fängt die Geschichte der deutschen Nation an?
Um Christi Geburt bei den Goten, irgendwann bei ner Kaiserkrönung im Aachener Dom, 1918 bei den Anfängen der ersten Demokratie, 1989 kannst Du streichen, wenn ich mir das Ossi-Wessi Thema betrachte...

gruss kelle!
 
Dann zeig mir mal bitte die sprachlichen, kulturellen und geschichtlichen Gemeinsamkeiten von Friesen und Bayern auf...
Sprachlich: Deutsch
Kulturell: Mitteleuropäisch
Geschichtlich: Wikipedia.

Und Grenzen und Flüsse...
Früher hieß es mal "Von der Maas bis an die Memel", heute "Vom Rhein bis an die Oder"...

Oder wenn ich an das Heilige römische Reich deutscher Nation denke...
Dass sich Grenzen auch mal verschieben und verändern (aufgrund von Kriegen, geologischen Ursachen, ...) ist doch völlig klar. Aber man kann nicht einfach eine Grenze aufheben und meinen, alle Menschen können friedlich nebeneinander leben. Sowas wird niemals und unter keinen Umständen funktionieren. Jedenfalls nicht innerhalb der nächsten ~ 10.000 Jahre. Ob es danach klappt, können wir dann ja diskutieren ;)

Gemeinsame Geschichte kannst Du auch für die Zeit von 49 bis 89 streichen...
Ja, leider. Allerdings bleiben ja noch 1000 Jahre vorher und 17 Jahre nachher übrig, um Gemeinsamkeiten zu finden. Und auch wenn die Bayern Kriege gegen die Preußen geführt haben und die Sachsen auch gegen die Preußen, verbindet sie die gleiche Geschichte...

Wo also fängt die Geschichte der deutschen Nation an?
Um Christi Geburt bei den Goten, irgendwann bei ner Kaiserkrönung im Aachener Dom, 1918 bei den Anfängen der ersten Demokratie, 1989 kannst Du streichen, wenn ich mir das Ossi-Wessi Thema betrachte..
Na das kann ja jeder für sich festlegen. Für mich ist schon die germanische Kultur und das Heidentum fester Bestandteil deutscher Geschichte. Folglich stehen uns die Schweden, Dänen, Isländer, Irländer, Engländer, Finnen, ... kulturell wesentlich näher als Türken, Araber, Chinesen, Japaner, Brasilianer, ...

Aber man kann sie auch erst 1848 beginnen lassen, da wir heute ja noch die Fahne aus dieser Zeit vor uns her tragen. Und ja, durch das Römische Reich deutscher Nation stehen uns auch die heutigen Italiener kulturell näher als eben die Tutsi oder Ägypter.

Und egal, wo man die "gemeinsame" Zeitrechnung nun beginnt - Fakt ist doch wohl, dass Islamisten "nicht in unsere Zeit passen". Wir haben unsere schwarzen religösen Jahre hinter uns im Mittelalter gelassen. In diversen islamischen Ländern ist der religöse Wahn sich erst noch am manifestieren.

Gruß,
Photon