mindestlohn 8,5 euro

hier nur mal meine frage was verdient denn ein alleinstehnder mit lohnsteuerklasse 1 wohl bei einem vollzeitjob in etwa netto bei 40h woche kann mir das hier jemand mal hinschreiben
 
rechne doch einfach durch. 160*8,60=1376 € brutto. zieh 25-33% ab und dann haste dein netto...
so in etwa jedenfalls.ich bin bei 245 stunden so auf 1400 netto gekommen.ebenfalls bei klasse 1.
 
rechne doch einfach durch. 160*8,60=1376 € brutto. zieh 25-33% ab und dann haste dein netto...

Wenn Du schon rechnest, dann doch gleich richtig.

1 Jahr = 365,25 Tage = 52,18 Wochen
1 Monat = 52,18 / 12 Wochen = 4,35 Wochen
4,35 * 40h = 174h
174h * € 8,50 = € 1.479,00 Brutto

Dann kommen noch individuelle Abzüge durch Steuer und Versicherungen, hier kann natürlich keiner für Dich rechnen, aber auf Lohnspiegel.de kannst Du Deine Daten noch präzisieren. Grobe Richtwerte sind wie folgt:

Lohnsteuer: Euro 87,83
Solidaritätszuschlag: Euro 1,37
Kirchensteuer: Euro 7,91
Krankenversicherung: Euro 121,28
Pflegeversicherung: Euro 21,08
Rentenversicherung: Euro 138,29
Arbeitslosenversicherung: Euro 22,19

Somit beträgt Dein Arbeitslohn: € 1.079,06 Netto
 
Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt warnt vor Mindestlohn-Erhöhung

Folgende News wurde am 07.06.2016 um 08:16:27 Uhr veröffentlicht:
Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt warnt vor Mindestlohn-Erhöhung
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Berlin (dts) - Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat vor einer Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns Anfang 2017 gewarnt."Es muss verhindert werden, dass eine Erhöhung des Mindestlohns zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führt", sagte Schmidt der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe)."Davon wären vor allem Geringqualifizierte mit entsprechend niedriger Produktivität betroffen", sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR). Zudem stelle schon der Mindestlohn von 8,50 Euro "eine sehr hohe Hürde dar, wenn es darum geht, eine große Anzahl von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zu integrieren", sagte Schmidt."Eine Erhöhung zum jetzigen Zeitpunkt wäre unvernünftig und mit großen Risiken verbunden." Auch Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), sagte der Redaktion: "Bei der Festlegung des Mindestlohns ist Vorsicht geboten." Eine Erhöhung "wird den Zugang von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt erschweren", sagte Fratzscher. Die unabhängige Mindestlohnkommission wird am 28. Juni ihre Entscheidung über die Mindestlohnhöhe ab 1. Januar 2017 verkünden. Das neunköpfige Gremium kam am Montag zu einer regulären Sitzung zusammen. Die Regierung kann den Vorschlag der Kommission nur übernehmen - oder ablehnen, ändern kann sie ihn nicht.
 
wieso führt die erhöhung des mindestlohnes zu mehr arbeitslosigkeit.
die gewinne werden etwas kleiner und schon heulen die abg das sie verhungern müssen.
ist schon klar as es ihnen lieber wäre wenn die an für nass arbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
wieso führt die erhöhung des mindestlohnes zu mehr arbeitslosigkeit.

Weil es halt Tätigkeiten gibt die keine 8,50 Euro pro Stunde einbringen, aber auf der anderen Seite kann man dann auch sagen wenn wir diese Tätigkeiten für 8,50 nicht mehr brauchen dann lasst uns doch einfach auf die verzichten ;)
 
Weil es halt Tätigkeiten gibt die keine 8,50 Euro pro Stunde einbringen, aber auf der anderen Seite kann man dann auch sagen wenn wir diese Tätigkeiten für 8,50 nicht mehr brauchen dann lasst uns doch einfach auf die verzichten ;)

Würden wir immer so denken, dann wäre unsere Wirtschaft ziemlich am Arsch :) Die meisten Dinge im Leben brauch man nicht wirklich.
 
wieso führt die erhöhung des mindestlohnes zu mehr arbeitslosigkeit.
die gewinne werden etwas kleiner und schon heulen die abg das sie verhungern müssen.
ist schon klar as es ihnen lieber wäre wenn die an für nass arbeiten.

Hmm, warum ist das wohl so?

Die Firmen, die große Gewinne einfahren, sind seltsamerweise die, die Tarifgehälter zahlen.

Dann gibt es aber Firmen, wo es um die Frage geht,ob es günstiger ist, etwas für 8,50 € in Deutschland zu produzieren, oder für 6,20 € in Polen zuzüglich 2,00 € Transportkosten.

Und genau das sind Arbeitsplätze, die dann in Gefahr sind.
Schließlich gibt ja keiner freiwillig mehr Geld für nen deutsches Produkt aus, wenn er das polnische günstiger bekommt.

gruss kelle!
 
wenn du wüstest was alles in polen produziert wird würdest du dir den abeitgeberfreundlichen text überlegen.es sei denn du bist selbst arbeitgeber und möchtest dein leuten werder tarif noch mindestlohn zahlen.
produziert in der eu,heist nicht hergestellt in deutschland
 
Wir produzieren ebenfalls in Polen statt in Deutschland. Der Preis ist dabei aber eher nebensächlich, weil der Preisunterschied maximal 20% beträgt.
Der Ausschlaggebende Punkt ist warum wir in Polen unsere Produktion machen ist, dass deutsche Firmen sehr träge sind und für die Ausführung eines Auftrags oft bis zu vier mal länger brauchen. Allein bis zur Rechnungsstellung vergeht oft eine Woche. In der einen Woche sind die Kollegen im Polen schon längst fertig und das Produkt ist auf den Weg zu mir. In der gleichen Qualität.
Und man zeigt sich immer offen für Neues. Wir hatten vor einem Jahr eine etwas kompliziertere Verfahrensweise bei der Produktion von einem Produkt. Kein deutscher Hersteller wollte den Auftrag annehmen, weil er zu umständlich war. In Polen haben wir innerhalb von wenigen Minuten einen gefunden der das auf sich genommen hat...

Es sind nicht nur immer Kostengründe warum man nach Polen geht.
 
Mindestlohn reicht für Singles oft nicht zum Leben

Folgende News wurde am 20.06.2016 um 07:24:59 Uhr veröffentlicht:
Mindestlohn reicht für Singles oft nicht zum Leben
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Berlin (dpa) - Für Geringverdiener in westdeutschen Ballungsräumen reicht das Einkommen wegen hoher Mieten oft nicht zum Leben. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» vorliegt.
Demnach bringt ein Vollzeitjob mit einem Mindestlohn-Stundenverdienst von 8,50 Euro in westdeutschen Städten vielerorts zu wenig ein, um Lebenshaltungskosten und Miete zu decken.
Nach Auskunft der Regierung erhält eine alleinstehende Person mit einer Wochenarbeitszeit von 37,7 Stunden und einem Mindestlohn von 8,50 Euro einen monatlichen Bruttolohn von 1388,62 Euro. Netto blieben dem Papier zufolge 1040,27 Euro für die Lebenshaltungskosten übrig. Der durchschnittliche Existenzbedarf alleinstehender Erwerbstätiger betrage jedoch 1053 Euro und läge damit um 13 Euro über dem Gehalt. Der Existenzbedarf setze sich zusammen aus dem Hartz-IV-Regelsatz von 404 Euro, den durchschnittlichen Kosten der Unterkunft von 349 Euro sowie dem Erwerbstätigenfreibetrag von 300 Euro.
In einzelnen Städten ist die Lücke dem Bericht zufolge noch größer: Ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger in München habe Anspruch auf einen Mietzuschuss von 492 Euro, so das Papier. Dieser Betrag liege um 156 Euro über dem Existenzbedarf aus einem Vollzeit-Job mit Mindestlohn. In Düsseldorf zahle das Job-Center einen durchschnittlichen Mietzuschuss von 395 Euro. Auch hier bringe ein Mindestlohn-Job 46 Euro zu wenig ein.
Für den Linken-Politiker Klaus Ernst bedeuten die hohen Mietbelastungen für Geringverdiener, dass der Mindestlohn deutlich erhöht werden muss. «In großen Teilen des Westens und in Ballungsgebieten hängt man mit 8,50 Euro weiter am Tropf des Staates», sagte er dem Blatt. «Der Mindestlohn muss ganz deutlich höher liegen, als derzeit durch die Mindestlohnkommission angedacht wird.»
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, forderte, nicht den Mindestlohn stark zu erhöhen, sondern die Sozialabgaben für Geringverdiener zu senken. «Denn nur wenn es wieder attraktiver wird für Unternehmen, Menschen einzustellen und in sie zu investieren, werden Produktivität und Einkommen gerade der Geringverdiener steigen können», sagte er.
 
Ahja wenn die Mieten immer weiter erhöht werden muss man also einen höheren Mindestlohn zahlen und somit noch mehr Jobs unwirtschaftlich machen?

Man könnte ja auch Einkünfte aus Mieten zu 50 % besteuern und damit anderen Menschen ein "bedingungsloses Grundwohnen" ermöglichen :biggrin:
 
Oh ja, mit diesem Vorschlag kommst Du bei den Eigentümern der Immobilien richtig groß raus :ugly:

Die zahlen auch heute meist 42 bis 45 %, also ist der Unterschied wohl eher gering, aber nach Abschreibungen, Zinsen und allen möglichen Kosten kommt da zumindest rechnerisch eh nicht viel bei raus aber der Wert der Immobilie landet halt am Ende unversteuert und durch Sanierung vergrößert in der eigenen Tasche :money:
 
Man könnte ja auch Einkünfte aus Mieten zu 50 % besteuern und damit anderen Menschen ein "bedingungsloses Grundwohnen" ermöglichen :biggrin:
Wer ist denn dann so blöd und baut noch ein neues Mietshaus? Da ist ja selbst ein Tagesgeldkonto noch rentabler, würde ich meinen.

Ich würde im Gegenteil eher in Frage stellen, ob es nur Wohnungen mit gehobener Ausstattung geben muss. Und in bester Lage.

Ich darf es ja nicht so laut sagen, aber ich hätte grundsätzlich auch nichts dagegen, wenn der Staat mal ein paar Wohnungen bauen würde und die zum Selbstkostenpreis vermieten würde. Dann braucht man auch keine Mietpreisbremse und anderen Quatsch, weil der Richtwert immer dieser Mietpreis wäre...
 
Wer ist denn dann so blöd und baut noch ein neues Mietshaus? Da ist ja selbst ein Tagesgeldkonto noch rentabler, würde ich meinen.
Jemand, der heute ein Mietshaus baut, hat die ersten 25-30 Jahre sowieso keinen zu versteuernden Gewinn. Zinsen, Abschreibung, sonstige Werbungskosten drücken den steuerlichen Gewinn meist sogar unter Null.

Ich würde im Gegenteil eher in Frage stellen, ob es nur Wohnungen mit gehobener Ausstattung geben muss. Und in bester Lage.
Und in riesigen Größen. Früher wohnten mal 5 Leute in zwei Zimmern, heute haben viele Singles 100qm für sich alleine.

Ich darf es ja nicht so laut sagen, aber ich hätte grundsätzlich auch nichts dagegen, wenn der Staat mal ein paar Wohnungen bauen würde und die zum Selbstkostenpreis vermieten würde.
Sozialer Wohnungsbau wurde von den sozialen Parteien leider abgeschafft... Das hätte viele Probleme beseitigt. Und auch heute noch werden neue Baugrundstücke lieber an Grossinvestoren verkauft, die darauf nur Luxuswohnraum errichten...
 
Arbeitnehmer können sich freuen - Mindestlohn steigt 2017 um 34 Cent

Folgende News wurde am 26.10.2016 um 13:00:00 Uhr veröffentlicht:
Arbeitnehmer können sich freuen - Mindestlohn steigt 2017 um 34 Cent
Shortnews

Der aktuell bei 8,50 Euro liegende Mindestlohn in Deutschland soll ab März 2017 um 34 Cent, auf dann 8,84 Euro steigen. Darauf hatte sich die aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehende Mindestlohnkommission bereits Mitte des Jahres verständigt.

Damit folgt die Anpassung des Mindestlohns der allgemeinen Lohnsteigerung in Deutschland. Mit der Umsetzung als Rechtsverordnung durch die Bundesregierung werden die Pläne dann auch durch die Politik offiziell gesetzlich festgeschrieben.


Für die deutsche Wirtschaft entstehen durch die Erhöhung eine Steigerung der allgemeinen Lohnkosten von ungefähr einer Milliarde Euro. Möglich sei zudem, dass die Steigerung zu höheren Preisen im Bereich der Waren und Dienstleistungen führen könne.
 
Sehr lustig, das hilft auch nicht viel, es ist trotzdem weniger oder gleich viel wie Hartz4 wenn man Steuerklasse 1 hat.