Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wieso rasch? Seit mehr als 25 Jahren ist der Kohleausstieg beschlossen worden. Deswegen wurden ja die Atomkraftwerke genehmigt um den CO²-Ausstoß zu senken.
Also von rasch kann hier keine Ansage sein.
ES geht doch nur darum, das die Energieriesen auch weiterhin Ihren überflüssigen Stron billigst an das Auslkand verkaufen können um somit die Subventionen zu erhalten.
Deutschland verkauft den Strom für maximal o,o8 € je KWatt/h . Während man im Inland dann mindestens o,20€ verlangen kann. Den unterschied muss dann wieder der Steuerzahler mit seinen Steuern an die Energieriesen als Subventionen bezahlen.
Selbst wenn man hier in Deutschland einige Kraftwerke abschalten würde, gäbe es keinen Energiemangel.
Nur etwas weniger Gründe die Energieriesen mit Milliarden an Subventionen zu beschenken.
 
Altmaier: Deutschland muss an Klimazielen festhalten

Folgende News wurde am 01.11.2017 um 18:10:57 Uhr veröffentlicht:
Altmaier: Deutschland muss an Klimazielen festhalten
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Berlin (dpa) - Kanzleramtsminister Peter Altmaier*hat sich dagegen ausgesprochen, die deutschen Klimaziele für das Jahr 2020 zu kippen. «Deutschland steht bei diesem Thema unter besonderer Beobachtung: Wir haben gezeigt, dass Klimaschutz möglich ist, ohne dass darunter die Wettbewerbsfähigkeit leidet», sagt er in einem Gespräch mit der Wochenzeitung «Die Zeit». Nach neuesten Schätzungen wird Deutschland die Ziele 2020 nur schwer erreichen. Die FDP hatte deshalb gefordert, die Klimaziele nicht um jeden Preis einzuhalten.
 
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Das kann bei einer dermaßen verkürzten Meinung wie hier allerdings auch sehr enttäuschend sein. :roll:
 
Dann sollte man den User darüber auch informieren.
Doch das ist hier nicht der Fall, so das manche Kommentare auf einmal einen ganz anderen Zusammenhang erhalten. Auch wenn es so nicht gemeint war/ist.
 
Energiewende - Folgen, Lösungen und Probleme

Für solche Diskussionen ist die Modsprechstunde der richtige Ort, kein Thread über Klimawandel und Energiewende.

Private Nachrichten gehen übrigens auch, wenn man Fragen hat... man muss sie nur stellen.

[/offtopic]
 
Strengere EU-Auflagen für Kohlekraftwerke

Folgende News wurde am 11.11.2017 um 19:25:25 Uhr veröffentlicht:
Strengere EU-Auflagen für Kohlekraftwerke
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Berlin/Düsseldorf (dpa) - Für deutsche Kohlekraftwerke gelten künftig strengere EU-Auflagen als bisher - die Bundesregierung wird keine Klage dagegen einreichen. Das bestätigte ein Sprecher des Bundesumweltministeriums in Berlin. Zuerst hatte der WDR darüber berichtet.
Die Klagefrist war in der Nacht zum Samstag verstrichen. Die strengeren Grenzwerte etwa für Stickoxid, Feinstaub und Quecksilber sollen ab 2021 gelten - Deutschland muss die EU-Richtlinie aber noch in deutsches Recht umsetzen.
Deutschland hatte sich zusammen mit anderen*Ländern wie Polen und Tschechien zunächst gegen die strengeren EU-Auflagen ausgesprochen. Die Ministerpräsidenten mehrerer Länder hatten später verlangt, die EU-Richtlinie auf dem Klageweg zu Fall zu bringen. Der Sprecher des Umweltministeriums wies daraufhin, dass auch nach der Umsetzung der Richtlinie Ausnahmen für Kohlekraftwerke möglich seien.
Die strengeren Auflagen könnten weitreichende Folgen haben: Laut einer Studie des US-amerikanischen Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA) müssten viele Kohlekraftwerke in der EU zumindest aufwendig nachgerüstet werden.
Der Stromkonzern RWE appellierte angesichts der strengeren EU-Auflagen an die Politik: Man setze darauf, dass die Politik bei der Umsetzung der EU-Vorgaben in nationales Recht «die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit im Auge behält wie auch die Versorgungssicherheit», teilte eine RWE-Sprecherin mit.
Beim Betrieb des Kraftwerks Neurath in Nordrhein-Westfalen orientiere man sich am in Deutschland geltenden Grenzwert, so die Sprecherin weiter. Man strebe aber an, die Emissionen von Neurath unter den gegebenen technisch-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter zu reduzieren mit dem Ziel, zukünftig auch den oberen Rand der EU-Bandbreite sicher einhalten zu können. Der WDR hatte berichtet, dass unter anderem das Kraftwerk Neurath von den strengeren EU-Auflagen besonders betroffen sei.
 
"Und wieder einmal wurde mein Beitrag in irgend ein anderes Forum geschmissen."
Mod-Info: jepp, gemäß Abschnitt 2 Forenregeln. Bitte Nachlesen!
Irgendwo richtig.
Jedoch eigentlich nur ein Vorwand den Energiepreis noch weiter zu erhöhen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klimakonferenz endet mit Fortschritten

Folgende News wurde am 18.11.2017 um 12:11:14 Uhr veröffentlicht:
Klimakonferenz endet mit Fortschritten
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Bonn (dpa) - Die Weltklimakonferenz in Bonn hat die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens ein Stück weitergebracht. Nach einer langen Diskussionsnacht einigten sich die fast 200 Staaten auch in wichtigen Finanzfragen.
Die vergangenen zwei Wochen hätten deutlich gemacht, dass die weltweite Bewegung für den Klimaschutz* «unaufhaltsam» weitergehe, sagte anschließend UN-Klimachefin Patricia Espinosa. «Wir haben in Bonn große Fortschritte gemacht», bestätigte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). «Damit hat die Konferenz die Erwartungen voll erfüllt.»
Der Vorsitzende der Konferenz, Fidschi-Regierungschef Frank Bainimarama, sagte: *«Ich bin sehr zufrieden, dass die Konferenz ein solcher Erfolg geworden ist.»*
Bei den
Finanzfragen ging es unter anderem um einen älteren Fonds zur Anpassung der Entwicklungsländer an die Folgen des Klimawandels. Er war bislang im Kyoto-Protokoll von 1997 verankert. Für sein Fortbestehen wurden in Bonn wichtige Punkte beschlossen.

Die Einigung wurde im Konferenzplenum mit Applaus bedacht.
Lob kam auch von Umweltschutzorganisationen wie Oxfam. «Wir sind erleichtert, dass die Industrieländer hier nachgegeben haben», sagte Oxfam-Experte Jan Kowalzig. Der Greenpeace-Klimaexperte Karsten Smid sagte: «Es ist gut, dass wir nun eine Übereinkunft bei Finanzierungsfragen haben, aber enttäuschend, dass Klimadiplomatie auch zwei Jahre nach Paris ein derart zähes Geschäft bleibt.»

Zuvor hatten die Delegierten eine umfangreiche Textsammlung erstellt, aus der im kommenden Jahr das Regelwerk zum Pariser Abkommen entstehen soll. Dies ist unter anderem nötig, damit eine Tonne Kohlendioxid-Minderung in allen Ländern nach einem einheitlichen Maßstab gemessen wird.
Das Regelwerk soll auf der nächsten Klimakonferenz Ende 2018 im polnischen Kattowitz beschlossen werden. «Uns ist ein wichtiger Zwischenschritt gelungen», sagte Hendricks. Trotz des angekündigten Rückzugs der USA aus dem Klimaabkommen gehe von Bonn das starke Signal aus, dass die Welt zusammenstehe.
Bisher sind
die beschlossenen Klimaschutz-Maßnahmen allerdings noch unzureichend, um die Erderwärmung auf unter 2 Grad, möglichst sogar 1,5 Grad zu begrenzen. Deshalb gibt es nun neben den direkten Verhandlungen den sogenannten Talanoa-Dialog. Das Wort Talanoa bezeichnet auf Fidschi eine Versammlung, in der Wissen ausgetauscht und Vertrauen aufgebaut wird, um weise Entscheidungen zu treffen. Der Dialog soll dazu führen, dass vor allem die Industrieländer ihre Anstrengungen noch deutlich verstärken.*

Nach Meinung des Forschers Hans-Joachim Schellnhuber zeichnet sich im Klimaschutz eine Art Kulturwende ab. «Manches von den Aktionen am Rand der Verhandlungen hatte die Atmosphäre eines Kindergeburtstages, der ja auch schön ist», sagte der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung der Deutschen Presse-Agentur. «In Bonn hat sich außerhalb und innerhalb der Konferenzsäle ein Geist entwickelt, der weiter wirkt.» Manche Politiker müssten sich wohl erst noch daran gewöhnen: «Aber dieser Geist von Paris und Bonn ist aus der Flasche und wird sich nicht mehr einfangen und zurückstopfen lassen.»
Als besonderer Erfolg galt in Bonn auch, dass erstmals ein gemeinsames Arbeitsprogramm zu Landwirtschaft und Klimawandel in die politische Agenda aufgenommen wurde. Die Landwirtschaft ist einerseits extrem vom Klimawandel betroffen, so dass eine Anpassung an die Erderwärmung nötig ist. Andererseits ist sie auch für einen großen Teil der Treibhausgase verantwortlich.
Bei einem für Entwicklungsländer besonders wichtigem Thema gab es dagegen wenig Fortschritte. Sie wollen, dass die Schäden durch den Klimawandel stärker anerkannt werden. Die Industrieländer fürchten jedoch, eines Tages zur Verantwortung gezogen zu werden für die Schäden durch den Klimawandel in ärmeren Staaten.
Trotz großer Vermittlungsbemühungen des deutschen Umweltstaatssekretärs Jochen Flasbarth gab es noch keine Einigung darüber, ob die Türkei auch wie Entwicklungsländer finanzielle Unterstützung erhält. Sie ist ein G20-Staat und zählt bei den Klimakonferenzen zu den Industrieländern. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte jedoch gedroht, dass das türkische Parlament das Abkommen von Paris nicht ratifizieren werde, wenn die Türkei nicht ihren Willen bekomme.
Einige Teilnehmer haben sich im Verlauf der Konferenz über sexuelle Belästigung beschwert. Es gehe um etwa fünf bis zehn Fälle, sagte der Sprecher des UN-Klimasekretariats, Nick Nuttall. Seines Wissens habe keiner der Betroffenen angegeben, die Sache weiterverfolgen zu wollen. Bei einer zweiwöchigen Konferenz mit insgesamt nahezu 30 000 Beteiligten sei die Zahl der Vorkommnisse nicht gerade hoch, betonte Nuttall.


Große Länder-Allianz für den Kohleausstieg


Wichtige Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Bonn


Klimakonferenz einigt sich nach langem Ringen in Geldfragen
 
Man hat sich zwar geeinigt aber die Umsetzung schleift wieder.

Viele Köche verderben den Brei aber in dieser Hinsicht müssen sich mal alle einig sein,denn das ist unser Planet und den müssen wir schützen,denn wir haben nur den einen.Viel Palaber auf der einen Seite und leider nur wenige die was tun.Ich bin echt gespannt wie die das alles umsetzen wollen.Es kostet nicht nur ne Menge Zeit sondern auch Geld .Doch es hat auch genug gekostet vieles zu zerstören .Damit nicht noch mehr kaputt geht was schon kaputt ist müssen jetzt endlich mal alle mit anpacken und nicht nur aufs Geld schauen um den Planten noch viele Jahre bewohnbar zu erhalten.
 
Dieses Gerät könnte Brennstoffzellen salonfähig machen

Folgende News wurde am 28.11.2017 um 18:28:28 Uhr veröffentlicht:
Dieses Gerät könnte Brennstoffzellen salonfähig machen
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Wasserstoff gilt auch weiterhin als gute Alternative zu fossilen Treibstoffen. Es stellt relativ saubere Energie bereit und entlässt keinerlei Schadstoffe in die Luft - lediglich Wasser. Allerdings ist die Herstellung von Wasserstoff recht energieaufwändig und damit teuer. Ein Team von der University of California Los Angeles (UCLA) hat ein Gerät entwickelt, das mit Hilfe von Sonnenlicht Solarenergie und Wasserstoff bereitstellt.
Bild: UCLA
Günstiger, sauberer Wasserstoff
"People need fuel to run their vehicles and electricity to run their devices. Now you can make both fuel and electricity with a single device", so Richard Kaner, der an der UCLA Professor für Chemie und Biochemie ist. Das kleine Gerät, dass das Team entwickelt hat, ist eine Kombination aus einem Superkondensator und einer Brennstoffzelle. Es verfügt über eine zusätzliche Elektrode, mit der die durch die Sonne gewonnene Energie entweder gespeichert oder als Katalysator für Wasserelektrolyse eingesetzt werden kann. Bei der Wasserelektrolyse wird Wasser in Sauerstoff- und Wasserstoffatome geteilt.
Um die Effizienz des Gerätes zu erhöhen, haben die Forscher die Oberfläche für die Wasserelektrolyse maximiert. So kann das Gerät nicht nur mehr Wasserstoff gewinnen, sondern auch mehr Energie speichern.
Einsatz als Energiespeicher möglich
Bei der kommerziellen Gewinnung von Wasserstoff kommt heute noch häufig Erdgas zum Einsatz, was in einem relativ großen CO2-Fußabdruck resultiert und außerdem recht teuer ist. Der Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wasserstoffproduktion kann beide dieser Probleme auf einmal lösen. In dem Gerät der UCLA kommen Materialien wie Nickel, Eisen und Kobalt zum Einsatz - Materialien, die eine hohe Verfügbarkeit aufweisen und verhältnismäßig günstig sind.
Das Gerät könnte auch Infrastrukturprobleme lösen, da es portabel ist und es somit zumindest theoretisch ermöglichen würde, unterwegs eigenen Treibstoff zu produzieren. Besonders in extrem abgelegenen Gegenden wäre das ein großer Vorteil. Sollte der Wasserstoff nicht abgerufen werden, kann das Gerät diesen nutzen, um die gewonnene Energie in Form von Wasserstoff zu speichern. Nach Angaben der Entwickler wäre es problemlos möglich, das Gerät so zu skalieren, dass es als Energiespeicher für erneuerbare Energien in Stromnetzen fungieren könnte.
via UCLA
 
relativ saubere Energie?
Was an H (Wasser[stoff]) und ²O (Sauerstoff) ist daran unsauber ??
Hier ist die Meldung sehr ungenaus. Sorry.
 
Was ist an der angesprochenen Elektrolyse unsauber?
Welches CO² trächtige oder Umweltschädliche Produkt entsteht denn bei der beschriebenen Elektrolyse? Das meinte ich mit relativ!

Das es Energieaufwändig ist, ist bekannt.
 
Was ist an der angesprochenen Elektrolyse unsauber?
Welches CO² trächtige oder Umweltschädliche Produkt entsteht denn bei der beschriebenen Elektrolyse? Das meinte ich mit relativ!

Das es Energieaufwändig ist, ist bekannt.

Nichts, sie wird eben nur nicht im Großtechnischen Bereich genutzt! Das beschriebene Verfahren erst ist in der Entwicklung, und Wasserstoff wird zur Zeit im Industriellen Maßstab durch in erster Linie durch Dampfreformierung gewonnen, NICHT durch Elektrolyse.
 
Sorry, aber ich bezog mich wie immer auf die Nachricht an sich !

Wasserstoff gilt auch weiterhin als gute Alternative zu fossilen Treibstoffen. Es stellt relativ saubere Energie bereit und entlässt keinerlei Schadstoffe in die Luft - lediglich Wasser.

Was ist in Bezug auf den Wasserstoff relativ saubere Energie? Welche Energie wäre denn sauberer als Wasserstoff ?

Das die Industrie derzeit noch auf das Erdöl abfährt ist ja klar. Es ist sehr sehr preiswert.
Man denkt dabei gerne an die Großtanker und Luxusliner, die mit dem Dreckigsten Öl (Schweröl) fahren.