Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Ich freue mich ja schon auf die nächsten 10 Jahre, wenn es jedes Jahr zu einer satten Erhöhung der Strompreise kommen wird... Diese Entwicklung (bis jetzt) war abzusehen und die kommende Entwicklung ist auch vorgegeben: Exponentielle Kostensteigerungen! Dieser Solarkollektoren-Irrsinn wird Deutschland noch viel Freude machen...
Also ist das EEG das Pro... aber das hatten wir ja schon. Die aktuelle Regierung will übrigens daran nix ändern.
 
Wenn im Umkreis von 1000km keine Menschenseele existiert, kann man das Zeug auch einfach aufn Haufen legen und vergammeln lassen. Es würde weniger Menschen schaden, als in Gorleben, darüber sind wir uns doch einig, oder? :roll:
Leider falsch!

Wieviele km sind wir von Tschernobyl weg? Die Strahlenbelastung ist nicht mehr in den Medien (ist ja schon 24 Jahre her), aber sie ist bis heute da. Von den Strahlenwerten in Deutschland unmittelbar nach dem GAU gar nicht zu reden. Und dann die vielfache Menge an sich spaltendem Material dort lagern?

Auf phips völlig unsinnige Argumentation geh ich jetzt gar nicht groß ein. 500 € Haftplicht für'n AKW sind einfach nicht ernstzunehmen, vor allem, wenn man ganz genau weiß, daß der "Versicherer" im Schadensfall ohnehin keine Sekunde lang zahlungsfähig wäre, selbst wenn man die Frage stellen müßte, wer denn den Schadensersatz überhaupt einfordern könnte.
 
500 € Haftplicht für'n AKW sind einfach nicht ernstzunehmen, vor allem, wenn man ganz genau weiß, daß der "Versicherer" im Schadensfall ohnehin keine Sekunde lang zahlungsfähig wäre, selbst wenn man die Frage stellen müßte, wer denn den Schadensersatz überhaupt einfordern könnte.

Du schreibst doch selbst... Niemand kann Akws seriös versichern... Insofern ist die Diskussion über eventuelle Mehrkosten schwachsinnig... Aber es sind doch die gleichen Leuten, die andauernd über irgendwelche Gaus spekulieren und gleichzeitig Angst vor einem schwarzen Loch aufgrund eines Teilchenbeschleunigers haben. Ach das kann man nicht versichern... ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviele km sind wir von Tschernobyl weg? Die Strahlenbelastung ist nicht mehr in den Medien (ist ja schon 24 Jahre her), aber sie ist bis heute da.
Ich meine: Bei gleichen Lagerbedingungen (tiefer Stollen etc.) wäre Niemandsland in Sibiren immer noch besser als Gorleben. Klar, dass man es so oder so nicht an der Oberfläche auf einen Haufen legen sollte. :roll:

Ich frage mich nur, warum man denn unbedingt hier im dicht besiedelten DE nach Endlagern sucht, anstatt erstma ein "ungefährliches", total abgelegenes Stück Land auf der Erde zu wählen und dort dann anfängt zu basteln ...
 
Ich frage mich nur, warum man denn unbedingt hier im dicht besiedelten DE nach Endlagern sucht, anstatt erstma ein "ungefährliches", total abgelegenes Stück Land auf der Erde zu wählen und dort dann anfängt zu basteln ...

Nun zwei Gründe wären zu nennen:
zum einen das Verursacherprinzip - die erzeuger des Drecks sollen auch mit den Problemen der Entsorgung klarkommen und dies nicht - wenn auch wenigen - unbeteiligten aufhalsen.
zum anderen sind die Transporte über so lange Streckenund dann auch noch durch politisch weniger stabile Staaten sicher auch nicht gerade ein großes Siccherheitsplus.
 
Da wird doch tatsächlich meine eigene Skepsis relativiert. Interessant, wie Erdöllobbyisten aus den Staaten auf deutsche Solaindustriemärkte Einfluss nehmen und interessant auch die unterschlagenen Auswirkungen des Solarenergieeintrags auf die Strombörse ...

https://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1021/strom.php5

Also auch wenn da einiges oder gar alles wahr dran ist, Monitorbeiträge finde ich schon alles andere als neutral und hatben schon fast BLÖD-Niveau. Zum Beispiel die Szene in diesem Beitrag, wo der Verfasser der Studie telefoniert und dabei grinst/lacht und die Stimme im OFF so was sagt: Wurde die Studie von jemanden in Auftrag gegeben, wir wollen wissen von wem. Oder diese seltsam Video-/FarbEffekte, wenn das Institut gezeigt wurde. Und die Gegenseite wurde als kompetent als die Guten hingestellt. Mit Verlaub, das hat nix mehr mit Journalismus zu tun.
 
Also auch wenn da einiges oder gar alles wahr dran ist, Monitorbeiträge finde ich schon alles andere als neutral und hatben schon fast BLÖD-Niveau. Zum Beispiel die Szene in diesem Beitrag, wo der Verfasser der Studie telefoniert und dabei grinst/lacht und die Stimme im OFF so was sagt: Wurde die Studie von jemanden in Auftrag gegeben, wir wollen wissen von wem. Oder diese seltsam Video-/FarbEffekte, wenn das Institut gezeigt wurde. Und die Gegenseite wurde als kompetent als die Guten hingestellt. Mit Verlaub, das hat nix mehr mit Journalismus zu tun.

Neutral ist Monitor in der Tat nicht, aber das soll das Magazin auch nicht sein. Es hat schlicht eine Kontrollfunktion in der es den Finger in Wunden legen muss und dafür sorgen, dass nicht alles unhinterfragt hingenommen wird. In den Beiträgen geht es nicht um eine allgemeine Bewertung von S21, Solarenergie oder Integration. In den Beiträgen geht es nur um einen konkreten Sachverhalt, der ins Visier genommen wird. Und das ist wichtig und kann in einer begrenzten Sendezeit nicht anders gehandhabt werden!

Der Vergleich mit der BILD ist aber doch unangebracht, auch wenn ich einige der "Effekte" auch für schlicht überflüssig und teilweise für kontraproduktiv halte ... die Recherchearbeit steht aber in keinerlei Verhältnis zu der von den Springerleuten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich dachte, für Dich als Atom-Befürworter gab es nie ein Problem...

War ja auch ironisch gemeint... Die Regierung könnte es sich "Rot-grün-einfach" machen: Für ein paar Jahre ein Moratorium aussprechen und das Problem (ja, Atommülllagerung ist ein Problem) der nächsten Regierung überlassen...
 
War ja auch ironisch gemeint... Die Regierung könnte es sich "Rot-grün-einfach" machen: Für ein paar Jahre ein Moratorium aussprechen und das Problem (ja, Atommülllagerung ist ein Problem) der nächsten Regierung überlassen...
Die Regierung macht es sich doch einfach. Die Laufzeit verlängern und den Müll den Kindern und Enkeln überlassen.

Marty
 
Die Regierung macht es sich doch einfach. Die Laufzeit verlängern und den Müll den Kindern und Enkeln überlassen.

Lieber das als explodierende Strompreise... :)

Außerdem ist es doch egal, wieviel Müll, wenn man erst eine Lagerstätte hat... Und Müll gibt es jetzt schon... Insofern sehe ich überhaupt kein zusätzliches Problem... Bei Atommüll macht es wohl kaum einen Unterschied, ob man 100 000 Tonnen oder 200 000 Tonnen zu lagern hat.
 
Lieber das als explodierende Strompreise... :)

Außerdem ist es doch egal, wieviel Müll, wenn man erst eine Lagerstätte hat... Und Müll gibt es jetzt schon... Insofern sehe ich überhaupt kein zusätzliches Problem... Bei Atommüll macht es wohl kaum einen Unterschied, ob man 100 000 Tonnen oder 200 000 Tonnen zu lagern hat.

Also lieber explodierende Müllmengen oder was? Und die Denke "wir haben schon Müll, also ist es egal, wieviel wir haben" ist ja wohl das Letzte.
 
Und die Denke "wir haben schon Müll, also ist es egal, wieviel wir haben" ist ja wohl das Letzte.

Beim Atommüll stimmt diese Argumentation... Ist ungefähr das gleiche wie: Ob ein Land 1000 oder 2000 Atombomben hat, ist unherheblich bezogen auf sein Abschreckungs/Bedrohungspotential.

Oder: Umweltschutz durch Erdöl einsparen funktioniert nur dann, wenn garantiert wird, dass das eingesparte Öl nicht gefördert wird. Da das nicht gemacht wird, ist jegliches Ölsparen schwachsinnig.
 
Beim Atommüll stimmt diese Argumentation...
... trotzdem nicht, denn:

1. Je mehr Müll, desto höher die Gefahr eines Unfalls, v.a., da er an vielen verschiedenen Stellen gelagert wird
2. desto schwieriger, ein geeignetes Endlager zu finden, da es die entsprechende Kapazität haben muss
3. dest mehr Transporte
4. desto höhere Lagerkosten
...