In Remember

05. September 1945:
Al Stewart, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber wird geboren.
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Al Stewart ist ein schottischer Singer-Songwriter und Folk-Rock-Musiker, der vor allem durch seine weltweiten Hits „Year of the Cat“ (1976) und „Time Passages“ (1978 ) internationale Berühmtheit erlangte. Er zeichnet sich durch einen unverkennbaren Stil aus, bei dem er eingängige Folk-Rock-Melodien mit literarischen Texten und historischen Ereignissen verknüpft.

Musikalische Meilensteine:
Die Anfänge (1960er):

Stewart zog Mitte der 1960er Jahre nach London. Er kaufte seine erste Gitarre von Andy Summers (später bei The Police) und nahm Unterricht bei Robert Fripp (King Crimson). Seine erste Single „The Elf“ (1966) wurde von Jimmy Page an der Gitarre begleitet.
„Love Chronicles“ (1969):
Dieses epische, 18-minütige Titelstück sorgte für Kontroversen, da es als einer der ersten Songs das „F-Wort“ enthielt. Musikalisch wurde er dabei von Mitgliedern der Band Fairport Convention sowie Jimmy Page und John Paul Jones unterstützt.
Historische Konzepte (1970er):
Mit dem Album „Past, Present & Future“ (1973) fand er seinen roten Faden. Er vertonte historische Ereignisse, wie etwa im Song „Roads to Moscow“ über den Zweiten Weltkrieg.
Der große Durchbruch:
Unter der Regie des legendären Produzenten Alan Parsons entstand das Meisterwerk „Year of the Cat“ (1976), gefolgt von „Time Passages“ (1978 ). Beide Platten prägten den eleganten, opulenten Soft-Rock-Sound der späten 70er Jahre.

Wichtige Alben (Auswahl):
1967
:
Bed-Sitter Images (Debüt-Album)
1969:
Love Chronicles
1973:
Past, Present and Future
1976:
Year of the Cat
1978:
Time Passages
2000:
Down in the Cellar (Ein Konzeptalbum komplett über Wein)


 
05. September 1946:
Freddie Mercury, britischer Rocksänger wird geboren.
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Am 5. September 1946 wurde Freddie Mercury (geboren als Farrokh Bulsara) in Stone Town, Sansibar, geboren. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Rocksänger der Musikgeschichte.

Meilensteine und musikalisches Erbe:
Weltberühmte Hits:

Aus Mercurys Feder stammen unvergessliche Welthits wie Bohemian Rhapsody, We Are the Champions und Don't Stop Me Now.
Stimmwunder:
Seine markante Stimme und sein außergewöhnlicher Gesangsumfang erstreckten sich über stolze vier Oktaven.
Legendäre Live-Auftritte:
Der Auftritt von Queen beim Live-Aid-Konzert 1985 im Londoner Wembley-Stadion gilt laut Kritikern als eine der besten Live-Performances der Rockgeschichte.
Früher Abschied:
Freddie Mercury verstarb am 24. November 1991 im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung, die er erst einen Tag zuvor öffentlich gemacht hatte




 
06. September 1872:
Das Drei-Kaiser-Treffen in Berlin zwischen Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph I. und Zar Alexander II. zur Unterdrückung revolutionärer Bewegungen in Europa bereitet das Dreikaiserabkommen von 1873 vor.
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Unter dem Begriff Dreikaisertreffen versteht man in der europäischen Geschichte meist das historische Treffen vom 6. bis 11. September 1872 in Berlin zwischen den Monarchen Deutschlands, Österreich-Ungarns und Russlands. Es diente der politischen Demonstration und legte den Grundstein für das spätere Dreikaiserabkommen.

Das Haupttreffen von 1872 in Berlin:
Reichskanzler Otto von Bismarck initiierte die Zusammenkunft im Berliner Zoologischen Garten (unter anderem im Antilopenhaus), um das neu gegründete Deutsche Kaiserreich außenpolitisch abzusichern. Frankreich sollte isoliert und ein drohender Zweifrontenkrieg verhindert werden.

Kaiser Wilhelm I. für das Deutsche Kaiserreich
Kaiser Franz Joseph I. für Österreich-Ungarn
Zar Alexander II. für das Russische Kaiserreich

Die Monarchen vereinbarten eine solidarische Zusammenarbeit zur Erhaltung der monarchischen Staatsform und zur Bekämpfung revolutionärer Bewegungen. Daraus resultierte im Oktober 1873 das formelle Dreikaiserabkommen.

Weitere historische DreikaisertreffenBaden-Baden (1863): Ein informelles, als Diplomatie thermale bekanntes Treffen zwischen Franz Joseph I., Alexander II. und Napoleon III. von Frankreich im neutralen Kurort.Skierniewice (1884): Ein Folgetreffen zur Verlängerung des Dreikaiserbundes, bei dem sich Wilhelm I., Franz Joseph I. und Zar Alexander III. trafen
 
6. September1929 - In Salzburg findet das erste Gaisbergrennen statt.
Fakten zum historischen Event
    • Anlass: Das Rennen wurde kurz nach der Fertigstellung der neuen Gaisbergstraße im Mai 1929 ins Leben gerufen.
    • Veranstalter: Der Salzburger Automobil-Club unter Präsident Baron Franz von Preuschen zusammen mit dem Bayerischen Automobil-Club.
    • Strecke: Eine anspruchsvolle Bergstrecke auf den Salzburger Hausberg.
    • Sieger: Die Tagesbestzeit fuhr Josef „Peppi“ Walla auf einer Sunbeam-Maschine (Motorrad); bei den Automobilen war unter anderem Max Graf Arco-Zinneberg auf Mercedes erfolgreich
 
06. September 1628:
Am 6. September 1628 traf eine Gruppe puritanischer Siedler unter der Leitung von John Winthrop in der Massachusetts Bay Colony ein, um der religiösen Verfolgung in England zu entkommen und eine neue, auf Gottes Gesetzen basierende Gesellschaft aufzubauen. Diese Ankunft markierte den Beginn der Massachusetts Bay Company, die eine königliche Charta erhielt und die Grundlage für die spätere Gründung der Kolonie im Jahr 1630 legte. Die Puritaner der Massachusetts Bay Colony, ebenso wie die Pilgerväter der Plymouth Colony, waren maßgeblich an der kulturellen und religiösen Landschaft Neuenglands beteiligt und legten damit unwissentlich den Grundstein für die späteren Vereinigten Staaten.
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06. September 1622:
Die spanische Galeone Nuestra Señora de Atocha geht reich beladen in einem Hurrikan vor der Küste Floridas unter. Erst 1985 entdeckt der Schatzsucher Mel Fisher das Schiffswrack mit einem Wert von 400 Millionen US-Dollar.
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Die Nuestra Señora de Atocha war eine schwer bewaffnete spanische Schatzgaleone und das Flaggschiff (Almiranta) einer Silberflotte, die am 6. September 1622 während eines schweren Hurrikans vor den Florida Keys sank. Sie ging als eines der wertvollsten Schiffswracks der Geschichte in die Annalen ein, nachdem der Schatzsucher Mel Fisher 1985 nach einer 16-jährigen Suche den Hauptteil der Ladung entdeckte.

Das Unglück von 1622:
Die Galeone war auf dem Weg von Havanna (Kuba) zurück nach Spanien. Aufgrund logistischer Verzögerungen beim Laden der gewaltigen Reichtümer lief die Flotte mit sechs Wochen Verspätung mitten in der Hurrikansaison aus. Nur zwei Tage nach dem Ablegen traf ein verheerender Sturm den Konvoi. Die Atocha wurde auf ein Korallenriff geschleudert, schlug leck und sank in tieferes Gewässer. Von den 265 Menschen an Bord überlebten nur fünf (drei Seeleute und zwei Sklaven), die sich an den aus dem Wasser ragenden Mast klammerten.
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Die legendäre Ladung:
Das Schiff war schwer beladen mit den Reichtümern der Neuen Welt, die zur Finanzierung des Dreißigjährigen Krieges für die spanische Krone bestimmt waren. Die offizielle Ladungsliste verzeichnete epische Schätze:
- 24 Tonnen Silber in Form von über 1.000 Barren
- Rund 180.000 silberne Münzen (Reales)125 Goldbarren und Goldscheiben
- Kistenweise kolumbianische Smaragde (unter anderem aus den Muzo-Minen)
- Tonnenweise Kupfer, Tabak und Indigo sowie große Mengen an nicht deklarierter Schmuggellandware.

Die Entdeckung durch Mel Fisher:
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Jahrhundertelang versuchten spanische Bergungstrupps und spätere Schatzsucher vergeblich, das Wrack zu lokalisieren. Ab 1969 suchte der US-Amerikaner Mel Fisher mit seiner Crew unermüdlich nach dem Schiff, angetrieben von seinem täglichen Motto „Today’s the day!“ („Heute ist der Tag!“).

Am 20. Juli 1985 stießen seine Taucher schließlich auf die Hauptfundstelle („Mother Lode“). Der Gesamtwert der gehobenen Artefakte wird auf etwa 400 Millionen US-Dollar geschätzt. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit gegen den Bundesstaat Florida sprach der Oberste Gerichtshof der USA Fisher und seinem Team die alleinigen Rechte an dem Schatz zu.
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Wo sind die Schätze heute?
Ein Großteil der faszinierenden Fundstücke – darunter massive Goldketten, Smaragde, Kanonen und Silberbarren – kann heute im Mel Fisher Maritime Museum in Key West, Florida, besichtigt werden. Da bis heute nicht die gesamte Ladung des Heckbereichs geborgen wurde, führen Nachfahren und Bergungsteams immer wieder Expeditionen zur Fundstelle durch und finden gelegentlich weitere Artefakte.

Hinweis:
Benannt wurde das Schiff ursprünglich nach der berühmten Real Basílica de Nuestra Señora de Atocha in Madrid(siehe Bild unten), in der die älteste Schutzpatronin der spanischen Monarchie verehrt wird.
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06. September 1967:
Macy Gray, US-amerikanische Sängerin wird geboren.
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Macy Gray (geboren am 6. September 1967 als Natalie Renée McIntyre in Canton, Ohio) ist eine weltbekannte US-amerikanische R&B- und Soul-Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie erlangte vor allem durch ihre charakteristisch kratzige, raue Stimme und ihren internationalen Megahit „I Try“ weltweiten Kultstatus.

Karriere-Höhepunkte:
Durchbruch:

Ihr Debütalbum On How Life Is landete 1999 einen weltweiten Dreifach-Platin-Erfolg.
Grammy-Gewinn:
Für die Single „I Try“ erhielt sie 2001 den begehrten Grammy Award.
Stil-Ikone:
Ihre Musik verbindet Neo-Soul, R&B, Funk und Jazz mit einer unverkennbaren Kantigkeit.
Schauspielerei:
Neben der Musik ist sie in Filmen wie Training Day oder Spider-Man aufgetreten.

Wichtige Alben:
On How Life Is (1999)
– Enthält den Welthit „I Try“.
The Id (2001) – Erreichte in vielen Ländern Gold-Status.
Big (2007) – Kollaborationen mit Künstlern wie will.i.am.
Ruby (2018) – Ein von Kritikern gelobtes reiferes Soul-Werk