Okay okay.. gestern wars übel.. :D aber ich checks heut immer noch nich ^^

Da steht einerseits, das sie größere Mengen nach Deutschland bringen wollen, andererseits, dass sie es nicht tun, weil sie zweifel haben, ob es vorhanden ist.

Was versteh ich denn falsch? ^^
 
Es gibt sogar Geschichten, da hat man angeblich während der großen Depression für eine Unze Gold (also gute 31 Gramm) ein Haus am See samt Grundstück bekommen.


Ja und diese Zeit ist bald wieder da, nur mit dem Unterschied, dass man durch die manipulierten Preise die meisten Menschen von Gold fern hält. Und wenn sie kommt wird es nicht viele Leute geben, die in diesen Genuss kommen werden.


Wie war das in der Werbung machen Sie Ihr Gold zu Geld auch eine Aktion um auch noch das letzte bisschen Gold aus den Schlafschafen zu pressen.
 
Wir verlagern Gold nicht nach Deutschland, weil wir Zweifel haben, ob es wirklich vorhanden ist
Das "nicht" bezieht sich auf die Begründung :biggrin: Blöd formuliert das ganze.

Umformuliert, aber etwas deutlicher:

Wir verlagern Gold nach Deutschland, (aber) nicht weil wir Zweifel haben ob es wirklich vorhanden ist, sondern weil ein neues Lagerkonzept der ZB ein Aufstockung der Bestände vorsieht.
 
Nur mit dem Unterschied, dass Edelmetalle und Immobilien nie völlig wertlos werden können...


Weil er gerade im läuft, bringe ich da mal ein Zitat aus dem Hobbit:
Wir liefern euch eurem Gold aus! Esst es auf, wenn ihr wollt!
Auch Edelmetalle können VOLLKOMMEN wertlos werden, weil sie ab einem bestimmten Punkt gar keinen Nutzen mehr bringen. Deshalb sind die wahren Werte Wissen um das Überleben und die Fähigkeit, diese anzuwenden. Dies ist auch mit Immobilien nicht aufzuwerten.

Oder wie Marty es immer so plastisch
ausdrückt: wichtig ist die Fähigkeit, seine Familie zu ernähren und zu verteidigen.
 
Weil er gerade im läuft, bringe ich da mal ein Zitat aus dem Hobbit:

Auch Edelmetalle können VOLLKOMMEN wertlos werden, weil sie ab einem bestimmten Punkt gar keinen Nutzen mehr bringen. Deshalb sind die wahren Werte Wissen um das Überleben und die Fähigkeit, diese anzuwenden. Dies ist auch mit Immobilien nicht aufzuwerten.

Oder wie Marty es immer so plastisch
ausdrückt: wichtig ist die Fähigkeit, seine Familie zu ernähren und zu verteidigen.
Das ist ja auch richtig, zumindest in der Theorie. Praktisch kann ich mich an keine Zeit in der Menschheitsgeschichte erinnern, da man für Gold nichts bekommen hätte. Höchstens noch an einen alten Abenteuerfilm, wo jemand mit einem riesigen Goldschatz in einer Höhle eingeschlossen war. Aber das wird wohl den meisten Menschen nicht passieren :D

Natürlich kann man Gold nicht essen. Wie man eben auch kein Ackerland essen kann. Aber selbst im und nach dem Krieg hatte Goldschmuck wert gehabt, wenn auch gegenüber den "üppigen Zeiten" stark im Wert reduziert. Hingegen gab es viele Situationen in der Geschichte, da Geld wertlos wurde, teilweise sogar über Nacht.

Klar ist Ackerland immer wertvoller, so lange niemand einen Panzer drauf parkt, das Land annektiert wird oder ein Haufen Bomben drauf einschlagen. Aber wir müssen ja nicht gleich wieder in Extremen denken. Gehen wir von einem realistischeren Szenario einer Inflation oder (Teil-)Enteignung aus, ist man mit Gold, das man sich einst anonym gekauft hat, immernoch am besten beraten, denke ich.
 
Man wird sicherlich nie behaupten können, dass Gold komplett an Wert verloren hätte, aber ich denke, dass es regelmäßig Einzelfälle gibt, wo genau das der Fall ist.

Und dann ist es für Dich als Goldeigner herzlich egal, wenn es morgen schon anders sein könnte. Wer im Herbst vor der Wahl stand, auf den Philippinen sein Leben gegen eine Handvoll gelb-glitzernder Münzen einzutauschen, dessen Entscheidung dürfte klar sein. Wer vor 70 Jahren vor der Frage stand: lasse ich mich durch Soldaten lynchen oder nehme ich die Beine in die Hand, dessen Entscheidung war klar.
 
Man wird sicherlich nie behaupten können, dass Gold komplett an Wert verloren hätte, aber ich denke, dass es regelmäßig Einzelfälle gibt, wo genau das der Fall ist.
Ja, aber der Abstieg auf der Bedürfnispyramide hat ja erstmal nicht viel damit zu tun, wer mir was für Gold gibt. Denn ich könnte jetzt auch ein Beispiel anführen, dass jemand einen sicheren Bunker gebaut hat, der vor Tsunamis und Taifunen schützt, aber der Zugang zu diesem nur mit Gold erkauft werden kann. Gar nicht so abwegig, schließlich bringt kein Tsunami und kein Taifun die Zivilisation so weit zu Fall, dass wir uns danach in der Steinzeit wiederfinden würden (und selbst da hat man schon sowas wie Schmuck hergestellt!).

Überhaupt hängt das Überleben in Katastrophenfällen nicht selten von Geld (oder eben Gold als universelle Ersatzwährung) ab.

Es gibt auch (theoretische) Fälle, da hilft alles Gold nicht mehr. Ein nuklearer Holocaust auf der Erde beispielsweise. Selbst wenn man den überlebt, ist alles, was danach kommt, keinen Pfifferling mehr wert. Aber ich denke, wir sind uns einig, dass in diesem Fall zwar Gold nichts mehr rettet, aber auch nichts anderes das Leben wieder schön machen könnte. In einem konventionellen Krieg hingegen kann man sich sicherlich die Loyalität des einen oder anderen mit Gold erkaufen. Vielleicht sogar die Freiheit oder eine Fluchtmöglichkeit.

Du gehst gedanklich von Fällen wie "Waterworld" oder "Fallout" aus; wie etwa dass ein Haufen Leute um ein Laib Brot stehen und nun die Frage ist, wer davon wieviel zu essen bekommt. Und der Mann mit den Taschen voller Gold niemanden findet, der seine Ration gegen Gold eintauschen möchte. Solche fiktiven Situationen mögen zwar den Nährwert von Gold ganz gut aufzeigen, gehen aber an der Wirklichkeit und dem realen Wert vorbei. Denn wenn auch nur der kleinste Funken Hoffnung besteht, irgendwann wieder eine Zivilisation aufbauen zu können, wird der Bäcker sein Brot immer auch an die Leute verkaufen, die mit Gold (nebst anderen für ihn wichtigen Dingen) bezahlen. Ansonsten könnte man auch sagen, dass Frauen immer die beste Überlebenschance haben. Denn sie können Liebesdienste immer gegen alles mögliche tauschen und das auch schon seit der Steinzeit. Da ich nun leider keine Frau bin, ist für mich die nächstmögliche werterhaltene Maßnahme der Goldkauf ;)
 
Nach der Jahreswende erlebt Gold eine Renaissance. Es steigt sukzessive. Der in China aufkeimende Wohlstand in der Mittelschicht soll unter anderem dafür verantwortlich sein. Und nun lese ich morgendlich die Nachrichten und siehe da, die bösen Banken haben den Goldpreis nach unten manipuliert. Nach dem bösen "Libor-Skandal" nun der große Goldskandal?

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanz...nt-der-manipulation-am-goldmarkt/9553936.html
 
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Nach der Jahreswende erlebt Gold eine Renaissance. Es steigt sukzessive. Der in China aufkeimende Wohlstand in der Mittelschicht soll unter anderem dafür verantwortlich sein. Und nun lese ich morgendlich die Nachrichten und siehe da, die bösen Banken haben den Goldpreis nach unten manipuliert. Nach dem bösen "Libor-Skandal" nun der große Goldskandal?
Die Minen fahren fette Verluste ein, weil der Preis zu niedrig ist. Und bei einem niedrigen Preis gibt es auch eine höhere Nachfrage - natürlich kann man nur so viel verkaufen wie man hat.

Überhaupt hängt das Überleben in Katastrophenfällen nicht selten von Geld (oder eben Gold als universelle Ersatzwährung) ab.
Gold ist doch keine Währung, wer sollte denn Gold einen Wert gewähren? Der Dollar und der Euro sind Währungen, weil sie gesetzlich einen Wert zugewiesen bekommen haben, also eine staatliche Gewähr haben. Gold ist einfach Geld und sonst nichts. Du verwechselst hier was.
 
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Gold ist doch keine Währung, wer sollte denn Gold einen Wert gewähren? Der Dollar und der Euro sind Währungen, weil sie gesetzlich einen Wert zugewiesen bekommen haben, also eine staatliche Gewähr haben. Gold ist einfach Geld und sonst nichts. Du verwechselst hier was.
Na von mir aus. Für mich ist der einzig entscheidene Punkt, was ich wofür bekomme. Banknoten sind schon einige Male in der Geschichte quasi über Nacht wertlos geworden. Hingegen gab es nie eine Zeit, in der Gold wertlos war. Ich will mich daher gar nicht um die Definition von "Währung", "Geld" oder "Zahlungsmittel" und so weiter streiten. Ich will nur was haben, was ich selbst im Krieg noch gegen Essen und Unterkunft eintauschen kann :)
 
Kommt noch. :evil: Auch wenn WIR das wohl nicht mehr erleben werden (hoffentlich), aber es wird passieren...
Nun mal uns mal nicht den Teufel :)evil:) an die Wand :)

Dazu müsste es erstmal einen weltweiten, alles vernichtenden Krieg geben, nach dem eine (frische) Kartoffel und eine Karotte mehr Wert haben als Gold und Edelsteine. Aber wenn der kommt, dann hat eigentlich niemand mehr irgendwas. Dann könnte ich mein Gold wenigstens noch als Senkblei für meinen 3-äugigen Fisch benutzen, den ich mir fange :D (Ja, geklaut von den Simpsons...)

Aber in allen anderen Szenarios ist man zumindest mit Edelmetallen besser beraten als mit Kreditkarten, Banknoten, teuren Immobilien und sonstigem Luxus, dem heute beinahe jeder hinterher geifert. So gesehen kann man damit gar nichts falsch machen...
 
Nach der Jahreswende erlebt Gold eine Renaissance. Es steigt sukzessive. Der in China aufkeimende Wohlstand in der Mittelschicht soll unter anderem dafür verantwortlich sein. Und nun lese ich morgendlich die Nachrichten und siehe da, die bösen Banken haben den Goldpreis nach unten manipuliert. Nach dem bösen "Libor-Skandal" nun der große Goldskandal?

Quelle:
https://www.handelsblatt.com/finanz...nt-der-manipulation-am-goldmarkt/9553936.html


Ich hatte das ja schon vor Zeiten gesagt, dass die den Preis manipulieren. Und was war die Antwort du Verschwörungstheoretiker. Oh man ich sage dazu nichts mehr.


Ich glaube die Ukraine ist das letzte Gefecht warum ? Wenn die weiter sanktionieren, dann haut Russland und China diese Schrottanleihen auf den Markt, dann ist der Dollar Geschichte. Russland 500 MRD und China 2,7 Billionen als Staatsanleihen. Was dann mit dem Goldpreis passiert, brauch ich nicht erwähnen.
 
Ich glaube die Ukraine ist das letzte Gefecht warum ?
Ist es nicht, es muss zuerst eine Großmacht untergehen, such Dir eine aus: USA, EU, Russland, China. Die Krimkrise ist nur eine logische Fortsetzung des Zusammenbruchs der Sowjetunion, Russland wird immer weiter auf sein Kernland zurück gedrängt. Die Ukraine (dt. Grenzland) war eigentlich die Grenzmark des russischen Reiches, also Eigenverwaltet, aber dennoch abhängig. Die NATO dringt jetzt also in russisches Grenzgebiet ein.

Wenn die weiter sanktionieren, dann haut Russland und China diese Schrottanleihen auf den Markt, dann ist der Dollar Geschichte. Russland 500 MRD und China 2,7 Billionen als Staatsanleihen. Was dann mit dem Goldpreis passiert, brauch ich nicht erwähnen.
Die können ihre Trashuries nicht abverkaufen, ohne ihre eigene Währung zu zerstören. Durch den Abverkauf würden ihnen dann die Devisenreserven fehlen. Auch wenn sie genügen Gold als Devisenreserve hätten, müssten sie es ohne die Trashuries bei einem Handelsdefizit abverkaufen, um die Währung zu stützen. Im Moment kommt man am Dollar eben nicht vorbei.
 
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Glaube mir wenn der Westen so weiter macht wird China und Russland den Dollar zerstören, dann ist nichts mehr mit Petrodollar. Im Gegensatz zur USA die mit Murmeln spielen beherrscht der Russe das Schachspiel.


Schonmal was von der russichen Rohstoffbörse gehört die nicht mit Dollar abgewickelt wird ?
 
Glaube mir wenn der Westen so weiter macht wird China und Russland den Dollar zerstören, dann ist nichts mehr mit Petrodollar.
Du hast mich nicht verstanden, die FED ist die einzige Zentralbank der Welt die tatsächlich Geld aus dem Nichts schöpfen kann und alle anderen sind Währungen sind damit Derivate aus dem Dollar, bzw. wenn Goldreserven da sind zum Teil aus diesen - das sind die Aktiva. Deshalb sind Wechselkurse gegen Dollars auch uninteressant und der Goldpreis interessant.
Und deshalb ist es auch interessant ob das deutsche Gold noch da ist. ;)