Und klar könnte die Hamas bzw. die EF dagegen vorgehen, aber warum? Was hat die Regierung davon?

Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten ... das hier

Und was die Chronologie der Ereignisse angeht ... Jedes Eindringen der IDF auf Gebiet in Gaza wurde und wird mit Gewalt beantwortet - direkt und am Platze. Warum auch nicht?
Ich selbst sehe diese Aktionen in den 300m vor dem Grenzzaun gespalten. Einerseits verhindert man solche bzw. solche Aktionen damit weil man mit den schweren Bulldozern die Tunnel zum Einsturz bringt. Hier gilt für mich die Strafbarkeit des Versuches und die Mittel zur Vereitelung des Versuchs sind verhältnismässig.
Trotzdem sollten sich die Aktionen nicht exterritorial abspielen - man muss, so blöde es klingt, erst warten bis die Verbrecher auf dem Grundstück sind und kann ihnen erst dann die Fr*sse polieren.

Anders sieht es aber aus, und damit zurück zur Chronologie, wenn über die Grenze hinweg aus Gaza angegriffen wird. Da kommt dem Reddogg natürlich der Armeejeep gelegen, weil militärisches Ziel. Blöd nur, dass er eben auf israelischem Territorium war. Vor anderthalb Jahren war es auf selbiger Strasse ein Schulbus ...

Dieser Angriff auf den Jeep hatte rein gar nichts mit den Kampfhandlungen auf Gaza-Gebiet zu tun - sprich abgeschlossene Aktion. Feierabend. Aber das nur mal am Rande.
 
Eben weil eben nicht das isr. Volk, isr. Regierung etc. für die Siedlerangriffe verantwortlich ist, oder?

:hö: Warum sollte die Israelische Regierung (sic!) nicht dafür verantwortlich sein, wenn sich israelische Siedler daneben benehmen?

Aber im Endeffekt bestätigst du ja genau das, was ich sage. die Hamas tut nichts gegen den Beschuss von Israelischem Gebiet von dritter Seite aus Gaza, weil sie es nicht will und nicht, weil sie es nicht kann...

Und warum wir nicht über die Fatah und ihre Splittergruppen reden hat einen einfachen Grund - sie ist nicht mehr in Gaza, oder irre ich mich?
 
:hö: Warum sollte die Israelische Regierung (sic!) nicht dafür verantwortlich sein, wenn sich israelische Siedler daneben benehmen?

Aber im Endeffekt bestätigst du ja genau das, was ich sage. die Hamas tut nichts gegen den Beschuss von Israelischem Gebiet von dritter Seite aus Gaza, weil sie es nicht will und nicht, weil sie es nicht kann...

Und warum wir nicht über die Fatah und ihre Splittergruppen reden hat einen einfachen Grund - sie ist nicht mehr in Gaza, oder irre ich mich?

1. Dann lies Dir demnächst einfach mal die Gründe der mil. pal. Org. durch warum geschossen wird. Angeblich dürfte ja die isr. Regierung zu Verantwortung gezogen werden, nach Deiner Einschätzung. Da es kein Militär gibt weder in Gaza noch in WJL, dürfen ja dann indirekt andere, oder?
2. Es falsch das die Al-Aqsa-Br. nicht mehr in Gaza sind. Diese waren z.B. während der Waffenruhe vor cast Lead, neben den Al-Quds-Br. (und wie gesagt die hatten ja wenigstens noch indirekt eine erklärung fürs schiessen wegen der Ermordung des Kommandeuren in WJL) die mil. pal. Org. die meisten Raketen zu buche hatten. Und selbst heute noch greifen diese Gruppen mit an. Wer rausgeschmissen wurden, waren die Schergen um Dahlan und Co. die trotz das die Hamas Wahlsieger war, selbst nach 1.5 Jahren mit Erlaubnis von Abbas immer noch die Hoheit über die Sicherheitskräfte hatten und da dies nicht alles war, sonst wären sie wohl nicht so vertrieben worden, gingen sie nicht nur gegen rivalisierende Gruppen vor wie den Terroristen um Izzedin-Al-Qassam-Br. sonder wirklich auch gegen pol. Mitglieder der Hamas und Regierung, gegen Zivilisten, folterten sie und töten sie. Und da dies nicht reichte, sondern Abbas und Co. mit der Unterstützung vom Ausland, z.B. die Gelder, Waffen und Ausbildung (u.a. die USA) an Fatah-Mitglieder gaben (oder eben die Einschleusung jeniger welcher übernahmen (Israel)), man könnte sie wohl fast Al-Aqsa-Mitglieder bezeichnen aber ok. Und den Putsch versuchten, denn nicht nur Israel erkannte die neue Regierung nicht an sondern auch andere westl. Staaten, kam die Hamas mit den EF in zweierfacher Sicht zuvor, erstens man erreichte wieder das was laut pal. Gesetz Recht ist, dass die Hoheit der Sicherheitskräfte dem Innenminister gehört und 2. man vereitelte den Putschversuch.

3. Ja natürlich bestätige ich das die Hamas etwas unternehmen könnte aber zu welchem Preis, da sie zum, price target werden? So blöde sind die och nicht. Hamas hat mehrfach das Angebot zur waffenruhe abgegeben, selbst am Ende der Waffenruhe vor Cast Lead, wollte man die Waffenruhe verlängern, trotz des 4.Nov. Israel weigerte sich und dann sollte man schauen warum. Weil wieder einmal alle Grenzen geöffnet werden sollten und die Waffenruhe ausgedehnt werden soll aufs WJL, was ISrale nicht machen kann da jede Besiedlung oder weitere Finanzierung der Besiedlung wie sie bis heute gang und gebe ist, somit ein Ende gesetzt wäre....

Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten ... das hier

Und was die Chronologie der Ereignisse angeht ... Jedes Eindringen der IDF auf Gebiet in Gaza wurde und wird mit Gewalt beantwortet - direkt und am Platze. Warum auch nicht?
Ich selbst sehe diese Aktionen in den 300m vor dem Grenzzaun gespalten. Einerseits verhindert man solche bzw. solche Aktionen damit weil man mit den schweren Bulldozern die Tunnel zum Einsturz bringt. Hier gilt für mich die Strafbarkeit des Versuches und die Mittel zur Vereitelung des Versuchs sind verhältnismässig.
Trotzdem sollten sich die Aktionen nicht exterritorial abspielen - man muss, so blöde es klingt, erst warten bis die Verbrecher auf dem Grundstück sind und kann ihnen erst dann die Fr*sse polieren.

Anders sieht es aber aus, und damit zurück zur Chronologie, wenn über die Grenze hinweg aus Gaza angegriffen wird. Da kommt dem Reddogg natürlich der Armeejeep gelegen, weil militärisches Ziel. Blöd nur, dass er eben auf israelischem Territorium war. Vor anderthalb Jahren war es auf selbiger Strasse ein Schulbus ...

Dieser Angriff auf den Jeep hatte rein gar nichts mit den Kampfhandlungen auf Gaza-Gebiet zu tun - sprich abgeschlossene Aktion. Feierabend. Aber das nur mal am Rande.
Interessant wenn die mil. pal. Org. Ziele auf dem isr. Boden angreifen bekommen sie von Dir gesagt mit den ungelenkten Waffen zielen sie auf Zivilisten, laut GK falsch da diese BEzeichnung eine andere ist, nämlich zivile Opfer in Kaufnehmen, aber naja Deine Auslegung.
2.Wenn sie dann mal wie in der Mehrzahl mil Ziele (ich hoffe Du kennst meine Statistik noch, ist zwar schon einige Jahre her....) angreifen ist es auch wieder nicht gut.

Summasumarum...die Palästinenser sollen sich besetzen lassen, besiedeln lassen, töten lassen und bitte keine Gegenwehr zeigen....:roll: Danke für Deine Aussage.

Und noch einmal nach der Grenzverletzung haben die Izzedin-Al-Qassam-Br. schon sich zu Wort gemeldet, die Mujahedeen Gruppe hat direkt in der Woche schon gefeuert, spätestens nach der Exekutierung des jungen Palästinensers war vollkommen klar, die nächste Provokation, und diesmal muss man sagen es war ein MILITÄRISCHES ZIEL, wird es eine Antwort darauf geben. Und ich denke Israel hat eben auch nur zurückgefeuert und nicht deeskalierend agiert (weil passt so gut ins Wahlprogramm) weil zuviele Verletzte beim Angriff auf den Panzerjeep es gab. Deswegen ja auch mein Hinweis die Bodenoffensive in allen Ehren, jedoch lass 10, 50 oder mehr Mann sterben auf isr. Seite und Netanyahu hat schneller seine Lorbeeren verloren als er sagen kann wir müssen Judäa und Samaria besiedeln....
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant wenn die mil. pal. Org. Ziele auf dem isr. Boden angreifen bekommen sie von Dir gesagt mit den ungelenkten Waffen zielen sie auf Zivilisten, laut GK falsch da diese BEzeichnung eine andere ist, nämlich zivile Opfer in Kaufnehmen, aber naja Deine Auslegung.

Es bleibt die Frage, auf wieviele Kilometer Entfernung man ein Ziel anvisiert. Man könnte den Terroristen sogar anrechnen wenn sie auf Ziele nahe des Grenzzauns schiessen. Eine Aussage wie "militärisch anvisiert und versehentlich zivilie Infratstruktur getroffen" ist aber spätestens ab 10km Zielentfernung nicht mehr gegeben. Dabei sollte man ebenfalls betrachten, dass Raketen aufgrund gesteigerter Reichweite in der jüngeren Vergangenheit viel seltener aus dem Norden des Gazastreifens abgeschossen wurden als noch vor 5 Jahren.

Gleichzeitig sind die Statements über die Ziele wohl mehr als eindeutig. Oder welches Militär hat man in Jerusalem, Tel Aviv, Ashdod und Beer Sheva angegriffen?


2.Wenn sie dann mal wie in der Mehrzahl mil Ziele (ich hoffe Du kennst meine Statistik noch, ist zwar schon einige Jahre her....) angreifen ist es auch wieder nicht gut.

Kenne ich nicht mehr - ich hielt mich an die recherchierten & belegten Fakten und die waren im Verhältnis 1 (mil) zu 3 (ziv).

Man darf auch übrigens sehr gespannt sein ob die durch die Hamas exekutierten "Spione und Kollaborateure" am Ende mit auf der Opferliste auftauchen ;)
 
Es bleibt die Frage, auf wieviele Kilometer Entfernung man ein Ziel anvisiert. Man könnte den Terroristen sogar anrechnen wenn sie auf Ziele nahe des Grenzzauns schiessen. Eine Aussage wie "militärisch anvisiert und versehentlich zivilie Infratstruktur getroffen" ist aber spätestens ab 10km Zielentfernung nicht mehr gegeben. Dabei sollte man ebenfalls betrachten, dass Raketen aufgrund gesteigerter Reichweite in der jüngeren Vergangenheit viel seltener aus dem Norden des Gazastreifens abgeschossen wurden als noch vor 5 Jahren.

Gleichzeitig sind die Statements über die Ziele wohl mehr als eindeutig. Oder welches Militär hat man in Jerusalem, Tel Aviv, Ashdod und Beer Sheva angegriffen?
Das ändern jetzt was?
Und wie gesagt, wenn wir darüber reden das die Polizeianwärter ein legitimes Ziel waren, ist auch jeder Reservist ein legitimes Ziel. Denn wie gesagt, elderofziyon hat zwar eine Mitgliedschaft zu Großteils der Izzedin-Al-Qassam-Br. gefunden, jedoch kann nicht sagen ob diese Mitgliedschaft noch während des angriffs bestand oder nicht. Und ob diese Polizeianwärter aktuell damals in terror. Aktionen involviert waren konnte man auch nicht nachweisen. Also sehr kritisch, und da ja einer bist der das u.a. mit befürwortet. Solltest du Dich über Ziele der Reservisten doch nciht aufregen, oder doch????? Und beim Link kann ich jetzt nichts finden, da stehen die Städte oder military crowds die angegriffen wurden, hab aber auch nicht großartig weite angeschaut.






Kenne ich nicht mehr - ich hielt mich an die recherchierten & belegten Fakten und die waren im Verhältnis 1 (mil) zu 3 (ziv).

Man darf auch übrigens sehr gespannt sein ob die durch die Hamas exekutierten "Spione und Kollaborateure" am Ende mit auf der Opferliste auftauchen ;)
Dann wäre es sehr angebracht wenn Du Dir nochmal die Arbeit machst, hier in dem Thread nachzuschauen ist ja noch enthalten. Und du hast es bei der Annahme 1:3 sehr sehr bedürftig. Ich hatte damals aufgezeigt das mehr als 50% auf mil Ziele waren. Aber schau Dir das doch einfach nochmal selber an. :)
 
Ich hatte damals aufgezeigt das mehr als 50% auf mil Ziele waren. Aber schau Dir das doch einfach nochmal selber an.

Deine "Fakten" beruhten auf der Aussage der Hamas, die ungefähr so aussahen ... "target the military site Ofakim [Nir Oz, Sdeot] usw. usw. usw.
Dort gibt es keine militärischen Anlagen oder Kasernen.

Um bei den aktuellen und nachvollziehbaren Beispielen zu bleiben ... schau auf den Twitteraccount der Qassam-Nieten.

jedoch kann nicht sagen ob diese Mitgliedschaft noch während des angriffs bestand oder nicht.

Die Märtyrerstatements bzw. Erwähnungen jedes Einzelnen kannst Du weiterhin nachlesen.
Besonderes Augenmerk lenkst Du am besten auf "civilian - militant police" und die entsprechenden Belege.

Die Aussage war nicht, dass Polizisten ein legitimes Ziel darstellen sondern das Polizisten, die Mitglied eines militärischen Flügels diverser Gruppierungen sind, automatisch nach Genfer Konvention den Kombattantenstatus haben - egal ob sie gerade den Verkehr regeln oder Verbrecher jagen.

Reservisten, und das sollte Dir spätestens nach der Mobilisierungsprozedere aus den Medien geworden klar sein, sind keine Kombattanten nach Genfer Konvention, da sie bis zur Mobilisierung keine aktiven Mitglieder des Militärs sind.

... und währenddessen in Gaza ... nettes Bild
 
Es geht da wieder mal um Rohstoffe und in diesem Fall um Erdgas. Und die Israelis sind elende Kriegstreiber. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
 
Ich kann beide Seite verstehen. Eigentlich will jeder seine Ruhe haben. Die Israelis sind meiner Ansicht deshalb so aggressiv, weil sie wissen das sie eigentlich - außer den USA und Deutschland - keiner so richtig leiden kann. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Mensch in der Nahost-Region dauerhaften Frieden schaffen kann.
 
Nach UN-Votum für Palästina: Netanjahu lobt die Nein-Sager

Folgende News wurde am 30.11.2012 um 09:05:09 Uhr veröffentlicht:
Nach UN-Votum für Palästina: Netanjahu lobt die Nein-Sager
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Jerusalem (dpa) - Nach der überwältigenden Mehrheit in der UN-Vollversammlung für die Anerkennung Palästinas als Beobachterstaat hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu die kleine Schar der Nein-Sager gepriesen. Neun Staaten hätten sich auf die Seite von Wahrheit und Frieden gestellt, stand in einer Mitteilung seines Büros. 138 Mitglieder der Vollversammlung hatten für den palästinensischen Antrag gestimmt. 41 Länder, darunter enge Verbündete Israels wie Deutschland und Großbritannien, enthielten sich der Stimme. Mit Nein stimmten außer Israel unter anderem die USA.
 
Dass man mit dem Schwachsinn "Wer nicht für uns ist, ist gegen uns." nicht weiterkommt, hat sich bei dem Pack da unten wohl noch nicht rumgesprochen.

gruss kelle!
 
[...] Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Mensch in der Nahost-Region dauerhaften Frieden schaffen kann.

Das kann sich niemand wirklich vorstellen. Andererseits ist es auch so, dass wenn sich nichts ändert, alles eben bleibt wie es ist. Oder schlimmer wird.

Deshalb finde ich (entgegen der Aussagen meiner Volksverräter Volksvertreter, wie etwa Westerwelle oder Merkel) die Anerkennung Palästinas richtig und wichtig. Ob das nun ein erster Schritt in Richtung Frieden ist, ist fraglich. Aber es ist den Versuch wert und längst überfällig.

Palästina kann sich nun nicht mehr hinter der Ausrede verstecken, es seien Splittergruppen, gegen die man ohnehin nix machen kann. Letztlich brauchte Abbas die Anerkennung, um überhaupt was gegen die Hamas in der Hand zu haben. Sonst kommt er mir allgemein nicht sonderlich mächtig vor. Das kann sich nun aber ändern.

Und Israel sollte sich jetzt vielleicht etwas vorsehen. Denn wenn sie weiterhin so ungestüm mit ihren Nachbarn umgehen, bombardieren sie zukünftig ein anerkanntes souveränes Land mit geächteten Waffen. Das sollte sich ein Staat doppelt gut überlegen.

Natürlich kann das alles auch nach hinten los gehen. Ich aber denke, dass jetzt die Palästinenser endlich ein Mittel in der Hand haben, sich auch ohne Gewalt gegen Israel verteidigen zu können. Und das ist aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Was am Ende des Weges stehen oder auch nur der nächste Schritt sein wird, kann noch niemand wissen. 40 Jahre macht man nicht unvergessen, schon gar nicht in dieser Region. Wenn ich allein daran denke, was die deutsche Teilung (in den Köpfen) angerichtet hat und trotz Stasi-Terror und Mauertoten war die im Vergleich zu den Zuständen dort unten eher ein Ringelrein.

Warten wir es ab. Aber ich halte die Anerkennung für richtig.
 
...Palästina kann sich nun nicht mehr hinter der Ausrede verstecken, es seien Splittergruppen, gegen die man ohnehin nix machen kann. Letztlich brauchte Abbas die Anerkennung, um überhaupt was gegen die Hamas in der Hand zu haben. Sonst kommt er mir allgemein nicht sonderlich mächtig vor. Das kann sich nun aber ändern....
Ich aber denke, dass jetzt die Palästinenser endlich ein Mittel in der Hand haben, sich auch ohne Gewalt gegen Israel verteidigen zu können. Und das ist aus meiner Sicht ein Schritt in die richtige Richtung. Was am Ende des Weges stehen oder auch nur der nächste Schritt sein wird, kann noch niemand wissen. ....

In meiner Zeitung gerade - mal wieder - gelesen, dass die Palästinenser 1947 einen eigenen Staat hätten gründen dürfen. Aber sie wollten lieber Krieg mit Israel spielen. Und jetzt, wo sie das Spiel mehrfach verloren haben, da wollen sie "zurück auf Los" und noch einmal mit der Ausgangssituation von vor 1967 anfangen. Und Israel soll das gefälligst akzeptieren.
Warte mal, wir könnten doch von Polen mal ein Stück Ostpreußen zurückfordern...
 
Warten wir es ab. Aber ich halte die Anerkennung für richtig.

... immer wieder interessant wie Menschen die Geschichte vergessen ... ;)

Die gestern von Abbas vor der UN geforderte "Geburtsurkunde Palästinas" wurde exakt vor 65 Jahren durch selbiges Gremium ausgestellt. Damals gab es allerdings das "Volk" der sogenannten "Palästinenser" noch nicht. Das wurde erst von Arafat und seinen Terrorbrüdern erfunden. Warum weiss scheinbar keiner so genau denn die einen (die gemässigten PalAraber) rufen einen Staat ohne Grenzen aus während die anderen (sogenannte radikal-islamische Parteien) ihre Forderung "Palestine - from the river to the sea" weiterhin propagieren. Einzig gemeinsames Identifikationsmerkmal ist der Judenhass.

Wer 65 Jahre die Chance auf einen Staat verstreichen lässt ist schon selten dämlich. Scheinbar hat die sogenannten "Palästinenser" die 20 Jahre dauernde jordanisch-ägyptisch-syrische Besatzung nicht gestört. Genau so wenig hat es die Weltgemeinschaft interessiert, dass die Araber den Zugang zu den heiligen Stätten der Christen und Juden fast gänzlich unterbanden.

Man darf gespannt sein auf die Folgen für die sogenannten "Palästinenser", die seit Jahren weder einen legitimen Präsidenten noch eine legitime Regierung besitzen. Da das Oslo-Abkommen (und alle darauf basierenden Abkommen und Verträge) durch die UN-Anerkennung faktisch hinfällig geworden ist, werden die Auswirkungen mehr als gravierend sein.
Allerdings, und das muss man den sogenannten "Palästinensern" lassen, war das Oslo-Abkommen selbst den "gemässigten Kräften" in der Westbank zuviel und seit Monaten wird die Beendigung dieser Verträge gefordert. Aus dem Schuss in den Ofen wird ein Schuss in beide Knie.
 
Liegt vielleicht daran dass Forderung aus Oslo, wie z.B. entfernung bestimmter Paragraphen aus den satzungen nur einseitig gegenüber den pal. Parteien erhoben wird, hingegen die streichung de rBesieldung von Judäa und Samaria, welches in viele isr. Grundsatzparteiprogrammen quasi als Pflicht enthalten ist, keinem wohl stört. Naja im Grunde wie die Besiedlung stört ja auch keinen wirklich, hier und da mal ein wenig mit dem erhobenem finger (und meist nicht einmal dies) "Du, Du" sagen und das wars.

Und bezüglich dem Teilungsplan, wir können ja gerne mal was probieren. Wir machen heute aus, das ich ca. 50% Deines Hab und Guts übernehme, und weil ich so in Spendierlaune bin, rufe ich ca. 55% Deines Habs und Gutes aus, ist doch nett oder. 1. Das wirst Du natürlich ohne weitere Kritik mir zukommen lassen oder?
Und weil ich dann so friedlich bin, nehme ich weitere 10-20% Deines Habs und Gutes an mich. 2. Auch dieses wirst Du dann natürlich ohne weitere Kritik mir überlassen oder?
Und wehe Du reduzierst dann Deine Forderung von 100% zurückzugeben auf z.B. die 45% welches für Dich übrig wäre....
Dieses Beispiel ist stark vereinfacht...aber manche Menschen sind zu mehr leider nicht ganz geschaffen, das sie komplexere Strukturen einfach nicht verstehen würden.

@smaillies
Interessant das die Palästinenser auf die UN-Res. 181 sich besinnen können, wieviel Gebiete mehr umfasst heutzutage das isr. Gebiet (Kernland + Siedlungen), ist klar das Israel obwohl es nur durch die UN-Res. etabliert wurde sich darauf nicht mehr begrenzen möchte. Der traum von eretz ISrael, den u.a. Olmert ja angeblich aufgab nachdem er nicht mehr Ministerpräsi war, lebt im Großteil der isr. PArteien immer und immer weiter, siehe auch Grundsatzprogramm zu Vertreibung der Bevölkerung und der eigenen Besiedlung von Judäa und Samaria...
 
In meiner Zeitung gerade - mal wieder - gelesen, dass die Palästinenser 1947 einen eigenen Staat hätten gründen dürfen. Aber sie wollten lieber Krieg mit Israel spielen.[...]

... immer wieder interessant wie Menschen die Geschichte vergessen ... ;)
[...]
Wer 65 Jahre die Chance auf einen Staat verstreichen lässt ist schon selten dämlich. [...]
Leute, es ist das Jahr 2012.

Bislang war ein eigener Staat nur unter den Bedingungen des Feindes möglich. Was daraus wird, kennt man auch aus der deutschen Geschichte: Versailler Vertrag. Jetzt ist es wohl doch ein wenig anders.

Abgesehen davon weiß doch noch keiner, was daraus wird. Was wir mit Sicherheit sagen können ist, dass sich der Nahost-Konflikt in den letzten Jahren und Jahrzehnten nicht von selbst aufgelöst hat. Wir können also davon ausgehen, dass er sich auf absehbare Zeit auch nicht aufgelöst hätte.

Was ich von der Pro-Israel-Fraktion seit Jahren immer wieder höre ist, dass Israel alles richtig macht. Israel geht mit geächteten Waffen gegen Zivilisten vor und das ist dann demnach wohl richtig. Selbst unsere aalglatten, ständig vor der Geschichte niederknieenden deutschen Politiker kritisieren schon (vorsichtig) das Vorgehen Israels in der jüngeren Geschichte.

Also es gibt ja nicht so viele Möglichkeiten, den Konflikt zu lösen. Klar, man kann Israel ausrotten (die Juden ins Meer treiben). Man kann die halbe arabische Welt auslöschen. Oder man versucht mal was anderes. Das hat man jetzt getan. Und der Versuch ist es mehr als wert, denke ich.

Und wenn Palästina nun Klage gegen Israel in Den Haag einreicht statt Raketen zu basteln und in die Vorgärten der Israelis zu ballern, dann ist es für mich die richtige Richtung. Aber für den Fall behält sich ja israel (militärische) Schritte vor. Na mal schauen...
 
Und direkt kommen neue Pläne für die Besiedlung WJL hervor. Interessant, Israel möchte wohl gleich ausprobieren wie es ist wenn Den Haag beauftragt wird oder??? ;):roll:
 
...
Und bezüglich dem Teilungsplan, wir können ja gerne mal was probieren. Wir machen heute aus, das ich ca. 50% Deines Hab und Guts übernehme, und weil ich so in Spendierlaune bin, rufe ich ca. 55% Deines Habs und Gutes aus, ist doch nett oder. 1. Das wirst Du natürlich ohne weitere Kritik mir zukommen lassen oder?...

Nun, vor dem Teilungsplan gab es dort diverse Menschen - Juden und Nichtjuden - aber keinen souveränen Staat! Also gab es die Option, 2 getrennte Staaten zu erschaffen oder einen gemeinsamen. Dass man sich gegen den einen Staat entschieden hat ist sicherlich für die Juden ein Glück gewesen und auch der en Verfolgung im 2. WK zu "verdanken". Aber immer noch: Die Araber hätten ebenfalls - und unter den gleichen VOraussetzungen wie die Juden - einen eigenen Staat ausrufen können. Sie hätten sogar den Vorteil gehabt, innerhalb einer arabischen Umgebung zu sein, also potentiell Unterstützuung von den Nachbarstaaten erhalten können. Statt dessen haben sie den neugegründeten Staat ISrael am Tag der Gründung angegriffen. Und sich selbst damit geschichtlich gesehen die rote Karte mehr als verdient.

@smaillies
Interessant das die Palästinenser auf die UN-Res. 181 sich besinnen können, wieviel Gebiete mehr umfasst heutzutage das isr. Gebiet (Kernland + Siedlungen), ist klar das Israel obwohl es nur durch die UN-Res. etabliert wurde sich darauf nicht mehr begrenzen möchte. ....

Warte mal, wie kamen die ISraelis zu diesen Länderein... Sie haben im Lotto gewonnen - nein, das war es nicht, ich komm noch drauf, die Chinesen haben es ihnen für ein Buitterbrot verkauft.... auch nicht, neine, da waren doch so arabische Staaten, die Israel angegriffen haben, richtig! Und wo israelis leben, da blühen die LAndschaften auf, weil sie fleißig und strebsam sind. Die Araber haben vor 60 Jahren Wüsten verloren, heute sind es blühende Landschaften.

Bislang war ein eigener Staat nur unter den Bedingungen des Feindes möglich. Was daraus wird, kennt man auch aus der deutschen Geschichte: Versailler Vertrag. Jetzt ist es wohl doch ein wenig anders.

Warum, 1947, oder auch 1967,... sie hätten sich nur mal zusammenraufen müssen und sagen, o.k., jetzt zeigen wir den anderen auch mal, dass wir eigenen Staat machen können. Aber konnten oder wollten sie nicht. Lieber Raketen schießen.

...

Was ich von der Pro-Israel-Fraktion seit Jahren immer wieder höre ist, dass Israel alles richtig macht. Israel geht mit geächteten Waffen gegen Zivilisten vor und das ist dann demnach wohl richtig. ...

Sag ich nicht. Aber man muss eines klar stellen: Wenn man heute die Darstellungen über Juden und Israel weltweit in der Presse betrachtet, dann sieht man, dass der Judenhass weltweit zunimmt. Und um hier auf keinen Fall Vorschub zu leisten gibt es eben auch die Israel-Freunde, die sich deswegen trotzdem auf die Seite der Israelis schlagen.


Und wenn Palästina nun Klage gegen Israel in Den Haag einreicht statt Raketen zu basteln und in die Vorgärten der Israelis zu ballern, dann ist es für mich die richtige Richtung. Aber für den Fall behält sich ja israel (militärische) Schritte vor. Na mal schauen...

Wie, greift Israel dann die Niederlande an?!? :biggrin:
Ernsthaft: Israel wird die Waffen nie aus der Hand legen. Ist auch nicht nötig, solange keine weiteren Angriffe oder Bedrohungen gegen sie erfolgen. Nur wessen wollen die Palästinenser sie den anklagen?!? Der Vernichtung von Kasamraketen?
 
Nun, vor dem Teilungsplan gab es dort diverse Menschen - Juden und Nichtjuden - aber keinen souveränen Staat! Also gab es die Option, 2 getrennte Staaten zu erschaffen oder einen gemeinsamen. Dass man sich gegen den einen Staat entschieden hat ist sicherlich für die Juden ein Glück gewesen und auch der en Verfolgung im 2. WK zu "verdanken". Aber immer noch: Die Araber hätten ebenfalls - und unter den gleichen VOraussetzungen wie die Juden - einen eigenen Staat ausrufen können. Sie hätten sogar den Vorteil gehabt, innerhalb einer arabischen Umgebung zu sein, also potentiell Unterstützuung von den Nachbarstaaten erhalten können. Statt dessen haben sie den neugegründeten Staat ISrael am Tag der Gründung angegriffen. Und sich selbst damit geschichtlich gesehen die rote Karte mehr als verdient.
Lies Dir nochmal das vereinfachte beispiel was ich komerzhais schrieb nochmal durch. Solltest Du einverstanden sein, gebe ich Dir meine Kontodaten, mein Bankkonto wird sich freuen. :)
Noch einmal laut UN-Berichten/Inofrmationen lag damals der Bevölkerungsanteil an jüd. Palästinensern ( um mal genau zu sein), bei ca. 20-25% im Durchschnitt, manche Gebiete hatten einen höheren Anteil mehrere einen gerigneren Anteil.
https://tinyurl.com/d9l4t7a
Frage nun warum sollten die pal. Bürger (damals Christen, Muslime, Drusen, Orthodoxe etc.) von damals statt den eigentlich 20-25% im Durchschnitt nur noch 50% beistzen und mit der Ausrufung des isr. Staates gar nur noch 45%?
Mittlerweile ist man bereit auf just jene 45% zu bleiben für einen Frieden. Aber Israel ist in der Zeit gewachsen und nicht nur wie Du meinst durch Kriege welche sie gewannen (ungeachtet davon das Gebietsabtretungen etc. nicht mehr legitim sind und gewisse Aneignungen der Israelis sogar durch die UN nicht mit getragen werden und widersagt wurden, z.B. Jerusalem, aber da wären wir ja wieder beim thema was ist schon Wert was die UN sagt, ausser natürlich die etablierung des jüd. Staates mit der UN-Res. 181 etc. etc.) sondern durch Vertreibung und Aneignung, die bis heute stattfindet und bis heute von der isr. Regierung finanziell sehr gut unterstützt wird.


Sag ich nicht. Aber man muss eines klar stellen: Wenn man heute die Darstellungen über Juden und Israel weltweit in der Presse betrachtet, dann sieht man, dass der Judenhass weltweit zunimmt. Und um hier auf keinen Fall Vorschub zu leisten gibt es eben auch die Israel-Freunde, die sich deswegen trotzdem auf die Seite der Israelis schlagen.
Ohja da ist sie ja wieder die Antisemitismus-Keule, *gähn* nur weil wer Kritik an der Besiedlung, Besatzung, unverhältnismäßigen Kriegen äußert ist dies noch lange kein Antisemitismus. Aber anscheinend bist Du schon am Ende Deine Argumentation wenn Du jetzt schon die Keule rausholst....:ugly::roll:


Wie, greift Israel dann die Niederlande an?!? :biggrin:
Ernsthaft: Israel wird die Waffen nie aus der Hand legen. Ist auch nicht nötig, solange keine weiteren Angriffe oder Bedrohungen gegen sie erfolgen. Nur wessen wollen die Palästinenser sie den anklagen?!? Der Vernichtung von Kasamraketen?
Die Palästinenser könnten jetzt die Möglichkeit haben, z.B. Den Haag anzurufen z.B. wegen der Besiedlung. Du solltest Dich wirklich mal informieren, just jene Information kamen ja die letzten Tage zu genüge über den Ticker...
 
[...] Sag ich nicht. Aber man muss eines klar stellen: Wenn man heute die Darstellungen über Juden und Israel weltweit in der Presse betrachtet, dann sieht man, dass der Judenhass weltweit zunimmt. [...]
Kann ich nicht erkennen. Was ich (zuweilen) sehe ist, dass die Israelkritik zunimmt. Und das zu Recht. Das ist noch was anderes als "Judenhass" oder "Israelhass". In einigen Ländern keimt auch ein neuer "Nationalismus" auf, der mich an das Mittelalter erinnert. Dort keimt auch ein neuer Judenhass auf, aber im gleichen Zug auch neuer Hass gegen Homosexuelle, Ausländer und und und. Also auch nix wirklich neues, wenn auch beunruhigend.

[...] Ernsthaft: Israel wird die Waffen nie aus der Hand legen. [...] Nur wessen wollen die Palästinenser sie den anklagen?!? Der Vernichtung von Kasamraketen?
Israel soll keine Waffen aus der Hand legen. Das macht ja nicht mal die Schweiz und die werden, wenn überhaupt, höchstens von Weltwirtschaftskrisen bedroht. Israel braucht leider Waffen, einen guten Geheimdienst und ein starkes Militär um überhaupt abschrecken zu können. Es hat ja auch wohl niemand gefordert, sich die Zähne ziehen zu lassen.

Die Frage ist aber, worauf man beißt. Willkürliche Grenzwerweiterungen (Grenzverletzungen) wie ihnen der Sinn steht, geht einfach nicht. Genau deswegen holen wir uns auch Pommern nicht heim. Militäreinsätze mit weltweit geächteten Waffen gegen Zivilbevölkerung zur "Terrrorabwehr" hat auch schon die USA in Verruf gebracht. Welche Streubombe wurde jemals eingesetzt, um nur die "Bösen" zu töten? Verschleppung und Folter (auch von Minderjährigen) aus Gaza wäre auch noch ein Thema. Das schafft keine Sympathien, sondern nur Kritik. Kritik - nicht gleich Hass, wohlgemerkt!

Ganz ehrlich kann niemand wirklich gegen die Anerkennung Palästinas sein. Denn bislang hat sich ja Israel immer hinter der Argumentation versteckt, dass sie ja von wilden Barbaren umzingelt sein sollen. Zukünftig steht es ja in der Verantwortung des palästinensischen Staates, solche Angriffe zu unterbinden (sofern er sich denn gefestigt und etabliert hat) und diplomatische Wege zu gehen. Dann stünde auch Israel der Weg nach Den Haag offen. Nun bin ich sehr gespannt, was Israel daraus macht. Die erste Trotzreaktion haben wir ja seitens der USA und Israels schon erlebt: "Es wird sich nichts ändern". Na hoffentlich doch.