Dann gehts nach der physichen Nachfrage und dann ist der Preis jenseits 2000$

Und wie ich schonmal sagte mir ist es egal was der Preis momentan macht er wird steigen und das wird auf längere Sicht auch kein Kartell verhindern.
 
Autsch!!! Da rappelt es gerade im Karton! :roll:

Ich bin gespannt auf morgen.

Ja. Man muss sich bei Preisrückschläge dann einfach nicht entmutigen lassen und sein Gold wieder frustriert verkaufen. Goldmünzen sind halt für den langfristigen Anleger.

Ich gucke eigentlich nur auf den Silberpreis und Goldpreis, um nachzukaufen ;).
 
1.Dann gehts nach der physichen Nachfrage und dann ist der Preis jenseits 2000$

Und wie ich schonmal sagte mir ist es egal was 2. der Preis momentan macht er wird steigen und das wird auf längere Sicht auch kein Kartell verhindern.
1. Das behauptest du jetzt WIE LANGE? ^^

2. WENN der Preis in wirklich schwindelerregende Höhen klettern würde, wäre das eine Situation, in der Gold so ziemlich das Überflüssigste ist, was man haben kann. Man kann Gold nicht essen, nicht wirklich drin wohnen, und auch sein Haus & Grundstück damit nicht gegen Eindringlinge verteidigen (außer man schmeißt Plünderern Goldbarren an die Birne :ugly: ).
 
Du hast doch jetzt mehrfach gelesen, dass die Kurse nur von "Mächtigen" manipuliert werden, er jetzt sogar unter Herstellungspreis liegt und es nur eine Frage der Zeit ist, bis er über 2.000 USD steigt. Solange heisst es, Manaegg zu folgen und immer wieder in ein fallendes Messer zu greifen... Man hat ja schliesslich zehn Versuche, dann sind alle Finger ab.

Marty
 
Jo, deshalb legt man eben auch nicht sein ganzes Vermögen in Edelmetallen an.

10 % als Sockelsatz legt man sich physisch irgendwohin, wo es keiner findet und den Rest hält man liquide oder investiert in Aktien und guten Aktienfonds.

Meine Aufteilung sieht wie folgt aus: 10 % Edelmetalle (bei mir Silber), 60 % in Aktien und 30 % in liquiden Mitteln.

Also 10:30:60 = 100 %

Ich denke damit kann ich mich entspannt zurücklegen.
 
1. Das behauptest du jetzt WIE LANGE? ^^

2. WENN der Preis in wirklich schwindelerregende Höhen klettern würde, wäre das eine Situation, in der Gold so ziemlich das Überflüssigste ist, was man haben kann. Man kann Gold nicht essen, nicht wirklich drin wohnen, und auch sein Haus & Grundstück damit nicht gegen Eindringlinge verteidigen (außer man schmeißt Plünderern Goldbarren an die Birne :ugly: ).



Mit Gold und Silber hälst du aber echtes Geld das solltest du nie vergessen und du wirst immer dafür etwas bekommen im Gegenteil zu dem bunt bedruckten Papier.
 
[...] Meine Aufteilung sieht wie folgt aus: 10 % Edelmetalle (bei mir Silber), 60 % in Aktien und 30 % in liquiden Mitteln.

Also 10:30:60 = 100 %

Ich denke damit kann ich mich entspannt zurücklegen.
Hm, so ähnlich sieht es bei mir auch aus. Ich habe etwas mehr in Gold investiert, rund 20% und dafür nur 50% in Aktien und Fonds, aber sei es drum.

Meine Bilanz seit 01.01.2013: rund -15% bei Aktien, etwa -6% bei Gold. Im Augenblick halte ich die Füße ganz dolle still. Fast alle DAX-Werte sind hoffnungslos überbewertet, ebenso MDAX und SDAX. Ehemals Zugpferde an den Börsen, wie etwa Apple, zappeln wie Fische am Haken, da traue ich mich nicht ran (abgesehen davon, dass der Preis dieser Aktien noch immer jenseits von Gut und Böse ist).

Rohstoffminen fallen im Kurs seit Monaten und Edelmetalle kennen derzeit nur einen Weg: Nach unten. Selbst große und vermeitlich sichere 5- und 4-Morningstar-Fonds fahren derzeit im 2-stelligen Prozentbereich Verluste ein - egal ob Asia-Pacific, Europa oder Amerika. Einige sind schon unter den Wert von 2008 gesunken. Ich finde es immer wieder witzig, wenn die Analysten verbreiten, dass "ein Boden erreicht" sei und wenige Tage später ein neuer Boden getestet wird.

Natürlich behalte ich meine paar Unzen Gold, einfach weil ich das Geld im Augenblick nicht brauche und dann lieber Gold habe als Geld, mit dem ich ohnehin nicht weiß, worin ich es anlegen könnte und das sonst so niedrig verzinst wird, dass man mehr davon hätte, es in Spaß anzulegen.

Ich für meinen Teil würde in diesen Tagen schön die Schnauze zu irgendwelchen Empfehlungen halten. Sicher gelten nach wie vor die "alten Weisheiten", dass Gold immer etwas wert sein wird, während Geld auch von heute auf morgen wertlos werden kann. DAX-Titel werden natürlich auch immer sicherer sein, als ein PennyStock. Aber sonst ist dieser Tage jeder Sparbuchsparer genauso gut mit seiner Anlage beraten wie ein Aktienanleger oder Edelmetallhorter. Denn ich denke, dass wir gerade eine sehr unsichere Zeit erleben und niemand kann mit Gewissheit voraussagen, wohin es in den nächsten Jahrzehnten gehen wird. Aber eins ist sicher: Egal ob der Aktienanleger, der Goldanleger oder der Sparbuchsparer gewinnen wird: Der Sieger wird sicher sagen: "Ich habe es doch gleich und schon immer gesagt" :D
 
Die -6% beim Gold seit 01.01.2013 kann ich nicht nachvollziehen, auf welcher Information basiert das?

Ich sehe im Chart für den 01.01. einen Kurs von 1.650 USD, heute steht Gold bei 1.280 USD. Für mich sind das eher -20%.

Auch die massive Überbewertung der Aktien kann ich derzeit nicht sehen. Die Bewertungen passen zu den derzeitigen Kennzahlen. Das im Falle einer Wirtschaftskrise in Deutschland die Kurse einbrechen, dürfte dann normal sein.

Ich erfreue mich derzeit an deutlich weniger Volatilem.

Marty
 
Die -6% beim Gold seit 01.01.2013 kann ich nicht nachvollziehen, auf welcher Information basiert das?
Auf meinen Daten - also zu welchem Kurs ICH Gold gekauft habe und wo der Kurs heute ist. Ich habe nicht am 1.1. Gold gekauft, ich habe in den vergangenen Jahren gekauft und in diesem Jahr auch schon. Zusammen gibt es einen Durchschnittseinstandpreis, den ich gegen den aktuellen Kurs gegen rechnen kann. In meinem Fall: -6%.

Auch die massive Überbewertung der Aktien kann ich derzeit nicht sehen. Die Bewertungen passen zu den derzeitigen Kennzahlen. Das im Falle einer Wirtschaftskrise in Deutschland die Kurse einbrechen, dürfte dann normal sein.
Auch wenn die KGV an Bedeutung verloren hat, ziehe ich sie mir ganz gerne noch zusätzlich heran. Kaum noch ein Unternehmen unter KGV 15. Einige bereits über 20 oder gar 30. Nach oben ist ja wie der Hoffnung keine Grenzen gesetzt...

Viele Unternehmen sind schlicht massiv überbewertet. Man erwartet hier ein Wachstum, dem sie nicht mehr gerecht werden können, auch wenn sie mehr und mehr Gewinn machen.
 
Auch wenn die KGV an Bedeutung verloren hat, ziehe ich sie mir ganz gerne noch zusätzlich heran. Kaum noch ein Unternehmen unter KGV 15.
Im Dax laut Onvista 10 von 30 und nur 3 über KGV 20...

So billig wie derzeit waren Aktien im Dax lange, lange Zeit nicht mehr, wenn man rein das KGV betrachtet: https://www.boerse.de/dax-kgv/

Viele Unternehmen sind schlicht massiv überbewertet. Man erwartet hier ein Wachstum, dem sie nicht mehr gerecht werden können, auch wenn sie mehr und mehr Gewinn machen.

Man beachte die Alternativen. Vor 30 Jahren war das Durchschnitts-KGV bei 12,5, damals gab es auf Festverzinsliches aber auch 7-8%. Heute sind wir bei KGV 12,5, passend zu Bundesanleihen wäre aber eher ein KGV 80...

Marty
 
Natürlich behalte ich meine paar Unzen Gold, einfach weil ich das Geld im Augenblick nicht brauche und dann lieber Gold habe als Geld, mit dem ich ohnehin nicht weiß, worin ich es anlegen könnte und das sonst so niedrig verzinst wird, dass man mehr davon hätte, es in Spaß anzulegen.
Frankreich gibt ab und zu diese 500€ und 1000€ Goldmünzen aus, die dann zumindest in Frankreich offizielles Zahlungsmittel sind. Der Aufpreis bezogen auf den Goldwert ist aber beachtlich (30%) und wenn der Euro doch crasht nützt der Nominalwert auch nichts. Allerdings ist es besser als 500€ Scheine.
Es ist doch jedes Jahr das selbe Spiel, dass der Goldpreis im Sommer einen Rücksetzer macht. Jetzt wird dieser Rücksetzer aber durch einen deflationären Einfluss verstärkt. Es gab z.B. auch größere Abverkäufe bei US-Bonds.
 
Frankreich gibt ab und zu diese 500€ und 1000€ Goldmünzen aus, die dann zumindest in Frankreich offizielles Zahlungsmittel sind. Der Aufpreis bezogen auf den Goldwert ist aber beachtlich (30%) und wenn der Euro doch crasht nützt der Nominalwert auch nichts. Allerdings ist es besser als 500€ Scheine.
Ich persönlich halte von Goldmünzen nicht viel. Das ist was für Sammler. Ich ziehe Barren vor, denn ich will ja in Gold investieren, nicht in irgendeine hübsch gestaltete polierte Platte. Und ich will damit auch aktuell nicht bezahlen. Ich will tatsächlich nur etwas haben, von dem ich weiß, dass selbst wenn die Hölle zufriert oder die sieben Siegel der Apokalypse brechen, ich noch immer etwas habe, von dem ich mir was zu essen kaufen kann. Deswegen würde ich auch nie einen 1-kg-Barren kaufen, sondern als größte Stückelung eine Unze. Dafür wird man immer was bekommen. Wieviel weiß ich nicht. Aber für buntes Papier womöglich nicht mal ein Streichholz, um es anzuzünden und sich daran zu wärmen...

Es ist doch jedes Jahr das selbe Spiel, dass der Goldpreis im Sommer einen Rücksetzer macht. Jetzt wird dieser Rücksetzer aber durch einen deflationären Einfluss verstärkt. Es gab z.B. auch größere Abverkäufe bei US-Bonds.
Das was derzeit mit dem Goldpreis passiert, lässt sich aber nicht mehr allein mit "saisonalem Tief" und "deflationärem Einfluss" erklären. Hier wirken die dicken Jungs gezielt auf den Preis ein (oder taten es). Das Warum lässt sich nur erraten, aber es würde mich nicht wundern, wenn irgendwann auf einmal quasi über Nacht der Goldpreis eine Rally hinlegt, die dann vermutlich zu einer extremen Unsicherheit an der Börse führt und vielleicht sogar einen Dominoeffekt hat. Aber warten wir es ab.

Ich selbst schlafe noch sehr ruhig, weil ich gar nicht so viel Geld habe, als dass es mir den Schlaf rauben könnte. Und mir ist es auch weitestgehend egal, zu welchem Preis ich Gold kaufe. Hauptsache ich habe ein wenig davon. Ich zocke auch nicht mit Gold. Wenn ich zocken will, hau' ich ein paar Euro in einen PennyStock-Titel und warte ein paar Tage. Das ist spannender als eine Slotmachine :D
 
Deswegen würde ich auch nie einen 1-kg-Barren kaufen, sondern als größte Stückelung eine Unze.
Dann wärst aber mit Münzen besser dran, es gibt ja auch Anlagemünzen. Barren sind eher was für Großanleger.

Das Warum lässt sich nur erraten, aber es würde mich nicht wundern, wenn irgendwann auf einmal quasi über Nacht der Goldpreis eine Rally hinlegt, die dann vermutlich zu einer extremen Unsicherheit an der Börse führt und vielleicht sogar einen Dominoeffekt hat. Aber warten wir es ab.
So eine Rally wäre gut möglich, denn im Moment schließen massenhaft Goldminen, was zu einem Produktionsrückgang führt. Und wenn die erst mal geschlossen sind, das Personal entlassen und die Fördermaschinerie verkauft ist, dann machen die auch nicht so schnell wieder auf. Die Produktionskosten liegen bei durchschnittlich 1200USD!
Es könnte sich hier auch um einen Squezze-Out bei den Minen handeln.

Ich selbst schlafe noch sehr ruhig, weil ich gar nicht so viel Geld habe, als dass es mir den Schlaf rauben könnte. Und mir ist es auch weitestgehend egal, zu welchem Preis ich Gold kaufe. Hauptsache ich habe ein wenig davon. Ich zocke auch nicht mit Gold. Wenn ich zocken will, hau' ich ein paar Euro in einen PennyStock-Titel und warte ein paar Tage. Das ist spannender als eine Slotmachine :D
Eben, mit Gold kann man gar nicht zocken - wer zocken will soll ins Kasino oder ins Finanzkasino.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich seh Gold und Silber als Versicherung. Es ist für mich kein Spekulationsobjekt, sondern das gehört einfach in jedes gesunde Portfolio.