In Remember

14. August 1901:
Gustav Weißkopf führt nach eigenen Angaben mit seinem Flugzeug Modell Nr. 21 den ersten erfolgreichen bemannten Motorflug durch, für den es jedoch außer Augenzeugenberichten keinen eindeutigen Beweis gibt.
(Für den Erstflug der Gebrüder Wright (17. Dezember 1903) gibt es keinen einzigen Zeugen – selbst für das Foto des Erstfluges gibt es Zweifel am Datum)
1786719558775.png
Der deutsche Flugpionier Gustav Weißkopf (in den USA Gustave Whitehead) führte laut Berichten am 14. August 1901 in Bridgeport, Connecticut, den ersten gesteuerten Motorflug der Geschichte durch. Damit wäre er den Brüdern Wright um mehr als zwei Jahre zuvorgekommen. Da jedoch ein eindeutiges Beweisfoto fehlt, bleibt das Ereignis in der Luftfahrtgeschichte bis heute hochgradig umstritten.

Der Flug mit der „Nummer 21“:
Das Flugzeug: Weißkopf konstruierte ein vogelähnliches Flugzeug mit dem Namen „Nummer 21“ (auch genannt Condor).
1786719649068.png
Der Antrieb:
Das Gefährt besaß zwei von ihm selbst entwickelte Motoren: Einen für den Bodentransport und einen Acetylen-Zweitaktmotor für den Flugantrieb.
Die Flugdaten:
Berichten zufolge flog er am frühen Morgen des 14. August 1901 auf einer Wiese rund 800 Meter weit (Gebrüder Wright 37 Meter) und erreichte eine Höhe von etwa 15 Metern.
Belege und die historische Debatte:
Der Zeitungsbericht:

Einziger direkter Beleg ist ein Artikel des Redakteurs Richard Howell im Bridgeport Sunday Herald vom 18. August 1901. Howell gab an, den Flug gemeinsam mit zwei Assistenten Weißkopfs selbst beobachtet zu haben.
Das Foto-Problem:
Ein angeblich geschossenes Foto des Fluges war extrem unscharf und gilt heute als verschollen. In der Zeitung wurde lediglich eine Lithografie (Zeichnung) gedruckt.
Zeugenaussagen:
In den 1930er-ahren sammelte die Journalistin Stella Randolph zahlreiche eidesstattliche Erklärungen von Augenzeugen, die Weißkopfs frühe Flüge bestätigten.
Flugfähigkeit bewiesen:
Moderne Luftfahrtforschende und Nachbauten – wie sie im Gustav-Weißkopf-Museum zu sehen sind – haben gezeigt, dass die Flugmaschine nach aerodynamischen Prinzipien grundsätzlich flugfähig war.

Der Grund, warum Weißkopf bis heute nicht anerkannt wird: Der Hauptgrund war dass er aus Deutschland kam.
(Deutschland galt als alleiniger Schuldige für den Ersten Weltkrieg – ebenfalls der Grund, warum sich die britische Königsfamilie am 17. Juli 1917 sich von „Sachsen-Coburg und Gotha“ zum „Haus Windsor (nach dem Schloß „Windsor Castle“)umbenannte.)

Ein weiterer Grund gegen Weißkopf: Das anerkannte und äußerst einflussreiche „Smithsonian Instutute“:
Die Rolle des Smithsonian:
Der "Geheime Deal":

Das Smithsonian Institution in Washington D.C. erkennt bis heute ausschließlich die Wright-Brüder als erste Motorflieger an. Der Grund dafür ist jedoch nicht rein wissenschaftlicher Natur, sondern basiert auf einer vertraglichen Verpflichtung:
Der Wright-Smithsonian-Vertrag (1948 ):
Nach jahrelangen Streitigkeiten schloss Orville Wright mit dem Museum einen Vertrag ab. Das Museum durfte das historische Flugzeug "Wright Flyer" für die symbolische Summe von einem Dollar erwerben und ausstellen.
Die Klausel:
Der Vertrag enthält eine strikte Klausel. Demnach verliert das Smithsonian das Eigentumsrecht an dem Flugzeug, falls das Institut oder eine seiner angeschlossenen Kurationen jemals offiziell erklärt, dass ein anderer Mensch vor den Wright-Brüdern einen kontrollierten Motorflug absolviert hat.
Der Interessenkonflikt:
Kritiker und Luftfahrtexperten werfen dem Smithsonian deshalb Befangenheit vor. Selbst wenn das Institut Beweise für einen früheren Flug Weißkopfs fände, dürfte es diese aus rechtlichen Gründen nicht anerkennen, ohne das wichtigste Exponat seiner Luftfahrtausstellung zu verlieren.

Es geht also darum, wer den ersten motorisierten Flug durchgeführt hat - dass ein Foto (von dem es keinen Beweis gibt, an welchen Datum es geschossen wurde) und fehlenden Zeugenaussagen von den Gebrüdern Wright gegen zahlreiche Zeugenaussagen, der Aussage eines Journalisten und einerm Zeitungsartikel.für Gustav Weißkopf.

;)Dies auch ein Thema bei der ZDF-Serie „Terra X“:
In der ZDF-Dokumentationsreihe „Terra X“ wird der historische Kriminalfall der Luftfahrtgeschichte in der Episode „Pioniere am Himmel – Das Rätsel um den ersten Flug“ (Erstausstrahlung 2016) detailliert beleuchtet. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Debatte, ob der deutsche Auswanderer Gustav Weißkopf (in den USA Gustave Whitehead) bereits am 14. August 1901 – und damit gut zwei Jahre vor den Gebrüdern Wright (17. Dezember 1903) – den ersten gesteuerten Motorflug der Menschheit absolvierte.
 
14. August 1969:
In den bundesdeutschen Filmtheatern läuft der Sergio-Leone-Western Spiel mir das Lied vom Tod an. Die Musik stammt von Ennio Morricone.
1786729085659.png
„Spiel mir das Lied vom Tod“ ist ein wegweisender Italowestern von Sergio Leone aus dem Jahr 1968, der durch Ennio Morricones berühmte Filmmusik und das Mundharmonika-Motiv cineastische Maßstäbe setzte. Im Fokus steht ein Rachefeldzug rund um den Bau einer Eisenbahnlinie, in dem Charles Bronson und Henry Fonda glänzen.

Inhalt:
Der schwerkranke Eisenbahnbaron Morton will seine Zugstrecke unbedingt bis zum Pazifik ausbauen. Der kluge Farmer Brett McBain erkennt diesen Plan frühzeitig. Er kauft ein scheinbar wertloses Stück Ödland namens „Sweetwater“. Auf diesem Land befindet sich die einzige Wasserquelle der Region, weshalb die Dampfloks dort zwingend halten müssen. Morton setzt den skrupellosen Revolverhelden Frank ein, um McBain einzuschüchtern.
Die Ermordung der McBains:
Frank überschreitet Mortons Befehle. Er richtet McBain und dessen drei Kinder kaltblütig hin. Um den Verdacht von sich abzulenken, hinterlässt Frank am Tatort falsche Spuren. Diese weisen auf den bekannten, aber gutmütigen Banditen Cheyenne hin.
Kurz darauf trifft Jill, eine ehemalige Prostituierte aus New Orleans, auf der Farm ein. Sie hat McBain kurz zuvor heimlich geheiratet. Statt einer neuen Familie findet sie nur Leichen vor. Als Alleinerbin gerät sie sofort ins Visier der gierigen Eisenbahngesellschaft.
Die Zweckgemeinschaft:
Zwei Fremde greifen in das Geschehen ein:
„Mundharmonika“:
Ein mysteriöser, wortkarger Einzelgänger, der Frank quer durch das Land verfolgt. Seinen Namen verdankt er einer klagenden Melodie, die er ständig spielt.
Cheyenne:
Der Gesetzlose will seinen Namen reinwaschen und den wahren Mörder der Familie McBain zur Rechenschaft ziehen.
Gemeinsam beschützen die ungleichen Männer die Witwe Jill. Sie helfen ihr, die Klauseln im Testament ihres Mannes zu erfüllen. Um das Land nicht an die Eisenbahn zu verlieren, muss dort rechtzeitig ein Bahnhof gebaut werden.
Das Geheimnis und der Showdown:
Gegen Ende des Films kommt es zum legendären Duell zwischen Frank und dem Fremden. Kurz vor Franks Tod wird das Geheimnis in einer Rückblende gelüftet: Frank hatte Jahre zuvor den älteren Bruder des Namenlosen grausam erhängt. Dem damals noch kleinen Jungen steckte Frank eine Mundharmonika in den Mund und sagte spöttisch, er solle ein Lied für seinen Bruder spielen.
Nachdem die Rache vollstreckt ist, bricht die Moderne endgültig an. Cheyenne erliegt einer Schussverletzung, die er im Kampf davongetragen hat. Der namenlose Rächer zieht einsam weiter, während Jill als „Mutter der Nation“ die ankommenden Eisenbahnarbeiter mit Wasser versorgt.
 
14. August 1975:
Premiere des Films The Rocky Horror Picture Show in London.
1786737813175.png
Der Kult-Klassiker The Rocky Horror Picture Show (1975) ist eine schrille, queere Parodie auf alte Science-Fiction- und Horror-B-Movies. Die Handlung folgt dem spießigen, frisch verlobten Paar Brad Majors (Barry Bostwick) und Janet Weiss (Susan Sarandon). Nach einer Autopanne geraten sie in das geheimnisvolle Schloss des exzentrischen, bisexuellen Wissenschaftlers Dr. Frank-N-Furter (Tim Curry). Dort erleben sie eine Nacht voller sexueller Befreiung und surrealer Ereignisse

Inhalt:
Die Panne:

Brad und Janet haben nachts im strömenden Regen eine Reifenpanne.
Die Zuflucht:
Sie suchen Hilfe in einem nahegelegenen, düsteren Schloss, um zu telefonieren.
Der Empfang:
Der unheimliche Butler Riff Raff (Richard O'Brien) und das Dienstmädchen Magenta (Patricia Quinn) öffnen ihnen die Tür.
Die Party:
Das Paar platzt mitten in die jährliche Versammlung von seltsamen Außerirdischen aus der Galaxie Transsexual Transylvania.
Der legendäre Tanz:
Die Gruppe zieht Brad und Janet sofort in den Bann des berühmten Songs und Tanzes Time Warp.

Frank-N-Furter und seine Schöpfung:
Der Auftritt:

Dr. Frank-N-Furter stellt sich in Korsett und Netzstrümpfen als „süßer Transvestit“ vor.
Das Labor-Experiment:
Er führt das prüde Paar in sein Labor.
Die Geburt von Rocky:
Frank erweckt seine eigene Schöpfung zum Leben: Rocky Horror, einen muskulösen, blonden Mann, der als sein persönliches Sexspielzeug dienen soll.
Das erste Opfer:
Der rebellische Ex-Geliebte Eddie (Meat Loaf) bricht in das Labor ein, wird aber von Frank eifersüchtig mit einer Axt ermordet.

Die sexuelle Initiation:
Verführung im Dunkeln:

In der Nacht schleicht sich Frank-N-Furter nacheinander in die Zimmer von Janet und Brad.
Das Erwachen:
Er verführt beide, indem er sich als der jeweils andere Partner ausgibt, was bei beiden die bürgerlichen Hemmungen löst.
Janets Seitensprung:
Die eifersüchtige Janet entdeckt später Rocky und geht aus Rache eine Affäre mit der Schöpfung ein.

Das furchtbare Abendessen und die Meuterei:
Der Gast:

Dr. Everett Scott (Jonathan Adams), ein Wissenschaftler und Brads ehemaliger Lehrer, taucht auf, um nach seinem vermissten Neffen Eddie zu suchen.
Das Horror-Dinner:
Frank serviert der Gesellschaft ein Abendessen, das sich als der zubereitete Leichnam von Eddie entpuppt.
Die Horrorshow:
Frank versetzt Janet, Brad, Dr. Scott und Rocky mit einem Strahlengewehr in Trance, steckt alle in Strapsgürtel und zwingt sie zu einer exzessiven Theater- und Pool-Orgie.
Das Finale der Aliens:
Riff Raff und Magenta rebellieren schließlich. Sie erklären Frank für unfähig, töten ihn und Rocky mit Laserwaffen und fliegen mit dem Schloss zurück zu ihrem Heimatplaneten.
Das Ende:
Brad, Janet und Dr. Scott bleiben traumatisiert, verwirrt und nur in Unterwäsche im rauchenden Krater zurück.

Berühmte Songs & Hymnen:
Die Musik des Stücks ist legendär und treibt das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen an:
„Time Warp“ – Der ultimative Party-Tanzsong, bei dem traditionell der gesamte Saal mittanzt.

„Sweet Transvestite“ – Der spektakuläre Auftrittssong von Dr. Frank N. Furter.„Science Fiction/Double Feature“ – Das nostalgische Eröffnungslied über alte Kinofilme.

„Dammit Janet“ – Der Song, in dem Brad um Janets Hand anhält.




Die Botschaft:
Das zentrale Motto des Musicals lautet „Don't dream it – be it!“ („Träume es nicht – lebe es!“) und gilt bis heute als Hymne der queeren Szene und der Selbstakzeptanz
 
15. August 1961:
Während der Bewachung der noch im Bau befindlichen Berliner Mauer flieht der Volkspolizist Conrad Schumann mit einem Sprung über den Stacheldraht in den Westen. Der Sprung wird von Peter Leibing in einem berühmt gewordenen Foto festgehalten.
1786768736264.png

Die Flucht:
Der damals 19-jährige gelernte Schäfer aus Sachsen leistete seinen Dienst als Oberwachtmeister bei der kasernierten Bereitschaftspolizei der DDR. Am dritten Tag nach dem Beginn des Baus der Berliner Mauer war seine Einheit an der Sektorengrenze Ecke Bernauer Straße und Ruppiner Straße postiert. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Absperrung dort lediglich aus einer niedrigen Rolle Stacheldraht.

Gegen 16:00 Uhr nutzte Schumann einen Moment, in dem seine Vorgesetzten abgelenkt waren. Von West-Berlinern ermutigt und durch ein bereitstehendes Polizeifahrzeug der West-Polizei abgesichert, nahm er Anlauf und sprang in Uniform sowie mit geschulterter PPSch-41-Maschinenpistole über das Hindernis. Der Fotograf Peter Leibing drückte genau in diesem Moment ab.

Das Leben im Westen und der Freitod:
Nach seiner Flucht zog Schumann nach Bayern, wo er sich eine neue Existenz aufbaute. Er arbeitete jahrzehntelang als Maschinenführer im Automobilwerk bei Audi in Ingolstadt, gründete eine Familie und lebte im Landkreis Eichstätt.
Obwohl sein Sprung ihn berühmt machte, litt er zeitlebens psychisch unter den Folgen:

Stasi-Angst:
Er hatte permanente Furcht vor der Rache und Verfolgung durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS), die auch nach der Wiedervereinigung nicht nachließ.

Zurückweisung:
Nach dem Fall der Mauer wurde er bei Besuchen in seiner sächsischen Heimat von Teilen der eigenen Familie und ehemaligen Bekannten als Verräter abgelehnt.

Die Last der Ikone:
Er fühlte sich oft auf das historische Foto reduziert und litt unter Schuldgefühlen, seine Angehörigen zurückgelassen zu haben.

Am 20. Juni 1998 nahm sich Conrad Schumann im Alter von 56 Jahren im oberbayerischen Oberemmendorf das Leben.
 
15. August 29 v. Chr.:
Octavian wird im dritten Triumphzug nacheinander in Rom als Eroberer Ägyptens gefeiert und übernimmt die Herrschaft über das Römische Reich. In der Folge wird an diesem Tag der Feiertag der feriae Augusti gefeiert.
1786788465224.png
Im August des Jahres 29 v. Chr. feierte Octavian (der spätere Kaiser Augustus) in Rom einen spektakulären dreifachen Triumphzug über drei aufeinanderfolgende Tage.

Der dritte Triumphzug am 15. August bildete den absoluten Höhepunkt der Feierlichkeiten und markierte die Unterwerfung Ägyptens sowie die Eingliederung des reichen Nil-Reiches als römische Provinz.

Der Ablauf des dreifachen Triumphs:
Octavian teilte seine militärischen Erfolge auf drei aufeinanderfolgende Tage auf, um den Eindruck eines Bürgerkriegssieges (gegen seinen römischen Rivalen Marcus Antonius) zu vermeiden und sich stattdessen als Bezwinger ausländischer Feinde zu inszenieren:

1. Triumphzug:
(13. August):

Triumph über die Siege in Illyrien (Dalmater).
Octavians Siege in Illyrien (35–33 v. Chr.) sicherten die Nordostgrenze Italiens und formten aus seinen Truppen eine kampfstarke Armee vor dem entscheidenden Machtkampf gegen Marcus Antonius.
Strategische Ziele:
Grenzschutz:

Befreiung Oberitaliens von Einfällen plündernder Stämme (wie den Iapoden).
Herrschaftssicherung:
Rückbannung von Stämmen, die während der römischen Bürgerkriege die Tributzahlungen eingestellt hatten.
Militärisches Training:
Disziplinierung und Vorbereitung der Legionen auf den bevorstehenden Krieg gegen Ägypten mit seinen Gegnern Marcus Antonius und Kleopatra VII.

1786788566831.png

2. Triumphzug:
(14. August):

Triumph für den entscheidenden Seesieg bei Actium über die Flotte von Antonius und Kleopatra.

Die Schlacht bei Actium war eine historische Seeschlacht am 2. September 31 v. Chr., die das definitive Ende der Römischen Republik besiegelte und den Aufstieg des Römischen Kaiserreichs einleitete. In dem Konflikt besiegte Octavian (der spätere Kaiser Augustus) mit der strategischen Hilfe seines Feldherrn Marcus Agrippa seinen Rivalen Marcus Antonius und dessen Verbündete, die ägyptische Königin Kleopatra VII.. Durch den entscheidenden Sieg sicherte sich Octavian die uneingeschränkte Alleinherrschaft über das Römische Reich.

1786788622572.png

3. Trriumphzug:
(15. August):

Triumph über Ägypten. Dieser Zug stellte die vorherigen Tage durch die immense Beute vom Nil und die Zurschaustellung ägyptischer Gefangener völlig in den Schatten.

Der Sieg Octavians über Ägypten im Jahr 30 v. Chr. markiert das Ende der Römischen Republik, den Untergang des ptolemäischen Ägyptens und den Beginn des Römischen Kaiserreichs.

Einnahme Ägyptens (30 v. Chr.):
Ein Jahr nach der Seeschlacht marschierte Octavian direkt in Ägypten ein. Da der militärische Widerstand zusammenbrach, wählten sowohl Marcus Antonius als auch Kleopatra im August 30 v. Chr. den Suizid, um der Gefangenschaft zu entgehen.

1786788729190.png

Bedeutung des dritten Tages:
Durch die unermesslichen Reichtümer aus dem Schatz der Kleopatra war Octavian schlagartig in der Lage, alle seine Veteranen auszuzahlen, prachtvolle Spiele zu finanzieren und die römische Wirtschaft anzukurbeln. Zu Ehren dieses dreifachen Triumphs beschloss der Senat zudem den Bau des Actiumbogens auf dem Forum Romanum.

Noch im selben Jahr ließ Octavian die Tore des Janus-Tempels schließen – ein symbolischer Akt, der signalisierte, dass im gesamten Römischen Reich Frieden herrschte. Dies legte den Grundstein für seine spätere Anerkennung als Princeps und den Übergang der Republik in das Römische Kaiserreich im Jahr 27 v. Chr.
 
15. August 1931:
Der erste eigene abendfüllende Spielfilm des Komikerpaares Laurel und Hardy, „Pardon Us“ feiert seine Premiere in den USA.
1786812010395.png
„Hinter Schloss und Riegel“ (Originaltitel: Pardon Us) aus dem Jahr 1931 ist der erste abendfüllende Spielfilm des legendären Komikerduos Laurel und Hardy (im deutschsprachigen Raum auch bekannt als Dick und Doof).

1786812047479.png

Handlung:
Während der Prohibition versuchen Stan und Ollie, ihr eigenes Bier zu brauen. Sie verkaufen es ausgerechnet an einen Polizisten und landen prompt im Gefängnis. Dort teilen sie sich eine Zelle mit dem gefürchteten Kriminellen „The Tiger“. Durch ein Missgeschick von Stan gelingt der gesamten Gruppe die Flucht. Als Baumwollpflücker verkleidet tauchen die beiden im Süden unter, bis sie durch Stans unfreiwilliges Zahn-Summen erneut auffliegen. Am Ende verhindern sie jedoch unabsichtlich einen Gefängnisaufstand und werden begnadigt.
 
15. August 1248:
Konrad von Hochstaden legt den Grundstein für den Neubau des Kölner Doms.
1786817444541.png
Das ist ein historisch bedeutender Meilenstein für die Stadt Köln. Am 15. August 1248 legte der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden feierlich den Grundstein für den gotischen Neubau des Kölner Doms.

1786817490306.png

Wichtige Fakten zum Ereignis:
Der Grund:

Der alte karolingische Dom war zu klein geworden. Zudem brauchte man eine würdige Ruhestätte für die Gebeine der Heiligen Drei Könige.
1786817534029.png
Das Vorbild:
Der Bau wurde im Stil der neuen französischen Gotik geplant, inspiriert von Kathedralen wie der in Amiens.
Die Bauzeit:
Nach der Grundsteinlegung dauerte es mit jahrhundertelangen Unterbrechungen insgesamt 632 Jahre, bis das weltberühmte Bauwerk im Jahr 1880 endlich vollendet wurde.