Damit hattte weder Zlatko gerechnet, noch irgendjemand sonst: 5000 Leute standen bereit, als Zlatko das Haus verließ! Mit Sprechchören und Jubelschreien bereitete die Masse dem nunmehr Ex-Hausbewohner einen grandiosen Empfang.
Zlatko war von den Socken, und Schweißperlen standen ihm auf der Stirn.
Sein Kumpel Jürgen indes war sichtlich betroffen und konnte Zladdis Weggang überhaupt nicht fassen. Wir werden sehen, wie es weitergeht - und halten Euch natürlich auf dem Laufenden

Eine Ära geht zu Ende. Damit die Erinnerungen nicht so schnell verblassen, hier ein paar Höhepunkte von Zlatkos Leben im BIG BROTHER-Haus.

Zusätzlich haben wir einen schönen Zlatko-Song bei www.BigBrother-Haus.de gefunden





Kaum zu glauben, aber es ist wahr! Zlatko musste das Haus verlassen. Was ist mit ihm im BIG BROTHER-Haus passiert? Was hat er mit uns in den letzen 40 Tagen gemacht? Wie geht das Leben im Haus ohne ihn weiter?

Eins ist klar, in diesen 40 Tagen hat es der Schwabe mazedonischer Abstammung geschafft die Nation zu begeistern. Anfangs als „Proll mit Goldkettchen und Jogginghose“ abgestempelt, begann er vom Tage eins an sein feines Netz um uns alle zu spinnen. Kernige Sprüche und verblüffende Offenheit wurden von nun an zu Zlatkos Domäne. Zu Highlights entwickelten sich seine philosphischen, kulturellen und sozialkritischen Äusserungen.

Doch warum musste Zlatko gehen? Schon nach einer Woche - am ersten Nominierungstag - stand Zlatko mit Thomas auf der „Abschuß-Liste“. Zlatko war sichtlich geschockt und verstand die Welt nicht mehr. Doch ohne diese Nominierung wäre es vielleicht nie dazu gekommen, dass Zlatko in Jürgen einen neuen Freund fürs Leben gefunden hätte. Denn bereits wenige Minuten nach dem „Nominierungs-Schock“ begann Jürgen mit Seelenmassage und Aufbau-Gesprächen. Und dies war nicht nur der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, sondern auch der Anbruch einer neuen Zeit: Der Zlatko-Ära.





Im Verlauf der folgenden Woche wurden Zlatko und Jürgen dann immer mehr zum „Dynamische Duo“ à la Batman und Robin. Kaum eine Stunde verging, in der beide voneinander getrennt waren. Gemeinsam stemmten sie Tonnen von Gewichten, machten ungezählte Züge beim Schach, führten tiefsinnige Gespräche über deutsches Liedgut und die anderen Bewohner und Körperpflege. Unvergessen werden die Momenten bleiben, in denen beide mit fremder, englischer Zunge sprachen und so endgültig die Herzen der Zuschauer eroberten.

Zu diesem Zeitpunkt weigerte sich noch manch einer, sich dem „Zlatko-Phänomen“ zu unterwerfen. Doch schon wenige Tage später war es so weit. Die „Zlatkomania“ war ausgebrochen, und keiner konnte sich ihr entziehen! Angefangen bei Stefan Raab und Harald Schmidt, rauschte es fast gleichzeitig im deutschen Blätterwald. Den Höhepunkt bildete die Entdeckung des „Zlatkoschen Axioms“ (Süddeutsche Zeitung, Feuilleton, 28.03.), mit dem ein neuer philosophischer Ansatz gefunden wurde. Zlatko hielt Einzug in den Diskurs des „traditionellen Subjektbegriffes“ und wurde in einem Atemzug mit Heidegger und Nietzsche genannt. Nie mehr wird die Welt wieder so sein wie davor. Die westliche Philosphie-Tradition hatte endlich einen neuen Denker: „Zlatko, the brain“.




Doch kaum schien die deutsche Kultur endlich eine Perspektive für das neue Jahrtausend zu haben, kam der zweite Schock: Zlatko wurde zum zweiten Mal nominiert. Dies warf selbst den in sich ruhenden Zlatko aus der Bahn; er vermutete einen Komplott gegen sich und Jürgen. Doch nichts half, er erfuhr zwar, wer ihn nominiert hatte, aber die Vermutung einer Absprache ließ sich nicht bestätigen. Nach kurzem Schock von 2-3 Tagen formierte sich jedoch schnell der Widerstand, und die „Aktion Rettet Zlatko“ wurde ins Leben gerufen. Schon wurden Rufe laut wie: „Zlatko for President“ und „Zlatko forever“. Auch Zlatko hatte natürlich den Ernst der Situation erkannt. Seinen Frust über die zweite Nominierung bekam dann auch das gelieferte Holz für die Wochenaufgabe zu spüren. Natürlich versuchte er sich richtig ins Zeug zu legen, selbst mit Manu fand eine Versöhnung statt.

Doch alle Mühe von Zlatko und den „Zlatkoianern“ mit Fanseiten, Werbespots und –jingles half nichts. Das Publikum hat entschieden: Zlatko muss raus!

Was ihn draussen erwartet, weiss keiner, am wenigsten er selbst. Aber Ihr könnt heute ab ca. 23.30 Uhr in unserem Chat Zlatko begrüssen und befragen.

(09.04.2000)
 
Ich fand die cool wo nachts live auf 9live aus dem Haus übertragen wurde. Da haben sich ausschweifende Wochenenden noch 3h länger hingezogen! :biggrin: