Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Und da wir ja die AKWs abschalten wollen, müssen wir uns zumindest darüber mal flüchtig Gedanken machen, woher wir den nötigen Strom bekommen, bevor wir wieder im Wohnzimmer Talglicht benutzen. Eine Idee?

Doch doch. Wir wollen also in den nächsten 30 Jahren ca. 27% des deutschen Stroms schrittweise auf andere Weise erzeugen.

Mir fallen da spontan Kohle, Wind und Sonne ein. Für einen flüchtigen Gedanken mag das ja reichen.

Und wenn wir den bösen Atomstrom los sind, können wir uns überlegen wie wir von der (etwas weniger bösen) Kohle wegkommen. Dafür wäre aber in der Tat ein etwas größerer Zeithorizont einzuplanen.

Am Ende mag dann vielleicht eine vollständig dezentrale Versorgung aus ausschließlich regenerativen Energieträgern stehen. Aber bis wir soweit sind wird es in der Tat noch ein wenig dauern.
 
[...] Mir fallen da spontan Kohle, Wind und Sonne ein. [...]
Ja aber ein Kohlekraftwerk produziert Unmengen an CO². Und dazu kommt, dass Kohle nunmal ein fossiler Brennstoff ist. Der ist nunmal auf kurz oder lang restlos aufgebraucht. Ebenso Erdöl und Erdgas. Sonne können wir im Augenblick vergessen, der Wirkungsgrad von Photovoltaikanlagen ist schlicht viel zu schlecht. Und wo ein Solarpanel steht, wächst auch kein Weizen. Deswegen mag es für Eigenheime gehen, sonst wertlos. Und Windkraftwerke verschandeln jetzt schon zu Tausenden die Landschaft. Der damit produzierte Strom ist teuer und je nach Wetterlage auch nicht ausreichend. Es sei denn, wir bauen noch mehr davon.

Natürlich weiß ich nicht, wie weit die Technik in 20 oder 30 Jahren ist. Aber im Augenblick ist ein Atomausstieg nonsens. Sobald es eine sichere und trotzdem ebenso billige Alternative zum AKW gibt, bin ich sogar für eine sofortige Abschaltung.

[...] Am Ende mag dann vielleicht eine vollständig dezentrale Versorgung aus ausschließlich regenerativen Energieträgern stehen. Aber bis wir soweit sind wird es in der Tat noch ein wenig dauern.
Ja, das wäre schön und ideal, aber real wird sich wohl kein Stromversorger so leicht das Geschäft vermasseln lassen. Eher kommt es zum Krieg, als dass ein Stromversorger die Abhängigkeit der Kunden von ihm aufgibt ;)
 
Natürlich weiß ich nicht, wie weit die Technik in 20 oder 30 Jahren ist. Aber im Augenblick ist ein Atomausstieg nonsens. Sobald es eine sichere und trotzdem ebenso billige Alternative zum AKW gibt, bin ich sogar für eine sofortige Abschaltung.

Ich verstehe nicht wie Du trotz knallharter Fakten vom "billigen" Atomstrom sprechen kannst ... ? 8O

Asse II - katasrophale Fehleinschätzungen [Beitrag Monitor 03.07.2008]

Allein die Kosten die in Asse II verursacht worden sind und noch verursacht werden [!!!] liegen im Milliardenbereich!
Und die Kosten dafür zahlt der Staat - nicht die Konzerne.

Von den wahrscheinlichen Folgeschäden will ich lieber gar nicht sprechen geschweige denn dran denken ... :ugly:

Mir ist etwas mehr CO2 in der Luft zehnmal lieber als Cäsium-verseuchtes Trinkwasser.
 
Es nützt nur die absolute Weiterentwicklung der regenerativen Energien. Und der Möglichkeit, große Mengen von Strom gescheit zu speichern. Dann würden sich auch de-zentrale Solaranlagen lohnen (quasi jedes Haus statt mit Dachziegeln mit Solarzellen auszustatten). Und ein Energiemanagement, dass eben nur dann große Verbraucher ans Netz lässt, wenn viel Energie da ist.
Und für diese Weiterentwicklung (und nicht um Haushaltslöcher zu stopfen, was eine große Gefahr ist bei zusätzlichen Einnahmen) könnte ich mir schon eine Ver(s)teuerung des Atomstromes darstellen.
 
[...] Allein die Kosten die in Asse II verursacht worden sind und noch verursacht werden [!!!] liegen im Milliardenbereich!
Und die Kosten dafür zahlt der Staat - nicht die Konzerne.
Ja, habe ich mir angeschaut. In der Tat eine Katastrophe. Nun sagte jemand im Bericht auch: "Die Standards, die damals der wissenschaftlichen Beurteilung zugrunde lagen und angelegt wurden, wären heute völlig inakzeptabel." Ich gehe einfach mal davon aus, dass beispielsweise Gorleben um einiges sicherer ist.

Aber natürlich ist das das Hauptproblem bei Atomstrom der Müll. Dass es in deutschen AKWs zu Störfällen, wie etwa in Tschernobyl kommen könnte, halte ich für weitestgehend ausgeschlossen. Ich möchte ja auch nicht über oder in der Nähe eines Endlagers wohnen. Aber ein den angemessenen Standards entsprechendes Endlager halte ich doch für sicher, obwohl immer die Gefahr besteht, dass es das doch nicht ist. Dass nun dieses Testendlager wirklich mehr Kosten verursacht, ist doch die absolute Ausnahme.

[...] Mir ist etwas mehr CO2 in der Luft zehnmal lieber als Cäsium-verseuchtes Trinkwasser.
Naja, also damit Kohlekraftwerke alle AKWs auffangen, ist die verbrannte Kohlemenge aber alles andere als unerheblich. Zur Produktion von nur 700 Millionen MWh sind 1,8 Millionen Tonnen Kohle erforderlich. Da wird wohl mit "etwas mehr" nix zu machen sein. Nicht bei unserem aktuellen Verbrauch. Und wenn der Mensch gleichzeitig die Vegetation der ERde zerstört, dann bleibt das CO² genau da, wo wir es abgelassen haben.

Mir wäre es doch auch viel lieber, das erste Fusionskraftwerk könnte ans Netz gehen. Aber offenbar (und das sage ich, ohne mich damit wirklich auszukennen) ist eine Kernfusion wesentlich schwerer zu realisieren als eine Kernspaltung. Oder anders gesagt ist wohl der Wirkungsgrad viel zu gering, weil wohl zu einem stabilen Fusionsprozess ein starkes Magnetfeld nötig ist. Und Magnetismus wird mit Elektrizität erzeugt. Im Augenblick beißt sich da die Katze in den Schwanz.

Gut, schon vor 20 Jahren hat man davon gesprochen, dass die Kohle nicht ewig hält. Wenn jetzt bei gestiegenen Bedarf auch noch die AKWs durch Gas-, Kohle- oder Ölkraftwerke ersetzen, ist damit dauerhaft niemandem geholfen. Und wir wollen ja dauerhaft aus der Atomkraft raus, eben nicht nur so lange, bis die fossilen Brennstoffe alle sind. Deswegen kommt die Frage nach dem Atomausstieg zwar durchaus berechtigt, aber nach meiner Ansicht verfrüht. Im Augenblick heulen Arktisforscher, dass in diesem Sommer vielleicht schon der gesamte Nordpol abschmelzen könnte. Dass wir in Deutschland innerhalb der nächsten 100 Jahre Palmen anpflanzen können und beinahe subtropisches Klima haben werden, während andererorts neue Wüsten entstehen. Tornados werden an Stärke zunehmen, Niederschläge seltener, dafür heftiger auftreten. Und angesichts dieser Entwicklung führt man EURO4-Norm bei KfZ ein, beschwört den Bürger, nur noch das Nötigste zu atmen, ... wirft aber als Lösung des Stromproblems bei eim Atomstromausstieg Kohlekraftwerke ins Rennen?

Naja, wenigstens können wir uns noch aussuchen, woran wir drauf gehen :LOL:

Gruß,
Photon
 
Gut, dann halte ich es mit "Geier Sturzflug" und "lager noch Plutonium ein deinem Keller ei-ei-ein..." :sing: :evil: :ugly:

Nur weil etwas schief gehen kann muss man es nicht direkt verbieten. Man muss sich nur den Hintern aufreißen um die Sicherheit zu gewährleisten. Es kann so viel passieren, es kann auch eine Atombombe von den Amis geklaut werden und hochgehen, genauso kann ein AKW einen SGAU auslösen, da muss man eben entsprechend forschen und absichern.

Eine Sondersteuer ist reinste Verarschung. Dadurch wird gar nichts sicherer. Es wird nur teurer und das Geld geht NICHT in die Absicherung von AKWs sondern verpufft irgendwo anders.

Ökostrom ist gut, er belastet unsere Umwelt nicht. Guter Ansatz, ABER Ökostrom allein reicht eben nicht. Wir verbrennen auch unseren Müll und erzeugen damit Fernwärme und Strom, ein bisschen Solar- und Wasserenergie, Nutzung der Erdwärme etc. Alles Ansätze mit Vor- und Nachteilen, aber sie können derzeit niemals das gesamte Land mit Strom versorgen.

Zurück zur Steuer. Warum eine zusätzliche Steuer? Damit alle wie blöd zum Greenpeacestrom rennen und die dann nicht alle versorgen können? Ökostrom ist schon und gut, aber zuerst muss die Struktur dafür stehen und dann kann man AKWs abschalten. Vorher kümmern wir uns aber bitte um die Kohlekraftwerke die wertvolle Rohstoffe verballern und die Luft verpesten.

Atomkraft ist nicht die perfekte Energiequelle und hat derbe Risiken, aber es ist imo die beste Möglichkeit um viele Menschen gut mit Strom zu versorgen.
 
Eine Sondersteuer ist reinste Verarschung.
Und ist, wie ich hier schon geschrieben hab, überhaupt nicht geplant.
Dadurch wird gar nichts sicherer.
Wenn dürfte es auch nicht um die Sicherheit gehen, sondern ehern eine "Lenkungsfunktion" haben.
Ökostrom ist gut, es belastet unsere Umwelt nicht.
Doch, aber nicht in dem Umfang wie zum Beispiel Kohle.
Guter Ansatz, ABER Ökostrom allein reicht eben nicht.
Deswegen müssen mehr Gelder in die Forschung statt in Subventionen.
Alles Ansätze mit Vor- und Nachteilen, aber sie können derzeit niemals das gesamte Land mit Strom versorgen.
Derzeit nicht, aber es sind ja noch über 10 Jahre Zeit. Nicht wirklich viel, aber ich halte diesen Zeitdruck für sinnvoll, damit auch etwas passiert.

Übrigens: Deutschland exportiert Strom. Auf die Schnelle hab ich folgende Zahlen gefunden:
Deutschland hat im ersten Halbjahr [2006] seinen Stromexport gesteigert, der Import von Elektrizität ging zugleich deutlich zurück. Per saldo ergab sich ein Exportüberschuss von 12,2 Milliarden Kilowattstunden nach 7,2 Milliarden im ersten Halbjahr 2005, berichtete der Verband der Netzbetreiber am Freitag in Berlin. In den ersten sechs Monaten wurden 22,3 Milliarden Kilowattstunden eingeführt (minus 13 Prozent) und 34,5 Milliarden Kilowattstunden exportiert (plus 5 Prozent). (https://www.verivox.de/news/articledetails.asp?aid=15896&g=power)
Dürfte in etwa 2 AKWs entsprechen. Wären dann noch 15 übrig. Und wenn die Stromkonzerne die Reststrommenge älterer AKWs auf die neueren überträgt, könnte man auch über 2022 hinaus Atomstrom produzieren.
 
Sonne? In Deutschland wirtschaftlich nicht sinnvoll...
Das verstehe ich nicht? Das Sonnenenergie vordergründig nicht so billig zu haben ist wie Atomstrom liegt wohl nur an dem Schönrechnen von Atomstrom.

Aber warum sollte man nicht endlich diese Technik zur Serienreife führen? Wie wäre es mal, wenn endlich Dachziegel, die Sonnenenergie aufnehmen könnten, serienreif zur Produktion kommen? Es gibt auch Fensterscheiben, die so etwas können. Oder jeder packt sich ein paar Kollektoren aufs Dach... Wenn ich da an die ganzen Flachdächer denke, die es in Deutschland auf öffentlichen (und privaten) Gebäuden gibt.

Das Sonnenenergie im Moment nicht für 15 Cent zu haben ist, ist klar. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem sich nur noch Reiche Strom leisten können oder Leute, die selber ihren Strom produzieren.

Marty
 
Das Teil kostet 29 Euro, so teuer finde ich das nicht.

ich hab nen Solarventiator. Funktioniert seit fast 5 Jahren einwandfrei und hat mal 50 DM gekostet. Erstklassiges Teil, nur um mein Hausdach mit Photozellen zu bekleistern fehlt das Geld und die Motivation, denn die Dinger rentieren sich für Privatleute (in meinen Augen) noch nicht und sind zu teuer in der Anschaffung. Vielleicht wird das in Zukunft besser, dann würde ich sofort darauf umsteigen.

Kurz weg vom Strom, im Garten ein 10k Literfass unter den Rasen gelegt und zack kann man Regenwasser fürs Klo benutzen, einmalige Anschaffung und spart jährliche etliche tausend Liter Trinkwasser.

Sparen und die Umwelt schonen kann man an jeder Stelle, nur es rentiert sich nicht für jeden.
 
.....
Deswegen müssen mehr Gelder in die Forschung statt in Subventionen.
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Aber zum Glück nimmt Deutschland ja für die nächsten 20 Jahre jede kwh die an Solarstrom erzeugt wird mit garantiert 40 cent ab. :roll:
Und genau das ist das was ich nicht verstehe. Wie kann es sein das es für Hausbesitzer besser ist den Solarstrom ins Netz einzuspeisen, dafür dann 40 cent zu bekommen und dann wo anders den Strom wieder billig einzukaufen (am besten dann Atomstrom :ugly: ) , als ihn selber zu nutzen.
 
Aber ein den angemessenen Standards entsprechendes Endlager halte ich doch für sicher, obwohl immer die Gefahr besteht, dass es das doch nicht ist. Dass nun dieses Testendlager wirklich mehr Kosten verursacht, ist doch die absolute Ausnahme.

Kann man schlecht sagen. Weder in Deutschland noch sonst irgendwo auf der Welt gibt es ein Endlager für langlebige radioaktive Abfälle. Das Zeug in Granit einzulagern kann ja vielleicht noch eine ganz praktikable Lösung sein - nur leider gibt es in Deutschland keine geeigneten Granitvorkommen. Wir werden unseren Atommüll (wenn es denn überhaupt möglich sein sollte) darum sicherlich für sehr viel Geld in Skandinavien Endlagern müssen. Ein weiterer Punkt warum Atomstrom sehr viel teurer ist als es scheint.
Was das geplante Endlager Gorleben angeht: hoffen wir für unsere Nachfahren, das niemals jemand wirklich so dumm sein wird einen Salzstock für einen Zeitraum vom 300.000 Jahren für sicher zu erklären. In den letzen 300.000 Jahren hatten wir immerhin 2 Eiszeiten, von denen eine auch Gorleben erreichte. Wie sich so ein Salzstock verhält wenn ein paar Milliarden Tonnen Eis darauf lasten kann nun wirklich niemand sagen. Zu vermuten er würde sich dabei nicht ein winziges bisschen verformen ist schon irgendwo vermessen.

Um es nochmal ganz deutlich zu machen: ich finde Atomstrom klasse! Sehr effizient, praktisch ohne CO2 Emission und billig. Sobald jemand ne Idee hat wo man die hochgiftigen Abfallstoffe für 300.000 Jahre in ausreichender Menge sicher aufbewahren kann sollten wir Atomstrom unbedingt der Kohle vorziehen. Nur hat blöderweise bisher niemand eine Idee.

Kohle ist natürlich eine schwache Alternative - aber definitiv das kleinere Übel, denn gegen CO2 können wir durchaus etwas machen. Außerdem ist es nur eine (leider notwendige) Übergangslösung. Mir persönlich wäre es am liebsten wir würden nur noch Strom aus regenerativen Energiequellen produzieren und die Menschen den angemessenen Umgang mit Strom über den Marktpreis "vermitteln". Aber genau das ist ja mit dem Atomausstieg gar nicht verbunden. Es ist ja noch ein bisschen Zeit auf die neue Situation zu reagieren. Wer heute ein neues Häuschen baut und dabei nicht auf Energieeffizienz und die Möglichkeit zur Nutzung regenerativer Energiequellen achtet, der ist halt einfach nicht besonders helle. Aber auch diesen Menschen wurde ja inzwischen (glücklicherweise) per Gesetz auf die Sprünge geholfen.

Warten wir doch ab wie die Situation und der Energiemix sich in den nächsten Jahren verändert. Den "Ausstieg aus dem Ausstieg" kann man in 15 Jahren noch immer angehen. Wenn wir aber gar nicht erst versuchen vom Atomstrom wegzukommen, wird der Bedarf nach Atomstrom auch niemals sinken.
 
Wie kann es sein das es für Hausbesitzer besser ist den Solarstrom ins Netz einzuspeisen, dafür dann 40 cent zu bekommen und dann wo anders den Strom wieder billig einzukaufen (am besten dann Atomstrom :ugly: ) , als ihn selber zu nutzen.
Wie soll das gehen? Auf der Rechnung wird vom Eingespeisten doch der Eigenverbrauch abgezogen, oder nicht?

Marty
 
Um es nochmal ganz deutlich zu machen: ich finde Atomstrom klasse! Sehr effizient, praktisch ohne CO2 Emission und billig. Sobald jemand ne Idee hat wo man die hochgiftigen Abfallstoffe für 300.000 Jahre in ausreichender Menge sicher aufbewahren kann sollten wir Atomstrom unbedingt der Kohle vorziehen. Nur hat blöderweise bisher niemand eine Idee.

Genau so sehe ich das auch. Wir müssen nur eine Möglichkeit finden Radioaktivität entweder dauerhaft zu nutzen (quasi eine "Müllverbrennung" für atomaren Müll) oder die radioaktivität einzudämmen bzw. sie zu "vernichten".

Es gibt einige Forscher die daran arbeiten und wenn das machbar wäre, wow. Aber bis dahin ist es (falls überhaupt möglich) ein sehr langer Weg.
 
Wie soll das gehen? Auf der Rechnung wird vom Eingespeisten doch der Eigenverbrauch abgezogen, oder nicht?

Marty

Hier muss ich passen. Da ich dazu nix gefunden habe. Das einzige was ich gefunden hab ist dieser Artikel im Focus. Dazu steht da nix drin und liest sich auch nicht so. Wenns anders sein sollte dann bitte immer her mit den Quellen :)
 
Hier muss ich passen. Da ich dazu nix gefunden habe. Das einzige was ich gefunden hab ist dieser Artikel im Focus. Dazu steht da nix drin und liest sich auch nicht so. Wenns anders sein sollte dann bitte immer her mit den Quellen :)
Kann ich nicht liefern. Ich kenne nur die Stromabrechnung einiger, die das machen. Die produzieren mehr Strom, als sie selber verbrauchen. Aber nur diese "Überproduktion" bekommen sie mit 40 Cent bezahlt. Ob das jetzt aber grundsätzlich und überall so ist, weiß ich nicht. Es wäre ein Umstand, der sofort abgeschafft werden müsste.

Marty
 
perlini; schrieb:
3309232Übrigens: Deutschland exportiert Strom. Auf die Schnelle hab ich folgende Zahlen gefunden:
Dürfte in etwa 2 AKWs entsprechen. Wären dann noch 15 übrig. Und wenn die Stromkonzerne die Reststrommenge älterer AKWs auf die neueren überträgt, könnte man auch über 2022 hinaus Atomstrom produzieren.

Die Zahlen sehen für das Jahr 2007 nicht anders aus.
Was bei dieser Angabe gern vergessen wird aber erst richtige Brisanz reinbringt ...

Im angegebenen Zeitraum standen die AKW Krümmel, Brunsbüttel sowie Biblis A & B für längere Zeit als Stromerzeuger nicht zur Verfügung.

Echt merkwürdig warum Laufzeiten von Atommeilern verlängert werden sollen wenn man trotz Ausfalls von 4 AKW [!!!] trotzdem noch diese exorbitante Menge an Strom exportieren kann. :ugly: