Informatik 10.Klasse

ich finde ihr (the-hacker, ice-breaker ...) übertreibt da ein bisschen. es zwar bei euch so, aber daraus kann man für alle schulen schließen. ich hatte z.b. in mittelschule bei "umgeschulten" lehrern informatik und anfangs auch mit sehr alten mitteln, aber diese lehrer haben immer das beste daraus gemacht und meiner meinung nach nen recht ordentlichen unterricht gemacht, von dem jeder der anwesenden etwas hatte. danach bin ich dann an ein berufliches gymie gegangen und hatte da auch info leistungskurs (zusammenstellung ähnlich der von ice-breaker). dort hatten wir auch richtige informatikerlehrer, denn ja, lehramt informatik gibt es schon lange (zumindest in sachsen, aber die anderen länder werden da nicht hinter her sein).

was ich damit sagen will: wähl es einfach, wenn es nichts bringt, hast du wenigstens gute punkte gesammelt. außerdem besteht weiterhin informatiker-mangel, also gute chancen auf dem arbeitsmarkt.

der stumpi
 
ich finde ihr (the-hacker, ice-breaker ...) übertreibt da ein bisschen.[...]
Sind nur meine Erfahrungen gewesen. Dass das nicht auf jeder Schule - Gott sei Dank :pray: - so sein muss, dürfte ja klar sein.
denn ja, lehramt informatik gibt es schon lange [...] außerdem besteht weiterhin informatiker-mangel, also gute chancen auf dem arbeitsmarkt.
Was ich von der Uni mitkrieg, scheint der Lehramts-Studiengang nicht wirklich das Gelbe vom Ei zu sein. Bei uns in Erlangen sind maximal 20 neue Lehrämtler in der Informatik (Quelle).
 
Sind nur meine Erfahrungen gewesen. Dass das nicht auf jeder Schule - Gott sei Dank :pray: - so sein muss, dürfte ja klar sein.
es kam halt (zumindest für mich) so rüber, als wenn das immer so sein muss.
theHacker schrieb:
Was ich von der Uni mitkrieg, scheint der Lehramts-Studiengang nicht wirklich das Gelbe vom Ei zu sein. Bei uns in Erlangen sind maximal 20 neue Lehrämtler in der Informatik (Quelle).
ich kenne einige, die das in chemnitz respektive leipzig studieren und das scheint recht gut zu sein. wie viele jedes jahr raus kommen, weiß ich natürlich nicht.

man kann nur hoffen, dass die IT-schulung in zukunft besser wird.

genug ot jetzt*g*

der stumpi
 
bei mir ist es auch net so lässig!

Die Aufgaben in der Klausur sind KEIN Lückentext oder ähnliches, sondern da wird auch genau abgeprüft, ob man es verstanden hat.

Hier gibt's meist einen "auswendig lern Teil", bei dem Fragen zu bestimmten Themen gestellt (Also z.B.: "Was ist xxx"- und wenn da keine Prezise Deffinition/Erklärung erfolgt, streicht der Lehrer das durch und gibt 0 Punkte) werden
und einen "verstanden Teil", bei dem ein Problem geschildert wird und mann muss dann das Problem lösen, also z.B., man bekommt ein Bild von einer Internetseit und bekommt gesagt: schreibe den Quelltext dazu (Handschriftlich!, während der Arbeit hat man KEINEN PC!, mann muss also die Befehle alle auswendig kennen und richtig einsetzten) oder eine Aufgabe, wie: Schreiben Sie ein Programm, dass nach der eingaben von .... das und das ... macht.

Oder man bekommt nur ein Struktogramm
oder soll eins selber machne uns so weiter.

Wer keine HA gemacht hat, hat nen Problem und so Ausreden, wie "Mein PC funktionierte net" oder so sind ungültig, da es in der Schule einige öffentlich zugängliche PCs gibt, bei denen man auch Arbeiten kann.


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Es mag zwar Lehrer und/oder Schulen geben, bei denen das Fach nicht so ernst genommen wird, bei mir ist dies aber schonn der Fall.
 
Damals (!) 11 Klasse in der Oberstufe gabs auch für mich Informatik. Nachdem 8,9,10 "Informatik" aus der Bedienung einer Suchmaschine und soriteren von Exceleinträgen bestand, ging es dann in der 11 endlich mal um Binärzähler, Schaltungen und Turingmaschinen und Co. Danach gabs noch einen kleinen Teil Turbopascal und Delphi, was aber spätestens nach 4 Wochen scheiterte, da ich mehr Ahnung hatte als der Lehrer und er schon bei simplen Sequenzen und Anweisungen den Überblick verlor.

Zusammengefasst: Schulinformatik war grausam bei uns und ein garant für eine gute Note auf dem Zeugnis, da der Lehrer das Niveau nicht über Tellerrand bekommen hat.

Ich schließe mich im übrigen (als studierter Informatiker) tH und ice an, Informatik ist nicht spielen und auch nicht programmieren, das sind nur Teilbereiche. Wir befassen uns ebenso mit Rechnerarchitekturen, Chips, Mathe, Mathe, Mathe, Mathe und anderen schönen Dingen.
 
hmm, können wir das net rausschmeißen, dann könnte ich jetzt mit dem Lernen für die Prüfung aufhören? :LOL:
bin ich froh, dass ich das hinter mir habe. vor allem weil mathe "lernen" immer in echter arbeit ausartet. naja, wichtig wars trotzdem irendwie, auch wenn mans nicht wahr haben wollte *g*

der stumpi
 
Ich hab seit andfeang des Schuljahres auch Informatik an der Schule und ich muss sagen, es stimmt, was hier behauptet wird.

Ich selber hatte vorher auch keine Ahnung davon, kann mir das meiste relativ leicht erschließen, wie einige wenige(!) auch. Andere rennen nur die ganze Zeit umher, um bei anderen die Lösung abzugucken.
Da wir mit Delphi arbeiten, ist für einige das blosse einfügen aller graphischen Objekte schon eine Schwierigkeit. Aber genauso gibt es einige, die relativ viel Ahnung haben und den anderen dann helfen, wenn sie nicht mehr weiterkommen.
Unser Lehrer hat meiner Meinung nach viel Ahnung, aber leider kann er dieses nicht gut rüberbringen, ist in anderen Fächern bei ihm aber genauso.
Und wenn ich ehrlich bin, würd' ich es nicht nochmal anfangen, wenn ich nicht in den anderen Naturwissenschafften so "schlecht" wäre :ugly:
 
Wir programmieren in der Schule mit Java.Die Schleifen,Algorithmen,Sortierverfahren,OOP und mathematische Verfahren ( z.b:Heron-Verfahren) werden uns beigebracht.Außerdem lernen wir,wie wir Zeichnungen und graphisches in unseren Fenster darstellen.
Wir werden uns dann später noch mit Netzwerken,Hardware,Assembler und noch mehr mathematische/Physik- Verfahren beschäftigen.

Also der Lehrer kennt sein Fach und der Kurs ist auch ganz gut dabei.
Natürlich ist das was wir im Unterricht machen nur ein Teil der Informatik.
Also mir gefällt's :)