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rechne doch einfach durch. 160*8,60=1376 € brutto. zieh 25-33% ab und dann haste dein netto...
Berlin (dts) - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat vor einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns Anfang 2017 gewarnt."Es muss verhindert werden, dass eine Erhöhung des Mindestlohns zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe)."Davon wären vor allem Geringqualifizierte mit entsprechend niedriger Produktivität betroffen", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). Zudem stelle schon der Mindestlohn von 8,50 Euro "eine sehr hohe Hürde dar, wenn es darum geht, eine große Anzahl von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu integrieren", sagte Schmidt."Eine Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt wäre unvernünftig und mit großen Risiken verbunden." Auch Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sagte der Redaktion: "Bei der Festlegung des Mindestlohns ist Vorsicht geboten." Eine Erhöhung "wird den Zugang von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt erschweren", sagte Fratzscher. Die unabhängige Mindestlohnkommission wird am 28. Juni ihre Entscheidung über die Mindestlohnhöhe ab 1. Januar 2017 verkünden. Das neunköpfige Gremium kam am Montag zu einer regulären Sitzung zusammen. Die Regierung kann den Vorschlag der Kommission nur übernehmen - oder ablehnen, ändern kann sie ihn nicht.
wieso führt die erhöhung des mindestlohnes zu mehr arbeitslosigkeit.
Weil es halt Tätigkeiten gibt die keine 8,50 Euro pro Stunde einbringen, aber auf der anderen Seite kann man dann auch sagen wenn wir diese Tätigkeiten für 8,50 nicht mehr brauchen dann lasst uns doch einfach auf die verzichten![]()
wieso führt die erhöhung des mindestlohnes zu mehr arbeitslosigkeit.
die gewinne werden etwas kleiner und schon heulen die abg das sie verhungern müssen.
ist schon klar as es ihnen lieber wäre wenn die an für nass arbeiten.
Berlin (dpa) - Für Geringverdiener in westdeutschen Ballungsräumen reicht das Einkommen wegen hoher Mieten oft nicht zum Leben. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» vorliegt.
Demnach bringt ein Vollzeitjob mit einem Mindestlohn-Stundenverdienst von 8,50 Euro in westdeutschen Städten vielerorts zu wenig ein, um Lebenshaltungskosten und Miete zu decken.
Nach Auskunft der Regierung erhält eine alleinstehende Person mit einer Wochenarbeitszeit von 37,7 Stunden und einem Mindestlohn von 8,50 Euro einen monatlichen Bruttolohn von 1388,62 Euro. Netto blieben dem Papier zufolge 1040,27 Euro für die Lebenshaltungskosten übrig. Der durchschnittliche Existenzbedarf alleinstehender Erwerbstätiger betrage jedoch 1053 Euro und läge damit um 13 Euro über dem Gehalt. Der Existenzbedarf setze sich zusammen aus dem Hartz-IV-Regelsatz von 404 Euro, den durchschnittlichen Kosten der Unterkunft von 349 Euro sowie dem Erwerbstätigenfreibetrag von 300 Euro.
In einzelnen Städten ist die Lücke dem Bericht zufolge noch größer: Ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger in München habe Anspruch auf einen Mietzuschuss von 492 Euro, so das Papier. Dieser Betrag liege um 156 Euro über dem Existenzbedarf aus einem Vollzeit-Job mit Mindestlohn. In Düsseldorf zahle das Job-Center einen durchschnittlichen Mietzuschuss von 395 Euro. Auch hier bringe ein Mindestlohn-Job 46 Euro zu wenig ein.
Für den Linken-Politiker Klaus Ernst bedeuten die hohen Mietbelastungen für Geringverdiener, dass der Mindestlohn deutlich erhöht werden muss. «In großen Teilen des Westens und in Ballungsgebieten hängt man mit 8,50 Euro weiter am Tropf des Staates», sagte er dem Blatt. «Der Mindestlohn muss ganz deutlich höher liegen, als derzeit durch die Mindestlohnkommission angedacht wird.»
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, forderte, nicht den Mindestlohn stark zu erhöhen, sondern die Sozialabgaben für Geringverdiener zu senken. «Denn nur wenn es wieder attraktiver wird für Unternehmen, Menschen einzustellen und in sie zu investieren, werden Produktivität und Einkommen gerade der Geringverdiener steigen können», sagte er.
Man könnte ja auch Einkünfte aus Mieten zu 50 % besteuern und damit anderen Menschen ein "bedingungsloses Grundwohnen" ermöglichen![]()

Oh ja, mit diesem Vorschlag kommst Du bei den Eigentümern der Immobilien richtig groß raus![]()
Wer ist denn dann so blöd und baut noch ein neues Mietshaus? Da ist ja selbst ein Tagesgeldkonto noch rentabler, würde ich meinen.Man könnte ja auch Einkünfte aus Mieten zu 50 % besteuern und damit anderen Menschen ein "bedingungsloses Grundwohnen" ermöglichen![]()
Jemand, der heute ein Mietshaus baut, hat die ersten 25-30 Jahre sowieso keinen zu versteuernden Gewinn. Zinsen, Abschreibung, sonstige Werbungskosten drücken den steuerlichen Gewinn meist sogar unter Null.Wer ist denn dann so blöd und baut noch ein neues Mietshaus? Da ist ja selbst ein Tagesgeldkonto noch rentabler, würde ich meinen.
Und in riesigen Größen. Früher wohnten mal 5 Leute in zwei Zimmern, heute haben viele Singles 100qm für sich alleine.Ich würde im Gegenteil eher in Frage stellen, ob es nur Wohnungen mit gehobener Ausstattung geben muss. Und in bester Lage.
Sozialer Wohnungsbau wurde von den sozialen Parteien leider abgeschafft... Das hätte viele Probleme beseitigt. Und auch heute noch werden neue Baugrundstücke lieber an Grossinvestoren verkauft, die darauf nur Luxuswohnraum errichten...Ich darf es ja nicht so laut sagen, aber ich hätte grundsätzlich auch nichts dagegen, wenn der Staat mal ein paar Wohnungen bauen würde und die zum Selbstkostenpreis vermieten würde.
Der aktuell bei 8,50 Euro liegende Mindestlohn in Deutschland soll ab März 2017 um 34 Cent, auf dann 8,84 Euro steigen. Darauf hatte sich die aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehende Mindestlohnkommission bereits Mitte des Jahres verständigt.
Damit folgt die Anpassung des Mindestlohns der allgemeinen Lohnsteigerung in Deutschland. Mit der Umsetzung als Rechtsverordnung durch die Bundesregierung werden die Pläne dann auch durch die Politik offiziell gesetzlich festgeschrieben.
Für die deutsche Wirtschaft entstehen durch die Erhöhung eine Steigerung der allgemeinen Lohnkosten von ungefähr einer Milliarde Euro. Möglich sei zudem, dass die Steigerung zu höheren Preisen im Bereich der Waren und Dienstleistungen führen könne.