In Remember

16. August 1956:
Die Verfilmung von Carl Zuckmayers Drama Der Hauptmann von Köpenick mit Heinz Rühmann in der Titelrolle wird in Köln uraufgeführt.
1786858375220.png
Der Hauptmann von Köpenick (1956) ist eine weltberühmte deutsche Tragikomödie von Regisseur Helmut Käutner, in der Heinz Rühmann in seiner Paraderolle als Schuster Wilhelm Voigt brilliert. Der Farbfilm basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Carl Zuckmayer. Er parodiert auf humorvolle, aber tiefgründige Weise den blinden Gehorsam und den Militarismus im deutschen Kaiserreich.

Handlung & Hintergrund:
Die bürokratische Falle: Der vorbestrafte Schuster Wilhelm Voigt versucht vergeblich, ein ehrliches Leben zu beginnen. Ohne Pass bekommt er keine Arbeit, und ohne Arbeit erhält er keine Papiere.
Die berühmte List:
In seiner Verzweiflung kauft er eine gebrauchte Hauptmannsuniform beim Trödel. Allein durch die Autorität dieser Uniform unterstellt er eine Truppe Soldaten seinem Kommando.
Die Besetzung:
Voigt besetzt das Rathaus von Köpenick, verhaftet den Bürgermeister und beschlagnahmt die Stadtkasse. Sein eigentliches Ziel – einen Pass zu erhalten – scheitert jedoch, da das Amt in Köpenick keine Passabteilung besitzt.

Wahre Begebenheit:
Die Geschichte basiert auf der realen Köpenickiade des Schusters Wilhelm Voigt vom 16. Oktober 1906.
1786858433148.png

Erfolg und Auszeichnungen:
Kultstatus:

Die Produktion gilt in Deutschland als absoluter Filmklassiker.
Auszeichnungen:
Heinz Rühmann erhielt für seine schauspielerische Leistung 1957 den Preis der deutschen Filmkritik.
Internationale Anerkennung:
Der Film wurde für einen Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ nominiert.
 
16. August 1976:
Dancing Queen, Nummer-1-Hit in den USA und vielen anderen Ländern und damit der weltweit wohl erfolgreichste Song der schwedischen Popgruppe ABBA, wird veröffentlicht.
1786876972638.png
An diesem Tag im Jahr 1976 veröffentlichte die schwedische Popgruppe ABBA ihre Single „Dancing Queen“ in Schweden. Das Lied entwickelte sich schnell zu einem weltweiten Phänomen und gilt heute als einer der erfolgreichsten Popsongs aller Zeiten.

Fakten zum Welthit:
Entstehung:

„Dancing Queen“ wurde bereits 1975 geschrieben. Im August im selben Jahr begannen die Aufnahmen für den Song. Aber dann verschwindet der Song erst einmal in „der Schublade“ von ABBA.
Veröffentlichung:
Am 16. August 1976 als Vorabsingle des legendären Albums Arrival.
Königliche Premiere:
Die erste Live-Präsentation fand bereits am 18. Juni 1976 in barocken Kostümen vor dem schwedischen König Carl XVI. Gustaf und Silvia Sommerlath am Vorabend ihrer Hochzeit statt.
Charterfolge:
Der Song erreichte in 16 Ländern Platz 1 der Hitparaden.
US-Durchbruch:
Es blieb der einzige Titel, mit dem ABBA die Spitze der US-amerikanischen Billboard-Charts stürmen konnte.
Musikalische Einflüsse:
Inspiriert wurden Benny Andersson und Björn Ulvaeus durch George McCraes Disco-Klassiker „Rock Your Baby“.

 
16. August 2018:
Aretha Franklin, US-amerikanische Soulsängerin stirbt.
1786896431596.png
Aretha Louise Franklin (25. März 1942 – 16. August 2018 ) war eine weltberühmte US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Pianistin, die als die unangefochtene "Queen of Soul" Musikgeschichte schrieb. Mit ihrer gewaltigen, emotionalen Stimme prägte sie maßgeblich Genres wie Soul, R&B und Gospel. Sie gilt als eine der bedeutendsten Musikerinnen des 20. Jahrhunderts und verkaufte weltweit über 75 Millionen Tonträger.

Musikalische Meilensteine:
Frühe Prägung:

Aretha wuchs als Tochter des bekannten Baptistenpredigers C. L. Franklin auf und begann ihre Karriere als Gospelsängerin in dessen Kirche.
Der Durchbruch:
Nach Anfängen bei Columbia Records wechselte sie 1967 zu Atlantic Records. Dort feierte sie mit einer Reihe von Welthits ihren internationalen Durchbruch.
Die Nationalhymne:
Ihr weltbekannter Song "Respect" entwickelte sich Ende der 1960er-Jahre zu einer Hymne der Frauenbewegung und der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung.
Kult-Platte:
Ihr 1972 veröffentlichtes Album Amazing Grace ist bis heute das meistverkaufte Live-Gospel-Album aller Zeiten.

Auszeichnungen und Vermächtnis:
Grammy-Königin:

Sie gewann im Laufe ihrer Karriere 18 Grammys. Sie war zudem die erste Frau überhaupt, die in die renommierte Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde.
Historische Auftritte:
Franklin sang bei den Amtseinführungen der US-Präsidenten Jimmy Carter, Bill Clinton und Barack Obama.
Freiheitsmedaille:
Im Jahr 2005 verlieh ihr George W. Bush die Presidential Medal of Freedom, die höchste zivile Auszeichnung der USA.
Tod:
Aretha Franklin verstarb am 16. August 2018 im Alter von 76 Jahren in Detroit an den Folgen einer Krebserkrankung.


 
16. August 1977:
Elvis Presley, US-amerikanischer Sänger, Musiker und Schauspieler stirbt.
1786901544769.png
Elvis Presley starb am 16. August 1977 im Alter von 42 Jahren auf seinem Anwesen Graceland in Memphis, Tennessee. Der Tod des „King of Rock 'n' Roll“ markierte das Ende einer Ära und erschütterte Millionen Fans weltweit.

Die wichtigsten Fakten zu seinem Tod:
Datum und Ort:

Er wurde am Nachmittag des 16. August 1977 bewusstlos in seinem Badezimmer aufgefunden. Im Baptist Memorial Hospital wurde kurz darauf sein Tod festgestellt.
Todesursache:
Als offizielle Todesursache wurde plötzlicher Herztod (Herzversagen) diagnostiziert. Jahrelanger Medikamentenmissbrauch und gesundheitliche Probleme spielten eine erhebliche Rolle.
Letzter Auftritt:
Sein absolut letztes Konzert gab er am 26. Juni 1977 in der Market Square Arena in Indianapolis.
Letzte Ruhestätte:
Er ist im Meditationsgarten seines Anwesens Graceland in Memphis begraben. Die Stätte zieht bis heute jährlich zehntausende Pilger an.
Ein unsterbliches Vermächtnis:
Mit geschätzt über einer Milliarde verkaufter Tonträger gilt der US-amerikanische Musiker als der erfolgreichste Solokünstler der Musikgeschichte. Neben bahnbrechenden Musikhits wie „Jailhouse Rock“ oder „Suspicious Minds“ prägte er durch über 30 Spielfilme auch das Hollywood-Kino seiner Zeit.