In Remember

04. September 1886:
Unterwerfung der Indianer Nordamerikas: Geronimo, Kriegshäuptling der Chiricahua, stellt sich mit den letzten ihm verbliebenen Kriegern den Amerikanern unter General Nelson Appleton Miles.
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Geronimo (1887)

Geronimo (geb. Goyaałé, ca. 1829–1909) war ein legendärer Kriegshäuptling der Chiricahua-Apachen, der für seinen Kampf gegen mexikanische und US-amerikanische Truppen bekannt war und als Symbol des Widerstands der indigenen Völker gilt. Geronimo war bekannt, für seine diversen Ausbrüche nach den jeweiligen Gefangennahmen – nachdem er seinen Kampf wieder aufnahm. 1886 kapitulierte Geronimo endgültig mit seinen 36 verbliebenen Kriegern. Die Zusage, wie in den früheren Kapitulationsverhandlungen vereinbart, in das Gebiet seiner ursprünglichen Heimat zurückkehren zu dürfen, wurde nie eingehalten. Gokhlayeh starb am 17. Februar 1909 an einer Lungenentzündung und wurde auf dem Friedhof von Fort Sill, über tausend Kilometer von seiner geliebten Heimat entfernt, bestattet.

Eine Frau, die mit Geronimo gegen die weißen Eindringlinge kämpfte:
In der Geschichte der Ureinwohner Amerikas gibt es diverse Frauen, die als herausragende Kriegerinnen für ihre Tapferkeit bekannt wurden Eine von ihnen war „Lozen“. Lozen ist eine der wenigen Frauen in der Geschichte der Apachen, die sowohl als Kriegerin als auch als spirituelle Führerin eine bedeutende Rolle spielte. Sie nahm an den Kämpfen gegen die weißen Siedler und die US-Armee teil und wurde von ihrem Stamm für ihre Tapferkeit und ihre Fähigkeiten geschätzt. Lozen war die Schwester von Victorio, einem Häuptling der Chiricahua, und wird als mutige Kämpferin beschrieben, die sowohl im Kampf als auch als Heilerin und Geistliche eine wichtige Rolle einnahm. Lozen war unter den 36 verbliebenen Kriegern, als Geronimo 1886 kapitulierte. Sie wurde in das Gefängniscamp am Mount Vernon, in der Nähe von Alabama verschleppt, wo sie am 17. Juni 1889, an Tuberkulose verstarb. Ihr Leichnam wurde ihrem Stamm zur Bestattung zurückgegeben.
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Lozen ist die dritte Person von rechts in der oberen Reihe dieses Fotos nach der Kapitulation.
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Hier eine Vergrößerung – mit dem hellen Hemd und der Hals-Kette ist Lozen.

Warum man noch heute vor einer sehr schweren Aufgabe „Geronimo“ ruft:
Man sagt "Geronimo" hauptsächlich, weil es der Name eines berühmten Apachen-Kriegshäuptlings war, der für seinen Widerstand gegen die US-Armee bekannt ist, und weil Fallschirmspringer der US-Armee im Zweiten Weltkrieg seinen Namen als Schlachtruf ausrufen. Dieser Ruf geht auf einen Film aus dem Jahre 1940 zurück.

Nach einem Absprung der Fallschirmjäger, auf dem Weg zurück zur Kaserne verspotteten die Kameraden von Private First Class Aubrey Eberhardt ihn und sagten, er würde beim nächsten Absprung zu viel Angst haben, um sich an seinen Namen zu erinnern. Eberhardt erwiderte: „Na gut, verdammt! Ich sag Euch, ihr Witzbolde, was ich tun werde! Um euch zu beweisen, dass ich beim Springen keine Angst habe, werde ich morgen, wenn ich aus der Tür gehe, laut „Geronimo“ schreien !“ Eberhardt hielt sein Versprechen, und der Ruf wurde nach und nach von den anderen Mitgliedern seines Zuges und später von vielen Fallschirmjägern übernommen.

In einer älteren Legende – die sich als falsch herausgestellt hat (aber trotzdem unsterblich ist) beruht auf „Geronimos Bluff“, einer steilen Klippe. Der Name kommt von folgender Legende: Als Geronimo von einer Truppe der US-Kavallerie verfolgt wurde sprang er mit seinem Pferd von dieser beinahe senkrecht abfallenden noch namenlose Klippe. Dabei schrie er laut seinen Namen: „Geronimo!“ Er überlebte den Sprung unglaublicher Weise. Da die Soldaten diesen Sprung jedoch nicht wagten war Geronimo in Sicherheit.

Seither (dem Film, den Fallschirmjägern und der Legende) ruft man vor einem riskanten Vorhaben oder einer fast unmöglichen Aufgabe:
„Geronimo!“
 
04. September 1981:
Beyoncé, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin wird geboren.
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Beyoncé Giselle Knowles-Carter ist eine der einflussreichsten und erfolgreichsten US-amerikanischen Pop- und R&B-Sängerinnen, Songwriterinnen und Schauspielerinnen der Gegenwart. Mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern, einem Rekord von 35 Grammy Awards und einer milliardenschweren Karriere prägt die am 4. September 1981 geborene Künstlerin die Musik- und Modewelt nachhaltig.

1981–1996: Kindheit und frühe Entdeckung:
Beyoncé wurde am 4. September 1981 in Houston, Texas, geboren. Ihr Gesangstalent fiel früh bei einer Tanzlehrerin auf, woraufhin sie Gesangs- und Tanzstunden nahm. Bereits im Alter von neun Jahren gründete sie mit ihrer Cousine und Schulfreundinnen die Band Girls Tyme. Ihr Vater, Mathew Knowles, gab seinen Job auf, um das Management der Gruppe zu übernehmen. Er drillte die Mädchen in harten Proben in der familieneigenen Garage und organisierte erste Auftritte.
1997–2001: Der Durchbruch mit Destiny's Child:
Nach einigen Umbesetzungen und einem Plattenvertrag bei Columbia Records formierte sich das Quartett unter dem Namen Destiny's Child. Die Band stieg schnell zu einer der weltweit erfolgreichsten Girlgroups der 1990er- und frühen 2000er-Jahre auf. Mit weltweiten Megahits wie Say My Name, Survivor und Independent Women Part I feierte Beyoncé, die sich schnell als Lead-Sängerin etablierte, ihre ersten internationalen Charterfolge.
2003–2010: Aufstieg zur Solo-Superstärkin
Im Jahr 2003 startete Beyoncé ihre Solokarriere mit dem Debütalbum Dangerously in Love. Die Single Crazy in Love (feat. Jay-Z) stürmte global die Charts und das Album brachte ihr direkt fünf Grammys ein. Weitere Meilensteine folgten schnell:
2006:
Das zweite Album B'Day erscheint. Parallel glänzt sie als Schauspielerin im Musical-Film Dreamgirls.
2008:
Sie heiratet den Rapper und Musik-Magnaten Jay-Z. Im selben Jahr veröffentlicht sie das Doppelalbum I Am... Sasha Fierce, das mit Hits wie Single Ladies (Put a Ring on It) und Halo ihren Status als globale Pop-Größe zementiert.
2011–2021: Revolution der Musikindustrie und visuelle Alben:
Beyoncé trennte sich beruflich von ihrem Vater und übernahm mit ihrer eigenen Firma Parkwood Entertainment selbst die Kontrolle über ihre Karriere.
2013:
Ohne jede Vorankündigung veröffentlicht sie ihr selbstbetiteltes Album BEYONCÉ, zu dem für jeden Song ein Musikvideo gedreht wurde. Diese unerwartete Veröffentlichung revolutionierte die Vermarktungsstrategien in der Musikbranche komplett.
2016:
Mit dem visuellen Konzeptalbum Lemonade setzt sie sich intensiv mit afroamerikanischer Kultur, Rassismus, Feminismus und der Untreue ihres Ehemanns auseinander. Das Album wird von Kritikern als Meisterwerk gefeiert.
2018:
Als erste schwarze Frau headlint sie das legendäre Coachella-Festival. Der als „Beychella“ bekannte Auftritt gilt als eine der wegweisendsten Live-Performances der Pop-Geschichte.
2022–Heute: Die Renaissance-Ära und historische Rekorde:
Mit ihren jüngsten Projekten erforscht Beyoncé die Wurzeln verschiedener amerikanischer Musikgenres:
2022:
Das House- und Dance-Album Renaissance (Act I) zollt der queeren, schwarzen Ballroom-Kultur Tribut. Die dazugehörige Welttournee bricht sämtliche Einnahmerekorde.
2024:
Mit dem Nachfolger Cowboy Carter (Act II) taucht sie tief in die Country-Musik ein. Als erste schwarze Frau erobert sie damit gleichzeitig die Spitze der Pop- und Country-Charts.

Neben der Musik führt sie erfolgreiche Modemarken (wie Ivy Park), ist dreifache Mutter und zog laut Wirtschaftsmagazin Forbes mit einem geschätzten Vermögen von rund einer Milliarde US-Dollar in den Kreis der Milliardäre ein



 
04. September 1947:
Peter Behrens, deutscher Musiker wird geboren.
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Peter Behrens (* 4. September 1947 in Sanderbusch; † 11. Mai 2016 in Wilhelmshaven) war ein deutscher Musiker und Clown, der als Schlagzeuger der Band Trio weltweite Bekanntheit erlangte. Mit seinem stoischen, minimalistischen Spiel im Stehen prägte er maßgeblich den Sound des Welthits „Da Da Da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht“ und wurde zu einem der bekanntesten Gesichter der Neuen Deutschen Welle (NDW).

Musikalisches Markenzeichen:
Minimalismus:

Behrens reduzierte sein Schlagzeug radikal auf das Wesentliche (oft nur Bassdrum, Snare, Hi-Hat).
Das Steh-Schlagzeug:
Er spielte fast ausschließlich im Stehen, um Rückenschmerzen vorzubeugen und seine Bühnenpräsenz zu maximieren.
Visueller Stil:
Sein Look bestand Kult-typisch aus einem weißen T-Shirt, einer weißen Hose und roten Hosenträgern.
Der Musikclown:
Vor seiner Musikkarriere absolvierte er eine Ausbildung an einer Artistenschule und trat als Clown auf. Diese ausdruckslose, fast regungslose Miene behielt er beim Trommeln bei.

Erfolg mit Trio und Absturz:
Gemeinsam mit Stephan Remmler und Gerd „Kralle“ Krawinkel bildete er von 1979 bis 1986 das erfolgreiche Minimal-Rock-Projekt Trio. Während die Band Millionen Platten verkaufte, geriet Behrens nach der Auflösung in schwere finanzielle und persönliche Krisen. Da er an den Songrechten und Tantiemen kaum beteiligt war, verbrauchte er sein Vermögen rasch, kämpfte mit einer Alkohol- und Drogensucht und war zeitweise auf Sozialhilfe angewiesen.
Später arbeitete er unter anderem als Streetworker und gab Schlagzeugunterricht. Im Jahr 2013 veröffentlichte er seine ehrliche Biografie „Der Clown mit der Trommel“. Er verstarb 2016 im Alter von 68 Jahren an multiplem Organversagen





 
05. September 1774:
Der Erste Kontinentalkongress beginnt in der Hauptstadt Philadelphia, Pennsylvania. Zwölf britische Kolonien sprechen sich für die Einstellung des Handels mit Großbritannien aus.
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5. September1991 - Die internationale Konvention über indigene und in Stämmen lebende Völker tritt in Kraft.

Das Übereinkommen über eingeborene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern (Indigenous and Tribal Peoples Convention) ist ein Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Dessen Kurzbezeichnung ILO 169 ergibt sich dadurch, dass es das 169. Übereinkommen der ILO seit deren Gründung 1919 ist. Es ist die bis heute einzige internationale Norm, die den indigenen Völkern der Erde rechtsverbindlichen Schutz und Anspruch auf eine Vielzahl von Grundrechten garantiert.[1] Am 15. April 2021 beschloss der Deutsche Bundestag die Ratifizierung des Übereinkommens durch Deutschland als vierundzwanzigster Staat.[2]

In 44 Artikeln garantiert das Übereinkommen über indigene und in Stämmen lebende Völker in unabhängigen Ländern grundlegende Rechte der indigenen Völker. Die Gesamtzahl der Angehörigen indigener Völker wird auf etwa 350 Millionen Menschen in über 70 Ländern geschätzt. Ihre oftmals jahrtausendealten Kulturen unterscheiden sich zumeist durch ihre besondere Beziehung zur Natur von der herrschenden westlichen Kultur. Jedoch sind ihre Lebensgrundlagen, Land- und Menschenrechte, Bräuche, Werte und traditionellen Gesetze heute mehr und mehr gefährdet. Politische und wirtschaftliche Interessen, die im Zuge der Globalisierung unumgänglich erscheinen, bedrohen die Lebensweise vieler indigener Völker.
 
05. September 1781:
Die Seeschlacht vor der Chesapeake Bay während des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs bringt der französischen Flotte einen Sieg über das englische Geschwader. Den Landtruppen unter General Charles Cornwallis bleibt dadurch erhoffte Unterstützung versagt.
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Die Seeschlacht vor der Chesapeake Bay (auch bekannt als Battle of the Virginia Capes) am 5. September 1781 war der strategische Wendepunkt des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, der den USA die Unabhängigkeit von Großbritannien sicherte. Obwohl das rein taktische Gefecht zwischen der französischen und der britischen Flotte unentschieden oder mit geringen Verlusten endete, waren die geopolitischen Folgen monumental. Durch den französischen Sieg wurde die britische Armee in Yorktown vollständig abgeschnitten, welches kurz darauf zu ihrer Kapitulation führte.

Der historische Kontext:
Das Ziel:

George Washington und der französische General Rochambeau wollten die britische Armee unter Lord Cornwallis in Yorktown, Virginia, einkesseln.
Die Blockade:
Um die Flucht oder Versorgung der Briten über den Seeweg zu verhindern, musste die Mündung der Chesapeake Bay abgeriegelt werden.
Die Akteure:
Die französische Flotte stand unter dem Kommando von Admiral de Grasse, während die britische Entsatzflotte von Konteradmiral Sir Thomas Graves angeführt wurde.
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Verlauf und Taktik der Schlacht:
Die beiden Flotten trafen am Nachmittag des 5. September aufeinander. De Grasse lag mit 24 Linienschiffen in der Bucht, als Graves mit 19 Schiffen eintraf.
Aufstellung:
Beide Linien segelten parallel zueinander, doch die Flotten trafen in einem ungünstigen Winkel aufeinander.
Kampf:
Hauptsächlich die Vorhuten beider Seiten lieferten sich ein heftiges zweieinhalbstündiges Feuergefecht. Die Nachhuten griffen aufgrund von Signal-Missverständnissen auf britischer Seite kaum in den Kampf ein.
Schäden:
Mehrere britische Schiffe wurden schwer beschädigt, die HMS Terrible musste später sogar selbst versenkt werden.
Die fatalen Folgen für Großbritannien:
Nach tagelangem Manövrieren zog sich die britische Flotte nach New York zurück, da die Schiffe zu stark beschädigt waren. Das hatte direkte, weltgeschichtliche Auswirkungen:
Keine Verstärkung:
Cornwallis erhielt weder neue Truppen noch Vorräte.
Französische Artillerie:
Ein zweites französisches Geschwader unter Admiral de Barras passierte die Bucht ungehindert und lieferte schwere Belagerungskanonen für Washingtons Truppen.
Die Kapitulation:
Ohne Hoffnung auf Rettung musste Cornwallis am 19. Oktober 1781 in der Schlacht bei Yorktown mit rund 8.000 Mann kapitulieren. Dies bedeutete das faktische Ende der britischen Militäroperationen in Nordamerika und besiegelte die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten.
 
05. 1877:
Crazy Horse, Häuptling der Oglala-Sioux stirbt.
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Am 5. September 1877 starb der legendäre Kriegshäuptling der Oglala-Lakota (Sioux), Crazy Horse (eigentlich Tȟašúŋke Witkó), im Alter von etwa 37 Jahren in Fort Robinson, Nebraska. Sein Tod markierte das endgültige Ende des freien, nomadischen Widerstands der Prärie-Indianer gegen die Expansion der Vereinigten Staaten.

Die Hintergründe seines Todes:
Triumph am Little Bighorn:

Im Juni 1876 führte Crazy Horse zusammen mit Sitting Bull die alliierten Stämme zu einem historischen Sieg über General Custers 7. Kavallerieregiment am Little Big Horn.
Kapitulation durch Hunger:
Nach einer gnadenlosen Verfolgung durch die US-Armee im folgenden Winter und dem dramatischen Rückgang der Büffelbestände musste er sich am 6. Mai 1877 mit seinen hungernden Gefolgsleuten ergeben.
Das tödliche Missverständnis:
Als Gerüchte aufkamen, er plane einen erneuten Aufstand, sollte Crazy Horse im Militärposten Fort Robinson verhaftet werden. Beim Versuch, sich gegen die Inhaftierung im Wachhaus zu wehren, stach ihn ein US-Soldat mit einem Bajonett nieder.

Sein Leichnam wurde von seinen Eltern an einem bis heute geheim gehaltenen Ort in der Nähe des Wounded Knee bestattet.
 
05. September 1869:
Der Grundstein für das Schloss Neuschwanstein wird gelegt. König Ludwig II. von Bayern legt an diesem Tag den Grundstein für sein „Neues Schloss Hohenschwangau“, das erst nach seinem Tod den Namen Neuschwanstein erhält.
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Der historische Kontext:
Gegenentwurf zur Moderne:

Ludwig II. flüchtete vor der Realität und dem Machtverlust durch Preußen in eine idealisierte Ritterwelt.
Hommage an Richard Wagner:
Das Schloss wurde als private Theaterbühne und Denkmal für die Sagenwelten Wagners konzipiert.
Technologischer Widerspruch:
Trotz mittelalterlicher Optik kam modernste Bautechnik wie Dampfkräne und Stahlkonstruktionen zum Einsatz. Auch erwähnenswert: In Schloß Neuschwanstein kam das erste Telefon in ganz Bayern.
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Der Tag der Grundsteinlegung:
Versteckte Dokumente:

Zusammen mit dem Grundstein wurden Baupläne, Porträts des Königs und Münzen aus seiner Regierungszeit eingemauert.
Lange Bauzeit:
Ludwig II. hoffte auf eine schnelle Fertigstellung, erlebte die Vollendung des Schlosses durch seine ständigen Änderungen der Baupläne jedoch nie.
Unvollendetes Prachtwerk:
Als der König 1886 unter mysteriösen Umständen starb, war das Schloss noch eine Großbaustelle und wurde nie komplett fertiggestellt.