[...] Hehe, was für Vorteile hat denn der Glimmstengel ? [...] Wer welche kennt, darf mir diese gerne mitteilen. :p [...]
Man wirkt männlicher und erwachsener (Beispiel: Marlboro-Cowboy, der trotz seines frühen Ablebens ein abwechslungsreiches und aufregendes Leben führte). Durch den regelmäßigen Genuss entstehen vor allem bei Männern markante Hautfalten, auf die jede Frau abfährt.

Durch das Rauchen entstehen ganz neue Freundschaften. Besonders hilfreich beim Flirten, man muss nicht elend teure Cocktails ausgeben, man stellt den ersten Kontakt durch ein legeres "Ich möchte Dir gern eine Zigarette anbieten" her. Gemeinsames Rauchen stärkt das soziale Zusammengehörigkeitsgefühl, sowohl in Freundschaften, als auch in der Partnerschaft.

Die Wohnung muss regelmäßig renoviert werden. Hier wird Kreativität verlangt, neue Möbel werden gekauft und allgemein wird es so nie langweilig in den eigenen 4 Wänden. Außerdem liegt immer der frische Duft von Tabak in der Luft.

Man muss nicht ewig lange leben und sich mit anderen Krankheiten im Alter (die ausnahmsweise nicht auf das Rauchen zurückzuführen sind) herumquälen. Gleichezeitig hatte man bis dahin ein erfülltes und genussvolles Leben.

Rauchen kann bei Diäten unterstützend wirken.

So, und nun nochmal die Frage von mir: Sind wir noch immer nicht in diesem Thema weiter? Rauchen kann man nicht mit Logik (Vor-/ Nachteile) erklären. Man tut es, weil man es gerne tut und / oder süchtig danach ist. Mir ist es völlig wurscht, ob ich früher sterbe, an Lungen- statt an Prostatakrebs erkranke oder nach Tabak rieche. Wer will denn einem Raucher mit Vernunft kommen? Nicht mal der horrende Preis hat mich bislang abgeschreckt...

Gruß,
Photon
 
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So, und nun nochmal die Frage von mir: Sind wir noch immer nicht in diesem Thema weiter? Rauchen kann man nicht mit Logik (Vor-/ Nachteile) erklären. Man tut es, weil man es gerne tut und / oder süchtig danach ist. Mir ist es völlig wurscht, ob ich früher sterbe, an Lungen- statt an Prostatakrebs erkranke oder nach Tabak rieche. Wer will denn einem Raucher mit Vernunft kommen? Nicht mal der horrende Preis hat mich bislang abgeschreckt...

Gruß,
Photon


Stimmt. Mit Logik kann man keinem Raucher beikommen.

Ich bin jetzt seit 3 Monaten "clean". habe 20 Jahre geraucht. Entweder man will es selber ganz allein - egal aus welchen Gründen - oder gar nicht.

Bei mir war der Auslöser die Schmerzen in der Brustgegend. Mir war es einfach irgendwie zuwider. Also hab ich von einem Tag auf den anderen aufgehört. hab zwar zugenommen :evil: aber Vorteile dafür ohne Ende:
Mir geht es super, die Treppen komme ich ohne Sauerstoffmaske hoch. kann wieder richtig mit den Hunden toben. Treibe jetzt mehr Sport. Laufe sogar. Habe meine Ernährung umgestellt. Esse gesünder und fühl mich einfach besser. Mein Mann freut das auch ;)
Alles in allem. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut.

Aber den Anfang muss jeder selber machen. Und jemanden etwas vorschreiben - wie mit Rauchverboten - finde ich Schwachsinn. Je mehr man verbietet, desto mehr wird es gemacht. Und wenn mich das Rauchen im Restaurant stört, muss ich ja nicht reingehen. Mein Lieblingslokal hat von jeher 2 Räume gemacht auch ohne Verbot. Und das klappt super.

Mein Mann raucht auch weiter. Mich stört das nicht. Nur die Wohnung freut sich, da jetzt immer schön durchgelüftet wird. :mrgreen: Und für seine Aschenbecher ist er jetzt selber verantwortlich.

Klaro sind die Ex-Raucher die schlimmsten Meckerer. wir haben es ja bereits durch. Wir riechen es jetzt extrem, wie das "stinken" kann, weil wir es vorher nie so gerochen haben. Logisch wollen wir jetzt alle und alles umerziehen. Weil wir wissen, das es klappen kann, weil es gesundheitlich besser ist etc.
Aber wir verstehen auch, wie schwer es ist, erstmal sich selbst durchzuringen und durchzuhalten.
Man wird immer ein Ex-Raucher sein. Nie ein Nichtraucher.
 
[...] Ich bin jetzt seit 3 Monaten "clean". habe 20 Jahre geraucht. [...] Mein Mann freut das auch ;)
Alles in allem. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut.
Auch ich freue mich für jeden Raucher, der es schafft, aufzuhören und es nicht bereut. In diesem Sinne: Ein ernst gemeintes "Bleib' dabei und freut mich ehrlich für Dich"!

Ich weiß nicht, ob ich es jemals wollen werde, weil ich auch so noch joggen und mit den Hunden toben kann. Klar wäre mir "etwas mehr Luft in der Lunge" lieber, aber für meinen "Hausgebrauch" atme ich genug *g* Und hey, auch als Nichtraucher würde ich wahrscheinlich nicht den Sprint gegen den Jack Russell gewinnen, obgleich der einige Kaliber kleiner ist als ich :)

[...] Klaro sind die Ex-Raucher die schlimmsten Meckerer. wir haben es ja bereits durch. Wir riechen es jetzt extrem, wie das "stinken" kann, weil wir es vorher nie so gerochen haben. Logisch wollen wir jetzt alle und alles umerziehen. Weil wir wissen, das es klappen kann, weil es gesundheitlich besser ist etc.
Aber wir verstehen auch, wie schwer es ist, erstmal sich selbst durchzuringen und durchzuhalten.
Man wird immer ein Ex-Raucher sein. Nie ein Nichtraucher.
Nö, mach' mal bitte nicht :) Hilf' denen, die aufhören wollen und erziehe an denen herum, aber versuche nicht, überzeugte Raucher zu "missionieren" ;)

Gruß,
Photon
 
Man wirkt männlicher und erwachsener (Beispiel: Marlboro-Cowboy, der trotz seines frühen Ablebens ein abwechslungsreiches und aufregendes Leben führte). Durch den regelmäßigen Genuss entstehen vor allem bei Männern markante Hautfalten, auf die jede Frau abfährt.
Ach der olle Marlboro-Cowboy der den ganzen Tag Kuhmist schaufelt, Abends mit nem Sonnenuntergang und ne Kippe belohnt wird. Ich wollt nicht mit ihm tauschen. :biggrin:
Durch das Rauchen entstehen ganz neue Freundschaften. Besonders hilfreich beim Flirten, man muss nicht elend teure Cocktails ausgeben, man stellt den ersten Kontakt durch ein legeres "Ich möchte Dir gern eine Zigarette anbieten" her. Gemeinsames Rauchen stärkt das soziale Zusammengehörigkeitsgefühl, sowohl in Freundschaften, als auch in der Partnerschaft.
Jaein, durchs nicht mehr Rauchen bin ich zum Sport gekommen. Durch Sport hat sich mein Umfeld total verändert. Muss sogar sagen das in dem 3/4 Jahr wo ich jetzt nicht mehr rauche die sozialen Kontakte zugenommen haben. Ich war durchs Rauchen passiver, jetzt durchs nicht mehr rauchen aktiver. Kann da aber jetzt nur von mir sprechen.
Die Wohnung muss regelmäßig renoviert werden. Hier wird Kreativität verlangt, neue Möbel werden gekauft und allgemein wird es so nie langweilig in den eigenen 4 Wänden. Außerdem liegt immer der frische Duft von Tabak in der Luft.
Ich war gestern unterwegs, ich habe heute an meinem Hemd den frischen kühlen Duft von Tabak gerochen und das Ding erstmal direkt in die WA gepfeffert.
Man muss nicht ewig lange leben und sich mit anderen Krankheiten im Alter (die ausnahmsweise nicht auf das Rauchen zurückzuführen sind) herumquälen. Gleichezeitig hatte man bis dahin ein erfülltes und genussvolles Leben.
Ist mir zu suggestiv, ist ja schlimmer wie ein Marlboro-Cowboy-Werbeblock.
Rauchen kann bei Diäten unterstützend wirken.
Kenne das auch noch, Modelfrühstück, Kaffee und ne Kippe und gratis dazu gibts die Magenkarussellfahrt.
So, und nun nochmal die Frage von mir: Sind wir noch immer nicht in diesem Thema weiter? Rauchen kann man nicht mit Logik (Vor-/ Nachteile) erklären. Man tut es, weil man es gerne tut und / oder süchtig danach ist. Mir ist es völlig wurscht, ob ich früher sterbe, an Lungen- statt an Prostatakrebs erkranke oder nach Tabak rieche. Wer will denn einem Raucher mit Vernunft kommen? Nicht mal der horrende Preis hat mich bislang abgeschreckt...
Dieses Thema ist eine "never ending story" und zwar so lange bis man ein generelles Rauchverbot einführt. Dazu hat keiner den Schneid, weil jeder Schiss hat Wählerstimmen zu verlieren. :ugly:

Auf der anderen Seite schafft der ganze Käse wohl doch Arbeitsplätze. Die Kippenpolizei oder was ich da im Radio aufgeschnappt habe. Es ist lächerlich. Wer zahlt denn die Raucherpolizei ?
 
Och maiki123, nun nimm es doch nicht so ernst ;) Aber gut, spielen wir das mal weiter *fg*

Ach der olle Marlboro-Cowboy der den ganzen Tag Kuhmist schaufelt, Abends mit nem Sonnenuntergang und ne Kippe belohnt wird. Ich wollt nicht mit ihm tauschen. :biggrin:
Quatsch, der war wie ein Cowboy angezogen, weil die Weiber drauf stehen. Die hat er mit seinen Marlboros gefügig gemacht und ist dann auf was anderem als seinem Pferd in den Sonnenuntergang geritten :biggrin:

Jaein, durchs nicht mehr Rauchen bin ich zum Sport gekommen. Durch Sport hat sich mein Umfeld total verändert. Muss sogar sagen das in dem 3/4 Jahr wo ich jetzt nicht mehr rauche die sozialen Kontakte zugenommen haben. Ich war durchs Rauchen passiver, jetzt durchs nicht mehr rauchen aktiver. Kann da aber jetzt nur von mir sprechen.
Ja, man lernt dann halt wieder andere Nörgler kennen, die alle nicht rauchen. Aber wenn man sonst unterwegs ist und eine Heidi Klum ganz hilflos allein auf einer Bank sitzt und hilfesuchend nach einem Mann schaut, der ihr Feuer gibt, wer von uns beiden wird ihr dann zu Hilfe eilen können? Und selbst wenn Du vielleicht ein Pyromane bist und als Nichtraucher ein Feuerzeug dabei hast: Wem wird sie sich wohl eher in die Arme legen: Dir als nörgeliger Nichtraucher, der sie zu missionieren versucht oder mir, der mit ihr das Laster teilt?

Ich war gestern unterwegs, ich habe heute an meinem Hemd den frischen kühlen Duft von Tabak gerochen und das Ding erstmal direkt in die WA gepfeffert.
Nun, Geschmäcker sind verschieden ;)

Kenne das auch noch, Modelfrühstück, Kaffee und ne Kippe und gratis dazu gibts die Magenkarussellfahrt.
Rauche auch erst nach dem Essen, dann allerdings gleich 2. Macht aber nix, mein Magen ist ruhig und ein Model werde ich in diesem Leben sicher sowieso nicht mehr ;)

:) :) :)

Gruß,
Photon
 
... Heidi Klum ganz hilflos allein auf einer Bank sitzt und hilfesuchend nach einem Mann schaut, der ihr Feuer gibt, wer von uns beiden wird ihr dann zu Hilfe eilen können?
Ey, seit wann raucht Heidi ? 8O

...und mit zwei so jungen Hüpfern wie uns kann sie doch gar nichts anfangen. Sie wird den alten Mann hinter uns nehmen, der sich gar nicht mehr stressen lässt und irgendein Teamchef von irgendeiner Autorennbox ist oder den Typen da hinten der so fein trillern kann. ;)

MfG
Maik

P.S.: Bin doch kein Nörgler, es ist meine Pflicht als ehemaliger Raucher dem noch rauchenden Volk zu mitteilen was für ein wunderbarer Zugewinn das nicht mehr rauchen ist. Es ist eine mir auferlegte Bürde dieses zu tun. :angel:
 
[...] P.S.: Bin doch kein Nörgler, es ist meine Pflicht als ehemaliger Raucher dem noch rauchenden Volk zu mitteilen was für ein wunderbarer Zugewinn das nicht mehr rauchen ist. Es ist eine mir auferlegte Bürde dieses zu tun. :angel:
Gut und schön, aber willst Du nun jedem Raucher diese Bürde ebenfalls auferlegen? Dass kein Raucher mehr ruhig und gelassen auf die Straße oder zu einer Party gehen kann ohne zu missionieren? Dass jeder Raucher mit seinen langjährigen Rauchfreunden bricht, um einige Jahre länger zu leben? Willst Du wirklich jedem Menschen, der dem Genuss des Rauchens frönt, seine (vielleicht einzige und letzte) Freude im Leben nehmen mit den Worten: "Mir tat es auch gut, also hat es Dir auch zu gefallen"? Kannst Du Dich verbürgen, dass es nicht zu Selbstmorden kommt, weil lieber jemand rauchend stirbt, als nichtrauchend leben zu müssen? Und was das an Arbeitsplätzen kostet: Tabakindustrie, Hersteller von Farben, Möbeln, Tapeten, Duftbäumchen, Feuerzeugen, ....

Denk' mal drüber nach ;)

Gruß,
Photon
 
@Photon Na ja, ich denke du kannst nicht über mich urteilen, nur weil ich mich in einem themenbezogenen Beitrag dazu äußere. Ich bin der letzte der auf Partys rumnervt, dass Rauchen schädlich ist. Heute Nachmittag noch beim Kumpel gewesen, welcher raucht und welches ich ihm auch lasse. Genauso wie die zwei Ladies die ich gestern Abend kennenlernen durfte.

Da muss ich gar nicht großartig drüber nachdenken. ;)

Die ganzen Arbeitsplätze im medizinischen Bereich haste vergessen, denn die sollten auch genannt werden. Ich weiß das meine Aussage frech war, Asche über mein Haupt. Doch sie war ehrlich, ich weiß ja wovon ich schreibe. Ich kenne nur einen Vorteil den das Rauchen mit sich bringt. Wobei jedem das seine.

MfG
Maik

P.S.: Komisch ist, dass die meisten Raucher neugierig werden, wenn man sagt das man schon mal geraucht hat. Wenn sie es dann wünschen, dann teile ich gerne meine Erfahrungen und dann werde ich auch zum Missionar, keine Frage.
 
[...]Die ganzen Arbeitsplätze im medizinischen Bereich haste vergessen, denn die sollten auch genannt werden. [...]
Ok, dann mal wieder etwas ernsthafter. Ich habe auch einige Freundschaften im medizinischen Bereich. Und abgesehen davon, dass sie alle rauchen, berichten sie auch alle das Gleiche: Keine Krankheit kann auf das Rauchen allein zurückgeführt werden. Viele Krankheiten werden lediglich durch das Rauchen begünstigt, werden aber nicht davon ausgelöst. Im Gegensatz dazu die Volkdroge Nummer Eins: Der Alkohol. Unfälle, Leberschäden, Sucht, was-weiß-ich. Auto-, Industrie-, Flugzeugabgase - und so weiter und so fort.

Ehrlich, es ist so scheinheilig gegen das Rauchen mit dem Gesundheitsargument vorzugehen (insbesondere seitens der Politiker und Krankenkassen), dass es einem fast im Hals würgen könnte. Dann lassen sich halt weniger Menschen wegen Lungenkrebs behandeln, dafür einige Jahre später wegen Alzheimer oder einem Oberschenkelhalsbruch. Ist gehüpft wie gesprungen.

Wer nicht rauchen will, soll es lassen. Ich will, ich finde mich totchic beim Rauchen und obercool :) Und ich bin privat versichert *lach*

Gruß,
Photon
 
...
Nö, mach' mal bitte nicht :) Hilf' denen, die aufhören wollen und erziehe an denen herum, aber versuche nicht, überzeugte Raucher zu "missionieren" ;)

Gruß,
Photon

Danke schön:mrgreen:

nee natürlich versuche ich nicht, jeden Raucher zu "bekehren". Dann müsste ich ja meinem Mann den ganzen Tag was vorblubbern und wer bin ich denn, das ich ihm was vorschreibe. Das sollte jeder für sich entscheiden.
Wenn er es mal wirklich will, dann helfe ich ihm. Ansonsten ist das kein Thema.
So halte ich es mit allen Freunden, Kollegen und Bekannten. Jeder kann, sollte und darf bei mir rauchen, wenn er will.
 
Dann lassen sich halt weniger Menschen wegen Lungenkrebs behandeln, dafür einige Jahre später wegen Alzheimer oder einem Oberschenkelhalsbruch. Ist gehüpft wie gesprungen.
Du hast aber keine Garantie, dass du jemals eine neue Hüfte brauchst, oder dir den Arm brichst.

Und du sagst selbst, dass Rauchen das Voranschreiten einiger Krankheiten fördert. Warum soll ich dieses Risiko eingehen und noch massig Geld dafür ausgeben?
 
[...]
Und du sagst selbst, dass Rauchen das Voranschreiten einiger Krankheiten fördert. Warum soll ich dieses Risiko eingehen und noch massig Geld dafür ausgeben?

Man, weils Spaß macht, weil es schmeckt, weil es subjektiv gut tut ...

Sicher ist rauchen ungesund, aber Alkohol oder fettiges Essen genauso und trotzdem kann es sein, dass ich genau jetzt das verlangen habe mir ein schönes, kaltes Bier reinzuziehen. Meine Organe freuen sich bestimmt - aber ich bin für den Augenblick glücklich und zufrieden. So ist das mit Rauchern auch.

Wer rauchen will, soll das tun. Nur halt, meiner Meinung nach, nicht an Orten an denen Nichtraucher sind, die nicht den Qualm einatmen wollen.
 
Man, weils Spaß macht, weil es schmeckt, weil es subjektiv gut tut ...
Naja, mir macht es jedenfalls keinen Spaß und es schmeckt mir nicht.

Wir hier schon geschrieben wurde, ist das eine reine Kopfsache. Wenn man abends schlafen geht raucht man auch keine mehr bis zum nächsten Morgen.

Ja, ich bin selber Raucher. Aber auch nicht mehr lange. Ich bin 19 und merke jetzt schon die Auswirkungen vom Rauchen. Damals konnte ich problemlos 90 Minuten Fussball spielen und hatte auch noch in einem Club gespielt. Heute laufe ich 5 Minuten und bekomme Seitenstiche oder sonstiges. Auch beim Treppen steigen merke ich es schon. Damals konnte ich problemlos ein paar Stockwerke hochlaufen. Jetzt mache ich ein paar Treppensprünge und die Erschöpfung macht sich schon bemerkbar.

Da ich demnächst wieder in einen Fussball-Club möchte, muss ich natürlich vorher aufhören. Das beste wäre natürlich, wenn man von einem auf den anderen Tag aufhören würde. Ich mache es jedoch mit einer sogenannten Drosselung: Rauchte ich damals eine ganze Packung am Tag, sind es heute nur noch ca. 10 Stück. Und in den nächsten Tagen möchte ich auch mal versuchen keine zu rauchen. Ich hoffe es klappt.

Zum Thema Raucher in meiner Umgebung: Auch wenn ich Nichtraucher sein werde können Raucher gerne bei mir in die Wohnung kommen und trotzdem gehe ich noch in die Kneipe, wo viele Raucher sind. Es ist deren Entscheidung, ob sie weiterrauchen möchten oder nicht. Und es ist meine Entscheidung, ob ich in diese Raucherkneipe noch gehen möchte oder nicht ;)
 
Wer rauchen will, soll das tun. Nur halt, meiner Meinung nach, nicht an Orten an denen Nichtraucher sind, die nicht den Qualm einatmen wollen.
Ja, völlig richtig. Nur klang das bei Photon noch etwas anders und es ging mir nur darum diese Einstellung zu kritisieren.

Und man kann das Rauchen nun wirklich nicht in ein positives Licht rücken. Auch durch irgendwelche Vergleiche mit Alkohol wird es nicht besser. Rauchen ist und bleibt schädlich!
 
Ja, völlig richtig. Nur klang das bei Photon noch etwas anders und es ging mir nur darum diese Einstellung zu kritisieren.[...]
Schau mal - seit etlichen Seiten geht es nur noch darum, Argumente Für oder Wider dem Rauchen zu finden. Dabei ist das völlig sinnfrei.

Fast jeder Nichtraucher hier beißt sich am Gesundheitsargument fest. Also ich habe noch keinen Nichtraucher erlebt, der ewig gelebt hätte oder wenigstens im Alter nicht an irgendetwas erkrankt wäre. Und wenn es keine "Rauchertypischen" Erkrankungen sind, dann ist es irgendetwas anderes, was weder angenehmer, noch für die Krankenkasse preiswerter wäre. Auch kenne ich relativ gesunde über 80-jährige Raucher, die Krankheiten haben, die (bislang noch) nicht auf das Rauchen zurückzuführen sind (Demenz, Alzheimer, Osteroporose, Nierenleiden,...).

Was will man denn für Vorteile dem Rauchen abgewinnen? Welchen "Vorteil" hat es, auf der Autobahn zu rasen, sich zu besaufen, zum Fussball zu gehen, ..., irgendwas zu tun, was man halt aus welchen Gründen auch immer gern tut?

Und deshalb ist die Diskussion nur insofern nutzlos, weil die Argumente GEGEN das Rauchen auf reiner Logik basieren, während die Raucher nur in Ruhe genießen wollen - auch an Orten, wo man möglicherweise einem Nichtraucher damit auf den Keks gehen könnte, wie zum Beispiel der Kneipe.

Gruß,
Photon
 
Fast jeder Nichtraucher hier beißt sich am Gesundheitsargument fest. Also ich habe noch keinen Nichtraucher erlebt, der ewig gelebt hätte oder wenigstens im Alter nicht an irgendetwas erkrankt wäre. Und wenn es keine "Rauchertypischen" Erkrankungen sind, dann ist es irgendetwas anderes, was weder angenehmer, noch für die Krankenkasse preiswerter wäre.
Leider ist so eine Diskussion allerdings überflüssig, wenn jeder nur von seinen "Erfahrungen" redet. Ich kenne auch 100-jährige Raucher, die gesund sind. Na und? Das sind Ausnahmen.

Lies mal einfach https://www.gsf.de/Aktuelles/Presse/rauchen.phtml oder arbeite DIch mal durch google, es gibt da diverse Studien zu.

Aber klar, wenn jemand nach 40 Jahren des Rauchens an mit 53 an Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs stirbt kann das natürlich auch an schlechter Milch, die er getrunken hat, liegen oder an den vielen Autoabgasen liegen... wirst Du jetzt sagen. Aber alleine die Tatsache, dass hauptsächlich Raucher an Lungenkrebs sterben, würde mir zu denken geben.

Ach so: Und nicht jeder, der stirbt, verursacht vorher enorme Kosten im Gesundheitssystem. Die meisten sterben fast ohne solche Kosten zu verursachen, nämlich einfach zu Hause im Bett. Wer allerdings an Lungenkrebs stirbt, der hat absolut sicher Kosten verursacht.

Marty