Ist es wirklich so verwerflich, Menschen einen Lohn zu zahlen, von dem sie auch leben können? In den meisten Ländern Europas gibt es bereits einen Mindestlohn. Nur bei uns mault die Unternehmerlobby, dass man sich schon fast dafür schämen will, denn unsere "tollen" wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, auf denen CDU/CSU so gerne herumreiten, gehen auch zu Laster der anderen EU-Länder. Immer wieder wird das niedrige Lohniveau in Deutschland beklagt, weil wir dadurch den Wettbewerb "unterlaufen". Fair ist etwas Anderes - sowohl den eigenen Arbeitnehmern als auch den anderen EU-Staaten gegenüber.
Sprüche wie "wir müssen zu China und Brasilien konkurrenzfähig werden (Ex-Kanzler Schröder vor einigen Monaten)", sind Schwachsinn. Es heisst doch auch nicht "zurück in die Steinzeit". Es gilt eher, weltweit gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen anstatt bei uns im übertragenen Sinn in die Zeiten der Feudalherrschaft mit ihrer Leibeigenschaft zurück zu kehren.
Ebenso schwachsinnig ist der Spruch, den neulich einer der CDU-Politiker von sich gegeben hat: Wenn wir einen Mindeslohn in der Landwirtschaft einführen, lohnt sich der Anbau von Gurken, Spargel, Erdbeeren etc. in Deutschland nicht mehr. Aber Hallo: Wieviele Gurken, Erdbeeren oder Spargel kaufen wir denn in Jahr, dass es uns umbringen würde, einen Euro oder zwei mehr für das Kilo zu bezahlen? Ich erinnere mich noch daran, dass ein Kilo Spargel 8 - 9 Euro kostete. Inzwischen sind es gerade mal 4,5 - 6 Euro. Also es ging doch schon mal anders, wieso jetzt auf einmal nicht mehr?
Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wir gehen gegen Sklavenlöhne in der Dritten Welt auf die Barrikaden und gönnen unseren eigenen Leute nicht das Schwarze unterm Nagel? Und auf eine solche Wirtschaft sollen wir auch noch stolz sein?
Sprüche wie "wir müssen zu China und Brasilien konkurrenzfähig werden (Ex-Kanzler Schröder vor einigen Monaten)", sind Schwachsinn. Es heisst doch auch nicht "zurück in die Steinzeit". Es gilt eher, weltweit gerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen anstatt bei uns im übertragenen Sinn in die Zeiten der Feudalherrschaft mit ihrer Leibeigenschaft zurück zu kehren.
Ebenso schwachsinnig ist der Spruch, den neulich einer der CDU-Politiker von sich gegeben hat: Wenn wir einen Mindeslohn in der Landwirtschaft einführen, lohnt sich der Anbau von Gurken, Spargel, Erdbeeren etc. in Deutschland nicht mehr. Aber Hallo: Wieviele Gurken, Erdbeeren oder Spargel kaufen wir denn in Jahr, dass es uns umbringen würde, einen Euro oder zwei mehr für das Kilo zu bezahlen? Ich erinnere mich noch daran, dass ein Kilo Spargel 8 - 9 Euro kostete. Inzwischen sind es gerade mal 4,5 - 6 Euro. Also es ging doch schon mal anders, wieso jetzt auf einmal nicht mehr?
Ich kann es einfach nicht mehr hören. Wir gehen gegen Sklavenlöhne in der Dritten Welt auf die Barrikaden und gönnen unseren eigenen Leute nicht das Schwarze unterm Nagel? Und auf eine solche Wirtschaft sollen wir auch noch stolz sein?