In Remember

28. Oktober 1589:
Der vermutlich geisteskranke Peter Stump wird von der Gerichtsbarkeit in Bedburg schuldig gesprochen, in Gestalt eines Werwolfes mindestens 16 Morde, Vergewaltigungen sowie Inzest begangen zu haben. Des Weiteren werden ihm Zauberei und das Zusammenleben mit einer „Teufelin“ vorgeworfen. Wenige Tage später wird er durch Rädern und Enthauptung hingerichtet. Nach Stump werden Werwölfe im Rheinland bis heute Stüpp genannt.
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Epprather Werwolf: Stump lebte im Weiler Epprath bei Bedburg. Seine angeblichen Taten verbreiteten Angst und Schrecken in der Region.Ihm wurde vorgeworfen, in 25 Jahren als Werwolf mindestens 16 Morde begangen zu haben, darunter 13 Kinder, seinen eigenen Sohn (den er mit seiner Tochter gezeugt hatte) und schwangere Frauen, deren Herzen er verspeist haben soll. Des Weiteren wurde er des Kannibalismus, Inzests, der Vergewaltigung und Zauberei beschuldigt. Flucht und Enttarnung: Laut einer überlieferten Geschichte soll Stump bei einer Verfolgungsjagd in Wolfsgestalt seine rechte Pfote verloren haben. Als er seinen Gürtel ablegte, um wieder menschliche Gestalt anzunehmen, fehlte ihm die rechte Hand. Daraufhin wurde er als Täter identifiziert. Am 31. Oktober 1589 wurde Peter Stump vor 4.000 Schaulustigen brutal hingerichtet. Er wurde gerädert, mit glühenden Zangen gefoltert und bei lebendigem Leibe gehäutet. Anschließend wurde er enthauptet, verbrannt und sein Kopf auf einen Pfahl aufgespießt. Seine Tochter und seine Geliebte wurden erwürgt und ebenfalls verbrannt.
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28. Oktober 28. Oktober 1886:
Die 92 Meter hohe Freiheitsstatue in New York, ein Geschenk Frankreichs, wird vom US-Präsidenten Stephen Grover Cleveland eingeweiht.
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Die Statue wurde vom französischen Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi entworfen. Für die interne Eisenstruktur war Gustave Eiffel verantwortlich. Die Fackel steht für die Erleuchtung und das Wissen. Die sieben Strahlen auf der Krone symbolisieren die sieben Kontinente und Weltmeere. Die gebrochenen Ketten unter den Füßen der Statue stehen für das Ende der Sklaverei.
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Die Tafel bzw. das Buch, das die Freiheitsstatue in der Hand hält trägt die Inschrift:
„July IV MDCCLXXVI“ (4. Juli 1776). Dies ist das Datum, an dem die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde.
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Eine Bronzetafel am Podest der Freiheitsstatue enthält ein Versprechen der USA für alle Migranten:
"Not like the brazen giant of Greek fame
With conquering limbs astride from land to land
Here at our sea-washed, sunset gates shall stand
A mighty woman with a torch, whose flame

Is the imprisoned lightning, and her name
Mother of Exiles. From her beacon-hand
Glows world-wide welcome; her mild eyes command
The air-bridged harbor that twin cities frame.

„Keep, ancient lands, your storied pomp!“ cries she
With silent lips. „Give me your tired, your poor,
Your huddled masses yearning to breathe free,

The wretched refuse of your teeming shore.
Send these, the homeless, tempest-tossed to me:
I lift my lamp beside the golden door.“

Deutsche Übersetzung:
Nicht wie der metallene Gigant von griechischem Ruhm,
Mit sieghaften Gliedern gespreizt von Land zu Land.
Hier an unserem meerumspülten hesperischen Tore soll stehen
Eine mächtige Frau mit Fackel, deren Flamme

Der eingefangene Blitzstrahl ist, und ihr Name
Mutter der Verbannten lautet. Von ihrer Leuchtfeuerhand
Glüht weltweites Willkommen, ihre milden Augen beherrschen
Den luftüberspannten Hafen, den Zwillingsstädte umrahmen.

„Behaltet, o alte Lande, euren sagenumwobenen Prunk“, ruft sie
Mit stummen Lippen. „Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,

Den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt' ich mein Licht am gold’nen Tore!“
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Unterhalb des Sockels der Freiheitsstatue auf Liberty Island befindet sich das sternförmige Militärfort
Fort Wood. Es wurde zwischen 1808 und 1811 erbaut, um den New Yorker Hafen vor britischen Angriffen
zu schützen. Wiederverwendung: 1886 wurde das Fort umfunktioniert und dient seitdem als Fundament
für den Sockel und die Freiheitsstatue.
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28. Oktober 1967:
Julia Roberts, US-amerikanische Schauspielerin wird geboren.
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Julia Roberts, geboren am 28. Oktober 1967 in Smyrna, Georgia, ist eine Oscar-prämierte amerikanische Schauspielerin und Filmproduzentin. Sie wurde in den 1990er Jahren zu einem der größten und bestbezahlten Stars in Hollywood und ist weltweit für ihr strahlendes Lächeln bekannt. Durchbruch: Roberts erlangte internationale Berühmtheit mit ihrer Hauptrolle in der Romantikkomödie Pretty Woman (1990) an der Seite von Richard Gere. Der Film wurde zu einem globalen Kassenschlager und etablierte ihren Status als "America's Sweetheart". Oscar-Gewinn: Für ihre Darstellung der titelgebenden, realen Umweltaktivistin im biografischen Drama Erin Brockovich (2000) erhielt sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Sie war die erste Schauspielerin, die für eine Rolle eine Gage von 20 Millionen US-Dollar erhielt. Spannbreite in Rollen: Im Laufe ihrer Karriere zeigte Roberts ihre Vielseitigkeit in verschiedenen Genres, von romantischen Komödien wie Notting Hill (1999) und Die Braut, die sich nicht traut (1999) über Action-Krimis wie Ocean's Eleven (2001) bis hin zu Dramen wie Im August in Osage County (2013).
 
28. Oktober 1957:
Stephen Morris, britischer Schlagzeuger wird geboren.
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Stephen Paul David Morris (* 28. Oktober 1957 in Macclesfield, Cheshire, England) ist ein britischer Musiker, der vor allem als Schlagzeuger der einflussreichen Bands Joy Division und New Order weltweite Bekanntheit erlangte.

Musikalische Laufbahn:
Joy Division:

Morris trat der Band im Jahr 1977 bei und prägte mit seinem unverkennbaren, oft treibenden Schlagzeugstil (gekennzeichnet durch präzise, ausdauernde Sechzehntelnoten) den düsteren Post-Punk-Sound von Alben wie Unknown Pleasures (1979) und Closer (1980). Nach dem Tod von Frontmann Ian Curtis im Jahr 1980 war er kurzzeitig sogar als dessen gesanglicher Nachfolger im Gespräch.
New Order:
Zusammen mit den verbleibenden Joy-Division-Mitgliedern Bernard Sumner und Peter Hook gründete er New Order. Mit der Integration von Synthesizern und elektronischen Drumcomputern (wie bei Hits wie Blue Monday) revolutionierte er den Übergang von Post-Punk zu Synth-Pop und New Wave. Er und Bernard Sumner sind die einzigen durchgehend besetzten Mitglieder der Band
Nebenprojekte:
Gemeinsam mit seiner Ehefrau und New-Order-Keyboarderin Gillian Gilbert gründete er das elektronische Duo The Other Two. Zudem war er an dem New-Order-Spin-off Bad Lieutenant beteiligt.

Persönliches und Ehrungen
Privatleben:

Morris ist mit Gillian Gilbert verheiratet, das Paar lebt in seiner englischen Heimatstadt Macclesfield.
Autobiografie:
Er hat seine Erinnerungen an die Anfänge im Musikgeschäft in dem Buch Record Play Pause: Confessions of a Post-Punk Percussionist niedergelegt.
Auszeichnung:
Im Jahr 2026 wurde er als Mitglied von Joy Division und New Order offiziell in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.




😉 80´s Mix (New Order lediglich mit anderen Hits gemixt) – ein Hobby von mir neben den „normalen“ Songs liebe ich solche Mixe. Die habe ich immer gerne aufgelegt. Die Tanzfläche war immer voll.

Set Mixado Especial - ANOS 80 VERSÕES REMIX(Depeche Mode, Erasure, Yazoo, Modern Talking, New Order)
 
29. Oktober 1618:
Sir Walter Raleigh wird auf Anordnung des englischen Königs Jakob I. auf Grund eines 15 Jahre alten Todesurteils geköpft, als er entgegen seinem Versprechen nicht mit Goldschätzen beladen von seiner letzten Reise zurückkehrt.
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Sir Walter Raleighs Landung in Virginia

Sir Walter Raleigh ( ca. 1552–1618 ) war ein englischer Seefahrer, Soldat, Entdecker, Dichter, Schriftsteller und Staatsmann der elisabethanischen Ära. Er galt als Günstling von Königin Elisabeth I. und spielte eine wichtige Rolle bei der englischen Kolonialisierung Nordamerikas

Raleigh stammte aus einer protestantischen Familie und begann seine Karriere als Soldat in Frankreich und Irland, wo er sich in der Niederschlagung von Rebellionen auszeichnete. Am englischen Hof gewann er durch seinen scharfen Verstand und seine militärischen Leistungen rasch die Gunst von Königin Elisabeth I., die ihn 1585 zum Ritter schlug. Mit einem königlichen Freibrief ausgestattet, organisierte und finanzierte Raleigh mehrere Expeditionen zur Gründung der ersten englischen Kolonie in Nordamerika. Er gab dem Gebiet den Namen „Virginia“ zu Ehren der Königin Elisabeth I. - die den Beinamen „Jungfräuliche Königin“ (Virgin Queen) trug. Die verlorene Kolonie Roanoke: Ein erster militärischer Kolonisierungsversuch scheiterte 1586. Der zweite Versuch im Jahr 1587, bei dem Familien auf Roanoke Island angesiedelt wurden, endete im Mysterium: Als ein Versorgungsschiff 1590 zurückkehrte, war die Siedlung spurlos verschwunden. Sie ist als „verlorene Kolonie“ bekannt. Suche nach El Dorado: 1595 führte Raleigh selbst eine Expedition nach Südamerika, um das sagenhafte Goldland El Dorado zu finden. Seine Erkundung des Orinoco-Flusses brachte jedoch keinen Erfolg. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte er einen Bericht, der die Legende weiter befeuerte. Fall und Haft: Nach dem Tod Elisabeths I. im Jahr 1603 fiel Raleigh bei ihrem Nachfolger, König Jakob I., in Ungnade. Er wurde wegen angeblicher Verschwörung gegen den König zum Tode verurteilt, das Urteil wurde jedoch in lebenslange Haft umgewandelt. Im Tower von London schrieb er den ersten Band seines Hauptwerks Die Geschichte der Welt. Zweite Expedition und Hinrichtung: 1616 wurde Raleigh für eine weitere Expedition nach Südamerika begnadigt, um Goldminen in Guayana zu finden. Als seine Männer jedoch ein spanisches Lager angriffen und sein Sohn Walter dabei getötet wurde, forderte der spanische Botschafter auf Rache. Bei seiner Rückkehr nach England wurde Raleigh erneut verhaftet und am 29. Oktober 1618 aufgrund des alten Urteils hingerichtet. Vermächtnis:
Obwohl seine Kolonialisierungsversuche zu seinen Lebzeiten scheiterten, legten sie den Grundstein für die spätere englische Besiedlung Nordamerikas und trugen zum Aufstieg Englands zur Seemacht bei. Nach ihm sind die Hauptstadt von North Carolina, Raleigh, und das Raleigh County in West Virginia benannt.
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Die „Golden Hind“ wohl das berühmteste Schiff von Walter Raleigh