Soziales "Merkelheuer" macht alles Teuer - Wahlbetrug

..es geht nicht um erweiterte Fortbildungsangebote, sondern um das verprassen von Versichertenbeiträgen und das "frisieren" der der offiziellen Arbeitslosenstatistik....

Ich halte mal fest:
- gesunkene Beitragssätze für Angestellte
- positives Ergebnis der AA
Wie kann man da noch Geld verprassen?

Komm doch mal mit knallharten Fakten.

Dir mag es vllt. sinnvoll erscheinen, einer 56jährigen HARTZIV-Empfängerin, deren letzte berufl. Tätigkeit ein Teilzeitjob als Bäckereiverkäuferin war, einen halbjährigen SAP-HR3 Kurs ( Amt zahlt dafür zusätzlich zum HARTZIV an das ausführende Institut 1040€/ Monat pro Teilnehmer) auf's Auge zu drücken... mir fehlt für soetwas leider jegliches Verständnis...

Ob sinnvoll oder nicht...

Würde die 56jährige keinen Kurs bekommen, würden genau so Leute wie Du rummeckern, dass der Staat nix für ältere Arbeitslose unternimmt.

gruss kelle!
 
..das Problem bestand halt nur darin, dass die gute Frau noch nichteinmal wußte, wie man einen PC einschaltet... ist übrigens kein Einzelfall, ich hätte davon noch reichlich "ähnlichgelagerte" rumliegen....:mrgreen:

Noch ein Beispiel ??

Na gut: Einer ehemaligen Dozentin für deutsche Sprache ( 4 Jahre am Inst. "Deutsch für Ausländer" unterrichtet) wird von Ihrem AA- Fallberater aufgrund Ihrer türkischen Abstammung ersteinmal für einen 4 monatigen "Deutschkurs für Ausländer" vorgesehen..... :ugly:

Nicht, dass sich Dir jetzt die Haare streuben, aber so sehen halt AA-geförderte "Qualifizierungsmaßnahmen" aus....

Edit:
...zu den gestiegenen Einnahmen: Aufgrund des geänderten Bleiberechts nach dem neuen Ausländerrecht wurden

a) sehr viele SV-freie Stellen (400€) auf SV-pflichtig, in der Regel 500-600€ umgestellt, ist durch die erhöhte Pauschalierung der 400€ für den AG sogar günstiger...

b) gegen "gewisses Entgeld" wurden auch eine vielzahl solcher Stellen geschaffen, - SVP-Tätigkeit nachgewiesen, Bleiberecht erwirkt...
 
Okay, jetzt sind auch wieder die Ausländer schuld.

Die fehlten irgendwie in dem Thread noch.

Aber Fakten gabs immer noch keine.

gruss kelle!
 
..und wieder falsch interpretiert... Nicht die "Ausländer" sind schuld, sondern ein
Gesetzgeber, der die Konsequenzen seines "Gemurkses" im Vorfeld nicht abwägt... ;)

Die 2. Möglichkeit wäre natürlich, dass die "geballte Inkompetenz" (Bundesregierung) genau solche Effekte erreichen will, um mit geschönten Statistiken auftrumpfen zu können...
 
Zuletzt bearbeitet:
Obwohl ich mit den Reformen im auch nicht ganz Einverstanden bin, wäre Stillstand oder Weitermachen wie bisher doch wohl ein gewaltiger Rückschritt gewesen, oder?

Traust Du Dir etwa zu die Gesamtlösung zu haben?
 
Natürlich nicht..., - dann würden mir Haare aus der Nase wachsen, und ich würde mit "Jesus" angesprochen...:mrgreen:

All das, was dieses Land jetzt zu wuppen hat, beruht zum Großteil auf der "Aussitzpolitik" der 16 Jahre Kohl. Das zeigt uns ja sehr deutlich, was ein weitermachen wie bisher bringt. Unter Schröder wurde sicher eine Basis für einige dringende Reformen gelegt (Agenda 2010), jedoch die Umsetzung einiger dringendst notwendigen Reformen ist einfach nur Flickschusterei. Als Beispiel führe ich hier mal die Gesundheitsreform an: Anstatt wirklich ein neues, finanzierbares System zu schaffen, wird hier einfach nur versucht, einzusparen auf Teufel komm raus. Warum orientiert man sich nicht an Beispielen, die teilweise in anderen Staaten, die vor den gleichen Problemen standen, umgesetzt wurden ?? Duchdachte und funtionierende Beispiele gibt es zur Genüge, zum Teil sogar in Deutschland entwickelte Konzepte, die 1:1 umgesetzt wurden.

Meine sichtweisen und Erkenntnisse beruhen halt auf den Erfahrungen, die ich tagtäglich aufgrund unserer Tätigkeiten mache. mein Fazit: "Schilda" ist im Vergleich zu den Gegebenheiten, die im Moment hier herrschen, eine straff organisierte Verwaltung....;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mal nachgerechnet...
Bei 600 € brutto zahlt man irgendwas um die 25 € Arbeitslosenversicherung.
Um auf eine Milliarde im halben Jahr zu kommen, braucht man cirka 7.000.000 Arbeitnehmer.

Jetzt kannst Du ja mal abschätzen, wie viel Wahrheitsgehalt Deine Aussagen haben.

Zum Hinweis, es waren 3,8 Mrd. Gewinn.

Also über 25 Millionen Ausländer, die aus nem 400 € Job nen 600 € Job gemacht haben.

Alles klar, erzähl noch mehr Märchen.

gruss kelle!
 
..das Problem bestand halt nur darin, dass die gute Frau noch nichteinmal wußte, wie man einen PC einschaltet... ist übrigens kein Einzelfall, ich hätte davon noch reichlich "ähnlichgelagerte" rumliegen.
Ist man mit 56 denn nicht mehr lernfähig? Viel schlimmer wäre es, wenn es für die Dame keine Empfehlungen und Angebote gegeben hätte.

Außerdem bist du mal wieder ein gutes Beispiel für jemanden der an allem irgendetwas zu bemängeln hat, aber keine Gegenvorschläge bietet.

Hast du neben deinen vielen Beispielen auch ein attraktiveres Angebot für die 56-jährige auf Lager? Und jetzt sag nicht, dass das nicht deine Aufgabe ist.
 
Ist nicht meine Aufgabe... :mrgreen:

Nee, - war Spaß

Zu Fall56: nach Abschluß SAP (Teilnahmezertifikat) kam ein 3monatiger Kurs PC-Grundkenntnisse dazu, - hiernach ein 2 wöchiges Bewerbungstraining.. mittlerweile ist die Dame bei einem Personaldienstleister untergekommen und sitzt zur Zeit bei einer großen Versicherung am Empfang, für 6,80 €/Std. bei 20 Wochenstunden, läuft aber voraussichtlich nur noch bis 30.9.

Wahrscheinlich wird im Anschluß eine erneute "Maßnahme" stattfinden... :mrgreen: ...aber ok, - ich lebe ja auch davon.... ;)

..und die "Lernfähigkeit" werde ich niemals in Frage stellen, - ist ja in etwa meine Altersgruppe....

Eine meiner ersten konkreten Forderungen ist der gesetzl. festgelegte Mindestlohn. Das mag vielleicht im ersten Moment Arbeitsplätze kosten, wird aber sicher längerfristig zu einer "Normalisierung" am Arbeitsmarkt beitragen.

Ein weiteres Problem ist die Behandlung der Ü50-Gruppe in der HARTZIV-Regelung. Es ist eine Unmöglichkeit, jemanden der 30 Jahre gearbeitet hat, einem AG2 Empfänger mit 0 Berufsjahren gleichzustellen.

Es mag sein, dass ich im Laufe der Zeit meine Objektivität gegenüber der Sachlage etwas eingeschränkt habe, aber da wir tagtäglich mit diesem "Schwachsinn" zu tun haben, bekomme ich das K*****, wenn ich eine Frau Merkel beim Verkünden Ihrer "Hurra-Attacken" in den Medien sehe.

@(Bier)Kelle: ... ich bewundere Deine "Merkfreiheit".. :mrgreen: Du magst ja 'nen ziemlich fitten Taschenrechner besitzen, aber bestünde evtl. die Möglichkeit, dass die "Bleiberechtsgeschichte" nur einen Teil des ganzen ausmacht ???
Inwieweit hier Beschäftigte, die zusätzlich zu Ihrem Minimaleinkommen noch Transferleistungen erhalten, zu den Überschüssen beitragen, lässt sich kaum überschauen...hier werden wohl aus den Überschüssen des letzten Jahres neue Überschüsse produziert...
Das Problem ist, dass Kartenhäuser die Eigenschaft haben, über kurz oder lang in sich zusammenzufallen...das sollte aber die jetzige Regierung nichtmehr interessieren, da sie zu dem Zeitpunkt wohl schon Geschichte sein wird.

Aso, - vergessen: ...die Agentur hat hier zum 30.9. intern 40 Stellen gestrichen... 60 weitere stehen zur Disposition... und jetzt auf "on" zum Nachrechnen der daraus resultierenden "Überschüsse"....
 
mittlerweile ist die Dame bei einem Personaldienstleister untergekommen und sitzt zur Zeit bei einer großen Versicherung am Empfang, für 6,80 €/Std. bei 20 Wochenstunden [...]
Immerhin hat sie wieder eine Aufgabe und steht in Lohn und Brot. Das ist doch zumindest ein Anfang.

Sorry, aber mit 56 Jahren ist sie wirklich nicht mehr die Jüngste. Erwartest du, dass sie sofort einen gut bezahlten Job bekommt, ohne dafür eine Schulung gemacht zu haben?

Eine meiner ersten konkreten Forderungen ist der gesetzl. festgelegte Mindestlohn.
Dann wäre die Dame genauso in eine Umschulung gesteckt worden und hätte sich die neuen Kenntnisse trotzdem aneignen müssen. Vielleicht hätte sie die Versicherung dann aus Kostengründen erst gar nicht beschäftigt.

Ein konkreter Gegenvorschlag bezogen auf diesen Fall ist das auch noch nicht.
 
6,80 € für eine Arbeit, die man schnell erlernt, nicht sonderlich qualifiziert sein muss und nicht körperlich anstrengend ist, ist doch gar nicht so wenig... :-?
(Wenn ich daran denke, was ich für 7 Euro die Stunde teilweise schuften muss... ;) )
 
..viel Geld, - ist klar... wohnst wohl noch bei Mama ..:mrgreen:

Immerhin schlagen die Kosten für den 6,80€ "Erfolg" mit ca. 7500€ Kosten für die Agentur zu buche.... das sind ca. 1000€ mehr als der Jahresverdienst hochgerechnet ausmachen würde, und nach wie vor werden Transferleistungen gezahlt...
 
..viel Geld, - ist klar... wohnst wohl noch bei Mama ..:mrgreen:

Immerhin schlagen die Kosten für den 6,80€ "Erfolg" mit ca. 7500€ Kosten für die Agentur zu buche.... das sind ca. 1000€ mehr als der Jahresverdienst hochgerechnet ausmachen würde, und nach wie vor werden Transferleistungen gezahlt...


Und würde man es garnicht versuchen, dann wäre sicher, das sie 600-700€ Hartz IV im Monat kosten würde. Die Frau ist 56 wenn ich mich recht erinnere. 56 - 63 wären dann nochmal 8 Jahre á 7200€ die der Staat zahlen müsste. So versucht man halt die Frau für einige Jahre nochmal in Lohn und Brot zu bekommen und langanhaltende Lasten zu vermeiden.
 
die einen glauben an ufos,bigfoot und nessie, die anderen meinen, sie müssen andauernd die politiker in den dreck ziehen und immer wieder sagen wie scheisse sie doch sind :roll:

beides ist einfach nur das produkt aus langeweile und ignoranz.
 
Ist man mit 56 denn nicht mehr lernfähig? Viel schlimmer wäre es, wenn es für die Dame keine Empfehlungen und Angebote gegeben hätte.

Außerdem bist du mal wieder ein gutes Beispiel für jemanden der an allem irgendetwas zu bemängeln hat, aber keine Gegenvorschläge bietet.

Hast du neben deinen vielen Beispielen auch ein attraktiveres Angebot für die 56-jährige auf Lager? Und jetzt sag nicht, dass das nicht deine Aufgabe ist.


ne 56 jährige die vorher Teilzeit in ner Bäckerei verkauft hat, wird niemals nen Job bekommen in der SAP-Kenntnisse erforderlich sind, erst recht nicht nach nur 6 Monaten Kurs und ohne vorherige Kenntnisse (es sei denn der Staat mischt sich ein und drückt sie gewaltsam rein und verschwendet nen Haufen Geld dabei )

sie wird hier einfach am Markt vorbei ausgebildet, es werden 6 K Euro und zusätzlich nen halbes Jahr Lebenszeit von der Frau sinnlos verschwendet

die Frau ist 56, großartige Umschulungen und Neuanfänge würde ich nur machen wenn sie wirklich weiß was sie will und wo sie nochmal hin will

ansonsten gebt ihr ne sinnvolle Beschäftigung mit etwas Taschengeld (1 Euro Job) und helft ihr dabei wieder nen Job zu finden
 
ansonsten gebt ihr ne sinnvolle Beschäftigung mit etwas Taschengeld (1 Euro Job) und helft ihr dabei wieder nen Job zu finden
Und was soll die Frau für einen Job ausüben mit 56? Da gehörst du in Deutschland längst zum alten Eisen. Wenn sie mal in einer Bäckerei gearbeitet hat, dürfte es schwierig werden, wenn sie sich in dieser Branche noch einmal bewirbt, während sich gleichzeitig eine 30-Jährige vorstellt.

Mit einer Umschulung, auch wenn das in diesem Fall vielleicht ein falscher Bereich war, erhöht man zumindest noch die Chancen auf einen Job, weil die Leute dann hoffentlich flexibler werden und sich auf mehr Stellenangebote bewerben können.
 
Und was soll die Frau für einen Job ausüben mit 56? Da gehörst du in Deutschland längst zum alten Eisen. Wenn sie mal in einer Bäckerei gearbeitet hat, dürfte es schwierig werden, wenn sie sich in dieser Branche noch einmal bewirbt, während sich gleichzeitig eine 30-Jährige vorstellt.

du bist recht ideenlos: "Und was soll die Frau für einen Job ausüben mit 56"

es gibt ne Menge Betriebe denen es entweder nix ausmacht das Arbeitnehmer älter sind oder sie sogar bevorzugen weil sie Erfahrung mitbringen oder andere Qualitäten haben


Mit einer Umschulung, auch wenn das in diesem Fall vielleicht ein falscher Bereich war, erhöht man zumindest noch die Chancen auf einen Job, weil die Leute dann hoffentlich flexibler werden und sich auf mehr Stellenangebote bewerben können.

auch nach ner Umschulung wird man als 56 jährige mit jahrelanger Erfahrung als Backwarenverkäuferin nicht plötzlich zur begehrten Fachkraft,

56 jährige Berufsanfänger sind auf dem Arbeitsmarkt nicht wirklich begehrt, also macht ne Umschulung auch nur dann Sinn wenn sie 100 % weiß was sie will und wirklich dafür ackert- sie muss es wirklich wollen, sonst hat ne Umschulung gar keinen Sinn

und man kann sich auf unheimlich viele Stellen bewerben wenn man ungelernt ist, das ist der flexibelste Bereich überhaupt
 
es gibt ne Menge Betriebe denen es entweder nix ausmacht das Arbeitnehmer älter sind oder sie sogar bevorzugen weil sie Erfahrung mitbringen oder andere Qualitäten haben
Zum Beispiel?

auch nach ner Umschulung wird man als 56 jährige mit jahrelanger Erfahrung als Backwarenverkäuferin nicht plötzlich zur begehrten Fachkraft [...]
Das habe ich ja auch nirgends gesagt. Lediglich, dass sie ihre Kenntnisse erweitert.

und man kann sich auf unheimlich viele Stellen bewerben wenn man ungelernt ist, das ist der flexibelste Bereich überhaupt
Tja, nur wird man ohne Branchenkenntnisse normalerweise nicht eingestellt. Es kann ja grundsätzlich erstmal nie falsch sein, wenn man sein Wissen ein wenig erweitert.
 
wem nützt es wenn ich dir jetzt 2,3 Links raussuche die das belegen

Das habe ich ja auch nirgends gesagt. Lediglich, dass sie ihre Kenntnisse erweitert.

schön, Kenntnisse erweitert, Chance auf nen Job um 5 % erhöht, nur leider immer noch Joblos

Tja, nur wird man ohne Branchenkenntnisse normalerweise nicht eingestellt. Es kann ja grundsätzlich erstmal nie falsch sein, wenn man sein Wissen ein wenig erweitert.

ne falsch kann es nicht sein, nur ihre Zeit bis zur Rente ist sehr begrenzt, Umschulungen sind sehr teuer und das Geld das es dafür zu verteilen gibt ist ebenfalls wieder sehr begrenzt

ich sag nicht das es keinen Sinn macht, aber bei anderen macht es weit mehr Sinn die knappen Ressourcen anzulegen
 
wem nützt es wenn ich dir jetzt 2,3 Links raussuche die das belegen
Der Diskussion...

[...] Chance auf nen Job um 5 % erhöht, nur leider immer noch Joblos
Aber die Chance ist erhöht. Und ich dachte immer man sollte alles versuchen heutzutage um an einen Job zu kommen.

ich sag nicht das es keinen Sinn macht, aber bei anderen macht es weit mehr Sinn die knappen Ressourcen anzulegen
Und was macht dann die 56-Jährige bis zur Rente? Schön ihr angespartes Geld aufbrauchen, dann Hartz IV beziehen und schließlich in einer Mini-Wohnung im Plattenbau mit defektem Aufzug alt werden?
Das kann es ja auch irgendwo nicht sein.