In Remember

27. September 2017:
Joy Fleming, deutsche Sängerin stirbt.
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Joy Fleming (bürgerlich Erna Liebenow, geborene Raad) war eine herausragende deutsche Jazz-, Blues- und Schlagersängerin, die vor allem für ihre außergewöhnliche Stimmgewalt („Die Röhre“) bekannt war. Sie wurde am 15. November 1944 in Rockenhausen geboren und verstarb am 27. September 2017 im Alter von 72 Jahren in Sinsheim-Hilsbach. Unvergessen bleibt ihre enge Verbundenheit zur Stadt Mannheim, deren Dialekt sie mit dem legendären Neckarbrückenblues musikalisch adelte.

Wichtige Karriere-Stationen:
Anfänge in GI-Clubs:

Sang als Teenager in Clubs der in Mannheim stationierten US-Soldaten.
Band-Ära:
Gründete 1966 Joy & The Hit Kids (später umbenannt in Joy Unlimited).
Der Durchbruch:
Gelang ihr 1968 durch einen Auftritt im SWR-„Talentschuppen“.
Solokarriere:
Startete ab 1971 unter dem Künstlernamen Joy Fleming durch.

Der Eurovision Song Contest (ESC):
Im Jahr 1975 vertrat Joy Fleming Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm. Ihr leidenschaftlicher Vortrag des Titels „Ein Lied kann eine Brücke sein“ landete am Ende zwar nur auf dem 17. Platz. Dennoch gilt das Stück heute unbestritten als einer der absoluten Kult-Klassiker der deutschen ESC-Geschichte und genießt unter Fans weltweiten Ruhm. 2001 trat sie erneut bei der deutschen Vorausscheidung an und erreichte mit „Joy to the World“ den zweiten Platz.

Bekannte Songs und Hits:
Ein Lied kann eine Brücke sein (Ihr ikonischer ESC-Beitrag von 1975)
Neckarbrückenblues (Kultsong im Mannheimer Dialekt)
Mannemer Dreck (Hommage an ihre Heimatstadt und das gleichnamige Gebäck)
Fieber (Fever) (Ihre ausdrucksstarke deutsche Coverversion des Jazz-Klassikers)

 
28. Septmber 1066:
Wilhelm der Eroberer landet mit einer Invasionsflotte bei Pevensey in Südengland.
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Das ist ein entscheidendes Datum der europäischen Geschichte: Mit dieser Landung begann die normannische Eroberung Englands.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem Ereignis:
Der historische Kontext:
Thronfolgestreit:

Nach dem Tod des englischen Königs Harald II. (Edward der Bekenner starb Anfang 1066) erhoben mehrere Männer Anspruch auf den Thron.
Der Konkurrent:
Harald Godwinson wurde zum neuen englischen König gekrönt.
Die Invasion:
Wilhelm, der Herzog der Normandie, sah sich als rechtmäßigen Thronfolger und stellte eine Invasionsflotte auf.

Der Konflikt basierte auf drei zentralen Ursachen:
Erstens:
Das vermeintliche Thronversprechen EduardsKönig Eduard der Bekenner hatte enge familiäre Bindungen zur Normandie. Herzog Wilhelm behauptete, Eduard habe ihm bereits Jahre zuvor (um 1051) versprochen, dass er sein rechtmäßiger Nachfolger auf dem englischen Thron werden sollte. Da Eduard kinderlos starb, sah Wilhelm sich als rechtmäßigen Erben.
Zweitens: Der gebrochene Eid von Harald GodwinsonWilhelm argumentierte zudem mit einem heiligen Eid, den Harald Godwinson persönlich geleistet haben soll. Bei einem unfreiwilligen Besuch Haralds in der Normandie (ca. 1064) soll Harald auf heiligen Reliquien geschworen haben, Wilhelms Anspruch auf den englischen Thron zu unterstützen. Als sich Harald nach Eduards Tod im Januar 1066 vom angelsächsischen Adelsrat (Witenagemot) selbst zum König krönen ließ, galt er in Wilhelms Augen als Eidbrecher und Usurpator.
Drittens: Der Segen des PapstesWilhelm verstand es geschickt, den Streit zu einem religiösen Anliegen zu machen. Indem er Haralds Thronbesteigung als eklatanten Bruch eines sakralen Eides darstellte, gewann er die Unterstützung von Papst Alexander II.. Mit dem päpstlichen Banner und Segen ausgestattet, konnte Wilhelm Ritter aus ganz Europa für seine Invasionsflotte rekrutieren.

Die Landung und die Folgen:
Taktischer Vorteil:

König Harald Godwinson war im Norden Englands abgelenkt. Er musste dort gerade die Wikinger in der Schlacht von Stamford Bridge abwehren.
Ungestörte Landung:
Wilhelm konnte seine Schiffe und Truppen ohne nennenswerten Widerstand an der Küste von Sussex anlanden.
Die Entscheidungsschlacht:
Nur wenige Wochen später, am 14. Oktober 1066, kam es zur berühmten Schlacht von Hastings. Wilhelm besiegte Harald, der im Kampf fiel.
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Die Krönung:
Am Weihnachtstag 1066 wurde Wilhelm in der Westminster Abbey zum König von England gekrönt. Das brachte dem Adelstitel den berühmten Zusatz „der Eroberer“ ein.

Der Teppich von Bayeux:
Der Teppich von Bayeux ist ein rund 70 Meter langer, bestickter Wandbehang aus dem 11. Jahrhundert. Er stellt als bildliche Erzählung die Vorgeschichte und die Invasion Englands durch den Normannenherzog Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066 sowie die entscheidende Schlacht bei Hastings dar.

Fakten zum Teppich:
Länge und Maße:

Gut 68 bis 70 Meter lang und etwa 50 Zentimeter breit.
Entstehung:
Vermutlich um 1077 im Auftrag von Odo, dem Bischof von Bayeux und Halbbruder Wilhelms.
Darstellung:
Zeigt über 600 Menschen, Dutzende Schiffe, Tiere und den Halley'schen Kometen in einem mittelalterlichen Stil die komplette Geschichte:

 
28. September1865 - In Warschau wird Stanisław Moniuszkos Oper Straszny Dwór (Das Gespensterschloss) uraufgeführt.

Stanisław Moniuszko Herb Krzywda (* 5. Mai 1819 in Ubiel bei Minsk; † 4. Juni 1872 in Warschau, Kongresspolen) war ein polnischer Adliger, Komponist, Dirigent und Lehrer. Er gilt als führender polnischer Opernkomponist des 19. Jahrhunderts und wird als „Vater der Polnischen Nationaloper“ bezeichnet. Moniuszkos Werk umfasst hauptsächlich Lieder und Opern, die häufig patriotische Volksmelodien aufgreifen und die kulturellen Wurzeln Polen-Litauens widerspiegeln.

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Bild einer Aufführung vom 22. September 1966 im Teatr Wielki, Warschau
 
28. September1990 - Die tragbare Spielkonsole Game Boy von Nintendo kommt in Europa auf den Markt.

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Der Game Boy (jap. ゲームボーイ, Hepburn: Gēmu Bōi) ist eine Handheld-Konsole, die von Gunpei Yokoi entwickelt und von Nintendo ab dem 21. April 1989 in Japan zu einem Preis von 12500 Yen angeboten wurde.[4] In Europa war die Konsole etwa ein Jahr später erhältlich. In Deutschland kostete sie zu diesem Zeitpunkt 169 DM.[5] Der Game Boy ist mit fast 120 Millionen verkauften Exemplaren[1] eine der meistverkauften Spielkonsolen und war lange Zeit die meistverkaufte Handheld-Konsole der Welt. Dieser Verkaufsrekord wurde erst vom Nintendo DS mit seinen rund 150 Millionen abgesetzten Geräten gebrochen.

Zunächst war dem Game Boy das Spiel Tetris beigelegt, das vermutlich durch den Erfolg des Game Boy dann zu einem der meistverkauften Computerspiele der Geschichte wurde.[6]
 
28. Septmber 1781:
Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beginnen die Amerikaner, unterstützt von französischen Truppen, mit der Belagerung von Yorktown.
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Die Belagerung von Yorktown endete am 19. Oktober 1781 mit der Kapitulation der britischen Truppen unter General Cornwallis, was der entscheidende Wendepunkt hin zum Sieg der Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg war.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem historischen Ereignis:
Beteiligte Kräfte:
Amerikaner:

Geführt von George Washington.
Franzosen:
Unterstützung zu Land durch Truppen unter Graf Rochambeau und zur See durch die Flotte von Admiral de Grasse.
Briten:
Verteidigt durch die Armee von General Charles Cornwallis.
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Verlauf und Bedeutung:
Abschneiden der Fluchtwege:

Die französische Flotte blockierte die Küste, sodass die Briten weder entkommen noch Verstärkung erhalten konnten.
Kapitulation:
Nach dreiwöchigem Dauerbeschuss ergaben sich rund 8.000 britische Soldaten.
Kriegsende:
Yorktown war die letzte große Landschlacht des Krieges und zwang Großbritannien zu Friedensverhandlungen.
 
28. Septmber 1987:
Die erste Folge von Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert wird in den USA ausgestrahlt.
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Am 28. September 1987 startete mit der Pilotfolge „Der Mächtige / Mission Farpoint“ (Originaltitel: Encounter at Farpoint) eine neue Ära von Star Trek im US-Fernsehen.

Hier sind die wichtigsten Fakten zu diesem historischen Serienstart:
Der Beginn einer Ära:
Neues Schiff:

Die Crew reiste auf der USS Enterprise NCC-1701-D.
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Neuer Captain:
Patrick Stewart übernahm die Rolle von Captain Jean-Luc Picard.
Zeitlicher Sprung:
Die Handlung spielt rund 100 Jahre nach der Originalserie um Captain Kirk.
Erster Auftritt:
Das allmächtige Wesen „Q“ (gespielt von John de Lancie) feierte in dieser Folge sein Debüt.

Erfolg und Erbe:
Laufzeit:

Die Serie lief über 7 Staffeln mit insgesamt 178 Episoden.
Meilenstein:
Sie gilt bis heute als eine der erfolgreichsten Science-Fiction-Serien der Fernsehgeschichte.
Deutschland-Start:
Im deutschen Fernsehen lief die Pilotfolge erst am 15. Februar 1990 im ZDF.
 
29. September 1990:
Erstflug der YF-22 "Raptor".
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Die YF-22 war der Prototyp des Luftüberlegenheitsjägers Lockheed Martin F-22 „Raptor“, ein fortschrittlicher Kampfjet der fünften Generation, der die Konkurrenz gewann und zur Serienversion weiterentwickelt wurde. Sie zeichnete sich durch die Kombination aus Tarnkappentechnologie, Supercruise-Fähigkeit (Überschallflug ohne Nachbrenner) und herausragender Manövrierbarkeit aus, was Ziel der YF-22 war einen Eckpfeiler der amerikanischen Luftüberlegenheit herzustellen.

Das Ziel:
Die YF-22 war ein Technologiedemonstrator, der für den Advanced Tactical Fighter (ATF)-Wettbewerb der US Air Force entwickelt wurde, um die Nachfolge für die F-15 zu finden.
Wettbewerb:
Die YF-22 von Lockheed trat gegen die Northrop YF-23 an. Nach umfangreichen Flugtests wählte die US Air Force 1991 die YF-22 als Gewinner aus.
Weiterentwicklung:
Das Lockheed-Team begann daraufhin die Entwicklungsphase für die Serienversion, die F-22 Raptor, die schließlich bei der US Air Force in Dienst gestellt wurde
Tarnkappe (Stealth):
Das Flugzeug nutzt Radar absorbierende Materialien und eine spezielle Oberflächenformung, um eine extrem geringe Radar-Signatur zu erzeugen. Manövrierbarkeit:

Die YF-22 war mit Schubvektordüsen ausgestattet, die für eine herausragende Manövrierbarkeit und hohe Steigungsraten bei niedrigen Geschwindigkeiten sorgten. Supercruise: Dank leistungsstarker Pratt & Whitney oder General Electric Turbinen konnte die YF-22 ohne Nachbrenner Überschallgeschwindigkeit erreichen.