Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
"Selbstverteidigung" (angegriffen werden) und "bedroht fühlen" sind 2 vollkommen verschiedene Dinge.

Jetzt hab ich doch mal google angeschmissen. Es war nicht California, sondern Florida, nicht unterm Terminator sondern unterm Verwandten vom Invasor.
Das da meinte ich:
https://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/109395

edit@darkkurt: Mir gings nicht speziell um deinen Erschossenen, sondern allgemein darum, dass ein solches Gesetz in einer solchen Stresssituation (dein Haus brennt gleich ab) "durchschlagende" Ergebnisse haben könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ey ich habe eben Sat1 News geguckt und da war die Rede von den schwersten Regenfällen seit 40 Jahren in Mexico. Gleich danach waren Bilder von Bogotá (Columbien) zu sehen, wo innerhalb weniger Minuten die Temperatur um 20 C° gesunken sein soll, und heftiger Hagel vom Himmel fiel.

Vor ein paar Wochen hatten wir die ziemlich schweren Regenfälle und Tornados in Spanien. Ich weiss jetzt nicht ob das der letzte oder vorletzte Winter war, aber da hatten wir hier in Spanien (Costa Blanca) auch das erste mal Schnee seit Jahrzehnten.

Ist das jetzt nur Einbildung oder sind das wirklich die ersten Anzeichen des Klimawandels :-?


Edit: Steht jetzt auch in den Klammnews, hier mal ein Link dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
@immune: Und was willst du uns mit diesem Artikel sagen?

Da stehen ein paar altbekannte Fakten drin und die Behauptung, dass das Klima in den letzen 8 Jahren nicht wärmer geworden ist. (Was mich bei den laufenden Hitzerekorden in den letzten Jahren arg wundern würde, und auch das erste Mal ist, dass ich von sowas lese.)
Und?
Genauso steht da, dass dieser Zeitraum zu kurz ist für eine Trendaussage.
Außerdem kann man das auch als Beweis für den menschlichen Treibhauseffekt ansehen:
Wenn der nicht wäre, würde es jetzt kälter werden (wie der Typ es scheinbar erwartet hat). Die nächste Erwärmung müsste also schrecklich werde.

Außerdem ist eine Aussage, dass eine Abkühlung schlimmer wäre als eine Erwärmung äußerst subjektiv. Es kommt immer ganz drauf an, wo du bist. Für die Sahara wäre eine Abkühlung wahrscheinlich sehr günstig.
Jede größere Abweichung schadet also vielen Gebieten - und erschließt gleichzeitig neue bzw. begünstigt andere. Das große Problem ist, dass die Leute nach den gewohnten Klimaverhältnissen wohnen und leben. Und es trifft bei der Erwärmung vor allem die Armen. Eine deutliche Abkühlung hingegen würde Europa und Nordamerika im wahrsten Sinne des Wortes kalt erwischen. In meiner Stadt gibts einen "Gletschergarten", das ist der Ort, wo ein Gletscher das Gestein hübsch poliert hat. Ist allerdings ne Weile her :mrgreen:
 
Sind ganz normale Zyklen und hat nu nichts mit dem Mensch zu tun. Der Umweltschutz ist natürlich super auch wenns aus falschen Annahmen heraus geschieht. Durch die Klimawandeldiskussion kann man da wenigstens noch nen volkswirtschaftlichen Schaden reinbauen das Umweltschutz auch aus ökonomischer Sicht intressant wird.

Der ganze Spass nimmt allerdings arg kranke Dimensionen an. Zum Beispiel is ne Umweltsteuer auf große Kraftwagen völliger Schwachsinn da über das Benzin die Umweltsteuer schon längst erhoben wird. Wenn jemand nen Q7 vorm Haus stehen hat stößt der weniger aus als nen Fiat Panda der täglich 200km pendelt.

Tempolimit ist auch totaler Blödsinn. Nen gescheites Auto verbraucht bei 180 auch nur nen Liter mehr wie bei 120 und man fährt sowieso die meiste Zeit eher 120. Die paar mal wo man schneller fahren kann machen eh keinen Effekt.
 
Sind ganz normale Zyklen und hat nu nichts mit dem Mensch zu tun.

Inzwischen haben sogar die meisten noch so dickköpfigen Wissenschaftler die Meinung, dass der Klimawandel zumindest zu einem bestimmten Grad auf die Menschen zurückzuführen ist ;)

Es ist halt die Frage, ob man sagt "gut, in ein paar tausend Jahren ist die Ära des Menschen sowieso zu Ende, da macht es nichts wenn es ein paar Jahrhunderte früher der Fall ist", oder ob man sagt, "zum Wohle meiner Nachkommen will ich ein bisschen was für die Umwelt tun".
 
Atomausstieg

Folgende News wurde am 28.06.2008 um 17:09:00 Uhr veröffentlicht:
Sigmar Gabriel (SPD) will Sondersteuer auf Atomstrom
Shortnews

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel von der SPD möchte in Zukunft eine Steuer auf Atomstrom erheben. Der Strom von Atomkraftwerken soll mit einem Cent pro Kilowattstunde besteuert werden. Jürgen Trittin von den Grünen ist jedoch der Meinung, dass dieser Vorschlag nicht angenommen wird. Günther Oettinger von der CDU meint, dass eine solche Steuer nicht frage komme.
 
Atomstrom ist böse (AKWs werden in naher Zukunft abgeschaltet)... Kohlekraftwerke auch (werden nicht genehmigt - siehe CO2, etc.)... Wasserkraftwerke an Flüssen sind bereits vorhanden (ist ausgereizt)... Windkraft lohnt sich nur im Norden Deutschlands... Sonne macht immer noch kein Prozent aus...

Woher soll der Strom in 10 - 20 Jahren kommen? Wenn wir ihn nicht selber produzieren, wohl aus dem benachbarten Ausland... Atomstrom, Strom aus Kohle, etc.
 
Atomstrom ist böse (AKWs werden in naher Zukunft abgeschaltet)... Kohlekraftwerke auch (werden nicht genehmigt - siehe CO2, etc.)... Wasserkraftwerke an Flüssen sind bereits vorhanden (ist ausgereizt)... Windkraft lohnt sich nur im Norden Deutschlands... Sonne macht immer noch kein Prozent aus...

Woher soll der Strom in 10 - 20 Jahren kommen? Wenn wir ihn nicht selber produzieren, wohl aus dem benachbarten Ausland... Atomstrom, Strom aus Kohle, etc.

Ich würde das clevere Lobbyistenarbeit nennen. Faktisch kommt ein nicht unbeträchtlicher Teil des im Norden erzeugten Windstroms gar nicht beim Verbraucher an, weil leistungsfähige Überlandleitungen fehlen. Zusätzlich könnte man den Windstrom durchaus in Pumpspeicherkraftwerken "zwischenlagern" - dafür gäbe es auch noch durchaus Potential!

Kohlekraftwerke WERDEN genehmigt, werden aber von den Nachbarn abgelehnt.

Und übrigens: Deutschland ist ein großer StromEXPORTEUR!!! Das wird von den Stromkonzernen ja gerne unter den Tisch gekehrt!

Hinzu kommt, das die Stormanbieter durchaus mit kleinen, leistungsfähigen Blockheizkraftwerken effizienter Storm und Wäreme produzieren könnten als mit Großanlagen - allerdings wäre das mit höheren Investitionen verbunden.
 
Wir in München verbrennen unseren Müll und die Tiersch... ausm Tierpark. Dazu müssen wir sogar den Müll aus den Umliegenden Gemeinden aufkaufen. Zwei Probleme mit einer Klappe. Müll weg, Strom da. Und oben drauf gibts noch Fernwärme.
 
Wenn dieses Geld wenigstens wirklich dafür verwendet würde, regenerative Energiequellen zu fördern. Aber das Geld würde bestimmt im Staatsetat versinken.
 
Als wenn Strom in den letzten Monat nicht schon teuer genug geworden ist. Es gab Zeiten da stand das "S" im Parteinamen der SPD für "Sozial". Sind diese Zeiten jetzt vorbei?
 
Als wenn Strom in den letzten Monat nicht schon teuer genug geworden ist. Es gab Zeiten da stand das "S" im Parteinamen der SPD für "Sozial". Sind diese Zeiten jetzt vorbei?

Setzt du "Sozial" gleich mit "um jeden Preis"? Ich für meinen Teil halte Nachhaltigkeit für ebenso sozial wie günstige Preise...
 
Wenn man bedenkt, dass die Stromerzeuger für die Risiken ihrer AKW nur zu einem Bruchteil bei einem GAU haftbar sind bzw. die Endlagerung (inkl. der Erforschung brauchbarer Endlager) vom Staat frei Haus geliefert bekommen ... :ugly:

Ich bin mir sicher, dass wenn die Konzerne für Risikoversicherungen (GAU) und Endlagerung die notwendigen Rückstellungen bilden müssten, Atomstrom locker bei 1 Euro/kWh liegt ...

Die "Strafsteuer", die Gabriel ins Gespräch bringt, ist lächerlich denn wer bezahlt sie schlussendlich ... ? ;)
 
genau das ist ja der Ansatzpunkt. Der Preis für Atomstrom soll unter den Verbrauchern teurer werden, so das Ökostromanbieter wie z. B. Greenpeace ( https://www.greenpeace-energy.de/ ) wettbewerbsfähiger werden. Ich möchte langfristig nicht von Russland (Gas, Plutonium) und den Saudis (Erdöl) abhängig sein. Wir sollten nach Lösungen suchen, mit denen sich die EU selbst versorgen kann.
 
Der Ansatz ist ja grundsätzlich erstmal begrüssenswert ...

Aber ... was passiert denn.
Der Atomstrom wird pro kWh 1 Cent teurer.
Juckt es die Konzerne ? Ich glaube nicht denn den Aufschlag zahlt der Verbraucher.

Richtigerweise müssten die Konzerne diese Steuer für jede erzeugte kWh an den Staat abdrücken.
Allerdings setzen solche Modelle eine funktionierende Regulierung des Marktes voraus um zu verhindern, dass die Konzerne diesen "Straf-Cent" an die Verbraucher weitergeben.

Was der Bund bei der Regulierung (inkl. funktionierender Regulierungsbehörde) im Telekommunikationsmarkt erreicht hat sieht man ja.
Weshalb beim Strom- und Gasmarkt nicht die gleichen Sachen angewendet werden und eine Regulierungsbehörde das Ganze überwacht ist mir extrem schleierhaft.
 
Ja, aber wenn die Konzerne diesen 1 cent an die Verbraucher weitergeben, dann haben die Atomstromkonzerne einen Preis von Herstellungskosten+Gewinn+AKW-Steuer, wohingegen die Anbieter von "Nichtatomstrom" "nur" Herstellungskosten+Gewinn haben, und somit sich die Preisspanne zwischen Ökostrom und AKW Strom etwas angleicht. Wenn der Preisunterschied zwischen Ökostrom und AKW Strom nur noch 10 EUR im Monat beträgt, überlegt man weit aus weniger lange für was man sich entscheiden soll, als wenn dieser Betrag bei 30 - 50 EUR pro Monat liegt.