In Remember

19. August 1945:
Ian Gillan, britischer Rocksänger wird geboren.
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Ian Gillan (* 19. August 1945 in Hounslow, Middlesex) ist ein weltberühmter britischer Rock-Sänger und Frontmann der legendären Hard-Rock-Band Deep Purple. Mit seiner markanten Stimme und seinen charakteristischen, extrem hohen Schreien prägte er maßgeblich den Sound des klassischen Hard Rock und Heavy Metal.

Karriere und musikalische Meilensteine:
Deep Purple (Mark II):
Gillan stieß 1969 gemeinsam mit Bassist Roger Glover zur Band. Diese Besetzung gilt als die klassische Formation. Er prägte zeitlose Meilensteine der Rockgeschichte wie In Rock (1970), Fireball (1971) und Machine Head (1972) mit der Hymne „Smoke on the Water“
.Jesus Christ Superstar:
1970 übernahm er auf der originalen Studio-Konzeptaufnahme der Rockoper von Andrew Lloyd Webber die prestigeträchtige Titelrolle des Jesus.
Eigene Projekte:
Nach seinem temporären Ausstieg bei Deep Purple im Jahr 1973 gründete er die Ian Gillan Band und später die Formation Gillan, mit denen er erfolgreich tourte.
Black Sabbath:
In den Jahren 1982 bis 1984 sang er kurzzeitig für eine andere wegweisende Metal-Band und nahm mit ihnen das Album Born Again (1983) auf.
Rückkehr zu Deep Purple:
Seit 1992 ist Gillan wieder dauerhaft als Frontmann von Deep Purple aktiv.
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Stimme und Einschränkungen im Alter:
Gillan war berühmt für seine gewaltige Range und Songs wie „Child in Time“. Die extrem hohen Töne dieses Epos kann er live jedoch seit vielen Jahren nicht mehr singen, weshalb der Song dauerhaft von den Setlists gestrichen wurde.
Aktuelle Situation und Gesundheit:
Trotz seines hohen Alters steht Gillan nach wie vor im Studio und auf der Bühne. Zuletzt veröffentlichte er mit Deep Purple das Album Splat! (Juli 2026) und geht weiterhin auf Welttournee. In aktuellen Interviews mit Medien wie dem Rolling Stone geht er jedoch sehr offen mit den Zeichen des Alters um: Aufgrund eines schweren Verlusts seiner Sehkraft (er besitzt nur noch etwa 30 Prozent) sowie schwindender Energie denkt er mittlerweile realistisch über ein baldiges Karriereende nach.

 
Zuletzt bearbeitet:
19. August 1951:
John Deacon, britischer Musiker wird geboren.
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John Richard Deacon ist ein britischer Musiker, der als Bassist und Komponist der legendären Rockband Queen weltberühmt wurde. Er stieß 1971 als letztes festes Mitglied zur Band und prägte deren Sound maßgeblich durch sein rhythmisches Gespür und ikonische Songwriting-Beiträge. Nach dem Tod von Frontmann Freddie Mercury zog sich der als scheu und geschäftsorientiert geltende Musiker schrittweise aus der Musikindustrie zurück. Seit 1997 lebt er vollständig abseits der Öffentlichkeit.

Musikalische Meilensteine bei Queen:
Obwohl Deacon in der Band oft als der „stille“ Partner im Hintergrund wahrgenommen wurde, komponierte er einige der weltweit größten und kommerziell erfolgreichsten Hits von Queen:
Another One Bites the Dust: Der vom Funk inspirierte Song wurde in den USA zu Queens meistverkaufter Single.
I Want to Break Free: Ein Welthit, dessen Musikvideo (in dem die Bandmitglieder Frauenkleider tragen) Kultstatus erreichte.
You're My Best Friend: Eine Liebeserklärung an seine Frau, eingespielt auf einem Wurlitzer Electric Piano.
Friends Will Be Friends: Co-komponiert mit Freddie Mercury für das Hitalbum A Kind of Magic.

Neben seiner Arbeit am Bass war Deacon ein ausgebildeter Elektronikingenieur. Er baute unter anderem den berühmten „Deacy Amp“ – einen selbstkonstruierten kleinen Verstärker, der Gitarrist Brian May half, seinen unverwechselbaren, orchestralen Gitarrensound zu erzeugen.

Rückzug aus der Öffentlichkeit:
Der Tod von Freddie Mercury im Jahr 1991 traf Deacon tief. Nach eigenen Aussagen verlor die Band damit ihre Seele, weshalb er nur noch dreimal mit den verbleibenden Mitgliedern auftrat:
1992: Beim legendären Freddie Mercury Tribute Concert im Wembley-Stadion.
1993: Bei einem kurzen Charity-Auftritt im Cowdray Park.
1997: Zusammen mit Brian May, Roger Taylor und Elton John für eine Live-Performance von The Show Must Go On in Paris.Nach diesem letzten Auftritt im Januar 1997 verabschiedete sich John Deacon endgültig in den Ruhestand.

Heutiges Leben und Vermögen:
Über sein aktuelles Privatleben ist nur sehr wenig bekannt, da er jegliche Interviews und öffentliche Auftritte konsequent ablehnt:

Wohnort:
Laut britischen Medienberichten lebt er bis heute mit seiner Ehefrau Veronica Tetzlaff im Londoner Stadtteil Putney – in dem Haus, das er sich von seinen ersten großen Tantiemen in den 1970er-Jahren kaufte. Das Paar hat sechs gemeinsame Kinder.

Finanzen:
Er zählt dank der anhaltenden Popularität von Queen, dem Musical We Will Rock You und dem Biopic Bohemian Rhapsody mit einem geschätzten Vermögen von weit über 60 Millionen Pfund zu den reichsten Musikern Großbritanniens.

Rolle bei Queen:
Obwohl Brian May und Roger Taylor die Band weiterhin unter dem Namen Queen + Adam Lambert am Leben erhalten, ist Deacon im Hintergrund nach wie vor als gleichberechtigter Geschäftspartner an wichtigen finanziellen und rechtlichen Entscheidungen der Queen-Ehemaligen beteiligt.




 
20. August 1619:
Der atlantische Sklavenhandel erreicht den nordamerikanischen Kontinent. Die ersten 20 schwarzen Sklaven treffen auf einem niederländischen Schiff in Jamestown (Virginia) ein.
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Im August 1619 erreichte das britische Freibeuterschiff „White Lion“ unter niederländischer Flagge Point Comfort in der Kolonie Jamestown (Virginia). An Bord befanden sich etwa 20 bis 30 versklavte Menschen aus Angola, die im Tausch gegen Proviant an englische Siedler übergeben wurden. Dieses Datum markiert den Beginn des transatlantischen Sklavenhandels in Britisch-Nordamerika.Historisch präzisiert wurden die Ereignisse rund um diese erste afrikanische Präsenz an der Ostküste durch eine kleine Nuance: Obwohl es sich um ein von niederländischen Kaperfahrern genutztes Schiff handelte, segelte die „White Lion“ unter englischer Kaperflagge. Die Verschleppten wurden ursprünglich von portugiesischen Sklavenhändlern gefangen genommen, auf See geraubt und dann nach Virginia gebracht. Dieser historische Moment legte den Grundstein für die jahrhundertelange Ausbeutung afrikanischer Arbeitskräfte auf den nordamerikanischen Plantagen, die tiefe gesellschaftliche Spaltungen hinterließ.
.Der Status: Ihr rechtlicher Status war anfangs unklar; einige wurden wie Schuldknechte (indentured servants) behandelt, bevor sich die lebenslange, vererbbare Sklaverei rechtlich etablierte.
 
20. August 1794:
In der Schlacht von Fallen Timbers schlagen die Truppen der Vereinigten Staaten eine Allianz von Chippewa, Ottawa, Potawatomi, Shawnee, Delaware und Mingo, die vom Shawnee-Häuptling Weyapiersenwah angeführt wird.
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Die Schlacht von Fallen Timbers am 20. August 1794 endete mit einem entscheidenden Sieg der US-Armee über eine Allianz indianischer Stämme und markierte den Endpunkt des Nordwest-Indianerkriegs. Unter der Führung von Generalmajor "Mad Anthony" Wayne schlug die neu formierte US-Legion die indigenen Verteidiger im heutigen Bundesstaat Ohio vernichtend. Dies erzwang den weitreichenden Verzicht der Stämme auf ihre Stammesgebiete.
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Generalmajor "Mad Anthony" Wayne
Der historische Hintergrund:
Der Konflikt entbrannte nach dem Frieden von Paris (1783), in dem Großbritannien das Nordwestterritorium an die jungen USA abtrat – ohne Rücksicht auf die dort lebenden Ureinwohner. Nachdem indianische Allianzen zuvor zwei US-Armeen vernichtend geschlagen hatten, stellte Präsident George Washington eine professionelle Truppe auf. Diese „Legion der Vereinigten Staaten“ wurde von General Wayne akribisch für den Kampf im Unterholz trainiert.

Ablauf der Schlacht:
Der Ort:

Ein Waldstück am Maumee River (nahe dem heutigen Toledo, Ohio), in dem unzählige Bäume durch einen Tornado umgestürzt waren (Fallen Timbers).
Die Alliierten:
Eine etwa 1.000 bis 1.500 Mann starke Konföderation aus Stämmen wie den Shawnee, Miami, Delaware (Lenni Lenape) und Ottawa, angeführt von Häuptling Blue Jacket.
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Häuptling „Blue Jacket“
Die Taktik:
Die Indianer nutzten das Baumdickicht als natürliche Deckung. Waynes disziplinierte Infanterie stürmte jedoch mit aufgepflanzten Bajonetten voran, während die Kavallerie die Flanken einschnitt.
Die Dauer:
Der eigentliche Kampf dauerte kaum eine Stunde, ehe die indianischen Linien kollabierten und die Krieger flohen.
Die politischen Folgen:
Die indigenen Krieger flüchteten zum nahegelegenen britischen Stützpunkt Fort Miamis. Die Briten verweigerten ihnen jedoch aus Angst vor einem neuen Krieg mit den USA den Einlass. Dies brach den indianischen Widerstand nachhaltig.
Als direkte Folge unterzeichneten die Häuptlinge im Folgejahr den Vertrag von Greenville (1795). Darin mussten sie den Großteil des heutigen Ohio sowie Teile von Indiana und Illinois an die USA abtreten, welches den Weg für die massive amerikanische Westexpansion freimachte.
 
20. August 1779 - Der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius kommt zur Welt.

Er gilt als einer der Väter der modernen Chemie.

Berzelius führte die chemische Symbolsprache mit den Buchstaben für die chemischen Elemente ein und bestimmte erstmals eine Vielzahl der Atommassen von Elementen genau.
Berzelius entwickelte ein erstes Modell zum Verständnis der Elektrolyse und zu Stoffumsetzungen durch die Annahme einer positiven und einer negativen Ladung in jedem Teilchen (dualistische Theorie).
Er entdeckte die Elemente Cer, Selen und Thorium; andere Elemente wurden von ihm erstmals in elementarer Form dargestellt (Silicium, Zirconium, Titan, Tantal, Vanadium).
 
20. August 2017:
Jerry Lewis, US-amerikanischer Komiker, Sänger und Schauspieler stirbt.
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Jerry Lewis (geboren am 16. März 1926 als Joseph Levitch; gestorben am 20. August 2017) war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Komiker, Schauspieler, Regisseure und Produzenten des 20. Jahrhunderts. Er prägte mit seinem unverkennbaren physischen Slapstick-Humor, seinen legendären Grimassen und seiner eruptiven Körperlichkeit die weltweite Comedy-Landschaft nachhaltig.

Die Ära „Martin & Lewis“:
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Der internationale Durchbruch gelang ihm direkt nach dem Zweiten Weltkrieg an der Seite des Sängers und Entertainers Dean Martin.
Gegensätze als Erfolgsrezept:
Das Duo Martin & Lewis lebte vom Kontrast zwischen Martins coolen Charme und Lewis’ genial-chaotischem, kindsköpfigem Verhalten.
Kometenhafter Aufstieg:
Zwischen 1946 und 1956 eroberten sie Nachtclubs, das Radio, das Fernsehen und schlussendlich die Kinoleinwand im Sturm.
Die Trennung:
Nach genau zehn Jahren trennte sich das Duo im Jahr 1956 aufgrund zunehmender persönlicher Spannungen und beruflicher Differenzen.

Solo-Karriere und Regiearbeiten:
Nach der Trennung bewies Lewis, dass er auch ohne Partner ein absoluter Kassenmagnet war, und übernahm zunehmend die kreative Kontrolle über seine Filme. Er gilt als Pionier, da er als einer der ersten modernen Komiker als Hauptdarsteller, Drehbuchautor und Regisseur in Personalunion fungierte.
Der verrückte Professor (1963):
Seine berühmteste Doppelrolle und eine brillante Parodie auf Dr. Jekyll und Mr. Hyde.
The King of Comedy (1982):
Unter der Regie von Martin Scorsese zeigte Lewis in der Rolle eines entführten Late-Night-Talkers eindrucksvoll sein ernstes, schauspielerisches Talent an der Seite von Robert De Niro.
Weitere Klassiker:
Filme wie Aschenblödel (1960) oder Zu heiß gebadet (1958 ) festigten laut Filmportalen wie Moviepilot seinen Status als Slapstick-Ikone.

Humanitäres Engagement:
Neben seiner Filmkarriere war Jerry Lewis jahrzehntelang das Gesicht des Muscular Dystrophy Association (MDA) Telethons. Durch diese jährlichen, marathonartigen Live-Spendenaktionen im Fernsehen sammelte er über die Jahre hinweg Milliarden US-Dollar für die Erforschung von Muskelerkrankungen und erhielt dafür unter anderem den Jean-Hersholt-Humanitarian-Award der Oscar-Akademie