Wie praktisch, das man so in der Mitte Europas das "Asylproblem" gleich los ist... :biggrin:

[...]

Stimmt, durch die Drittstaatenregelung, die es ja schon gibt, wird weniger als ein Prozent der Asylanträge (letztes Jahr etwas mehr als 100) anerkannt...

Diese offiziellen Asylanten stellen daher kein Problem dar...
 
Solange es ihnen hier in Not (und auch ohne Sozialsysteme) besser geht als in ihren Heimatländern, werden sie hierbleiben, genauso wie die Mexikaner in den USA bleiben werden. Das ist die Analogie.

Es geht mir gar nicht mal so sehr um die Sozialsysteme, sondern um die Möglichkeiten, die hier gegeben sind (nochmal: Auch unter Ausklammerung der Sozialsysteme)

Was bleibt dann als Anreiz für eine Ausreise?

Also da wir ja nicht über Asylanten sprechen, sondern über Menschen mit einer Aufenhaltserlaubnis. Nun nenne du mir doch die Anreize hier zu bleiben für einen Türken zum Beispiel, wenn es hier kein soziales sicherungssystem mehr für sie gibt und auch keine Arbeitsplätze mehr an sie vergeben werden ? Weil ich denke diese Anreize zu finden ist schwieriger als ihnen ihre Heimatliebe nachzuweisen, dass sie wieder zurück kehren würden in die Türkei.
 
Nun nenne du mir doch die Anreize hier zu bleiben für einen Türken zum Beispiel, wenn es hier kein soziales sicherungssystem mehr für sie gibt und auch keine Arbeitsplätze mehr an sie vergeben werden?
Vielleicht bist du ehern der ländliche Typ und kannst es dir nicht vorstellen, aber Deutschland ist im Vergleich zum anatolischen Dorf Anreiz jenug.
Diese Gebiete fallen in den allermeisten Fällen durch einen sehr hohen Ausländeranteil auf.
Wie Meckpomm und (Ost)sachsen.

Bei Apfel und 2 weiteren Mitgliedern der Fraktion wird vermutlich die Immunität aufgehoben (https://www.zeit.de/news/artikel/2006/09/27/75345.xml). Letztes Jahr traten 3 Abgeordnete aus der Fraktion aus. Wären diesen Sonntag Wahlen, würde die NPD den Einzug in den Landtag verpassen. Scheinbar geht dieses Partei den gleichen Weg wie die DVU in Sachsen-Anhalt, die Schill-Partei in Hamburch und vielen anderen populistischen Partei.
Stellt sich die Frage, ob man diesen Parteien wirklich soviel Aufmerksamkeit schenken soll...
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Scheinbar geht dieses Partei den gleichen Weg wie die DVU in Sachsen-Anhalt, die Schill-Partei in Hamburch und vielen anderen populistischen Partei.
Naja, sie gehen den einzig möglichen Weg, den eine kleine Partei hat. Aber die NPD und die DVU hatte ja längst nicht so viel Zustimmung wie Schill. Nur der Schill hat es sich ja definitiv selbst versaut. Er hatte genug Stimmen, um wirklich etwas zu bewegen. Was mir aus seiner Zeit im Gedächtnis geblieben ist, ist einzig und allein, dass er die Farben der örtlichen Polizeiautos ändern wollte...

Stellt sich die Frage, ob man diesen Parteien wirklich soviel Aufmerksamkeit schenken soll...
Naja, dann lass' doch mal den Umkehrschluss zu. Die Partei ist sicherlich viel zu klein, um eine Bedrohung darstellen zu können. Aber die Tatsache, dass sie überhaupt gewählt wurde, wird doch wohl Gründe haben. Hmm, welche?

a) Die Menschen sind über Nacht verdummt und erholen sich nur langsam wieder
b) Den Menschen ist schlagartig bewusst geworden, dass H****r eigentlich doch ganz fetzig war, sie wünschen sich ein Äquivalent
c) Den Menschen gefällt die Buchstabenkombination N, P und D
d) Die Menschen wurden unter Gewaltandrohung zur Wahlurne gezerrt und mussten unter Aufsicht ihr Kreuz bei NPD machen
e) Die Menschen sind unzufrieden und ohne Zukunft, fühlen sich beschissen von den großen Parteien und suchen entweder hilflos nach einer Alternative oder wählen aus purem Frust

Vielleicht fallen Dir noch andere Gründe ein, bis dahin tippe ich auf e). Die Frage, ob man der Partei Beachtung schenkt, ist völlig egal. Wichtig ist, dass man gegen die Gründe vorgeht, die überhaupt zur Wahl der Partei führten. Und dass man die Menschen überhaupt erstmal wieder zur Wahl bewegen kann, denn wenn alle gegangen wären, wären es auch nie und nimmer 7,3% geworden...

Gruß,
Photon
 
Nun nenne du mir doch die Anreize hier zu bleiben für einen Türken zum Beispiel, wenn es hier kein soziales sicherungssystem mehr für sie gibt und auch keine Arbeitsplätze mehr an sie vergeben werden ?

Schattenwirtschaft...
Putze bei nem Landsmann der hier erfolgreicher Ingenieur ist...
Putze bei geizigen Deutschen, die sich keine deutsche Putze leisten...

gruss kelle!
 
Naja, sie gehen den einzig möglichen Weg, den eine kleine Partei hat.
Ich meinte damit, daß sie wieder mehr oder weniger in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Die Frage, ob man der Partei Beachtung schenkt, ist völlig egal. Wichtig ist, dass man gegen die Gründe vorgeht, die überhaupt zur Wahl der Partei führten. Und dass man die Menschen überhaupt erstmal wieder zur Wahl bewegen kann, denn wenn alle gegangen wären, wären es auch nie und nimmer 7,3% geworden...
Genau das meint ich ja damit. Um die Wahltermine herum wird teils hysterisch über diese Partei diskutiert. Das kommt diesen rechten Populisten natürlich sehr gelegen. Die Ursachen, warum jemand denen seine Stimme überhaupt gibt, gehen dabei unter.

Achso, mein Tipp: Weder a, b, c, d, oder e, sondern f) Watt zu Naschen. :mrgreen:
 
[...] Genau das meint ich ja damit. Um die Wahltermine herum wird teils hysterisch über diese Partei diskutiert. Das kommt diesen rechten Populisten natürlich sehr gelegen. Die Ursachen, warum jemand denen seine Stimme überhaupt gibt, gehen dabei unter.
Genau das ist es. Die großen Parteien treiben die Bürger nicht nur durch ihre Politik in die Hände der Leute, sondern auch durch ihr Gesamtverhalten.

Achso, mein Tipp: Weder a, b, c, d, oder e, sondern f) Watt zu Naschen. :mrgreen:
*lach* Daran hatte ich noch gar nicht gedacht :) Hätte ja auch gleich Bully fragen können ;)

Gruß,
Photon
 
Also da wir ja nicht über Asylanten sprechen, sondern über Menschen mit einer Aufenhaltserlaubnis. Nun nenne du mir doch die Anreize hier zu bleiben für einen Türken zum Beispiel, wenn es hier kein soziales sicherungssystem mehr für sie gibt und auch keine Arbeitsplätze mehr an sie vergeben werden ? Weil ich denke diese Anreize zu finden ist schwieriger als ihnen ihre Heimatliebe nachzuweisen, dass sie wieder zurück kehren würden in die Türkei.

:think: Und da soll man nicht auf die Idee kommen, dass dieser Plan rassistisch und ausländerfeindlich wäre.... :oops:

Und trotzdem würde er nicht funktionieren, siehe Perlinis Einwurf. Ich schätze mal, das ca. 80-90 % der Leute hier in raltiver Armut besser leben werden als "bürgerlich" in ihrem Heimatland.
Hinzu kommen hier und da ein paar Shwarze Jobs, und man kann zuhause eine ganze Familie füttern, die sogar noch gut lebt dabei.
 
:think: Und da soll man nicht auf die Idee kommen, dass dieser Plan rassistisch und ausländerfeindlich wäre.... :oops:

Und trotzdem würde er nicht funktionieren, siehe Perlinis Einwurf. Ich schätze mal, das ca. 80-90 % der Leute hier in raltiver Armut besser leben werden als "bürgerlich" in ihrem Heimatland.
Hinzu kommen hier und da ein paar Shwarze Jobs, und man kann zuhause eine ganze Familie füttern, die sogar noch gut lebt dabei.

Rassistisch wäre wenn man eine andere "Menschenrasse" annehmen würde und diese dann aufgrund ihrer andersartigkeit als primitiver betiteln würde. Völkertrennung ist keine unterteilung in "Menschenrassen" und zudem muss man nicht davon ausgehen das die anderen Völker primitiver sind. Daher ist das nur Stammtischgegröhle von Links *g*

Ausländerfeindlich beinhaltet für mich auch, dass man etwas gegen Menschen anderer Herkunft hat, aber der Nationale Gedanke sagt eigentlich aus, das man seine Landsleute bevorzugt, aber ebenso wie ich meiner Familie eher was vom Lottogewinn abgeben würde wie einem Fremden, heisst das nicht, dass ich Feindlich gesonnen bin gegenüber einem Fremden. Er gehört einfach nur nicht zur Familie und somit auch nicht durch mich unterstützt :)

Und ich denke das ihr euch irrt mit eurem Einwand. Wir haben keine Länder nebenan mit absoluter Armut. Das heißt jemand ohne Arbeit und ohne soziale Sicherung würde hier sicherlich schlechter Leben als in seinem Land. Zudem kann man die Strafen auf Schwarzarbeit drastisch erhöhen und bei steigender nationaler Identifikation würde auch die hemmschwelle steigen fremde Arbeiter einzustellen. Anders wäre dies natürlich wenn Deutschland direkt neben Somalia oder sonst wo liegen würde, dann würden wir sicherlich immernoch Menschen finden die versuchen würden hierhher zu kommen in großen Massen, da es hier sicherlich selbst in Armut angenehmer ist.
 
Rassistisch wäre wenn man eine andere "Menschenrasse" annehmen würde und diese dann aufgrund ihrer andersartigkeit als primitiver betiteln würde. Völkertrennung ist keine unterteilung in "Menschenrassen" und zudem muss man nicht davon ausgehen das die anderen Völker primitiver sind. Daher ist das nur Stammtischgegröhle von Links *g*
Rassismus bedingt nicht automatisch eine andere "Menschenrasse", da reicht schon der Phänotyp. UNd da ich mal stark davon ausgehe, das die Einteilung in "Völker" über äußerlichkeiten stattfindet, ist dein Einwurf nicht mehr als Wortklauberei :p
Ausländerfeindlich beinhaltet für mich auch, dass man etwas gegen Menschen anderer Herkunft hat, aber der Nationale Gedanke sagt eigentlich aus, das man seine Landsleute bevorzugt, aber ebenso wie ich meiner Familie eher was vom Lottogewinn abgeben würde wie einem Fremden, heisst das nicht, dass ich Feindlich gesonnen bin gegenüber einem Fremden. Er gehört einfach nur nicht zur Familie und somit auch nicht durch mich unterstützt :)
Nochmal Wortklauberei :p : Einen Lottogewinn kann man nicht damit vergleichen. Wie schon ober gesagt: Dieser "nationale Gedanke" ist in erster Linie von Äußerlichkeiten geprägt, und allein der Grundsatz, ihn zu benachteiligen, weil er kein "deutscher" (im Sinne von was eigentlich?) ist zeigt doch, das man "was gegen ihn hat".
Und ich denke das ihr euch irrt mit eurem Einwand. Wir haben keine Länder nebenan mit absoluter Armut. Das heißt jemand ohne Arbeit und ohne soziale Sicherung würde hier sicherlich schlechter Leben als in seinem Land.
Eben waren es noch die Türken, jetzt die Nachbarländer... was denn nun? Ich glaube, die "Zugereisten" aus Frankreich Holland etc. stelölen weniger das Problem da, das sich die NPD da als Grundlage nimmt. Auch Tschechen und Polen werden wahrscheinlich nicht das Problem sein, weil die zwar hier arbeiten, aber dann auch wieder "heimwärts" ziehen...
Zudem kann man die Strafen auf Schwarzarbeit drastisch erhöhen und bei steigender nationaler Identifikation würde auch die hemmschwelle steigen fremde Arbeiter einzustellen.
Was allerdings ggf. auch die Schwartzarbeit lukrativer machen würde: Das Risiko bestimmt den Preis ja mit... :ugly:
Anders wäre dies natürlich wenn Deutschland direkt neben Somalia oder sonst wo liegen würde, dann würden wir sicherlich immernoch Menschen finden die versuchen würden hierhher zu kommen in großen Massen, da es hier sicherlich selbst in Armut angenehmer ist.
Mal einen Blick nach Spanien geworfen? Da nehmen Leute eine Fahrt auf völlig überfüllten Kuttern über tausende von Kilometern in Kauf, im auf die Kanaren zu kommen. Glaub mir, auch hier werden sich 1. Leute finden, die nach Deutschland WOLLEN, und zwar um jeden Preis) und 2. auch Leute geben, die sie dort hinbringen, natürlich zum höchsten Preis...
 
Rassismus bedingt nicht automatisch eine andere "Menschenrasse", da reicht schon der Phänotyp. UNd da ich mal stark davon ausgehe, das die Einteilung in "Völker" über äußerlichkeiten stattfindet, ist dein Einwurf nicht mehr als Wortklauberei :p

Und wenn die Einteilung nicht über äußerlichkeiten sondern über Herkunft stattfinden ist dies kein Rassismus ? ICh empfinde es ja schon krankhaft in der moderne alle begriffe dahingehend zu definieren wie sie im dritten Reich genutzt wurden :) Das Wort Rasse ist für mich halt definiert wie bei Hunderassen durch genotypische unterscheidungen die sich sicherlich auch in Phänotypischen Merkmalen zeigen. Zudem hast du mit dem Begriff Rassismus angefangen und egal wie man ihn definiert bleibt die Aussage die selbige, das man andere Menschen als Individuum nicht herabstufen sollte *g*

Nochmal Wortklauberei :p : Einen Lottogewinn kann man nicht damit vergleichen. Wie schon ober gesagt: Dieser "nationale Gedanke" ist in erster Linie von Äußerlichkeiten geprägt, und allein der Grundsatz, ihn zu benachteiligen, weil er kein "deutscher" (im Sinne von was eigentlich?) ist zeigt doch, das man "was gegen ihn hat".

Das ist falsch, der "nationale Gedanke" ist definitiv nicht durch aussehen geprägt, sondern durch Herkunft. Weil ein Skandinavier zum Beispiel ist sicherlich nicht vom Norddeutschen zu unterscheiden. Wiederum sieht ein Bayer oft anders aus als ein Norddeutscher. Dennoch sind wir ein Volk :) Und nocheinmal, es wird niemand benachteiligt, es wird jemand bevorzugt. Das ist zwar eine Wortklauberei, aber von dir ja auch das benachteiligen immer wieder anzuführen.

Eben waren es noch die Türken, jetzt die Nachbarländer... was denn nun? Ich glaube, die "Zugereisten" aus Frankreich Holland etc. stelölen weniger das Problem da, das sich die NPD da als Grundlage nimmt. Auch Tschechen und Polen werden wahrscheinlich nicht das Problem sein, weil die zwar hier arbeiten, aber dann auch wieder "heimwärts" ziehen...

Die Türken waren ein Beispiel weil sie die größte fremde Gruppe in Deutschland darstellen. Ansonsten kann das Beispiel auch gewechselt werden, da ist man ja flexibel. Wie gesagt es geht nicht darum ein spezielles Volk schlecht zu reden gegenüber anderen, auch wenn ich zu meiner schmach gestehen muss das mir die toleranz gegenüber Türken schwerer fällt als bei anderen. Aber das dies ansich nicht richtig ist weiss ich selber, aber man kann leider nichts gegen seine Gefühle machen. Aber in einem Punkt hast du recht, Gäste die wieder heimwärts ziehen sind ja auch gerne gesehen, man hat ja nichts gegen fremde Menschen.

Mal einen Blick nach Spanien geworfen? Da nehmen Leute eine Fahrt auf völlig überfüllten Kuttern über tausende von Kilometern in Kauf, im auf die Kanaren zu kommen. Glaub mir, auch hier werden sich 1. Leute finden, die nach Deutschland WOLLEN, und zwar um jeden Preis) und 2. auch Leute geben, die sie dort hinbringen, natürlich zum höchsten Preis...


Spekulationen, daher nicht nachweißbar inwiefern das kontrollierbar wäre :) Ich Spekuliere hier natürlich ebenso wie ihr *g*
 
Und wenn die Einteilung nicht über äußerlichkeiten sondern über Herkunft stattfinden ist dies kein Rassismus?[...]

Das ist falsch, der "nationale Gedanke" ist definitiv nicht durch aussehen geprägt, sondern durch Herkunft. [...]
:roll: Gut - wie stellst du die Herkunft fest? ich für meinen Teil habe braune Haare und grün-braune Augen, habe Vorfahren aus Österreich, Polen und Russland, mein Pass sagt, ich sei Deutscher.
Mein Nachbar heißt Achmed, hat Schwarze Haare und Braune Augen, Hat Vorfahren aus Anatolien ist aber hier geboren, geht jeden Freitag in die Moschee und trotzdem sagt sein Pass seit 2 Jahren, das er aus Deutschland kommt.
Meine Freundin ist Blond und hat blaue Augen, hat Vorfahren aus Italien und Frankreich, und auch sie hat einen Deutschen Pass...
Das ist x-beliebig fortführbar. "Herkunft" ist kein Merkmal, nach dem man sich richten kann. Sag mir, wo komme ich her? Aus Deutschland, weil das ein Schriftstück sagt und meine Mutter mich hier zur Welt gebracht hat? Aus Polen, weil mein Uropa dort wohnte - Oder aus Russland, weil meine Oma dort herkam, oder aus Österreich, weil er Mann, den sie heiratete, von dort stammt?
Was ist der Maßstab, der zur Herkunft herangezogen wird?

Und mal was grundsätzliches: Die Bevorzugung einer Personengruppe bedingt automatisch eine Benachteiligung des Restes... :p
Liegt in der Natur der Dinge
 
:roll: Gut - wie stellst du die Herkunft fest? ich für meinen Teil habe braune Haare und grün-braune Augen, habe Vorfahren aus Österreich, Polen und Russland, mein Pass sagt, ich sei Deutscher.
Mein Nachbar heißt Achmed, hat Schwarze Haare und Braune Augen, Hat Vorfahren aus Anatolien ist aber hier geboren, geht jeden Freitag in die Moschee und trotzdem sagt sein Pass seit 2 Jahren, das er aus Deutschland kommt.
Meine Freundin ist Blond und hat blaue Augen, hat Vorfahren aus Italien und Frankreich, und auch sie hat einen Deutschen Pass...
Das ist x-beliebig fortführbar. "Herkunft" ist kein Merkmal, nach dem man sich richten kann. Sag mir, wo komme ich her? Aus Deutschland, weil das ein Schriftstück sagt und meine Mutter mich hier zur Welt gebracht hat? Aus Polen, weil mein Uropa dort wohnte - Oder aus Russland, weil meine Oma dort herkam, oder aus Österreich, weil er Mann, den sie heiratete, von dort stammt?
Was ist der Maßstab, der zur Herkunft herangezogen wird?

Und mal was grundsätzliches: Die Bevorzugung einer Personengruppe bedingt automatisch eine Benachteiligung des Restes... :p
Liegt in der Natur der Dinge

Für mich bedingt sich die Herkunft nach den Vorfahren. Meine Eltern sind beide in Deutschland geboren, dessen Eltern ebenso und ebenso deren Eltern. Wenn nun in einer davor liegenden Generation mal jemand war der nicht in Deutschland geboren ist, dann wäre es durch vermischung sicherlich dennoch Deutsch :) Weil man ja auch in diesem Land aufgewachsen ist.

Bei dir ist es ebenso, sehe ja nur den angeschnittenen Stammbaum von dir. Aber dennoch würde ich sagen, dass dadurch das immer ein gewisser Teil der Vorfahren Deutsch war du als Deutscher gezählt werden kannst :)

Bei deinem Nachbarn Ahmet, dessen Eltern wohl nicht von hier Stammen, der sicherlich auch eine Freundin hat deren Eltern nicht aus Deutschland stammen (wobei dies nur eine Vermutung ist, da dies sehr häufig so ist) würde der Pass für mich nichts aussagen, da er sich erstens nicht mit diesem Land identifiziert und zwietens keinen Deutschen vorfahren hat :)
 
NPD-"Wochenschau" auf YouTube gesperrt

Folgende News wurde am 28.09.2006 um 17:39:00 Uhr veröffentlicht:
NPD-"Wochenschau" auf YouTube gesperrt
SternShortnews

Das Vorhaben der NPD, ihre "Wochenschau" via YouTube zu verbreiten, wurde zunächst ausgebremst. Die Links zu den Testsendungen sind gesperrt. YouTube begründete die Sperrung mit den Regeln des Portals. Welche Gründe dies genau sind, ist nicht klar, findet sich auf YouTube doch auch anderes extremistisches Material. Möglicherweise könnten Urheberrechtsprobleme ein Grund für die Sperrung sein. Die "Wochenschau" soll nun auf der NPD-Homepage gezeigt werden, die allerdings nicht die Besucherzahlen ...
 
Für mich bedingt sich die Herkunft nach den Vorfahren. Meine Eltern sind beide in Deutschland geboren, dessen Eltern ebenso und ebenso deren Eltern. Wenn nun in einer davor liegenden Generation mal jemand war der nicht in Deutschland geboren ist, dann wäre es durch vermischung sicherlich dennoch Deutsch :) Weil man ja auch in diesem Land aufgewachsen ist.

Bei dir ist es ebenso, sehe ja nur den angeschnittenen Stammbaum von dir. Aber dennoch würde ich sagen, dass dadurch das immer ein gewisser Teil der Vorfahren Deutsch war du als Deutscher gezählt werden kannst :)
Da bin ich aber froh, nach dem ersten Absatz hatte ich schon die schlimmsten befürchtungen

Bei deinem Nachbarn Ahmet, dessen Eltern wohl nicht von hier Stammen, der sicherlich auch eine Freundin hat deren Eltern nicht aus Deutschland stammen (wobei dies nur eine Vermutung ist, da dies sehr häufig so ist) würde der Pass für mich nichts aussagen, da er sich erstens nicht mit diesem Land identifiziert und zwietens keinen Deutschen vorfahren hat :)

Er identifiziert sich nicht mit unserem Staat :ugly: "Achmet" sitzt als Stadtverordneter seit Frühjahr für die CDU bei uns im Stadtparlament... :LOL:
 
Er identifiziert sich nicht mit unserem Staat :ugly: "Achmet" sitzt als Stadtverordneter seit Frühjahr für die CDU bei uns im Stadtparlament... :LOL:

Schlimm genug :) Daher bin ich auch der CDU in Duisburg nicht beigetreten. In der Führung saßen mir zu viele Ausländer. Wie soll man sich denn um die Integrationsproblme kümmern, wenn man vorbelastet ist :) Hat er denn eine türkische Freundin/Frau ? Wenn ja, trägt diese ein Kopftuch ? Hat er Kinder ? Sprechen diese Türkisch ? Spricht er mit seiner Frau/Freundin Türkisch ? Würd mich ja mal interessieren ?
 
[...]da er sich erstens nicht mit diesem Land identifiziert und zwietens keinen Deutschen vorfahren hat :)
Naja, "mitteleuropäisch" würde ja schon völlig reichen. Eigentlich könnte man es auch kurz beschreiben mit "wer zu unseren westlichen Werten steht".

Kaum jemand würde behaupten, dass wir ein Problem mit Ausländern haben, die aus Schweden, Dänemark, Frankreich, England, ... kommen. Das größte Problem ist doch der Kulturkreis, aus dem jemand kommt und unwillig ist, sich unserer Kultur anzupassen. Ja, anzupassen! Da ist mir nämlich heute schonwieder der kalte Angstschweiß den Arsch runtergelaufen, wo Schäuble meinte, wir laufen eine Kultur in Deutschland zu, in der der Islam ebenso bedeutsam wird, wie das Christentum.

Ihr könnt gerne anderer Meinung sein, aber das tut Deutschland ganz und gar nicht gut. Denn es funktioniert leider nur in der Theorie, dass alle Menschen, gleich welcher Sprache, Religion, Hautfarbe und Kultur, Tür an Tür leben und jeder jedem sein Leben leben lässt...

Gruß,
Photon