Das ist doch schon mal der Ansatz ...



Ich bin mir sicher, dass Du mit dieser Meinung nicht allein bist sondern ein Großteil von Arbeitnehmern sich dieser anschliesst.

Warum diese "Meinung" nicht per Gesetz manifestieren und 10 Euro/Stunde als Untergrenze gesetzlich festschreiben.
Jeder Arbeitgeber hätte sich dann daran zu halten.

Wie gesagt ich bin der Meinung das es nicht Aufgabe des Staates ist einen Lohn vorzuschreiben.




Ich persönlich sehe einen Mindestlohn von 10 Euro/Stunde zwar als erstrebenswertes Ziel, leider aber wohl nicht durchsetzbar und realisitisch.

Meiner Meinung nach wäre ein gesetzlicher Mindestlohn von 8 Euro/Stunde vertretbar.
Der Staat spart dadurch die genannten (mindestens) 3 Milliarden Euro an aufstockendem Arbeitslosengeld 2.

Ich glaube nicht das man mit einem Stundenlohn von 8,00 Euro es schafft das keine mehr ALG II zum Lohn bekommt.

Würde man die Unternehmen in die Verantwortung nehmen und sich auf Tarifverträge etc. verlassen, würde nichts dergleichen passieren.
Man sieht ja die "lustigen" Beispiele der Umgehung des Mindestlohns im Reinigungsgewerbe.
Auf einmal gibt es keine Stundenlöhne mehr in den Arbeitsverträgen sondern Reinigungskräfte werden z.B. "pro Zimmer" bezahlt.
Ergo verdient eine Zimmerfrau im Hotel weniger als 3 Euro/Stunde.
Und das kann es nicht sein.

Stimmt seitdem die "Erbsenzähler" ( reine Kaufleute) in der Industrie das sagen haben kennen die nurnoch Gewinne!

Und Tarifverträge sind auch keine sicherheit das vernüftig gezahlt wird die 7,38 /std. wäre ein DGB Tarif gewesen ...


..


Wir können die damaligen Verhältnisse wahrscheinlich nicht auf die heutige Zeit beziehen. Im Rahmen der "Globalisierung" wird die europäische Wirtschaftszone wohl nur eine Möglichkeit haben: Schaffung angeglichener Strukturen im gesamten EU-Raum und ein weitaus agressiveres vorgehen auf dem Weltmarkt. Gefühlsmäßig denke ich, dass sich die Wirtschaften der Kernländer der EU schon mitten in dieser Phase befinden: Die Wirtschaften der schwächeren EU-Staaten werden stärker zulegen, paralell dazu wird das Niveau der Kernländer sinken - und das geht nicht spurlos an den jeweiligen Lohnstrukturen und Lebensstandards in den Einzelstaaten vorbei - ergo: Wir in D haben noch einen langen, beschwerlichen Weg mit vielen Abstrichen vor uns
...:(

Wenn die Firmen wirklich so sehr sparen müssen warum kriegen dann Vorstände usw. überdurchschnittliche Lohnerhöhungen?


Edit: Vllt. wäre es sinnvoller, statt über einen Mindestlohn zu debattieren,
eine Absenkung der allg. Lebenshaltungskosten (Wohnungsmieten, Energie, Grundnahrungsmittel...) über staatl. Eingriffe ins Auge zu fassen. Wo zum Bsp. sind die staatlichen Wohnungsbauprogramme abgeblieben ??

Da kann der Staat meiner Meinung nach nicht viel machen er kann schlecht dem Herrn ALDI vorschreiben was er für seine Ware zu nehmen hat.
 
Mir als Steuerzahler ist es lieber, wenn der Staat aufstockendes ALG2 zahlt als komplettes ALG2 an die Leute, die durch den Mindestlohn arbeitslos werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir als Steuerzahler ist es lieber, wenn der Staat aufstockendes ALG2 zahlt als komplettes ALG2 an die Leute, die durch den Mindestlohn arbeitslos werden.

Gewagte These, dass der Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet ... ;)

Bisher konnte sie nämlich niemand belegen und die Zeichen aus anderen Ländern sprechen ebenfalls nicht dafür.
 
Andere Länder, andere Sitten, so könnte man es fast sagen. Andere Länder hatten womöglich andere Vorraussetzungen in Bezug auf Steuersysteme, Sozialversicherung, Arbeitslosigkeit, demographische Entwicklung und Leichen im Keller wie der Soli-Zuschlag und allgemein die Wiedervereinigung.

Gewagte These zwar, du sagst, dass sie bisher noch nicht belegt werden konnte, aber auch nicht widerlegt ;-)
Solange bis eins von beidem passiert, sollte das schon als Argument gelten, denke ich.
 
Andere Länder, andere Sitten, so könnte man es fast sagen. Andere Länder hatten womöglich andere Vorraussetzungen in Bezug auf Steuersysteme, Sozialversicherung, Arbeitslosigkeit, demographische Entwicklung und Leichen im Keller wie der Soli-Zuschlag und allgemein die Wiedervereinigung.

Was haben denn bitte diese Sachen (vor allem die Wiedervereinigung und der Soli ?!?!?!?) mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zu tun ???? 8O

Gewagte These zwar, du sagst, dass sie bisher noch nicht belegt werden konnte, aber auch nicht widerlegt ;-)
Solange bis eins von beidem passiert, sollte das schon als Argument gelten, denke ich.

Ein Argument hat Kelle gebracht ... die Mär von der "Ostflanke". :biggrin:
Angeblich ist Deutschland mit seinen Nachbarn Tschechien und Polen (in denen es aber einen gesetzlichen Mindestlohn gibt) nicht für einen Mindestlohn "geeignet".
Nur wundert mich diese Argumentation extrem denn haben Polen & Tschechien keine Ostgrenzen zu Ländern, in denen das Lohnniveau um einiges niedriger ist ?
Ich denke da an die Ukraine oder Weissrussland ... ;)

Leider hat er auf meinen Beitrag nicht geantwortet.
 
Was haben denn bitte diese Sachen (vor allem die Wiedervereinigung und der Soli ?!?!?!?) mit der Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zu tun ???? 8O

Also für mich liegt das klar auf der Hand.
Geringere Arbeitslosigkeit = bei Wegfall des Jobs bessere Möglichkeiten einen neuen zu finden
Soli= höhere Lohnnebenkosten, desweiteren hohe finanzielle Aufwendungen, die in den Osten fließen, weil sie da dringend gebraucht werden ( nicht jedes Land hat so eine Geschichte wie D )
Sozialversicherung und demographische Entwicklung und hängen ja wohl auch unabdingbar miteinander zusammen und führen in der derzeitigen Sitation nicht zu einer finanziellen Verbesserung des Staates und der Geldbörse der normalen Bürger (steigende KV-Beiträge, sinkende Renten usw usw).

Was ich damit sagen will, in Deutschland liegt finanziell eh einiges im Argen, da kann ein Mindestlohn die Situation derzeit nicht verbessern.
 
Also für mich liegt das klar auf der Hand.
Geringere Arbeitslosigkeit = bei Wegfall des Jobs bessere Möglichkeiten einen neuen zu finden
Soli= höhere Lohnnebenkosten, desweiteren hohe finanzielle Aufwendungen, die in den Osten fließen, weil sie da dringend gebraucht werden ( nicht jedes Land hat so eine Geschichte wie D )
Sozialversicherung und demographische Entwicklung und hängen ja wohl auch unabdingbar miteinander zusammen und führen in der derzeitigen Sitation nicht zu einer finanziellen Verbesserung des Staates und der Geldbörse der normalen Bürger (steigende KV-Beiträge, sinkende Renten usw usw).

Was ich damit sagen will, in Deutschland liegt finanziell eh einiges im Argen, da kann ein Mindestlohn die Situation derzeit nicht verbessern.

??? 8O8O8O ???

Ich glaub Du bringst da etwas extrem durcheinander.

Die Staatsfinanzen stehen hier nur in dem Punkt zur Debatte, dass durch eine Mindestlohnpolitik der Anteil an Menschen mit ergänzendem ALG2 auf 0 gedrückt werden kann und der Staat dadurch extrem profitiert.

Deine Ausführungen beziehen sich auf eine allgemeine Situation besonders die Situation des Einzelnen.

Wie gesagt ich bin der Meinung das es nicht Aufgabe des Staates ist einen Lohn vorzuschreiben.

Wessen Aufgabe wäre es denn ???
Wenn Du jetzt "die Unternehmen" schreiben wolltest, lies Dir bitte vorher diesen Artikel durch.
 
Wessen Aufgabe wäre es denn ???
Wenn Du jetzt "die Unternehmen" schreiben wolltest, lies Dir bitte vorher diesen Artikel durch.

Arbeitgeber , Arbeitnehmer , und dessen Vertreter.

Aber die Tricks von TNT sind schon toll.

Normalerweise dürfte keiner für die 7,50 arbeiten gehen da er davon nicht leben kann aber HartzIV machts möglich!
Da ist der Staat in der Pflicht das keiner fürn Hungerlohn arbeiten muß. D.h. wie ich schon geschrieben hatte das du jeden Arbeitsplatz von dem du ohne staatlichen Mitteln nicht leben kannst ablehnen kannst.

Und die DGB Gewerkschaften sollen sich nicht aufregen die schaffen es noch nicht mal ihren Mindestlohn in alle Tarifverträge einzusetzen.
 
Arbeitgeber , Arbeitnehmer , und dessen Vertreter.
So sehe ich das auch. Mindestlöhne für einzelne Berufsgruppen sind von den Tarifparteien festzulegen. Dann könnte man auch Rücksicht auf Arbeitgeber, Regionen etc. nehmen.

Der Staat hat aber auch eine Aufgabe:
1. Eine absolute Untergrenze festzulegen. Die läge nach hier geposteter Meinung bei ALG II + einem Zuschlag, damit sich das Arbeiten lohnt.
2. Die Vereinbarungen für einzelne Berufsgruppen, die die Tarifparteien verhandeln, per Gesetz verpflichtend zu machen für alle Unternehmen.

Es bringt ja nichts, wenn sich einzelne Unternehmen aus dem Tarifverbund ausklinken und sich dann nicht an Mindestlöhne halten müssen.

Marty
 
Mindestlohn

hallo ihr, wie kann es sein, dass ein Unternehmen so kalkuliert, dass es nur überleben kann, wenn es seinen Angestellten einen Hungerlohn zahlt, der jenseits von mindestens 7,50 Euro liegt? (siehe Post-Tochter PIN) Was ist das für eine Unternehmensphilosophie? Ich denke das Mindestlöhne unabdingbar sind und das Mindestlöhne schon längst hätten eingeführt werden sollen. Es kann nicht sein, dass die Kluft zwischen arm und reich immer größer wird. Traurig genug im Übrigen, dass die Einführung flächendeckender Mindestlöhne anscheinend mehr Verlierer als Gewinner hervorbringen würde. Genau dazu hab ich hier einen interessanten Post entdeckt, der diese Problematik ganz gut behandelt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir als Steuerzahler ist es lieber, wenn der Staat aufstockendes ALG2 zahlt als komplettes ALG2 an die Leute, die durch den Mindestlohn arbeitslos werden.

Das denkst du aber auch nur solange bis dein Job durch einen Billigjob ersetzt wird der durch deine Sozialabgaben erst ermöglicht wurde. Klingt Paradox. Sollte bei den Postdienstleistern genauso ablaufen.

Cya Nightfire
 
Nokia schließt Standort in Bochum!

https://www.wdr.de/themen/wirtschaft/wirtschaftsbranche/nokia/080115.jhtml

Die bisherige Fertigung in Bochum soll nach Rumänien, Ungarn und Finnland verlagert werden. In Ungarn trage die EU die Hälfte der Kosten, die für den Aufbau des Standorts gebraucht würden, sagte Sundbäck.

Und vorher haben die dasLand NRW abgezockt.

NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) kündigte für Freitag (18.01.08 ) Gespräche zwischen Nokia, der Stadt Bochum, der Landesregierung sowie der Gewerkschaft an. Angesichts "erheblicher öffentlicher Gelder", die das Unternehmen zum Ausbau seines Bochumer Standortes erhalten habe, stelle sich die Frage, ob die Schließung "wirklich unumstößlich" sei. Sie kritisierte, dass Nokia offenbar versuche, mit Hilfe von EU-Geldern jetzt einen neuen Standort aufzubauen.
 
Das denkst du aber auch nur solange bis dein Job durch einen Billigjob ersetzt wird der durch deine Sozialabgaben erst ermöglicht wurde.

Das sind doch bloß leere Phrasen...

Bleiben wir doch mal bei der Post...

Die Post AG hat ein Netzwerk in Deutschland aufgebaut, welches zu 9x% garantiert, dass ein Brief an Werktagen innerhalb von 24 Stunden zugestellt wird.

Jetzt kommt ein Konkurrent an, der das auch anbieten will.
Der muss für die gleiche Leistung ein ähnliches Netzwerk aufbauen.

Will er jetzt Kunden akquirieren, muss er entweder:
- die gleiche Leistung für weniger Geld
oder
- für das gleiche Geld ne bessere Leistung
anbieten.
Die Miete für Verteilstellen lässt sich schlecht reduzieren, ob ne Spedition für die Post oder Meiers Briefservice Container durch Deutschland juckelt, macht preislich auch keinen Unterschied, die Fahrräder für die Zusteller liegen in der gleichen Preiskategorie ...

Wo also soll man Geld sparen, damit der Brief weniger kostet?

Das andere ist:
In welchen Bereichen haben wir denn Gehälter, die ne Zuzahlung benötigen?
Diplom Informatiker eher selten.
Die Handwerker aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis auch nicht.

Das geht doch nur in Bereichen, wo man aufgrund sehr niedriger fachlicher Anforderungen einen ausreichend großen Pool an Arbeitsplätzen hat.
Bzw. dort, wo man einem Kunden nicht plausibel machen kann, wofür man das Geld bezahlt, was ein Produkt oder eine Dienstleistung kostet.

Alternativ:
Firmen die im direkten Vergleich mit ausländischen Firmen anbieten müssen.

Arbeitet man außerhalb der Bereiche, st es in der Verantwortung eines jeden selbst, einen entsprechenden Lohn auszuhandeln.

gruss kelle!
 
Pro Mindestlohn!
Wir alle müssen arbeiten, weil wir uns damit unser Leben finanziert kriegen.
Wenn ich von einem Fulltimejob allein nicht leben kann, dann verdiene ich definitiv zu wenig und das kann echt nicht sein!
Also ich für meine Person arbeite nicht deshalb, damit ich nicht in der Arbeitslosenstatistik erscheine und auch nicht, damit ich ausschließlich den Staat finaziere. Genausowenig arbeite ich dafür, dass ein Unternehmen durch meine Arbeitskraft ihre Existenz sichern kann. Hallo?
Ich arbeite alleine für mich und mein auskommen und zahle auch gerne die Steuern und Sozialabgaben, die ich zahlen muß, aber auch nicht mehr als das. Und von dem, was übrigbleibt, will ich verdammt noch mal auch halbwegs angenehm leben können. Das beinhaltet auch, dass ich mal ins Kino, ins Konzert und ein Mal im Jahr auf Urlaub fahren kann.
Wenn mir dieses Mindestmaß durch einen Fulltimejob nicht garantiert wird, dann läuft da etwas massiv falsch.

So halte ich die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns für mehr als überfällig. Und alle Argumente, die da angeblich dagegensprechen sind Larifari. Nur weil das ganze instabile System vor sich hin marodiert und ohnehin grundsaniert gehört, aber nur jeder Schiß davor hat, das mal anzupacken? Das lass ich nicht gelten. Schlimm genug, dass manche nicht mal wissen, was ein Mindestlohn überhaupt ist??
 
Ich finde Deine Beschreibung, warum ein Mindestlohn sinnvoll ist und wofür man eigentlich arbeitet für sehr nachvollziehbar. Aber das hier...

Und alle Argumente, die da angeblich dagegensprechen sind Larifari.
passt irgendwie nicht. Das ist ein Totschlagsargument. Wie würdest Du denn die Probleme lösen, die dann in den derzeitigen Geringverdienerjobs entstehen? Wir reden ja hier immerhin von ein paar Millionen Jobs im Teilzeitbereich, im häuslichen Bereich etc.

Wo würdest Du denn diesen Mindestlohn ansetzen?

Nur weil das ganze instabile System vor sich hin marodiert und ohnehin grundsaniert gehört, aber nur jeder Schiß davor hat, das mal anzupacken?
Das marode System "Arbeit gegen Bezahlung" oder was meinst Du? Und wie würdest Du es besser machen?

Marty
 
Fangen wir doch mal da an zu sparen, wo es Otto-Normalbürger bzw. dem Kleinverdiener nicht wehtut:

- bei den durch nichts gerechtfertigten Pensionen für unsere Volksvertreter, die keinen müden Euro davon selbst erbringen müssen.

- bei sinnlosen, fehlgeleiteten und durch Inkompetenz und überflüssige Bürokratie enstehenden Ausgaben

- überall da, wo der Staat sich Aufgaben angeeignet hat, die gar nicht in seinem Aufgabenbereich liegen sollten bzw. durch private Anbieter besser erbracht werden können. Ein Beispiel hierfür sind z.B. Landesbanken, die auf Kosten der Steuerzahler riskanteste Spekulationsgeschafte betreiben, weil abgehalfterte Politiker in den Aufsichtsräten teilweise von Tuten und Blasen keine Ahnung haben.

- durch Neugliederung der Bundesrepublik - es wird langsam Zeit, dass Druck auch seitens der Bürger gemacht wird, damit alleine nicht überlebensfähige Bundesländer endlich mit anderen fusioniert werden, um Verwaltungskosten in Milliardenhöhe einzusparen.

- Abschaffung, Verbot und Streichung von sinnlosen Subventionen, das ganze EU-weit. Der innerhalb der EU herrschende Wettbewerb, durch vom Bürger erpresste Steuereinnahmen Firmen ins Land zu locken, die sich nach Ablauf gewisser Fristen (siehe Beispiel Nokia) wie eine Made an den nächsten durch Steuermittel oder EU-Mittel geförderten Standort begeben zerstört gewachsene Strukturen und hinterlässt zigtausende Arbeitslose.

- Abschaffung von Abschreibungsmöglichkeiten und Schließung von Steuerschlupflöchern

diese Liste ließe sich beinahe endlos fortsetzen, und auf der anderen Seite sollten wir endlich auch damit anfangen, durch Mehreinnahmen an der richtigen Stelle die Staatsfinanzen zu sanieren.

Aber es ist halt viel einfacher, die Masse zu schröpfen, die sich, abgesehen davon dass sie alle 4 Jahre entscheiden darf aus welchem mit Dreck gefüllten Teller sie die nächsten 4 Jahre fressen mag, nicht effektiv wehren kann.

Wenn man all das, was sinnvoll und durchführbar ist auch tun würde, wäre die ganze Diskussion um einen Mindestlohn obsolet.
 
- bei den durch nichts gerechtfertigten Pensionen für unsere Volksvertreter, die keinen müden Euro davon selbst erbringen müssen.

Klar dürfen Diäten und Pensionen in einer Neiddebatte nicht fehlen.
Aber ist schon richtig...
Wie senken die Politikerbezüge soweit, dass der Job eines Abgeordneten nur noch für Hartz IVler attraktiv ist.
Dann w2ird Dweutschland endlich von allwissenden Genies geführt.

- bei sinnlosen, fehlgeleiteten und durch Inkompetenz und überflüssige Bürokratie enstehenden Ausgaben

Meinst Du die Bürokratie, die dadurch entsteht, dass sich zwei Bürger vor Gericht drüber streiten, wann wo ein Hahn krähen darf?

- überall da, wo der Staat sich Aufgaben angeeignet hat, die gar nicht in seinem Aufgabenbereich liegen sollten bzw. durch private Anbieter besser erbracht werden können.

Und warum wehrt sich alles gegen die Privatisierung der Bahn?
By the way... Die Diskussion um die Mindestlöhne wurde mal wieder durch die Aufhebung eines ehemaligen staatlichen Monopols akut. Sehr interessant da Dein Vorschlag.

- durch Neugliederung der Bundesrepublik - es wird langsam Zeit, dass Druck auch seitens der Bürger gemacht wird, damit alleine nicht überlebensfähige Bundesländer endlich mit anderen fusioniert werden, um Verwaltungskosten in Milliardenhöhe einzusparen.

Verwaltungskosten in Milliardenhöhe...
Dass ich nicht lache.
Die meisten Personalschlüssel laufen auf Angestellter pro xyz Einwohner, nicht pro Bundesland.
Wo will man da sparen?

- Abschaffung, Verbot und Streichung von sinnlosen Subventionen, das ganze EU-weit. Der innerhalb der EU herrschende Wettbewerb, durch vom Bürger erpresste Steuereinnahmen Firmen ins Land zu locken, die sich nach Ablauf gewisser Fristen (siehe Beispiel Nokia) wie eine Made an den nächsten durch Steuermittel oder EU-Mittel geförderten Standort begeben zerstört gewachsene Strukturen und hinterlässt zigtausende Arbeitslose.

Okay, wir schicken jede Firma weg, die hier investieren will, weil brauchen wir nicht, wir können uns beliebig viele Hartz IVer erlauben...

- Abschaffung von Abschreibungsmöglichkeiten und Schließung von Steuerschlupflöchern

Wurde mit der Pendlerpauschale versucht.
Das Ergebnis ist leider bekannt.

Deine respektlosen Äußerungen erspare ich mir lieber zu kommentieren.

Aber Du scheinst auch einer der vielen zu sein, die aus Neid und Missgunst über die Politiker fluchen, gleichzeitig bist Du aber auch zu faul, selbst aktiv zu werden.

gruss kelle!
 
Wie senken die Politikerbezüge soweit, dass der Job eines Abgeordneten nur noch für Hartz IVler attraktiv ist.

Nein, ich hab nichts dagegen, dass Politiker anständig bezahlt werden. Allerdings habe ich etwas dagegen, dass sie ständig Wasser predigen (selbst fürs Alter vorsorgen) und Wein saufen.

Meinst Du die Bürokratie, die dadurch entsteht, dass sich zwei Bürger vor Gericht drüber streiten, wann wo ein Hahn krähen darf?
Das wird in einem Rechtsstaat kaum zu verhindern sein, es sei denn, man findet vernünftige Lösungen dafür, solch einen Quatsch außergerichtlich beizulegen.
Nein, ich meine eher die Bürokratie, bei der den Unternehmen kostenintensive und schwachsinnige, teilweise doppelte Berichts- und Statistikpflichten auferlegt werden.
Ebenso die Bürokratie, die durch langwierige und unnötige innerbehördliche Verfahren entsteht, weil sich dort ein Wasserkopf gebildet hat, der durch nichts zu rechtfertigen ist.
Ich war lange genug selbst Beamter, um zu wissen was da abläuft.

Die Diskussion um die Mindestlöhne wurde mal wieder durch die Aufhebung eines ehemaligen staatlichen Monopols akut. Sehr interessant da Dein Vorschlag.

Also findest du es besser, dass Konkurrenten von vornherein mit einem Posten "staatl. Aufstockung" im Wirtschaftsplan einem Ex-Monopolisten Konkurrenz machen dürfen?

Verwaltungskosten in Milliardenhöhe...
Wo will man da sparen?

z.B. bei den dann überflüssigen Landesparlamenten? Den nicht mehr notwendigen Abgeordneten? Nebst ihren dann überflüssigen Reisen ppp.

Okay, wir schicken jede Firma weg, die hier investieren will, weil brauchen wir nicht, wir können uns beliebig viele Hartz IVer erlauben...
Die Milliarden die mit unnützen Subventionen in den Sand gesetzt werden wären besser in Steuererleichterungen für die Wirtschaft untergebracht, da würden sie mehr bringen als einige Subventionsgeier zufrieden zu stellen.

Deine respektlosen Äußerungen erspare ich mir lieber zu kommentieren.
Aber Du scheinst auch einer der vielen zu sein, die aus Neid und Missgunst über die Politiker fluchen, gleichzeitig bist Du aber auch zu faul, selbst aktiv zu werden.

Tja, früher hieß es, "wer nichts wird wird Wirt", heute wird anscheinend der Großteil jener Leute Politiker, die in der freien Wirtschaft keine Chance haben.
Nenne mir bitte 10 führende heutige Politiker, bei denen genügend Rückgrat vorhanden ist, um unpopuläre Entscheidungen auch angesichts einer drohenden Wahlschlappe zu vertreten.
 
Nein, ich hab nichts dagegen, dass Politiker anständig bezahlt werden. Allerdings habe ich etwas dagegen, dass sie ständig Wasser predigen (selbst fürs Alter vorsorgen) und Wein saufen.

Beweise doch erstmal die Aussage.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Abgeordnete mit Ihrem Geld private Altersvorsorge, egal wie, betreiben.

Außerdem gibt es noch die Düsseldorfer Variante...
Fast doppelt so hohe Diäten, aber Abzüge für die Pension.
Ist nur nen linke Tasche -rechte Tasche Spiel...

Also findest du es besser, dass Konkurrenten von vornherein mit einem Posten "staatl. Aufstockung" im Wirtschaftsplan einem Ex-Monopolisten Konkurrenz machen dürfen?

Falls Du mir nen besseren Weg erläutern kannst, gleiche Qualität zu weniger Geld zu liefern, schau ich mir das mal an...

z.B. bei den dann überflüssigen Landesparlamenten? Den nicht mehr notwendigen Abgeordneten? Nebst ihren dann überflüssigen Reisen ppp.

Die Anzahl der Abgeordneten hängt von der Anzahl der Wahlbezirke ab.
Länder zusammen schmeißen bringt da nix.
Da müssten Wahlkreise zusammen legen, da heult aber das Volk, weil man ja zum nächsten Abgeordneten 50 km fahren muss.

Die Milliarden die mit unnützen Subventionen in den Sand gesetzt werden wären besser in Steuererleichterungen für die Wirtschaft untergebracht, da würden sie mehr bringen als einige Subventionsgeier zufrieden zu stellen.

Was Du sicherlich mit Statistiken belegen kannst...

Nenne mir bitte 10 führende heutige Politiker, bei denen genügend Rückgrat vorhanden ist, um unpopuläre Entscheidungen auch angesichts einer drohenden Wahlschlappe zu vertreten.

Zeig mir erstmal die 100 Bürger, die nen Politiker wählen würden, der nen resoluten wirkungsvollen Weg gehen will.

gruss kelle!
 
Hier kann jeder gerne nachlesen, was unsere Abgeordneten derzeit erhalten:

https://www.focus.de/politik/deutschland/diaeten/abgeordneten-diaeten_aid_28416.html

Ganz abgesehen davon, dass dazu noch die Freifahrkarte für die Bahn, der Ersatz von Innlandsflügen und diverse weitere kleine Bonbons kommen.

Wenn man jetzt noch rechnet, dass sich einige durch ihre politische Tätigkeit geradezu als "Berater" für die Wirtschaft nach ihrem Ausscheiden geradezu aufdrängen, also quasi sehr weich landen, dann ist die großzügige Altersvorsorgeregelung schlicht unangemessen.