Parteien Partei der Vernunft kündigt Wahlantritt in NRW an!

Das mag in der jetzigen Situation funktionieren.
Nur was passiert, wenn die Zinsen steigen?
Wenn keiner mehr bereit ist, dem Staat bei kurzfristigen Anleihen Geld zu schenken?
Ich kann mich an Zeiten erinnern, da gab es für Bundesschatzbriefe im letzten Jahr um die 7 oder 8% Zinsen, und die Inflation war deutlich geringer.

Es gibt viel zuviel Geld als das die Zinsen nochmal steigen würden und selbst wenn sie täten werden die Geldpressen und Buchgeldschreiber per Schuldenaufnahme sofort wieder angeschmissen. Deflation und Kreditklemme läßt keiner mehr zu- die Schulden weginflationieren gefällt besser und passiert grade. Die Inflation ist aber bisher nur auf den Geldmärkten zu spüren und nicht in unserem heiligen Inflationswarenkorb angekommen.
 
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Die beamten/Angestellten die dabei überflüssig werden sind also keine Bürger?
Es ist immernoch günstiger einem Verwaltungsangestellten den Lebensunterhalt zu zahlen und ihn nach Hause zu schicken, als ihm einen (überflüssigen) Arbeitsplatz zu stellen. Wenn er den Sprung in die freie Wirtschaft schafft, ist es ein doppelter Gewinn. Es macht nirgendwo Sinn jemanden zu beschäftigen nur um ihn zu beschäftigen. Volkswirtschaftlich würde er mehr schaden als nutzen. Sonst könnten wir ja alle Arbeitslosen bei der Arbeitsagentur einstellen und hätten Vollbeschäftigung.
 
Natürlich nicht für die Mehrheit, die Mehrheit wird abhängig und arm gehalten und gegeneinander aufgehetzt damit andere sich in Ruhe die Taschen vollstecken können und für die wird die Politik auch gemacht.
So "arm" sind die Deutschen nun auch nicht.

Deswegen bin ich auch nicht bereit Privateigentum auch nur gedanklich irgendwie mit Staatseigentum zu vermischen, wenn der "Staat" da nicht mehr ausreichend differenziert bin ich mitsamt Eigentum in jeder Hinsicht raus.
Jeder ist finanziell mit seinem Anteil am Staat beteiligt. Wer nichts hat, hat vermutlich nie profitiert und wäre auch bei einer Vermögenssteuer nicht an der Tilgung beteiligt. Die, die am meisten profitieren, müssen sich mit den höchsten Beträgen beteiligen. Ich halte das für fair.

Nur wenn jemand anders bereit ist oder gezwungen wird dafür sein Guthaben zu tilgen, ich für meinen Teil sehe aber bei beiden Szenarien keinen Grund mitzumachen.
Es werden alle anteilig gezwungen, über diese Steuer ihr "Guthaben" abzubauen.

Der Staat kann seine Schulden nicht reduzieren ohne sie im Gesamtsystem weiterzureichen.
Das verstehe ich nicht. Die Gesamtbilanz ist 0. Das, was der Staat an Passiva hat, muss jemand anderes als Aktiva haben. Durch eine Vermögenssteuer werden beide Seiten zahlenmässig reduziert, die Gesamtsumme ändert sich nicht.

Bei 1% Zinsen, Steuern auf Kapitalerträge und mehr als 2 % Inflation sollte er seine Schulden einfach behalten bzw. langsam vergrößern.
Und Du meinst, eine Inflation wäre besser als eine Vermögenssteuer und Reduzierung des Geldumlaufs? Ein Weginflationieren führt gerade bei den untersten Schichten der Bevölkerung zu Verlusten beim Einkommen.

Marty
 
So "arm" sind die Deutschen nun auch nicht.
Zumindest 50% haben nichts was man Vermögen nennen kann. Es ist halt sehr ungleich verteilt.


Es werden alle anteilig gezwungen, über diese Steuer ihr "Guthaben" abzubauen.
Doch nicht alle, umso mehr man hat umso höher die Motivation es nicht abbauen zu lassen und umso leichter wird es auch.

Das verstehe ich nicht. Die Gesamtbilanz ist 0. Das, was der Staat an Passiva hat, muss jemand anderes als Aktiva haben. Durch eine Vermögenssteuer werden beide Seiten zahlenmässig reduziert, die Gesamtsumme ändert sich nicht.
Wenn Die Steuer nur dazu führt das man Guthaben mit Schulden neutralisiert stimmt das auch, sobald sich die Steuer irgendwie weiterreichen lässt nicht mehr. Ein Großteil des deutschen Vermögens sind ja Immobilien: eine Frage die sich dann stellt wäre dann ob ein Vermieter es schafft über den Markt seine Vermögenssteuer an die Mieter weiterzureichen? Könnte zumindest sein. Vielleicht hat eine Vermögenssteuer auch tatsächlich bessere Chancen Vermögen zu reduzieren als andere Steuern, könnte auch sein. Hab grad wenig Zeit drüber nachzudenken :-?

Und Du meinst, eine Inflation wäre besser als eine Vermögenssteuer und Reduzierung des Geldumlaufs? Ein Weginflationieren führt gerade bei den untersten Schichten der Bevölkerung zu Verlusten beim Einkommen.

Marty
Ich denke nicht das es "besser" ist, aber halte es für die systembedingte Antwort. Letztendlich verschiebt es die große Pleite auch nur, mir wäre ein vernünftig organisierte Staatsinsolvenz lieber, dank Euro bekommen wir die sowieso schneller als erhofft und es wird alles viel komplizierter :ugly:
 
*hust* wir entfernen uns immer mehr dem eigendlichen thema: "Partei der Vernunft"

vielleicht wäre es sinnvoll eine extra thema zu eröffenen???

Eine grundsatzidee der partei ist glaub ich: "Jeder hat das recht auf sein Eigentum"

also würde enteignung egal welcher art wegfallen. eine entscheidung aller bürger zu solch einem schritt nachtürlich außen vor.

Ein weiterer Satz der mal einer in ihrer partei gesagt hat:
»Wir wollen keine gute Politik, wir wollen wenig Politik. Politik löst keine Probleme – Politik ist das Problem«

ach nur zur info:
Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH ;)
 
also würde enteignung egal welcher art wegfallen. eine entscheidung aller bürger zu solch einem schritt nachtürlich außen vor.

Schön, ich bin für Weltfrieden - wie stellen wir das an? :mrgreen: Was ist denn für die "Enteignung" bzw. was wollen sie ändern?

Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH ;)

*gähn* Langweilig, zig mal gehört. Und? :) Was möchten die Köpfe die auf diese Rechtsform hinweisen nur immer damit sagen? :think:
 
Schön, ich bin für Weltfrieden - wie stellen wir das an? :mrgreen: Was ist denn für die "Enteignung" bzw. was wollen sie ändern?

[...]

Die Schulden addieren sich demnach auf über 10 Billionen Euro [Nach positiver Abstimmung für den ESM], was einer Summe von 125.000 Euro pro Bundesbürger entspricht. Selbst diese Schätzung ist noch konservativ. Erstens steigt die Verschuldung inzwischen exponentiell weiter. Zweitens wird diese Verschuldung nicht von den jetzigen Erwachsenen, sondern den Jugendlichen und den noch nicht geborenen Bürgern zu tragen sein. Hinzu kommt, dass diese Schulden nur durch Besteuerung der produktiven Teile der Bevölkerung abgetragen werden können. Aber schon heute hängen mehr als die Hälfte der Bevölkerung von Transferzahlungen des Staates ab. Die Schulden verteilen sich also auf viel weniger Schultern.

Die einzige Lösung für dieses Problem ist eine völlige Neuordnung des Geldwesen nach den Vorschlägen des Nobelpreisträgers Friedrich August von Hayek. Dazu gehört das Zulassen alternativer Währungen wie beispielsweise sachwertgedeckte, denen keine Schulden gegenüber stehen. Kurzfristig sollten nicht Banken oder Staaten gerettet werden, sondern Sparer. Dazu müssten die Banken bankrott gehen dürfen und nur die Kredite und Guthabeneinlagen der Kunden blieben bestehen. Eine ausführliche Erläuterung möglicher Reformen geben die Wirtschaftswissenschaftler Prof. Thorsten Polleit und Michael von Prollius in dem Buch Geldreform.
Quelle https://www.parteidervernunft.de/

*gähn* Langweilig, zig mal gehört. Und? :) Was möchten die Köpfe die auf diese Rechtsform hinweisen nur immer damit sagen? :think:
War ein "Joke". Ich habe das nur mal im zusammenhang mit der Legitimierung der BRD allgemein gehört. Dass die BRD eigendlich kein legitimer Staat ist. (Es gab nie einen Friedensvertrag nach dem 2. WK - demnach müssten die Gesetze der Weimarer Verfassung (oder des 3. Reiches?) noch gültig sein etc, etc.) aber das hat hier nichts mit der diskussion mit der partei oder sonstwas hiermit zu tun und ist ein anderes interessantes "irres" thema.
 
War ein "Joke". Ich habe das nur mal im zusammenhang mit der Legitimierung der BRD allgemein gehört.

Was hat es mit der Legitimation eines Staates zu tun wenn eine GmbH die Verwaltung von Staatsanleihen übernimmt. Selbst wenn diese GmbH pleite ginge ist der BRD nicht pleite.

Die reden von "Schulden" die stand heute gar nicht realisiert sind. Die Hälfte der Bevölkerung hängt staatlichen Transferzahlungen ab? Diese Behauptung hätte ich gerne mal aufgeschlüsselt. So platt wie sie dort steht ist sie schlichtweg Unsinn.
Wenn heute Banken gerettet werden, werden in großem Umfang bereits Sparer gerettet ...
Das schärfste aber: "Die Bank darf bankrott gehen aber Einlagen und Forderungen bleiben bestehen" ... HÄH? :ugly: Wenn die Einlagen weg sind, sind sie weg ...
 
Die Hälfte der Bevölkerung hängt staatlichen Transferzahlungen ab? Diese Behauptung hätte ich gerne mal aufgeschlüsselt. So platt wie sie dort steht ist sie schlichtweg Unsinn.

20 Millionen Rentner
10 Millionen Kinder
10 Millionen Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Wohngeldempfänger, BaföG Empfänger
etc :mrgreen:

gruss kelle!
 
Wenn heute Banken gerettet werden, werden in großem Umfang bereits Sparer gerettet ...
Das schärfste aber: "Die Bank darf bankrott gehen aber Einlagen und Forderungen bleiben bestehen" ... HÄH? :ugly: Wenn die Einlagen weg sind, sind sie weg ...

wenn du zitierst, dann bitte vollständig. hier geht es um die Kunden (das hast du weggelassen, dann erscheint das ganze natürlich komisch). der Staat übernimmt dann (vielleicht) die Einlagen und Forderungen der KUNDEN und nicht der Bank.

Wenn heute eine namhafte Bank pleite geht springt der staat ein und stütz die ganze bank (es gibt ja ein paar bsp. in letzter zeit). Und die, die das zu verursachen haben (manager, mitarbeiter) dürfen fröhlich ohne bedenken weiterarbeiten oder müssen gehen und können hohe Abfindungen (sagt man das in dem fall so?) fordern. schöne (neue) welt!

Danke ;) - ich bin selten hier im forum
 
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wenn du zitierst, dann bitte vollständig. hier geht es um die Kunden (das hast du weggelassen, dann erscheint das ganze natürlich komisch). der Staat übernimmt dann (vielleicht) die Einlagen und Forderungen der KUNDEN und nicht der Bank.

Mein "Häh" war schon auf die Kunden bezogen. Das ist aber i.d.r. ein und das Selbe. Die Forderungen der Bank sind die Verbindlichkeiten der Kunden und die Verbindlichkeiten der Bank die Forderungen der Kunden. Darum kann man auch nicht einfach alle Kunden retten und nur die böse Bank nicht ;)
Wie soll der Staat mal eben sämtliche Einlagen und Kredite übernehmen? Mit sämtlichem Risiko was die jetzt gecrashte Bank gefahren hat? Mit der (teuren) Einlagenverzinsung? Damit überträgst du die Last der Bank ja noch viel Stärker auf die Allgemeinheit. Von dem Verwaltungsaufwand den der Staat dann fix mal übernehmen soll ganz zu schweigen.

Wenn heute eine namhafte Bank pleite geht springt der staat ein und stütz die ganze bank (es gibt ja ein paar bsp. in letzter zeit). Und die, die das zu verursachen haben (manager, mitarbeiter) dürfen fröhlich ohne bedenken weiterarbeiten oder müssen gehen und können hohe Abfindungen (sagt man das in dem fall so?) fordern. schöne (neue) welt!
Deutsche (fast) Pleiten haben einige wenige Personen verursacht?
 
Wie soll der Staat mal eben sämtliche Einlagen und Kredite übernehmen? Mit sämtlichem Risiko was die jetzt gecrashte Bank gefahren hat? Mit der (teuren) Einlagenverzinsung? Damit überträgst du die Last der Bank ja noch viel Stärker auf die Allgemeinheit. Von dem Verwaltungsaufwand den der Staat dann fix mal übernehmen soll ganz zu schweigen.
Wie war das den dann z.b. bei der Commerzbank? der staat hat der bank doch geld gegeben. wenn man das geld den sparern gegeben hätte und forderungen an "gesunde" banken "verkauft" oder so was. da hätte man sicherlich weniger geld ausgeben müssen und die welt wäre auch weitergegangen (simpel ausgedrückt)

Deutsche (fast) Pleiten haben einige wenige Personen verursacht?
indirekt würd ich schon ja sagen
 
Also eigentlich wollte ich mir gerade die Grundsätze dieser Partei mal richtig anschauen, habe es aber aufgegeben. Da muss ich ja erstmal 500 Seiten lesen, da fehlt eindeutig eine schnelle Übersicht.
 
Wie war das den dann z.b. bei der Commerzbank? der staat hat der bank doch geld gegeben.
Ja, exakt 18 Mrd. Euro. Davon hat die Bank fast 14 Mrd. schon zurückgezahlt, der Rest folgt in den nächsten Jahren und am Ende gehören dem Staat trotzdem noch 25% der Bank. Gewinnbringendes Geschäft für den Staat, oder?

wenn man das geld den sparern gegeben hätte
Dann wäre es jetzt weg.

Marty
 
Die Partei der Vernunft hat am Sonntag beschlossen, dass sie auch zu den Bundestagswahlen antreten werden.

Eine sehr Vernünftige entscheidung! Leider werden die meisten die Partei ignorieren und die sozialistischen Einheitsparteien wählen...