In Niedersachsen kriegen Landtagsabgeordnete nicht mal das doppelte eines Facharbeiters...
Armes Volk.

gruss kelle!
 
Wurde mit der Pendlerpauschale versucht.
Das Ergebnis ist leider bekannt.

Auch wenn das etwas an der Mindestlohn-Thematik vorbeigeht ...

Entweder streicht man etwas konsequent (also komplett) oder senkt die Pauschale für alle ab dem ersten Kilometer.
Die derzeitige Regelung widerspricht aber zum einen dem Gleichbehandlungsgrundsatz im GG und zum anderen dem Steuerrecht, in dem es nämlich heisst, dass Aufwendungen des Arbeitnehmers, die für seine Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte anfallen, Werbungskosten sind.
 
Referendum für einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn

İch halte das Referendum für die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn,der Dauerstreitpunkt für die Koalitionspartner SPD und Union ist,für beste und objektive Lösung,weil SPD und Union das Ergebnis der Volksabstimmung respektieren müssen.

Am besten soll das Volk über die Einführung des einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn entscheiden.Meiner meinung nach kann die Volksabstimmung für diesen Dauerstreitpunkt zwischen SPD und Union definitive Lösung sein.
 
Besser nicht denn wie schon Bismarck sagte "Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann."

Bevor das hier falsch ausgelegt wird. Ich denke das die meisten Leute und da schließe ich mich mit ein, überhaupt keinen Plan haben ob ein Mindestlohn überhaupt sinnvoll ist. Volkswirtschaftlich gesehen ist er nämlich total falsch einen Mindestlohn einzuführen da er Arbeitsplätze vernichtet da die Nachfrage nach Arbeit künstlich reduziert wird obwohl noch ein Arbeitsangebot vorhanden ist. Damit sinkt die Volkswirtschaftliche Rente der Produzenten sowie der Konsumenten. Die Frage die es zu klären gilt ist in wie weit ein Mindestlohn das Arbeitsangebot in bestimmten Sektoren senkt, wie sich ein Mindestlohn auf das Preisniveau auswirkt und ob damit den Menschen wirklich geholfen wird.
 
Das wäre eine Medienschlacht sondergleichen und am Ende würde der mit der besseren Strategie gewinnen. Das Thema ist aber zu wichtig, um RTL und die BILD entscheiden zu lassen.. Es gibt viele Gründe dafür (höhere Binnennachfrage, Gerechtigkeit, England,.. ) und dagegen (höhere Arbeitslosigkeit, Produktionsverlagerung ins Ausland, Inflation..). Welche Seite überwiegt, sollte objektiv und ohne ideologische Grenzen ausdiskutiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Post von Mindestlohn-Absage enttäuscht

Folgende News wurde am 28.01.2010 um 15:32:44 Uhr veröffentlicht:
Post von Mindestlohn-Absage enttäuscht
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Bonn (dts) - Die Deutsche Post hat die heutige Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes bedauert. Leider hätten formale Gründe zur Ablehnung des Mindestlohns für Briefdienstleister geführt, sagte Post-Bereichsleiter Wolfhard Bender. Der Mindestlohn sei aber nach wie vor richtig. Es sei "Nonsens" in einem schrumpfenden Markt Wettbewerb über Lohnkosten zu betreiben. Die Post fühle sich weiter an den Mindestlohn gebunden und auch die Post-Mitgliedsunternehmen würden den Mindestlohn weiterhin zahlen. Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Post-Mindestlohn heute für rechtswidrig erklärt, weil das Bundesministerium für Arbeit und Soziales vor dem Erlass der Rechtsverordnung die Post-Konkurrenten offenbar nicht ausreichend angehört hatte.
 
Jeder muß sich an die Regeln halten, das gilt natürlich auch für unsere Regierung.

Trotzdem ist es schön zu lesen, dass die Mitarbeiter der Post keine Lohnkürzungen aufgrund des Gerichtsurteils erleiden müssen.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat sich mal wieder nicht mit Ruhm bekleckert. Aber was anderes sind wir ja nicht gewohnt. Der kleine Mann wird für jeden auch noch so kleinen Fehler abgestraft, die Ministerien nicht. Typisch
 
Trotzdem ist es schön zu lesen, dass die Mitarbeiter der Post keine Lohnkürzungen aufgrund des Gerichtsurteils erleiden müssen.

Die nicht, aber die von PIN auf jeden Fall (Wer es noch nicht weiß - PIN gehört zum Springer-Konzern. Bild-Schlagzeile steht also schon fest!)

PIN hat angekündigt, ab jetzt nur noch 8,50€ die Stunde zu Zahlen...
 
an dieser stelle ein wort von mir:

vllt ist das jetzt nicht genau dass, worüber hier diskutiert wird

aber was ich persönlich sehr schlecht finde ist, dass leute die jeden tag arbeiten teilweise sehr viel arbeiten ca. gleichviel im monat bekommen wie arbeitslose, die zuhause sind und für ihr geld ncihts tun als zum arbeitsamt zu gehen :S

- nein ich bin nicht rechts - auch nicht links ich möchte in keine politische schublade - ich habe MEINE ansichten^^

mfg freakkiller
 
aber was ich persönlich sehr schlecht finde ist, dass leute die jeden tag arbeiten teilweise sehr viel arbeiten ca. gleichviel im monat bekommen wie arbeitslose, die zuhause sind und für ihr geld ncihts tun als zum arbeitsamt zu gehen
Das ist völlig normal, wenn es um das Arbeitslosengeld I geht. Wer vorher viel verdient hat, bekommt auch erstmal viel Arbeitslosengeld I.

Beim ALG II (Hartz IV) ist das dann der Fall, wenn das Einkommen tatsächlich niedriger ist als der Regelsatz. Bei Alleinstehenden sehr selten, aber je mehr Familienmitglieder zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören, desto eher kommt man an diesen Satz.

Nur: Wie möchtest Du das ändern? Die ALG II-Sätze senken? Oder das Einkommen durch Mindestlöhne anheben. Wie hoch müsste der Deiner Meinung nach sein?

Marty
 
ja genau diese frage ist die richtige und meiner meinung nach wird darüber in der politik zu wenig diskutiert - es fehlen mutige konzepte und visionen

wenn ich bundeskanzler wäre würde ich mich schon dafür einsetzen das AG zu senken, einfach um einen anreiz zum arbeiten zu schaffen.
so wie es momentan ist, kann man ja leben von dem arbeitslosengeld und mit nen bisschen schwarzarbeit deutlich besser als viele leute die ehrlich arbeiten
dann würde ich auch noch viel extremer den betrug mit arbeitslosengeld überwachen lassen - viele leute sind mehrfach als arbeitslose gemeldet etc. (dabei erst mal von eigenen kosten absehen)
was den mindestlohn angeht bin ich etwas unentschlossen aber ich denke ich würde versuchen ein gremium zu bilden, dass dann zumindest schaut für welche arbeit es iwo einen mindestlohn geben könnte und dann den vllt mit den AG sätzen abzugleichen, so dass jmd der arbeitet mehr bekommt

mfg
 
wenn ich bundeskanzler wäre würde ich mich schon dafür einsetzen das AG zu senken, einfach um einen anreiz zum arbeiten zu schaffen.
Es gibt Menschen, die behaupten, von den 359 Euro im Monat könnte man eben nicht vernünftig leben. Andere sagen, das reiche locker.

und mit nen bisschen schwarzarbeit deutlich besser als viele leute die ehrlich arbeiten
Naja, ein "bisschen Schwarzarbeit" könnte ja jeder machen, um sein Einkommen zu verbessern. Aber Gesetzesbrüche sollte man nicht als Argument für eine Senkung des ALG nehmen.

viele leute sind mehrfach als arbeitslose gemeldet etc.
Wie geht das?

was den mindestlohn angeht bin ich etwas unentschlossen aber ich denke ich würde versuchen ein gremium zu bilden, dass dann zumindest schaut für welche arbeit es iwo einen mindestlohn geben könnte
Hatten wir ja, bei der Post z.B., und der war mit 9,50 Euro ja auch nicht niedrig. Trotzdem finde ich sicher Hartz-IV Empfänger, die trotzdem mehr Geld haben als ein Postbote.

Marty
 
wenn ich bundeskanzler wäre würde ich mich schon dafür einsetzen das AG zu senken, einfach um einen anreiz zum arbeiten zu schaffen.
Das mag ja in einigen Gebieten Deutschlands durch aus machbar sein, aber z.B. wohnt meine Family (45+) in einem Gebiet wo es im Umkreis ca. 30% Arbeitslosigkeit hagelt. Wie willst Du dort die Leute zu mehr Arbeit animieren, wenn es gar keine gibt? Das ist der selbe Mist wie Koch in Hessen von sich gab, dass sich doch die Arbeitslosen zum "Reichsdienst", ähm neben der AG noch arbeiten sollen. Aber was machen wenn es nicht einmal Stellen dafür gibt???

so wie es momentan ist, kann man ja leben von dem arbeitslosengeld und mit nen bisschen schwarzarbeit deutlich besser als viele leute die ehrlich arbeiten
Du forderst also indirekt die Leute sollten mehr die Straftat "Schwarzarbeit" begehen? So dass der Staat aber weniger zahlen muss??? :ugly:
Oder gehst Du nur davon aus dass dies Alltag bei allen Arbeitslosen so ist? Denn darum geht es, ob die Allgemeinheit der Arbeitslosen, mit dem vorhanden Geld auskommen, nicht ob es ein paar Idioten gibt die Schlupflöcher finden...Die Schlupflöcher müssen gefunden und abgestellt und nicht dem Großteil der Arbeitlosen diese Straftat vorgeworfen werden

dann würde ich auch noch viel extremer den betrug mit arbeitslosengeld überwachen lassen - viele leute sind mehrfach als arbeitslose gemeldet etc. (dabei erst mal von eigenen kosten absehen)
Du scheinst Dich auszukennen, wieviele sind es denn? Gibt es dort eine seriöse Quelle, oder wieder einmal nur hören sagen? Das überwacht wird, ist durch aus in Ordnung, jedoch unabhängig zum Kosten-Nutzen-Faktor finde ich schon sehr gewagt, "1984" lässt grüßen...

was den mindestlohn angeht bin ich etwas unentschlossen aber ich denke ich würde versuchen ein gremium zu bilden, dass dann zumindest schaut für welche arbeit es iwo einen mindestlohn geben könnte und dann den vllt mit den AG sätzen abzugleichen, so dass jmd der arbeitet mehr bekommt

mfg
Solche "Gremien" gibt es doch, hätte z.T. für andere Branche nach manchen Parteien noch geben sollen, aber andere Parteien sind ja dagegen.
Und der letzte Satz ist entscheidend, was ist zuerst da, das Existenzminimum oder die "Profitgier" der Wirtschaft. Sprich wird das AG so festgesetzt das man überleben kann und dann der Mindestlohn daran festgelegt, oder werden die Mindestlöhnen festgesetzt und die AG daran abhängig nach unten "korrigiert"?
 
@marty in berlin sind einige familien in mehreren bezirken als arbeitslose gemeldet und kassieren überall ab

@reddog was die arbeitslosigkeit in gebieten angeht in denen es keine arbeit gibt macht die thematik ja gerade so sensibel und ich möchte nicht alle in einen topf werfen - es gibt den teil der sich um arbeit bemüht etc. der auch nicht ewig AG bekommen will

aber inzwischen gibt es doch einige familien die machen ne sozialhilfekarriere

ein paar kinder für das kindergeld und noch paar andere zuschläge - arbeitslosengeld in paar bezirken - sozialhilfe .. was da nicht alles gibt

und wer zahlt das? - die die arbeiten gehen.. also warum noch arbeiten?
 
@reddogg was die arbeitslosigkeit in gebieten angeht in denen es keine arbeit gibt macht die thematik ja gerade so sensibel und ich möchte nicht alle in einen topf werfen - es gibt den teil der sich um arbeit bemüht etc. der auch nicht ewig AG bekommen will
Aber nach wen richten wir uns. also nochmal die Frage, wird als Allgemeinheit und zur Berechnung die "Beispiele" herangezogen, wo manche Arbeitslose am Fiskus vorbei nebenbei noch Schwarzgeld sich einverbleiben. Oder wird für die Allgemeinheit die Mehrheit der Arbeitslosen genommen, die eben nicht kriminelle Straftaten begehen. Dies könnte man ja noch weiterspinnen, sollten wir uns alle Chips ins Köpfchen verpflanzen, Kamera's an jeder Ecke aufstellen, etc. etc. damit wir vorbeugend uns verhalten gegen eine wesentlich geringer Anzahl an Kriminellen? Oder müssen wir Rahmen, Gesetze schaffen die dies versuchen zu minimieren? Und der Zweck heiligt eben nicht die Mittel...

aber inzwischen gibt es doch einige familien die machen ne sozialhilfekarriere
Bei diesen Wort kriege ich das blanke Kotzen, meine Mum ist seit Mitte der 90er arbeitslos. Und, macht sie jetzt auch eine "Sozialhilfekarriere"? :roll:

ein paar kinder für das kindergeld und noch paar andere zuschläge - arbeitslosengeld in paar bezirken - sozialhilfe .. was da nicht alles gibt
Welche Zuschläge gibt es denn sonst noch, eventuell kann ich ja meiner Mum noch was empfehlen....
Und Kinder wegen Arbeitslosengeld in die Welt setzen, naja, hast Du bestimmt so von ein paar Doku's etc. aus dem Fernsehen, oder? Oder gibt es dafür auch Quellen? Was ist eigentlich mit der obigen anfrage bezüglich einer Quelle? Schade, hatte so gehofft endlich mehr zu erfahren, muss ich wohl weiter warten und werde "dumm" sterben...

und wer zahlt das? - die die arbeiten gehen.. also warum noch arbeiten?
Wollen wir dass alle am Existenzminimum leben? Das eine hat doch direkt mit dem anderem nichts zu tun. Haben die Arbeitslosen Schuld daran das Firma xyz so wenig ihren Arbeitnehmern zahlt? Und da kommen wir wieder zu Henne/Ei-Problematik, die Du mir auch nicht beantwortest hast. Ich wiederhole noch einmal:
Sprich wird das AG so festgesetzt das man überleben kann und dann der Mindestlohn daran festgelegt, oder werden die Mindestlöhnen festgesetzt und die AG daran abhängig nach unten "korrigiert"?
Vielleicht magst Du ja ejtzt noch einmal auf die Fragen die ich gestellt habe eingehen, ein paar Quellen wären natürlich auch fein. Und das mit den Zuschlägen interessiert mich natürlich rasend...:mrgreen:
 
In dem Rechenmodell der Wissenschaftler erhält etwa eine alleinerziehende Frau mit zwei Kindern in Ostdeutschland mehr Geld über Hartz-IV-Leistungen als über einen Vollzeitjob im Dienstleistungssektor, etwa als Reinigungskraft. In diesem Beispiel würde der Lohn von den staatlichen Leistungen um acht Prozent übertroffen.

Habe ich gerade auf T-online gefunden

Also warum noch arbeiten gehen, so hat die gute Frau sogar noch viel mehr Zeit für ihre Kinder
 
Habe ich gerade auf T-online gefunden

Also warum noch arbeiten gehen, so hat die gute Frau sogar noch viel mehr Zeit für ihre Kinder

Anstatt dies aber dazu zu benutzen dass Arbeitslose noch weniger bekommen sollten, würde ich dass eher dahin ausdiskutieren dass Arbeitnehmer mehr bekommen als z.B. in diesem Falle die Reinigungskräfte.
Gab es dazu auch eine Berechnungstabelle? Konnte leider den Beitrag selbst nicht finden. Und ob ein Mindest-Bruttolohn von 6.36€ so erstrebenswert ist, bleibt mal dahingestellt.