Nein es gibt 2 Länder wo die Geldschöpfung anders läuft und das ist Norwegen und Russland.

Ich erkläre kurz:


Wir haben ja Weltweit die Zentralbanken und Privatbanken (fractional reserve) diese Banken abreiten alle nach dem Prinzip der FED , die Geld aus dem Nichts schöpfen. In Russland sieht das anders aus dort läuft eine Art Raub. Russland hat auch eine Zentralbank aber die darf nicht so einfach Geld nachdrucken. Die müssen Öl und Gas verkaufen, sie erhalten dafür Dollars in diesem Wert der Dollars dürfen sie Rubel drucken, heisst kurz wenn Russland kein ÖL oder Gas abgibt bzw. verkauft dürfen keine Rubel gedruckt werden. Die wirkliche Schweinerei passiert jetzt aber erst die Dollars, die sie durch den Verkauf erhalten müssen sie dann in US Staatsanleihen umwandeln.


Und ich glaube der Russe wird diese Chance nutzen sich aus diesen Würgegriff zu befreien darum gibts auch die Rohstoffbörse ohne Dollar. Heisst wenn der Petrodollar nicht mehr für Rohstoffe genutzt wird, dann ist die USA erledigt und damit auch der Dollar. Nehme ich jetzt an alle Rohstoffe werden in Gold gehandelt und gleichzeitiger Abverkauf der angehäuften Staatsanleihen = USA im Arsch
 
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Wir haben ja Weltweit die Zentralbanken und Privatbanken (fractional reserve) diese Banken abreiten alle nach dem Prinzip der FED ,
Eben nicht, alle Zentralbanken brauchen Dollarreserven, außer die FED, da diese sie selbst nachdrucken kann. Ohne Dollarreserve geht absolut nichts, denn ohne Dollar kann man kein Öl kaufen. Man kann aber Gold jederzeit in Dollars ummünzen.
Die FED hat als Hauptaktiva die Trashuries - hier beißt sich die Katze in den Schwanz.
Die EZB hat sich erst durch Rechtsbruch in die Lage gebracht überhaupt Staatsanleihen kaufen zu können und dieser Rechtsbruch war auch nur möglich wegen der Euro-Krise, also aus der Not heraus.
Ich bin aber dagegen, dass eine Zentralbank überhaupt Staatsanleihen kaufen darf.

Der Rubel soll auf die Art wohl an den Dollar gekoppelt werden - das ist aber eine Taktik Russlands. Verhindert die Inflation bei unter-industrialisierten Ländern, die viele Fertigprodukte einkaufen müssen.
 
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Warum sollte ein Grossverkauf von US-Staatsanleihen zum Bankrott der USA führen? Die Kurse für diese Anleihen würden innerhalb von Stunden ins Bodenlose fallen, weil viel mehr Angebot da ist als Nachfrage.

Ergebnis: Russland und China bekommen nur einen Bruchteil des Kaufpreises zurück.
Weitere Folge: Die USA wartet ein bisschen und kauft dann die eigenen Anleihen günstig zurück. Für 100% raus, für 50% zurück... Das würde die Schuldenlast sofort auf die Hälfte reduzieren. Griechenland hat es vorgemacht.

Marty
 
Mit was wollen die Amis selbst die billigeren Anleihen zurrückkaufen?


Heisst müssen wieder die Druckerpresse anhauen was zur einem weiteren Preisverfall des Dollars führt.
 
vereinfachtes Beispiel:

1. USA druckt 100 Dollar
2. USA sammelt die 100 Dollar gegen x Staatsanleihen wieder ein
3. Russland drückt den Anleihen Kurs um die Hälfte
4. USA kauft die x Staatsanleihen für 50 gedruckte Dollar zurück

Resultat: Von den 100 gedruckten Dollar sind nur noch 50 gedruckte Dollar in Umlauf.
 
Wenn der Kurs der Anleihen sinkt, weil sie auf den markt geworfen werden, dann erhöht sich aber die Rendite und somit auch die Rendite für neu ausgegebene Anleihen, die Schulden werden damit immer schwerer finanzierbar. Und das Schneeballsystem würde zusammenbrechen.
 
Wenn der Kurs der Anleihen sinkt, weil sie auf den markt geworfen werden, dann erhöht sich aber die Rendite und somit auch die Rendite für neu ausgegebene Anleihen, die Schulden werden damit immer schwerer finanzierbar. Und das Schneeballsystem würde zusammenbrechen.
Was denn nun? Erst muss die USA die Druckerpresse anwerfen um die Anleihen aufzukaufen und plötzlich sind sie doch wieder so attraktiv, dass sie von anderen gekauft werden? Kannst du mir das auch mal an einem ähnlich einfachen Beispiel wie das obige von mir erklären?
Wenn Russland die Anleihen mit Verlust verkauft um den Dollarkurs zu drücken, wer realisiert denn dann den Gewinn?
 
Wir sprechen hier ja von einem Schuldschein.

Und wenn ich von 16 Billionen Schulden ausgehe, wobei diese Schulden als Anleihe vorhanden sind und ich auf diese Zinsen zahlen muss, dann ist doch unerheblich wenn ich dadurch vielleicht 30% einspare (Kursgewinn) und stattdessen dann drucken muss wie ein blöder um die höheren Zinsen auf die Gesamtschulden und Neuschulden bezahlen zu können.. Am ende gewinnt immer der Zins.

Weil die Gesamtschuld ist nicht 100 MRD sondern 16 Billionen und die müssen nicht sorfort aber mit zunehmender Zeit mit höheren Zinsen bezahlt werden, oder man ist nicht mehr in der Lage die Schuldenexpansion auszuweiten das würde dann zum Zusammenbruch führen. China und Russland würden da als Käufer schonmal wegfallen.


Fazit: der Schaden für Russland und China wäre weniger schlimm als für die USA
 
Wenn der Kurs der Anleihen sinkt, weil sie auf den markt geworfen werden, dann erhöht sich aber die Rendite
Richtig, für genau den Zeitraum, bis die Anleihen vom Markt sind. Und da würden sich genug finden, die die Anleihen abnehmen würden. Ein Angebot von 1 Bio. US-Anleihen zusätzlich zum bestehenden Umsatz würde da sicherlich für Turbulenzen und stark fallende Kurse sorgen, sogar für eine deutlich Schwächung des US-Dollar.

Aber dann hätten die Chinesen statt gut bewerteter US-Anleihen keine Anleihen mehr, aber ein paar Güterzüge voll US-Dollar, die stark an Wert verloren haben... Klasse Tausch. Und die Anleihen würden sich recht schnell wieder erholen. Spätestens dann, wenn die Chinesen für die Güterzüge voll Dollar sichere deutsche Staatsanleihen kaufen, weil das Geld ja irgendwo hin muss.

Schulden werden damit immer schwerer finanzierbar. Und das Schneeballsystem würde zusammenbrechen.
Bei einem geschätzten Vermögen der US-Bürger von 45 Bio. Dollar und damit einem Anteil von ca. 30% des Weltvermögens wird das nicht passieren...

Marty
 
Und wenn ich von 16 Billionen Schulden ausgehe, wobei diese Schulden als Anleihe vorhanden sind und ich auf diese Zinsen zahlen muss, dann ist doch unerheblich wenn ich dadurch vielleicht 30% einspare (Kursgewinn) und stattdessen dann drucken muss wie ein blöder um die höheren Zinsen auf die Gesamtschulden und Neuschulden bezahlen zu können.. Am ende gewinnt immer der Zins.
Ich denke die FED würde sofort Dollars drucken und die Kurse gar nicht sinken lassen.
Ein Problem tritt erst langfristig auf, wenn die Währung durch die viele Druckerei abwertet - also Inflation oder auch mal Hyperinflation.
Aus der Sicht eines Truthahns sind die Menschen ja gut, denn sie füttern ihn ständig, allerdings fehlt ihm die Information, dass er an Thanksgiving in den Ofen kommt.
 
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Was würde aber passieren wenn der Chinese die Anleihen auf den Markt wirft und sagt ich will keine Dollars sondern Euros? Davon abgesehen wird eine Anleihe auch mal fällig. Dann werden für diese Anleihe 2 oder mehr Neue Anleihen mit mehr Zinsen ausgegeben, ich glaube nicht dass das langfristig gut sein kann.

Darum ist es auch unerheblich wenn der Russe angenommen die aufn Markt haut und 50 MRD Verlust hat, er hat ja in Rohstoffen(Öl/Gas) dafür zahlen müssen. Aber langfristig schadet es den Dollar bis zum Bankrott. (USA)
 
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Ich frage mal in die Runde: wie viel % eures Vermögens habt ihr in physischen Edelmetallen?

Es gibt ja einige die sagen man müsste 50 % seines Vermögens in physische Edelmetalle investieren.
Andere wiederum sagen, 5 % ist angemessen. Was sagt ihr?
 
ich gehe davon aus das 10% des gesamten vermögens in physische edelmetalle angemessen sind

ich selbst habe über aus mehr als ca 20-30%
 
Ich frage mal in die Runde: wie viel % eures Vermögens habt ihr in physischen Edelmetallen?
Bei mir sind es etwa 20%. Allerdings lagern die im Ausland, wohin ich beim Renteneintritt auswandern werde. Hat nur den Vorteil, dass ich da nicht so schnell dran komme, nicht mal wenn ich es wollte. Ist hingegen auch nicht unsicherer als sonstwo auf der Welt.

Es gibt ja einige die sagen man müsste 50 % seines Vermögens in physische Edelmetalle investieren. Andere wiederum sagen, 5 % ist angemessen. Was sagt ihr?
Kommt auf das persönliche Gusto an und wieviel Angst Du hast. Gold ist verhältnismäßig wertstabil, bringt aber weder Zinsen, noch Rendite oder sonstwas. Außerdem musst Du einen Ort haben, an dem es physisch lagern kann.

Das kann eine Bank sein. Die kostet aber regelmäßig Geld. Darüber hinaus ist der Inhalt des Schließfaches oder des Tresors nicht versichert. Du musst es also selbst versichern, das auch noch Geld kostet. Und im sehr unwahrscheinlichen Falle eines Krieges wirst Du es wohl auch los sein, da solche Orte wie Banken vermutlich als erstes ausgeräumt werden.

Du kannst es bei Dir zuhause lagern. Hier ist vor allem die Gefahr eines Einbruches zu sehen. Wenn Du nur ein oder 2 Unzen hast, dann spielt es keine Rolle, die Barren kannst Du auch fast noch als Deko auf dem Couchtisch liegen lassen. Anders sieht es mit einem Kilobarren aus (derzeit knapp 40.000 Euro wert). Den sollte man möglichst nicht als Türstopper benutzen. Und ob man den zuhause liegen haben will, weiß ich auch nicht. Für weit weniger wurden schon Menschen erschlagen und wenn davon jemand weiß, dann wirst Du auch ein wenig mehr in Sicherheit Deiner Wohnung oder des Hauses investieren müssen.

Übrigens sollte man noch erwähnen, dass auch Diamanten eine Alternative sind. Binden im Verhältnis zu ihrer Größe und Gewicht das meiste Vermögen und sind auch ähnlich wertstabil wie Gold: Zumindest waren auch Diamanten noch nie wertlos.

Und zuletzt noch ein Wort zu dem, was immer mit Prozentsätzen für Edelmetallanlagen hantiert wird. Ich habe ähnliche Spannen auch schon gehört. Von 10% bis 50% war auch alles dabei. Hat man Angst vor einem Krieg, wirtschaftlichen Zusammenbruch oder sonstwas, dann geht man auf 50%. Ist man paranoid auch auf 90% :D Und wer das als "eiserne Reserve" betrachet, investiert höchstens 10%. Die meisten Menschen haben gar nichts bis auf ein wenig Familienschmuck und leben auch. Man darf eben nicht vergessen, dass Gold nicht das Überleben in einer Krise sichern kann, sondern eher noch den Besitzer zur Zielscheibe macht. Es kann nur im Falle einer Inflation ein Kuschelkissen sein - aber auch nur dann, wenn es irgendwo sicher verwahrt ist und man selbst nicht zu jeder Zeit und Stunde dran kommt.
 
Ich habe exakt 0% in physischen Edelmetallen, von meiner Uhr und dem Ehering angesehen. Am Goldpreis profitiere ich per Zertifikat. Ich investiere Geld auch in physische Sachen, die bestehen aber eher aus Steinen und aus normalem Metall.

Für eine richtige Krise ist sowieso kaum einer von uns gewappnet. Spätestens, wenn der Strom ausgeht, ist doch für die meisten schon Weltuntergang.

Marty
 
Ich frage mal in die Runde: wie viel % eures Vermögens habt ihr in physischen Edelmetallen?
k.A.
Es gibt ja einige die sagen man müsste 50 % seines Vermögens in physische Edelmetalle investieren.
Andere wiederum sagen, 5 % ist angemessen. Was sagt ihr?
Was sagst du? Was wir sagen ist Peng Banane, letztlich musst du selbst die Entscheidung treffen. Willst du Sicherheit? Willst du Geld gegen Inflation absichern? Willst du mit Gold spekulieren? Willst du Wachstum? Magst du Risiko? Willst du dich absichern? Findest du Gold geil? und und und?

Der Anlageberater wird dir zu 5-20% raten. Bedenken würde ich bei Gold, dass es Zeiten geben kann wo es unterbewertet ist, wenn man es dann tauschen muss, ist man in den Po gekniffen. Also Gold nicht als Notreserve, ein Geldpuffer sollte vor Gold bestehen.
 

Naja ich habe kein Gold im Portfolio. Ich habe nur Silber, weil es einigermaßen preiswert ist aber nur aus dem Grund, dass es in Deutschland bleiben soll. ;)

Eigentlich halte ich es nicht für sinnvoll Edelmetalle zu kaufen. Jedenfalls habe ich meine Meinung etwas geändert. Es gibt halt Investitionsmöglichkeiten, die Sinn machen z. B. Kindergärten, Schulen, Infrastruktur, etc.

Allerdings ist auch jeder ein kleiner Egoist. Es kommt halt darauf an, wo die Grenze ist.

So ein kleines Lebensglück möchte sich denke ich jeder erhalten und um das zu erreichen braucht man leider Mittel. Ob da nun Sachwerte in einer übergroßen Gewichtung Sinn machen, weiß ich nicht. Ich denke es liegt auch ein wenig an jedem Einzelnen von uns. Jede Lebenssituation ist anders.

Ich habe auch Aktien, daher habe ich weit gestreut. Edelmetalle gehören auch dazu aber man soll es ja auch nicht übertreiben. Leben und Leben lassen. Also ein kleinen Familienschatz schadet sicher nie.
 
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Ein paar Kilo Silber (or insert persönliches Ersatzlieblingsmetall here) pro Nase und haltbare Lebensmittel, Hygienezeug, Wasser für 2 Wochen, Campingkocher + Brennstoff gehören eigentlich in jeden Haushalt

prozentual finde ich relativen Quatsch, da eher eiserne Reserve als Vermögenssicherung