Und der Ärger wird nun bestimmt noch größer ... vorallem, weil sicher vor
jedem Lokal ständig irgendwelche Raucher stehen und quasseln werden. :-?

Naja das wird eher minimal sein, ich wohn auf Straßenseite und doppelt verglaste Fenster lassen eigentlich nicht viel Lärm durch. Und frische Luft hab ich ja eh nicht wegen den Autos wenn ich das Fenster auf mach in de rGroßstadt :LOL:
 
Ich begrüße ein Rauchverbot - würde mir das ganze aber in härterer Form inkl. drastischer Strafen wünschen. Es ist wie üblich mal wieder nur so halbherzig über den Tisch gegangen.

Rauchen tu ich selbst ziemlich viel. Aber an der Einsicht das man damit zwangsläufig auch andere schädigt sollte es auch einem Raucher net mangeln. Es stinkt, belästigt die Menschen um mich herum und macht nur Dreck und Ärger, angefangen schon bei gelben Tapeten.
Dafür gehe ich gerne raus. Die positiven Auswirkungen von Rauchverboten habe ich schon auf Malta und in den USA kennengelernt. Da verweile sogar ich länger mal in Bar & Restaurant, es ist wesentlich angenehmer.

Bye,
Polli

Genau die von dir erwähnte Einsicht vermisse ich bisher schmerzlich seitens der Raucher. Selbst sogenannte Freunde, Kollegen, etc. halten es seltenst - bisher eigentlich nie erlebt - für nötig, zu fragen, ob es stört bzw. zu erkennen, dass man als Nichtraucher eigentlich gerne auf ihren Qualm verzichten würde. Dass man sowas per Gesetz regeln muss, ist da vermutlich eher ein Armutszeugnis der Gesellschaft, der gegenseitige Rücksichtnahme ein Fremdwort zu sein scheint. Von den NR wird Toleranz erwartet, fordern sie es allerdings umgekehrt, sind sie gleich Spielverderber, Igoranten oder sonstwas. So funktionierts dann auch nicht - entweder die Tür schwingt zu beiden Seiten, oder sie schwingt gar nicht...:roll::-?
 
Ich habe mich nun durch 50x Seiten Thread geackert, dabei jede Menge Unsinn, Polemik, und Halbwissen gelesen. Vereinzelt blitzte auch Vernunft, sachliche Argumentation und gekonnte Selbstverarschung auf. Dafür werde ich gleich noch ein paar Renos verteilen. Aber was - bis auf wenige Ausnahmen - hier fehlt, ist das Verständnis dafür, was eine Gesellschaft ausmacht. Nämlich der Respekt füreinander, das Bestreben eine plurale Form des Miteinanders zu finden. Die Fronten sind total verhärtet. Barer Unsinn wird als Fakt verkauft. Hörensagen wird als Argument benutzt. Individuelles Bedürfnis wird zu Allgemeingut. Okay, auch Halbschlaue dürfen sich an Diskussionen beteiligen, aber ernst nehmen kann man das nicht wirklich.

Es gibt nun mal zwei Lager. Das eine qualmt bewußt, das andere läßt es -genauso bewußt - sein. Gut so. Gehört zum Menschsein, Entscheidungen zu treffen. Darüber zu richten, wer denn nun gut oder böse ist, ist seit je her der Job von Pharisäern. Aber die haben - fordseidank - nichts zu melden. Etliche haben sich hier damit hervorgetan, mit Unsachlichkeiten die Diskussion auf dusslige Nebenschauplätze zu verlagern. Am Ende des Postings werde ich ein paar zitieren und kommentieren. Topic des Threads ist doch "Rauchverbote in Deutschland". Darum sollte es gehen.

Der einzige Konsens in diesem Thread ist, daß Rauchen und Passivrauchen nicht die Gesundheit fördern. Dem ist nicht zu widersprechen. Ich stelle auch fest, daß niemand gefordert hat, daß immer und überall geraucht zu werden hat. Alle Raucher räumen ein, daß an Orten, die jedermensch zwingend aufzusuchen hat, nicht geraucht werden soll. Insofern sind Eckpunkte der Diskussion fixiert.

Aber dann geht es schon los: Ungeachtet der Tatsache, daß das Rauchen seit Jahrhunderten zu den menschlichen Gewohnheiten gehört, und damit ein Kulturmerkmal ist, wird nach Kriterien geurteilt, die irgendwo faschistoid sind. Nach dem Motto: "Was nicht in mein Weltbild paßt, gehört verboten." Ich gestehe Nichtrauchern auf jeden Fall ihr Anrecht auf eine rauchfreie Umgebung zu. Was ich nicht einsehen kann, ist ihr Anspruch darauf, es immer und überall durchzusetzen. Es gibt auch Abstinenzler, die versuchen allen anderen Menschen den Genuß von Alkohol zu verbieten. Das ist genauso selbstgerecht und faschistoid. Niemand kann für sich die Definitionsgewalt über richtig und falsch reklamieren.

Richtig ist der Anspruch der Nichtraucher, nicht passiv rauchen zu müssen. Daraus ergibt sich aber nicht zwingend der Schluß, daß nirgends mehr geraucht werden darf, sondern der, daß es in eine pluralen Gesellschaft wie der unseren, es Plätze und/oder Orte gibt, in der jedermensch nach seiner Fasson glücklich werden kann.

Die Scheißhausdiskussion, ob Raucher die Gemeinschaft mehr oder weniger kosten, ist mehr als fragwürdig. Da kann niemand eine echte Rechnung aufmachen. Es gibt immer Pro und Kontra. Ohne Anspruch darauf, daß das nun ein "Beweis" ist, erzähle ich mal, was ich letzte Woche gesehen hab: ich hatte ein Videotape ausgeliehen, auf dem ein oller Film drauf war. Der Mensch hatte wohl nicht genau programmiert, sodaß nach dem Film noch eine Reportage eines öffentlich/rechtlichen Senders drauf war. Muß schon mindestens sieben Jahre her sein, weil die Angaben noch in D-Mark waren. Darin wurde erklärt, daß das Rentensystem unweigerlich zusammenbrechen würde, wenn es keine Raucher mehr gäbe. Würden alle die statistische Lebenserwartung erfüllen, stände die Rente vor dem Kollaps. Weiter wurde die Statistik angeführt, daß ein Raucher die Krankenkassen im Durchschnitt mit 120000 Mark, ein Nichtraucher sie mit 150000 belasten würde. Einfach dadurch, daß er länger lebt, und deshalb altersbedingte Erkrankungen erleidet, anders als ein früh sterbender Raucher. Das Fazit der Reportage war, daß es zwar zynisch anmute, aber es nun mal so sei, daß das Funktionieren des sozialen Systems auf das frühe Ableben des Rauchers angewiesen sei, um nicht zusammen zu brechen.
Mal davon abgesehen, daß sich Nichtraucher eher zu Aktivitäten hingezogen fühlen, die Folgeschäden nach sich ziehen. Damit meine ich die ganzen Läufer, Radler, Kletterer, Gewichtheber und anderen Übertreiber, die meinen, "gesund" zu leben. Und ehe es wer wieder besserwissen will: ich spreche aus eigener Erfahrung. Ich hab mit 14 begonnen Rudern als Leistungssport zu betreiben. Fünf Jahre lang. Als Nichtraucher. Dann hab ichs geschmissen. Danach hab ich zu Rauchen begonnen. Ich habe immer noch sechs Liter Lungenvolumen, aber ein kaputtes Kreuz, verschlissene Knie und Ellenbogen. Ich geh nicht zum Doc, um meine Rücken- und Gelenkschmerzen kurieren zu lassen, weil ich sie selbst schuld bin. Das möchte ich mal von den ganzen Gesundlebern hören. Aber ich rutsche in Polemik ab...

Zurück zum Thema: Rauchverbot in Kneipen
Ich bin Betreiber einer Rock`n´Roll-Kneipe. Die gibt es seit 25 Jahren. Ist weltweit bekannt durch hunderte von Bands, die bei mir aufgetreten sind. (Gebt mal Hauptquartier bei Google ein, dann seht Ihr, wer auf Pos 1 steht). Mein Club stellt eine Institution dar, in einer Szene, deren Motto "Live fast, die young" ist. Haltet davon was ihr wollt, aber bei uns gehört neben exzessivem Lebensstil auch die Zigarette zum Lifestyle. Und das soll jetzt per Gesetz verboten werden? Ich finde das krank.

Was hier schon x-mal gestanden hat, nämlich, daß Nichtraucher auch in Kneipen gehen wollen können, ohne passiv zu rauchen, steht doch außer Frage. Aber daß alle zum "Geh doch rauchen wo du willst, aber nicht in meiner Nähe" verdonnert werden, ist sowas von scheißintolerant. Es gibt nun mal Lebensentwürfe, die nicht auf die Hundertjährigkeit ausgelegt sind. (Wenn ich gemein, wäre würde ich sagen: Ihr werdet schon sehen , was ihr davon habt!)

Um es abzuschließen: eine Gesetzgebung, die alles über einen Kamm schert ist nicht fair, berücksichtigt nicht die demokratischen Prinzipien. Wenn ich als Unternehmer rauchende Gäste in meiner Bar haben will, dann ist das mein Ding. Umgekehrt auch. Ob ich mich damit am Markt behaupte, ist mein Ding. Umgekehrt auch. Wenn es denn so eklatant wichtig ist, reine Nichtraucherkneipen zu haben, warum gibt es sie dann nicht? Sind die Gastronomen nur blöd, diese Marktlücke nicht zu sehen und zu besetzen?

So wie die aktuelle Lage aussieht, werde ich gezwungen, Anfang 2008 (bin in NRW) meinen Gästen das Rauchen zu verbieten, wenn ich meinen Laden in der derzeitigen Geschäftsform weiter führen will. Ob das alles bis dahin noch so Bestand haben wird, bezweifle ich erst mal. Aber ich weiß jetzt schon, daß meine nichtrauchenden Gäste auf die "schlechte" Luft scheißen, weil ich ihnen was biete, was es in der Ökowelt nicht gibt, nämlich "Leben".

Und davon abgesehen: besinnen sich die Gesetztgeber nicht eines Anderen (ich sage bewußt nicht: eines Besseren!), dann mache ich aus der Bar einen Club oder einen Verein, dann greift das Gesetz nicht mehr, und dann stelle ich die Frage, was der Scheiß überhaupt soll.

Mal davon ab: meine Bar ist voll von "Nicht"-Rauchern: https://magazine.web.de/images/574/3072574,h=566,pd=2,w=420.jpg


Die Automatenaufsteller haben vorsorglich schonmal "Dummiekarten" in den Kneipen (also ans Personal) verteilt, falls ein Gast keine EC-Karte hat.
Die gibts dann sicher auch bald bei ebay..

Tomsen

Kauf dir eine, dann wirst du sehen, was du davon hast. Die Karten funzen nur an dem Automaten, für den sie geproggt sind. Meine "Dummies" funzt nur an meinem Automaten. Aber vielleicht sollte ich für teuer Geld meine "Ziggies" (so heißen die Karten) an Deppen verticken. Coole Idee, money for nothing.

Heute habe ich mich im Bus doch glatt umsetzen müssen, da eine Person vor mir so ekelhaft nach Rauch gestunken hat, dass es kaum auszuhalten war... Das ist genauso asozial als ein Mensch, der sich wochenlang nicht duscht... Und das riecht wenigstens nach Bauernhof... :evil:

Du solltest dich überhaupt nicht mehr in einen Bus setzen. Mensch könnte dich wegen Volksverhetzung anzeigen. Laß dich ins Dritte Reich beamen, da kannst du noch punkten.

Ja, aber was für ein Klientel ist das denn bitte, das jeden Tag kommt?
Das sind ganz gewiss nicht Akademiker... das sind diejenigen, die ihr Leben bereits aufgegeben haben und wahrscheinlich keine andere Alternative zur Glotze haben...

Was für ein Zynismus! Rauchende Stammgäste sind Nichtakademiker und Fernseher. Aber warum kommen sie, verdammt noch mal, zu gepflegter Unterhaltung an meinen Tresen, anstatt sich vom TV verblöden zu lassen?


Was aber gerne verschwiegen wird ist wie viele Lokale zumachen![...]

Das isses! In den Statistiken kommt nicht vor, daß Läden, denen die räumliche Trennung baulich nicht möglich ist, kaputt gemacht werden. Daß sich die trinkwillige Kundschaft auf andere, dieser Umbauten fähige Geschäfte verteilt, verfälscht die Statistik. Die ganzen Schlaumeier, die argumentieren, in ihre Lieblingskneipe rauchfrei gehen zu wollen, vergessen, daß es ihre Lieblingskneipe dann nicht mehr geben wird!

Kleiner Unterschied: Wenn in der Kneipe neben mir jemand Alkohol trinkt, ist das für meine Gesundheit nicht schädlich. Wenn da jemand raucht, dann schon.

Ich finde die Lösung gut, dass jeder Wirt das selber entscheiden soll. Entweder Raucherkneipe oder Nichtraucherkneipe. In den Raucherkneipen verdienen die Angestellten dann wegen der Gesundheitsgefahr etwas mehr und gut ist.
Marty

Wie oft das hier auch schon angesprochen wurde:
!. hat Alkohol nichts mit dem Thread zu tun
2. will niemand Leberzirrhose mit Lungenkarzinom aufrechnen
3. WHAT THE FUCK!

Epilog:
Ich danke Photon, Mirabelle, Smile, Perlini und besonders Bennsenson für qualifizierte intellektuelle Beiträge, die aus dem Gelaber hervorstechen. Ich bitte Phip "doch nach drüben zu gehen" (wo immer das für sein faschistoides Weltbild auch sein mag. Fuck off...)
 
Also ich hab mir jetzt ein wenig durchgelesen hier und hab festgestellt das die Meinungen doch sehr weit gespannt sind ;). Ich kann jetzt auch nicht sagen was in Deutschland los ist zwischen Nichtraucher und Raucher da ich in Österreich wohne , darum meine Erfahrung aus österreichischer Sicht ;)


1; Doppelmoral der Politiker :

Unsere Regierung verdient an den Rauchern ganz gewaltig und würde es keine Raucher geben , hätten sie enorme Einbußen , die sie sich ja natürlich auf eine andere Art holen müssten ( davon wären auch Nichtraucher betroffen)
Ich finde es schon sehr Arg Raucher ins Budeg zu nehmen und auf der anderen Seite Raucher zu verurteilen , in meinen Augen eine Doppelmoral.

2; Verbote

Ich bin selber Raucher und halte im prinzib nichts von verboten , bin aber selber so vernünftig in einem Lift zb nicht zu rauchen oder wenn ich in einer Gruppe bin wo nur Nichtraucher sind das auch nicht zu machen usw usw. , gibt viele Beispiele dafür. Leider denkt aber nicht jeder Raucher so wie ich und ist so vernünftig wie ich ( ich weiss eigenlob stinkt *grins* ) darum sind gewisse Verbote angebracht.

3; Raucher & Nichtraucher

Leben und leben lassen so sollte es sein , jeder sollte Rücksicht nehmen. Raucher sind genauso liebe oder auch nicht liebe Menschen wie es Nichtraucher sind .

Es kann nicht sein das ich Raucher bin und zb. Auto fahre mit 3 Insassen die alle Nichtraucher sind und ich mir dann eine anrauche das ist egoistisch und rücksichtslos.
Es kann aber auch nicht sein das ich Nichtraucher bin und mich zu 4 Leuten stelle die alle Raucher sind und mich dann beschwere und verlange das sie nicht rauchen, dann darf ich mich halt nicht dazustellen.

Wenn jeder ein wenig Rücksicht nimmt wären Verbote nicht Notwendig, leider ist es nicht so, und leider nimmt das schon formen an die in Amerika üblich sind.

Ein wenig Rücksicht sei es Raucher oder Nichtraucher und wir würden alle miteinander auskommen ;)

mfg jabez
 
kein Raucher wird gezwungen zu rauchen... somit kann er jederzeit aufhören und sich selbst Geld sparen. Weiterhin ist es für mich als Nichtraucher auch angenehmer nicht im blauen Dunst herumlungern zu müssen

Solange die Leute, auch Hartz4 Empfänger noch fleißig rauchen können, kann der Staat noch abzocken, weil dann ist noch zuviel Geld da. Wäre gleich den Benzinpreisen, die Leute düsen immer noch mit 180 über die Autobahn und das sind nicht nur SLKs und Luxuskarossen...

Ok, es ist eine Droge, und hier spielt der Staat mit einer Doppelmoral, einerseits Milliarden an Steuern und andererseits nun dieser Fingerzeig "Hört auf".
 
Klasse post tax64.Ich hoffe für euch es wird sich noch etwas ändern bis es soweit ist.

Ich denke es steht ausser Frage,dass in Behörden oder Orten ,die ein Nichtraucher zwingend aufsuchen muss ,nicht geraucht wird.
Obwohl es hier ja in manchen Texten so rüberkommt,als ob eh nur Raucher auf die Behörden müssten (von wegen Hartz4 und so ;) )

Zu Polli und Ihrem roten popel,wegen meinem post,dass dann Kneipen schliessen.

Ich wohne auf dem Land,hier gab es bis gestern ein kleines Bistro ,dass keinen Platz zum umbauen hat und der Hausbesitzer auch kein interesse daran zeigt.
Dieses Bistro hatte zwar nur 40 Prozent Raucheranteil und doch kann es ohne die nicht überleben und ist deshalb seit heute geschlossen.
Ich denke auch nicht ,dass sich so schnell ein neuer Pächter finden wird,der dort im Moment überleben kann.
 
Jupp - super Posting von tax64!!!

Dass es auch andere Möglichkeiten als Verbote gibt - sollte doch klar sein. Nur - wo kein Wille ist - ist auch kein Weg.

Kleines Beispiel: Ich bin in unserem Studio so ziemlich der einzige Raucher. Da habe ich doch glatt `nen Luftreiniger gekauft (incl. Ionisator und so Zeuch) und alle sind happy. Man muß nur wollen.

Meine stammkneiße hat richtig schön in `ne Luftreinigungsanlage investiert - naja - das hätten se sich sparen können - morgen isses vorbei :-/

smile
 
Ich wohne auf dem Land,hier gab es bis gestern ein kleines Bistro ,dass keinen Platz zum umbauen hat und der Hausbesitzer auch kein interesse daran zeigt.
Dieses Bistro hatte zwar nur 40 Prozent Raucheranteil und doch kann es ohne die nicht überleben und ist deshalb seit heute geschlossen.
Ich denke auch nicht ,dass sich so schnell ein neuer Pächter finden wird,der dort im Moment überleben kann.
Ich bezweifle das er seinen Laden "vorsorglich" dicht gemacht hat. Seine wirtschaftliche Lage wird so oder so auswegslos geworden sein, dann die Schliessung nicht dafür herhalten.

Weil: sonst hätte er ja auch mal gucken können wie es sich entwickelt. :)
 
Schade, es fing so gut an, Dein Posting.

Alle Raucher räumen ein, daß an Orten, die jedermensch zwingend aufzusuchen hat, nicht geraucht werden soll. Insofern sind Eckpunkte der Diskussion fixiert.
Aber nur von einer Seite. Die andere, nämlich die der Nichtraucher, fasst Du mal eben mit

Ich gestehe Nichtrauchern auf jeden Fall ihr Anrecht auf eine rauchfreie Umgebung zu. Was ich nicht einsehen kann, ist ihr Anspruch darauf, es immer und überall durchzusetzen.
Welcher Nichtraucher hat das denn in diesem Thread gefordert, der ernst zu nehmen ist? Niemand.

Ich gestehe Dir das Rauchen überall dort zu, wo ich nicht davon betroffen bin. Im Freien, in geschlossenen Räumen, die ich nicht betreten kann (dein Häuschen oder das deiner Freunde z.B.).

Richtig ist der Anspruch der Nichtraucher, nicht passiv rauchen zu müssen. Daraus ergibt sich aber nicht zwingend der Schluß, daß nirgends mehr geraucht werden darf, sondern der, daß es in eine pluralen Gesellschaft wie der unseren, es Plätze und/oder Orte gibt, in der jedermensch nach seiner Fasson glücklich werden kann.
Exakt. Für den Raucher eben dann nicht mehr soviele Plätze, für den Nichtraucher welche, die er bisher nicht hatte.

Mal davon abgesehen, daß sich Nichtraucher eher zu Aktivitäten hingezogen fühlen, die Folgeschäden nach sich ziehen. Damit meine ich die ganzen Läufer, Radler, Kletterer, Gewichtheber und anderen Übertreiber, die meinen, "gesund" zu leben.
Das passt doch wunderbar zu deiner eigenen Aussage, dass Nebenschauplätze hier nichts verloren haben.

Wie oft das hier auch schon angesprochen wurde:
!. hat Alkohol nichts mit dem Thread zu tun
2. will niemand Leberzirrhose mit Lungenkarzinom aufrechnen
3. WHAT THE FUCK!
Aha, Rauchen und Alkohol willst Du nicht aufrechnen, aber Laufen, Radeln, Klettern und Gewichtheben passt perfekt in Deine Argumentationskette... merkst Du was? Abgesehen davon ist das natürlich freundlich, meine Aussage zu zitieren, aber nicht das, worauf es sich bezog...

Marty
 
Ich bezweifle das er seinen Laden "vorsorglich" dicht gemacht hat. Seine wirtschaftliche Lage wird so oder so auswegslos geworden sein, dann die Schliessung nicht dafür herhalten.

Weil: sonst hätte er ja auch mal gucken können wie es sich entwickelt.

Er muss also erst ein paar tausend Euro an Pacht in den Sand setzen,bevor er dichtmachen darf?
Es ist schlichtweg absehbar,wenn seine bisherige Kundschaft schon angedeutet hat,dass sie Fussball und dergleichen dann bei der Konkurrenz schauen wird,da es dort einen extra Raucherraum mit Fernseher geben wird.
 
Reine Vermutung - Zahlen auf den Tisch (und bitte keine Statistiken von ProRauchfrei e.v. und Co)

smile

nicht reine vermutung, ich hab das schon sau oft gehört.

Die Scheißhausdiskussion, ob Raucher die Gemeinschaft mehr oder weniger kosten, ist mehr als fragwürdig. Da kann niemand eine echte Rechnung aufmachen. Es gibt immer Pro und Kontra. Ohne Anspruch darauf, daß das nun ein "Beweis" ist, erzähle ich mal, was ich letzte Woche gesehen hab: ich hatte ein Videotape ausgeliehen, auf dem ein oller Film drauf war. Der Mensch hatte wohl nicht genau programmiert, sodaß nach dem Film noch eine Reportage eines öffentlich/rechtlichen Senders drauf war. Muß schon mindestens sieben Jahre her sein, weil die Angaben noch in D-Mark waren.
und du vertraust einem film, der schon mindestens (!) 7 jahre alt ist? :roll:


=> https://de.wikipedia.org/wiki/Tabakrauchen#.C3.96konomische_Aspekte

" Der ÄARG kommt deshalb zu dem Schluss, dass der Staat unter dem Strich am Rauchen nicht verdient."
 
LOL - Mist - finde den Smily mit dem Hammer nich 8)

smile
was ist daran witzig?
mit "gehört" meine ich nicht "der onkel des opas meines freundes hat erzählt , blabla" sondern in fernseh und internetberichten. woher holst du dir deine informationen? :roll:


Er muss also erst ein paar tausend Euro an Pacht in den Sand setzen,bevor er dichtmachen darf?
Es ist schlichtweg absehbar,wenn seine bisherige Kundschaft schon angedeutet hat,dass sie Fussball und dergleichen dann bei der Konkurrenz schauen wird,da es dort einen extra Raucherraum mit Fernseher geben wird.

das ist dann aber entweder ein einzelfall, oder die leute sagen das einfach nur so. in der regel gibt es nämlich keinen einbruch des verdienst. (siehe andere länder)
 
was ist daran witzig?
mit "gehört" meine ich nicht "der onkel des opas meines freundes hat erzählt , blabla" sondern in fernseh und internetberichten. woher holst du dir deine informationen? :roll:

Das Problem an Statistiken, Berichten etc. ist doch immer die INtention des Erstellers, Auftraggebers etc.
Du berufts dich auf irgendwelche Berichte in TV (deren statistische Grundlage und Alter weder geklärt, noch nachvollziehbar ist) und schreibst gleichzeitig, dass ein 7 Jahre alter TV-Bericht nicht relevant ist. Schöne Logik ;)

smile
 
dann zeig doch mal die internetberichte und gut ist
der dritte beitrag über deinen :roll:


btw: alleine deswegen würde ich NIE anfangen zu rauchen (ich meine die kosten):
"Das Rauchen von 20 Zigaretten täglich über 20 Jahre hinweg kostet nicht unbedingt das Leben – das ist lediglich bei 25 % der Raucher der Fall –, aber den Raucher rund 30.000 Euro für 150.000 Zigaretten."
schlimm finde ich immer, wenn im fernsehn harz4 empfenger meckern, dass sie kein geld haben, aber rauchen.... einfach lächerlich. man kann auch ohne zigarette ein schönes leben haben.
 
der dritte beitrag über deinen :roll:


btw: alleine deswegen würde ich NIE anfangen zu rauchen (ich meine die kosten):
"Das Rauchen von 20 Zigaretten täglich über 20 Jahre hinweg kostet nicht unbedingt das Leben – das ist lediglich bei 25 % der Raucher der Fall –, aber den Raucher rund 30.000 Euro für 150.000 Zigaretten."
schlimm finde ich immer, wenn im fernsehn harz4 empfenger meckern, dass sie kein geld haben, aber rauchen.... einfach lächerlich. man kann auch ohne zigarette ein schönes leben haben.

Das mit den 25% ist nirgendwo belegt - allein wenn man sich anschaut, wer z.b. in Deutschland als Rauchtoter "markiert und erfaßt" wird, zweifelt man am gesunden Menschenverstand der Statistiker.
Von weltweiten Statistiken ganz zu schweigen.

Und was sind 30.000 € während 20 Jahren? Der größte Teil davon auch noch Steuern... Es zwingt einen ja niemand, das Geld auszugeben.

Ich zweifle gar nicht dran, dass auch Nichtraucher Spaß haben können. aber dass sie den Rauchern den ihren verderben sehe ich einfach nicht ein.

smile
 
Hier bei uns ist auch Anfang Juni die erste Nichtraucherkneipe gestorben. :dance:Diese Kneipe wollte anscheinend eine Art Vorbild sein, hat vor knapp 2 Jahren ein Rauchverbot eingeführt und keinen Alkohol mehr ausgeschenkt. Trotzdem waren in den ersten Tagen ne Menge Gäste da, da hatte ich ja schon die Welt nicht mehr verstanden. :LOL: Nun ja, es wurde immer weniger und weniger, jetzt ist dicht. Und ich bin sicher, das wird vielen Kneipen so ergehen. In diesem Laden hier war ich 1x, nachdem ich nen Bier bestellt hatte und gesagt bekommen habe, es gäbe nur Cola, Fanta, Säfte und alkoholfreie Cocktails, bin ich wieder gegangen. *g*

Sobald es ein komplettes Rauchverbot in Kneipen geben wird, sind Kneipen für mich tabu. Dann treffe ich mich mit meinen Kumpels lieber auf meiner Terasse um dort nen Feierabendbier zu trinken. Kommt mich a) günstiger und b) kann jeder soviel qualmen wie er will.

Champ
 
Eigentlich kannst du den nicht als Beispiel anführen da er ja auch noch ein komplettes Alkoholverbot mit eingeführt hatte. ;)

Bye,
Polli