News Iran: Mann wegen Ehebruchs zu Tode gesteinigt

Und wer sich nciht an Gesetze hält muss eben mit sowas rechnen bzw. weiß die konsequenz. Und das ist in jedem Land und jeder Kultur die selbe Regel.

Der Haken an der Sache ist nur Folgender: Wir leben in einem Land, welches auf Menschenrechten fußt, die im Grundrecht festgehalten werden. Dies sind "Abwehrrechte" der Bürger gegen den Staat. Es gibt also Gesetze, die der Staat nicht verhängen oder zur Anwendung bringen darf.

Nach unserem Verständnis (ich hoffe auch Deinem) darf man sich also gegen Gesetze erheben, die gegen Menschenrechte verstoßen. Das ist im Iran etwas anders. Dort ist das Gesetz ein angebliches Gottesgesetz, und kein Menschengesetz, was in fundamentalem Widerspruch zu Aufklärung und Menschenrechten steht.

Also bitte sehr vorsichtig sein mit "Gesetz ist überall gleich".
 
Wenn man hier mitliest, wird einem schon Angst und Bange. Wenn ein Deutscher in der Türkei wegen sexuellen Kontakts zu einer Minderjährigen festgenommen wird, ist das Geschrei groß....wenn ein Mann im Iran mit einer Frau schläft, die nicht seine Ehefrau ist, und dafür hingerichtet wird, dann kümmert das kaum einen.:wall:
 
Der Haken an der Sache ist nur Folgender: Wir leben in einem Land, welches auf Menschenrechten fußt, die im Grundrecht festgehalten werden. Dies sind "Abwehrrechte" der Bürger gegen den Staat. Es gibt also Gesetze, die der Staat nicht verhängen oder zur Anwendung bringen darf.
Nicht nur gegen den Staat, sondern ausdrücklich gegen jeden!

Du hast aber grundsätzlich Recht, gegen ein angebliches Gottesgesetz kann es keinen Widerspruch geben, sonst wäre die Allmacht Gottes in Frage gestellt.
 
USA und Russland richten keine Minderjährigen hin./QUOTE]Die USA aber auch erst seit 2003 nicht mehr.
wenn Du wirklich gegen Todesstrafe bist, brauchst Du nicht Partei für ein Land zu ergreifen
"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" - diese Haltung kotzt mich sowat von an! Aber das ist ja dein üblicher "Diskussionsstil" hier. :sick:
Wer der Meinung ist, daß der Mann das selbst zu verantworten hat - da er gegen ein existierendes Gestz verstoßen hat -, ist noch lange nicht das für Gesetz ansich, geschweige denn für dieses Regime.
 
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"Wer nicht für uns ist, ist gegen uns" - diese Haltung kotzt mich sowat von an! Aber das ist ja dein üblicher "Diskussionsstil" hier. :sick:

Und was ist Deiner? Unvollständige Zitate posten? Wer gegen eine aufgeklärte und auf Menschenrechten fußende Welt ist, den betrachte ich tatsächlich als jemanden, der meiner Weltanschauung gegenüber steht. Was Dich daran genau "ankotzt", kannst Du ja vielleicht mal genauer erklären.

Wer der Meinung ist, daß der Mann das selbst zu verantworten hat - da er gegen ein existierendes Gestz verstoßen hat -, ist noch lange nicht das für Gesetz ansich, geschweige denn für dieses Regime.

Derjenige ist aber auch nicht gegen das Gesetz oder das Regime, und ich wollte hier deutlich machen, dass man durchaus gegen schlechte Gesetze und schlechte Regierungen sein sollte, auch international. Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir in einer zusammenwachsenden Welt leben.

"Selbst zu verantworten" ist im Übrigen schon mal was anderes als "selbst schuld" - was hier des Öfteren zu lesen war. Trotzdem bleibt die Frage, was Verantwortung für Dich heisst. Unreflektierte Gesetzhörigkeit finde ich persönlich verantwortungslos.
 
Wer gegen eine aufgeklärte und auf Menschenrechten fußende Welt ist, den betrachte ich tatsächlich als jemanden, der meiner Weltanschauung gegenüber steht. Was Dich daran genau "ankotzt", kannst Du ja vielleicht mal genauer erklären.
Wie kommst du darauf, daß mich DARAN etwas ankotzt!? Es kotzt mich an, was du aus den Aussagen einiger ableitest. Sollten sie nicht deinem "radikalen" (besseres Wort ist mir nicht eingefallen!!!) Standpunkt folgen, wird schnell sowas wie "Wer gegen eine aufgeklärte und auf Menschenrechten fußende Welt ist" draus. Oder wie ich halt schrieb "Nicht für uns = gegen uns". Und das fällt mir bei dir häufiger auf.
Es ist die heutige (?) Unsitte bei Diskussionen, daß es mehr darum geht, einer Gruppe/Meinung zu zugehören anstatt sich mit dem eigentlichen Thema auseinander zu setzen (ist jetzt mehr allgemein gemeint, weniger auf dieses Thema).
Derjenige ist aber auch nicht gegen das Gesetz oder das Regime,
Warum nicht?
"Selbst zu verantworten" ist im Übrigen schon mal was anderes als "selbst schuld" - was hier des Öfteren zu lesen war. Trotzdem bleibt die Frage, was Verantwortung für Dich heisst. Unreflektierte Gesetzhörigkeit finde ich persönlich verantwortungslos.
Jetzt mach doch nicht aus einem Ehebrecher ein Kämpfer gegen ein menschenverachtendes Gesetz. Halt, es ist kein menschenverachtendes Gesetz, sondern eine menschenverachtende Strafe! Um's mal ganz platt auszudrücken: Sein schwanzgesteuertes Verhalten hat ihm sein Leben gekostet. Das hat er nicht nur selbst zu verantworten, er ist auch selbst schuld. Da ich keine Infos dazu habe, kann ich nur vermuten. Und ich vermute, daß er das sicherlich nicht gemacht hat, um gegen diese Bestrafung ein Zeichen zu setzen.
 
Sollten sie nicht deinem "radikalen" (besseres Wort ist mir nicht eingefallen!!!) Standpunkt folgen, wird schnell sowas wie "Wer gegen eine aufgeklärte und auf Menschenrechten fußende Welt ist" draus.

Es ist doch erstaunlich, wie radikal (!) eine Aufforderung zur internationalen Ächtung der Steinigung und eine damit einhergehende Verurteilung des Irans in Deinen Augen ist.

"Nicht für uns = gegen uns" [...] Es ist die heutige (?) Unsitte bei Diskussionen, daß es mehr darum geht, einer Gruppe/Meinung zu zugehören anstatt sich mit dem eigentlichen Thema auseinander zu setzen (ist jetzt mehr allgemein gemeint, weniger auf dieses Thema).

Ich gehöre keiner Gruppe an, aber ich gestehe, einer Meinung "anzugehören", vor deren Hintergrund ich mich mit dem jeweiligen Thema auseinandersetze. Ich wüsste nicht, warum ich beim Thema Iran und Steinigung von meiner Meinung Abstand nehmen sollte, dass Steinigung eine riesen Sauerei und ein zu bekämpfendes Übel ist.

Jetzt mach doch nicht aus einem Ehebrecher ein Kämpfer gegen ein menschenverachtendes Gesetz.

Mach Du doch aus dem Opfer keinen Täter.

Halt, es ist kein menschenverachtendes Gesetz, sondern eine menschenverachtende Strafe!

Nein, es ist beides. In einer aufgeklärten Welt kann man Ehebruch nicht so drastisch sanktionieren, das entspricht nunmal nicht den Vorstellungen von Freiheit, Selbstbestimmung. Und das perverse Strafmaß kommt dann noch dazu.

Um's mal ganz platt auszudrücken: Sein schwanzgesteuertes Verhalten hat ihm sein Leben gekostet. Das hat er nicht nur selbst zu verantworten, er ist auch selbst schuld.

Und es bleibt, wie es ist: Du merkst nicht, dass Du Dich damit auf die Seite dieses Gesetzes stellst. Indem Du sagst, die Schuld liegt beim Ehebrecher, akzeptierst Du indirekt das Gesetz bzw das Regime, dass dieses Gesetz erlässt und vollstreckt.

Ich sage, der Ehebrecher ist unschuldig im Sinne der Menschlichkeit, des Völkerrechts und im Sinne einer säkularen Weltanschauung. Und das ist es, was für mich zählt.
 
Derjenige ist aber auch nicht gegen das Gesetz oder das Regime, und ich wollte hier deutlich machen, dass man durchaus gegen schlechte Gesetze und schlechte Regierungen sein sollte, auch international. Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir in einer zusammenwachsenden Welt leben.

Herrlich..
Ich mag Objektivität.

Dann sollte man bitte auch alles und jedes gleich behandeln.
In 70 Staaten gibt es die Todesstrafe, seltsam wird am lautesten zur Zeit bei islamischen Ländern geschrien.
Das China Rekordhalter ist, da wird kaum drüber berichtet.

Darüber, dass Länder wie Israel Verdächtige gezielt töten lässt, ohne Urteil, ohne alles, das drücken wir mal in den Skat.

Du laberst hier einen Quark von zusammenwachsender Welt...

Wer um alles in der Welt gibt DIR das Recht, zu definieren, wie die Welt auszusehen hat?
Was gut und böse ist?
Das Demokratie die einzig wahre Gesellschaftsform ist?
Was Recht und Unrecht ist?

Ich nehme an, kein Schwein.

Also gehe in Dich, und versuche zu begreifen, dass andere Länder, andere Kulturen genau das gleiche Existenzrecht haben wie wir.

gruss kelle!
 
Dann sollte man bitte auch alles und jedes gleich behandeln. In 70 Staaten gibt es die Todesstrafe, seltsam wird am lautesten zur Zeit bei islamischen Ländern geschrien.

Das hatten wir schon, es geht hier um Steinigung im Allgemeinen und um Iran im Speziellen. Ich verurteile jede Todesstrafe.

Das China Rekordhalter ist, da wird kaum drüber berichtet.

Mach doch einen Thread auf, oder regt Dich China nur auf, wenn Du Iran damit relativieren willst? Ich bin auch gegen die Todesstrafe in China.

Wer um alles in der Welt gibt DIR das Recht, zu definieren, wie die Welt auszusehen hat? [...] Was Recht und Unrecht ist?

Es ist ein völkerübergreifender Konsens, Menschenrechte dauerhaft umzusetzen. Wenn der Iran oder Du sich gegen diese Grunddefinition von Recht und Unrecht wehren, dann ist das traurig.

Also gehe in Dich, und versuche zu begreifen, dass andere Länder, andere Kulturen genau das gleiche Existenzrecht haben wie wir.

Geh Du in Dich und überlege, ob Du mit Deinem Kulturrelativismus nicht Unkulturen verteidigst. Steinigung als Ausdrucksform vielfältiger Kultur, ich weiß ja nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer gibt dir eigentlich das Recht darüber zu urteilen was Kultur und was Unkultur ist?
 
Gesetz ist Gesetz in diesem, wie in jedem anderen Land.
Ich maße mir nicht an, über andere Sitten zu Urteilen und Kulturen als Unkulturen zu betiteln, wo kommen wir denn dahin? Du schaukelst das Thema ziemlich hoch, gleich ist es keine Unkultur mehr sondern Untermenschen. Wer diesen Ausdruck gern benutzt hat, weißt du ja sicher...
 
Gegenfrage: Einen Ehebrecher eingraben und mit Steinen töten, ist das eher Kultur oder eher Unkultur?

Pass mal auf Du kleiner ....

Du tust ja gerade so, als sei die Steinigung eines Ehebrechers ne Erfindung von Ahmadi.
Vielleicht kennst Du ja die Bibel.

Irgendwo im NT soll ne Ehebrecherin gesteinigt werden, worauf hin Jesus sagt, wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Steinigungen wegen Ehebruchs gibt es somit seit Jahrtausenden, es ist Teil der dortigen Kulturen.

Nur weil Du es nicht akzeptierst, wohl aber wahrscheinlich staatliche Hinrichtungen ohne Urteil, brauchst Du es nicht als Unkultur zu definieren.

Weil weißt Du, was die direkte Folge ist?
Der Iran definiert Alkoholkonsum als Unkultur.

Und dann?

Gibt es zwei Parteien, jede meint die Gute zu sein, jede geht davon aus, der andere ist der Böse.

Na dann, fröhliches und vor allem friedliches Zusammenwachsen der Welt.

gruss kelle!
 
Gesetz ist Gesetz in diesem, wie in jedem anderen Land.

Die Frage bleibt unbeantwortet, ob Du Steinigung für ein Zeichen von Kultur oder Unkultur hälst.

Du schaukelst das Thema ziemlich hoch, gleich ist es keine Unkultur mehr sondern Untermenschen.

Dir ist wirklich nichts zu dumm oder? Einem Steinigungskritiker Menschenverachtung vorwerfen, da stößt Du wirklich das Tor zur vollständigen Unzurechnungsfähigkeit weit auf. Mir sind Menschen wichtiger als Gesetze, und Dir?

@ Kelle, halten wir fest: Du befürwortest Steinigungen, wenn sie religiös begründet sind und Teil "jahrtausendealter Tradition" sind.
 
Die Frage bleibt unbeantwortet, ob Du Steinigung für ein Zeichen von Kultur oder Unkultur hälst.

Ich sagte eben, ich maße mir nicht an über andere Kulturen zu Urteilen. Akzpetier das oder lass es, aber spul nicht immer die Gleiche Leier ab.



Dir ist wirklich nichts zu dumm oder? Einem Steinigungskritiker Menschenverachtung vorwerfen, da stößt Du wirklich das Tor zur vollständigen Unzurechnungsfähigkeit weit auf. Mir sind Menschen wichtiger als Gesetze, und Dir?

Deine Meinung, meine Meinung...
 
@ Kelle, halten wir fest: Du befürwortest Steinigungen, wenn sie religiös begründet sind und Teil "jahrtausendealter Tradition" sind.

Kannst Du mal aufhören, einem die Wörter im Mund rumzudrehen, bzw. aufhören, irgendetwas reinzuinterpretieren?

Ich befürworte keine Steinigungen.

Ich bin nur nicht so von mir selbst überzeugt wie Du, manche nennen es auch eingebildet, dass mein Bild von Menschen, Kulturen, vom Zusammenleben von Menschen etc. das einzig WAHRE der Welt ist.

Wenn man einen Dialog der Kulturen will, dann muss man erst mal in der Lage sein, sich auf gleicher Augenhöhe zu treffen, und nicht erst Forderungen stellen, die noch nichtmal die ach-so-gute westliche Welt erfüllt.

gruss kelle!
 
Es ist doch erstaunlich, wie radikal (!) eine Aufforderung zur internationalen Ächtung der Steinigung und eine damit einhergehende Verurteilung des Irans in Deinen Augen ist.
Schön, wie du dich an dem Wort "radikal" aufhängst, obwohl ich darauf hinwies, daß ich das Wort auch nicht als passend empfinde. :roll:
Das es dir um die Ächtung geht, war mir nicht bewußt, hatte deine Aussage anders interpretiert. 'tschuldigung, mein Fehler. Das die UN Steinigung noch nicht geächtet hat, ist wahrlich eine große Sauerei.
Ich wüsste nicht, warum ich beim Thema Iran und Steinigung von meiner Meinung Abstand nehmen sollte, dass Steinigung eine riesen Sauerei und ein zu bekämpfendes Übel ist.
Ich auch nicht. Da mir das durchaus bewußt war, hab ich extra noch den Hinweis "ist jetzt mehr allgemein gemeint, weniger auf dieses Thema" hinzugefügt. Gut das es was gebracht hat. :roll:
Mach Du doch aus dem Opfer keinen Täter.
Brauch ich nicht, er ist es durch seine Tat geworden.
Nein, es ist beides. In einer aufgeklärten Welt kann man Ehebruch nicht so drastisch sanktionieren, das entspricht nunmal nicht den Vorstellungen von Freiheit, Selbstbestimmung.
Hmm, vielleicht stimmt "radikal" doch. Straffreier Ehebruch als ein Kennzeichen einer aufgeklärten Welt, von Freiheit und Selbstbestimmung ist für mich starker Tobak.
Und es bleibt, wie es ist: Du merkst nicht, dass Du Dich damit auf die Seite dieses Gesetzes stellst. Indem Du sagst, die Schuld liegt beim Ehebrecher, akzeptierst Du indirekt das Gesetz bzw das Regime, dass dieses Gesetz erlässt und vollstreckt.
Ich akzeptiere nicht nur indirekt das Gesetz, sondern direkt. Ich sehe da nix verwerfliches oder gar menschenverachtendes, wenn Ehebruch strafbar ist. Ich bin zwar dagegen, aber wenn in einer Gesellschaft die Ehe (noch) so viel Bedeutung hat, dann akzeptiere ich das.

Es ist einfach so: Ich gehe davon aus, daß - auch ohne dieses perverse Regime - die Zustimmung zur Strafbarkeit des Ehebruchs in der Gesellschaft groß ist. Die Strafbarkeit jetzt dem Regime anzuhängen finde ich deshalb absurd. Und anderen die eigenen Wertvorstellung aufzwängen - da sind wir wieder bei den Vereinigten Staaten (wo in Teilen Ehebruch strafbar ist, so beiseweh) und "wer nicht für uns..." :roll:
 
Das die UN Steinigung noch nicht geächtet hat, ist wahrlich eine große Sauerei

Ja, die UN sollte da endlich handeln, dass war mein allererstes Posting.

Es ist einfach so: Ich gehe davon aus, daß - auch ohne dieses perverse Regime - die Zustimmung zur Strafbarkeit des Ehebruchs in der Gesellschaft groß ist.

Davon gehen iranische Menschenrechtsbewegungen nicht aus, da ist weiter hinten im Thread ein Spiegel-Artikel von mir verlinkt, wo steht, dass sogar in abgelegenen und klassischerweise fundamentaleren Gebieten im Iran die Teilnahme an solchen Steinigungen sehr gering ist und dieviele das ablehnen. Dort steht auch, dass die schonmal ausgesetzten Steinigungen unter Ahmadineschad wieder aufgenommen wurden.

Und anderen die eigenen Wertvorstellung aufzwängen - da sind wir wieder bei den Vereinigten Staaten (wo in Teilen Ehebruch strafbar ist, so beiseweh) und "wer nicht für uns..." :roll:

Wieso sind wir dann eigentlich direkt bei den USA? Warum gilt man als Kritiker des Irans eigentlich immer als Bush-Freund (der ich noch nie war und nie sein werde)? Wieso sind wir denn nicht mal im aufgeklärten Europa?
 
Ja, die UN sollte da endlich handeln, dass war mein allererstes Posting.
Ein Posting mit viel Spielraum für Interpretationen, denn von Ächtung ist da nix zu lesen.
Davon gehen iranische Menschenrechtsbewegungen nicht aus, da ist weiter hinten im Thread ein Spiegel-Artikel von mir verlinkt, wo steht, dass sogar in abgelegenen und klassischerweise fundamentaleren Gebieten im Iran die Teilnahme an solchen Steinigungen sehr gering ist und dieviele das ablehnen. Dort steht auch, dass die schonmal ausgesetzten Steinigungen unter Ahmadineschad wieder aufgenommen wurden.
Wie oft denn noch!? Die Strafbarkeit ist für mich akzeptabel, daß Strafmaß inakzeptabel hoch x Trillionen! Anders formuliert: Ich finde es nicht schlimm/verwerflich/menschverachtend usw., daß Ehebruch strafbar ist. Ich bin aber radikal gegen Steinigung.
Das die Menschenrechtsbewegung (im Iran) eine andere Auffassung vertritt, erschließt sich mir aus dem Text nicht.
Wieso sind wir dann eigentlich direkt bei den USA? Warum gelte ich als Kritiker des Irans eigentlich immer als Bush-Freund (der ich noch nie war und nie sein werde)? Wieso sind wir denn nicht mal in Europa, in Deutschland?
Sehe zwar nicht, daß wir direkt bei der USA sind, aber was soll ich machen, wenn ich da bei dir gewisse Parallelen zu den USA erkenne (weniger speziell auf dieses Thema bezogen, sondern allgemein!!!!!!!<-- wichtige ergänzung).

Ist übrigens genau das, was ich in meinem ersten Beitrag erwähnte bezüglich der allgemeinen Diskussionskultur. Gegen den Iran = Bush-Freund usw. ...