Geschichte Irakkrieg schlimmer als Vietnamkrieg?

bennsenson schrieb:
Wo genau? Und wer gibt Dir das Recht, den Grad der "Schlimmheit" zu beurteilen?! Äußerst zynische Bemerkung.

Das muss wohl jeder für sich selber entscheiden. Ich finden, dass Gewalt
an Zivilisten, von Soldaten eines zivilisierten Landes wie den USA, schlimmer
ist wie von den "üblichen Verdächtigen".
Sie treten damit alles mit Füßen was wir uns in Jahrhunderten erarbeitet und
erkämpft haben.


bennsenson schrieb:
Das irakische Volk hat sich mehrheitlich das Ende der Ära Hussein gewünscht, allerdings wollen sich viele - geprägt durch einflussreiche islamistische Kreise - beim Neuaufbau von den USA nicht helfen lassen. Was die USA uns Mitte des letzten Jahrhunderts nach Deutschland gebracht haben, fand ich persönlich nicht schlecht.

Meinst du nicht auch, dass Burger und Handys nicht alles sind? Was die Leute
wollen ist Frieden und Sicherheit. Kelle hat schon Recht, wenn er schreibt,
dass die Menschen im Irak heute in größerer Gefahr sind als vor 2003.

Die Iraker haben andere Werte als US- Amerikaner. Das muss man einfach
hinnehmen.

bennsenson schrieb:
Du weißt es nicht nur prozentual nicht, sondern überhaupt nicht. Das antisemitische Gefasel gehört aber (leider) zu den anti-amerikanischen Ressentiments, die ich ja bereits prophezeit habe.

Mhhh.... deine hellsehrischen Fähigkeiten in Ehren aber hier ist noch kein
antiamerikanisches Wort gefallen. Das Gequatsche über
die "Judenverschwörung", da hast du Recht, gehört aber nicht hierher!

[EDIT] Sorry für die Rechtschreibung
 
ich hab versucht mein anfangspost möglichst neutral zu halten und jetzt wird schon wieder anti-amerikanismus hineininterpretiert...

zum Thema Wiederaufbau:

Sicherlich gibt es wiederaufbau im Irak, aber die Ausbildung der dortigen Polizei geht merklich langsamer voran, als die Sicherung und der Ausbau der dortigen Pipelines. Ausserdem hab Wiederaufbau auch merklich den wirtschaftlichen Aspekt, dass viele amerikanische (Deutsche und andere auch) Firmen dort aufbauen, was ihrem Firmenwert und dem Umsatz sichernlich nicht schadet. Dennoch schließe ich mich meinen Vorrednern an: Es gibt gute und schlechte Besetzungsmächte. Ich glaube kaum, dass das Massaker in irgendeiner Weise mit dem Wiederaufbau zu rechtfertigen ist. In Afghanisthan hat es trotz Wiederaufbau auch keine Massaker und Folterungen, weder an Zivilisten, noch Terroristen, durch deutsche Soldaten gegeben. Dort ist die lage zwar nicht wirklich sicher, jedoch sicherer als derzeit im Irak.
Der Krieg im Irak hat die Situation im Nahen Osten sicherlich nicht gebessert und auch Osama bin Laden läuft noch frei rum. Klar Hussein ist jetzt nichtmehr an der macht, aber hat sich die Situation im Lande, für das Volk, wirklich gebessert? Bis jetzt stehen - nach meiner Ansicht - die Vorwürfe gegenüber den USA in keinem Verhältnis zu dem derzeit stattfindenden Wiederaufbau. Ob sich das in kurzer Zeit ändert kann ich nicht beurteilen.

edit: ich finde es interressant wie schnell hier wieder die Rede von Antisemitismus ist. Pöse pöse deutsche, die Israel mit Geld für den Krieg gegen die pösen pösen Palestinänser überschütten... nunja... Ich habe erst gestern das Interview mit Irans Präsidenten im SPIEGEL gelesen... ich muss sagen, auch wenn der Kerl nicht alle Tassen im Schrank hat, in gewissen Punkten hat er recht, was die Situation zwischen Deutschland und Israel angeht.
 
das_makro schrieb:
Meinst du nicht auch, dass Burger und Handys nicht alles sind? Was die Leute
wollen ist Frieden und Sicherheit. Kelle hat schon Recht, wenn er schreibt,
dass die Menschen im Irak heute in größerer Gefahr sind als vor 2003.

Die ethnische Mehrheit Iraks sowie politisch Andersdenkende und Intellektuelle wurden während des Hussein-Regimes unterdrückt und bei dem kleinsten Fehltritt ermordet. Es kann doch nicht euer Ernst sein, von "mehr Sicherheit und Frieden" vor 2003 zu sprechen. Natürlich ist Kriegszeit eine schlimme Zeit, aber wenn sie dazu führt, dass ein Terror-Regime abgelöst wird, ist es ein Opfer, was vertretbar ist.

Dass sich diese Nachkriegszeit im Irak als der "Krieg nach dem Krieg" entpuppt ist tragisch und wäre auch vorhersehbar gewesen, das gebe ich zu. Es soll auch nicht der Anschein aufkommen, ich wäre hier ein Fürsprecher der Bushregierung. Ich mag nur allzu monokausale und eingleisige Bewertungen dieses Krieges und dessen Auswirkungen auf den "einfachen Mann" im Irak nicht. Denn für viele war der Sturz von Saddam eine de facto eine Befreiung, die man ohne internationale Hilfe nicht verwirklicht hätte, wie man es auch immer dreht und wendet:

"Am 30. Januar 2005 wurden im Irak die ersten freien und allgemeinen Wahlen seit über 40 Jahren abgehalten. Die aktuelle politische Lage ist von Unsicherheit bestimmt. Dennoch sahen 60-70 % Verbesserungen seit dem Krieg oder erwarteten weitere bis 2005. Knapp 60 % vertrauten wieder der UNO (Resolution Mai 2004) und erwarteten Aufbauhilfe durch die USA (7 % lehnten sie ab)."

Quelle: Wikipedia.de in Berufung auf einen UNO-Bericht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vietnam Krieg war zwar vor meiner Zeit, aber man muss kein Genie sein um zu sehen, dass das der Schlimmste war. Was dort an Verlusten auf beiden Seiten hinzunehmen war war/ist einfach kathastrophal
Ich will den Irak Krieg jetzt net verharmlosen, aber im Gegensatz zu Vietnam ist das noch gar nichts
 
Lacoste schrieb:
Der Vietnam Krieg war zwar vor meiner Zeit, aber man muss kein Genie sein um zu sehen, dass das der Schlimmste war. Was dort an Verlusten auf beiden Seiten hinzunehmen war war/ist einfach kathastrophal
Ich will den Irak Krieg jetzt net verharmlosen, aber im Gegensatz zu Vietnam ist das noch gar nichts
bis jetzt wurden 2.678 Soldaten und ca. 40.000 Zivilisten (das ist die untere Grenze an verschiedenen Studien) getötet. Wohlgemerkt, der Krieg ist noch nicht zu Ende, und es sieht derzeit auch nicht nach einem baldigem Ende aus. Ich bin aber der Meinung, man sollte den Krieg nicht nur nach Toten bewerten, sondern auch nach der Situation die Herrscht. Sicherlich war die Situation im Vietnam nach dem Krieg für das Volk verheerend, da sie anschließend von diversen Gruppen zum Teil versklavt wurden, aber die wirtschaftliche Situation im Irak ist auch nicht viel besser, von dem Schutz derjenigen, die sich jetzt den USA anschließen ganz zu schweigen, wenn erstmal die Truppen abziehen... :roll:
 
Also ich denke das man Kriege nicht vergleichen kann da sie andere Hintergründe haben, außerdem ist es zu ganz verschiedenen Zeiten passiert!

Der Irakkrieg geht glaub ich noch wenn ich daran denke das der Iran anfängt mit Atombombenbau und so nem scheiss...

Das wird der Bush nicht lange zulassen und daraus kann sich denke ich schon was größeres entwickeln :(
 
8-Ball schrieb:
Also ich denke das man Kriege nicht vergleichen kann da sie andere Hintergründe haben, außerdem ist es zu ganz verschiedenen Zeiten passiert!

Der Irakkrieg geht glaub ich noch wenn ich daran denke das der Iran anfängt mit Atombombenbau und so nem scheiss...

Das wird der Bush nicht lange zulassen und daraus kann sich denke ich schon was größeres entwickeln :(
Im Vietnamkrieg ging es nicht um "so nem scheiss" sondern um die besiegung des Kommunismus bzw. Kapitalismus. Allgemein bekannt unter dem Namen "Kalter Krieg". Ich finde schon, dass man Kriege vergleichen kann. Ich bin z.B. froh, dass vor tausenden vor Jahren die Römer bei uns einmarschiert sind, und uns gezeigt haben was Kanalisationen sind. Ich bin auch froh, dass die Allierten das 3. Reich beendet haben. Und warum bin ich froh? Weil die unterschiedlichen Besetzungen uns Vorteile gebracht haben. Das sollte ja -angeblich- der Irakkrieg auch. Er sollte den Irak vor dem bösen Diktator befreien. Gut und schön, das hätte ich auch befürwortet, aber dann? Einen Diktator kann man ggf. auch mit einem CIA Agenten wegräumen, aber dazu gleich ein ganzes Land stürmen? Nunja, selbst wenn man das Land stürmt, und dieser Krieg zahlreiche Opfer fordert, sollte man trotzdem alles daran setzen, dass DANACH eine deutliche Verbesserung für das Volk zu sehen ist. Diese Vermisse ich allerdings noch sehr im Irak. Stattdessem kommen immer wieder neue Horrormeldungen aus dem Irak, was dem irakischen Volk angetan wird. Was kann das Volk dafür? Das Volk hat under Sadam gelitten und tut es jetzt auch, vielleicht sogar noch mehr.
 
bennsenson schrieb:
Die ethnische Mehrheit Iraks sowie politisch Andersdenkende und Intellektuelle wurden während des Hussein-Regimes unterdrückt und bei dem kleinsten Fehltritt ermordet. Es kann doch nicht euer Ernst sein, von "mehr Sicherheit und Frieden" vor 2003 zu sprechen. Natürlich ist Kriegszeit eine schlimme Zeit, aber wenn sie dazu führt, dass ein Terror-Regime abgelöst wird, ist es ein Opfer, was vertretbar ist.

Vertretbar? Du meinst das gezielte Kopfschüsse ( Betononung liegt auf
Schüsse) auf Frauen und Kinder vertretbar sind? Du meinst also auch
das die Folterattaken in den verschiedenen Gefängnissen im Irak und auf der
Welt im Namen der Terrorbekämpfung vertretbar sind?
Mit dem jüngesten Massaker agieren die USA nach auf meiner Liste der bösen
Staaten im guten Mittelfeld. Mit anderen Worten:

Die sind KEINEN DEUT besser als Hussein und wie sie alle heißen!


bennsenson schrieb:
Dass sich diese Nachkriegszeit im Irak als der "Krieg nach dem Krieg" entpuppt ist tragisch und wäre auch vorhersehbar gewesen, das gebe ich zu. Es soll auch nicht der Anschein aufkommen, ich wäre hier ein Fürsprecher der Bushregierung. Ich mag nur allzu monokausale und eingleisige Bewertungen dieses Krieges und dessen Auswirkungen auf den "einfachen Mann" im Irak nicht. Denn für viele war der Sturz von Saddam eine de facto eine Befreiung, die man ohne internationale Hilfe nicht verwirklicht hätte, wie man es auch immer dreht und wendet:

Siehe oben. Man hat den Teufel mit dem Belzebub vertrieben oder die Pest
mit Ebola bekämpft, wie du willst!

bennsenson schrieb:
"Am 30. Januar 2005 wurden im Irak die ersten freien und allgemeinen Wahlen seit über 40 Jahren abgehalten. Die aktuelle politische Lage ist von Unsicherheit bestimmt. Dennoch sahen 60-70 % Verbesserungen seit dem Krieg oder erwarteten weitere bis 2005. Knapp 60 % vertrauten wieder der UNO (Resolution Mai 2004) und erwarteten Aufbauhilfe durch die USA (7 % lehnten sie ab)."

Schnick- Schnack... 60-70% von wievielen. Sorry, aber das kann ich einfach
nicht glauben. Denn wenn das so wäre (was ich toll finden würde), würden
im Irak keine 60-80 Anschläge am TAG stattfinden. Das alles auf religiöse Eiferer zu schieben ist zu einfach!

[EDIT] Ich war selber Soldat und in Einsätzen. Unter Anderem habe ich mit
Amis gearbeitet. Deshalb rege ich mich so maßlos über letzten Geschhenisse
auf!
 
das_makro schrieb:
Mit dem jüngesten Massaker agieren die USA nach auf meiner Liste der bösen Staaten im guten Mittelfeld. Mit anderen Worten:

Die sind KEINEN DEUT besser als Hussein und wie sie alle heißen!

Oh Maaaaan :ugly:

Saddam < H****r ---> Bush = H****r > Stalin ...oder wie?

Amerika auf die Stufe mit Saddam oder anderen perversen Diktatoren zu stellen ist nicht nur abwegig sondern einfach nur bescheuert.
 
das_makro schrieb:
Vertretbar? Du meinst das gezielte Kopfschüsse ( Betononung liegt auf
Schüsse) auf Frauen und Kinder vertretbar sind? Du meinst also auch
das die Folterattaken in den verschiedenen Gefängnissen im Irak und auf der
Welt im Namen der Terrorbekämpfung vertretbar sind?
Mit dem jüngesten Massaker agieren die USA nach auf meiner Liste der bösen
Staaten im guten Mittelfeld. Mit anderen Worten:

Die sind KEINEN DEUT besser als Hussein und wie sie alle heißen!
auch wenn ich mit dem großteil deiner Beiträge einverstanden bin, muss ich dir hier wiedersprechen. Das Massaker ging nicht von Bush aus, sondern von ein paar "Patrioten" die ihr Land rechen wollten, das unterscheidet Bush deutlich von Hussein, der den Befehl zu diversen Massakern erteilt hat. Man kann die Amerikaner auch nicht für den Krieg verantwortlich machen, weil viele der Amerikaner gegen diesen Krieg sind. Der Krieg wurde über den Köpfen des Volkes entschieden und durchgeführt. Was ich traurig finde, dass Bush trotz dem Krieg wieder gewählt wurde... naja, es gibt menschen, die sich leicht täuschen lassen, und Menschen die dauerhaft an das gute im Menschen glauben... :roll: :(
 
das_makro schrieb:
Vertretbar? Du meinst das gezielte Kopfschüsse ( Betononung liegt auf
Schüsse) auf Frauen und Kinder vertretbar sind? Du meinst also auch
das die Folterattaken in den verschiedenen Gefängnissen im Irak und auf der
Welt im Namen der Terrorbekämpfung vertretbar sind?
Mit dem jüngesten Massaker agieren die USA nach auf meiner Liste der bösen
Staaten im guten Mittelfeld.

Ja diese Kriegsgreuel sind furchtbar. Und wenn ich sowas höre und lese, denke ich auch, dass keine Art von Krieg vertretbar ist. Allerdings bleibt es dabei, dass der Irak befreit wurde und ich finde es ziemlich bedenklich, dass Du glaubst beurteilen zu können, wieviele Menschen sich im Irak über die Befreiung von Hussein gefreut haben und wieviele nicht.

das_makro schrieb:
[...] Die sind KEINEN DEUT besser als Hussein und wie sie alle heißen! [...] Man hat den Teufel mit dem Belzebub vertrieben oder die Pest mit Ebola bekämpft, wie du willst!

Diese Verallgemeinerung finde ich schon beängstigend. Die USA mögen in der Kriegsführung genauso auf unmenschliche Mittel zurückgreifen wie die, die sie bekämpfen, und das kann und muss man auch kritisieren. Aber die USA unterdrücken das Volk im Irak nicht auf dieselbe Weise wie Hussein das getan hat, sondern lassen Wahlen durchführen, lassen Armen humanitäre Hilfe zukommen, anstatt ihnen wie unter Hussein das Essen wegnehmen zu lassen, führen keine ethnischen Säuberungen durch wie Hussein mit den Schiiten, etc etc. Bei aller Kritik: NICHT übertreiben.
 
Er hat nicht befohlen, richtig! Aber er trifft auch keine geeigneten Maßnahmen
um sowas zu verhindern, was widerum mit Unterlassung gleichzusetzen wäre.

Die Amerikaner an sich, sind keine schlechten Leute, vielleicht ein wenig lasch
(so wie wir) aber nicht böse. Da gebe ich dir Recht!
 
bennsenson schrieb:
Allerdings bleibt es dabei, dass der Irak befreit wurde ...
Befreit ... von Saddam, ja. Was die Koalition der Willigen direkt danach in dem Land geschaffen hat, war ein Machtvakuum. Und das wird heute mehr und mehr von religiösen Spinnern aufgefüllt, die genauso Andersdenkende und Intellektuelle ermorden. Mit dem Unterschied vielleicht, dass das unter Saddam berechenbar war. Die Terroristen sind es nicht.
Naja, zumindest in einigen Landesteilen wie Kurdistan scheint es ja wieder aufwärts zu gehen - abwarten, nur bisher bin ich von der Aufbauarbeit alles andere als überzeugt.

bennsenson schrieb:
und ich finde es ziemlich bedenklich, dass Du glaubst beurteilen zu können, wieviele Menschen sich im Irak über die Befreiung von Hussein gefreut haben und wieviele nicht.
Eine ähnlich weitsichtige Freude wie die der Osteuropäer, nachdem sie von H****r "befreit" wurden. Was jetzt allerdings keine Seitenhieb in Richtung G. W. Bush sein soll, vielmehr kann ich mir gut vorstellen, dass die Irakis nicht vorhersehen konnten, dass nach der Befreiung der blanke Terror herrschen würde.
 
@bennsenson

40.000 tote Zivilisten. Tolle Befreiung. Ich würde sagen: Danke... für NIX!

Wie hier schon ein Vorredner angedeutet hat, hätte man Hussein auch anders
aus dem Weg räumen können. Da hätte man mit einem Kopfschuss sicher den
Richtigen getroffen.

Beänstigend finde ich ganz andere Dinge. Nämlich das ständige Säbelrasseln
von Azze Bush, frei nach dem Motto: ... und bist du nicht willig, so brauch ich
Gewalt.
Viel beänstigender finde ich aber das es immer noch Menschen gibt, die das
Märchen der selbstlosen Befreiung glauben!
 
das_makro schrieb:
40.000 tote Zivilisten. Tolle Befreiung. Ich würde sagen: Danke... für NIX!

Abgesehen davon, dass zu dieser Zahl sicherlich viele Paramilitärs gehören: Es klingt langsam so, als wärst du Iraker und selbst dabei gewesen. "Danke für Nix"... Ich persönlich kenne eine irakische Familie, die ihr Leben lang gehofft haben, dass Hussein gestürzt wird und den US-Truppen zugejubelt haben. Wieviele zivile Verluste gab es denn 1945 beim Sturm der Alliierten?! Haben da alle Deutschen geschriehen "Danke für Nix"?? Sicherlich nicht!
 
bennsenson schrieb:
Abgesehen davon, dass zu dieser Zahl sicherlich viele Paramilitärs gehören: Es klingt langsam so, als wärst du Iraker und selbst dabei gewesen. "Danke für Nix"... Ich persönlich kenne eine irakische Familie, die ihr Leben lang gehofft haben, dass Hussein gestürzt wird und den US-Truppen zugejubelt haben. Wieviele zivile Verluste gab es denn 1945 beim Sturm der Alliierten?! Haben da alle Deutschen geschriehen "Danke für Nix"?? Sicherlich nicht!
lebt diese Familie denn im Irak? Ich kenne nämlich einige Iraker hier in Deutschland, die Verwandte im Irak haben und ganz und gar nicht begeistert von der jetzigen Situation sind... :roll:
Es ist natürlich leicht aus der ferne das ganze zu beobachten, wenn man keine Verwandten mehr dort unten hat und man sagen kann "irgendwann wirds besser"...