In Remember

Ich möchte das noch zu gestern nachtragen.
Weil ich es besonders und toll und großartig finde einerseits, und andererseits weil morgen die Leichtathletik EM in England beginnt. 🥰

Am 8. August 1992 erlebte die deutsche Leichtathletik eine Sternstunde.
Hochspringerin Heike Henkel und 5000-Meter-Läufer Dieter Baumann gewannen in Barcelona innerhalb von 15 Minuten Olympiagold.
Beide starteten als Mitfavoriten.

Henkel wurde ein Jahr zuvor in Tokio Weltmeisterin und 1990 in Split Europameisterin.
Baumann gewann bereits 1988 in Seoul Olympiasilber und war bei der Konkurrenz aus Afrika vor allem wegen seines starken Schlussspurts gefürchtet.

Doch das olympische Finale wurde für Henkel zur Zitterpartie. Zweimal scheiterte die Kielerin an 1,97 Metern. Im Falle eines dritten Fehlversuchs wäre sie ohne Medaille geblieben. Aber Henkel überwand nicht nur die 1,97 Meter, sondern auch alle weiteren Höhen bis einschließlich 2,02 Meter: Gold für die Favoritin.

Fast gleichzeitig machte auch Baumann seinen Gold-Traum wahr. Eingangs der Zielgeraden schien der Schwabe schon abgeschlagen, setzte dann aber zu seinem berühmten Endspurt an und lief vor dem Kenianer Paul Bitok zum Olympiasieg.

Sowohl Henkel als auch Baumann wurden schließlich 1992 zu Deutschlands Sportlern des Jahres gewählt. 😍
 
9. August 1896:
Der Flugpionier Otto Lilienthal stürzt bei einem Flug in Stölln am Gollenberg im Havelland ab und stirbt am folgenden Tag an seinen Verletzungen.
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Karl Wilhelm Otto Lilienthal (23. Mai 1848 – 10. August 1896) gilt als der erste Mensch der Luftfahrtgeschichte, der erfolgreiche, wiederholbare Gleitflüge durchführte. Durch seine systematische Forschung legte der Ingenieur das Fundament für das Prinzip „schwerer als Luft“. Damit ebnete er maßgeblich den Weg für die modernen Flugzeuge.

Wissenschaftliche Pionierarbeit:
Vogelflug-Studien:

Lilienthal analysierte jahrelang den Flug der Störche.
Gewölbte Tragfläche:
Er bewies, dass gewölbte Flügel mehr Auftrieb erzeugen als flache Platten.
Standardwerk:
Seine Erkenntnisse hielt er 1889 im Buch „Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst“ fest.
Polardiagramm:
Er erfand diese aerodynamische Darstellung, die im Flugzeugbau bis heute elementar ist.

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Praktische Flugversuche und Produktion:
Erster Flug:

1891 gelang ihm nahe Potsdam der erste kontrollierte Gleitflug über 25 Meter.
Flugerfahrung:
Er absolvierte im Laufe seines Lebens schätzungsweise über 2.000 Flüge.
Fliegerberg:
In Berlin-Lichterfelde ließ er einen künstlichen Hügel für seine Tests aufschütten.
Serienproduktion:
Mit dem „Normalsegelapparat“ verkaufte er das erste in Serie gebaute Flugzeug der Welt.
Steuerung:
Die Fluggeräte wurden rein intuitiv durch Gewichtsverlagerung des Piloten gesteuert.

Der tragische Absturz:
Am 9. August 1896 geriet Lilienthal am Gollenberg bei Stölln durch eine Thermikböe ins Trudeln.
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Todesursache:
Er stürzte aus etwa 15 bis 17 Metern Höhe und erlitt einen Halswirbelbruch. Am 10. August erlag er im Alter von 48 Jahren in Berlin seinen Verletzungen.

Vermächtnis:
Sein Wirken hatte globalen Einfluss. Die amerikanischen Pioniere Gebrüder Wright nutzten Lilienthals mathematische Tabellen. Sie bezeichneten ihn später als den bedeutendsten Forscher des 19. Jahrhunderts auf diesem Gebiet. Heute erinnert unter anderem das Otto-Lilienthal-Museum in seiner Geburtsstadt Anklam an sein bahnbrechendes Lebenswerk.
 
9. August 1969:
Die US-amerikanische Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau des polnischen Filmregisseurs Roman Polański, wird hochschwanger gemeinsam mit vier Freunden von den Sektenmitgliedern der Charles-Manson-Family in ihrem Haus ermordet.
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Die US-amerikanische Schauspielerin Sharon Tate (z.B. "Tanz Der Vampire") wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 im Alter von 26 Jahren in ihrer Villa am 10050 Cielo Drive in Los Angeles ermordet. Sie war zu diesem Zeitpunkt im achten Monat schwanger mit dem Kind ihres Ehemanns, des Regisseurs Roman Polański.

Die Tat wurde von Mitgliedern der sogenannten Manson Family verübt, einer sektenähnlichen Kommune unter der Führung des Kriminellen Charles Manson. Manson selbst war am Tatort nicht anwesend, hatte die Morde jedoch in Auftrag gegeben.

Der Ablauf der Tat:
Eindringen:

Die Manson-Anhänger Susan Atkins, Patricia Krenwinkel, Charles „Tex“ Watson und Linda Kasabian verschafften sich nachts Zugang zum Anwesen.
Die Opfer:
Neben der hochschwangeren Sharon Tate wurden vier weitere Personen auf dem Grundstück grausam getötet: der Starkolonisator Jay Sebring, die Kaffeekimperium-Erbin Abigail Folger, der polnische Drehbuchautor Wojciech Frykowski und der zufällig anwesende Jugendliche Steven Parent.
Grausamkeit:
Die Opfer wurden mit Schusswaffen verletzt und erlitten zahlreiche Stichwunden. Sharon Tate wurde trotz Flehen um das Leben ihres ungeborenen Kindes mit 16 Messerstichen getötet.
Spuren:
Mit dem Blut von Sharon Tate schrieben die Täter vor ihrer Flucht das Wort „Pig“ (Schwein) an die Haustür.

Die Hintergründe und Motive:
Falsches Ziel:

Der Angriff galt ursprünglich nicht Sharon Tate persönlich. Charles Manson hatte es auf den vorherigen Mieter der Villa abgesehen, den Musikproduzenten Terry Melcher, der Mansons Musikerkarriere nicht gefördert hatte.
„Helter Skelter“:
Manson verfolgte die paranoide Vision, durch brutale Morde einen apokalyptischen Rassenkrieg in den USA auszulösen, den er nach einem Song der Beatles „Helter Skelter“ nannte.
Folgetat:
Nur eine Nacht später, am 10. August 1969, ermordete die Gruppe das Unternehmerehepaar Leno und Rosemary LaBianca. Die Verbrechen gingen als Tate-LaBianca-Morde in die Kriminalgeschichte ein.

Juristisches Nachspiel:
Festnahme:

Die Gruppe wurde Monate später nach Ermittlungen in einer anderen Sache gefasst.
Urteil:
Charles Manson und die direkt beteiligten Sektenmitglieder wurden 1971 zum Tode verurteilt.
Haftstrafe:
Nachdem Kalifornien die Todesstrafe 1972 vorübergehend abschaffte, wurden die Strafen in lebenslange Haft umgewandelt. Manson verstarb 2017 im Gefängnis.
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9. August 1963:
Whitney Houston, US-amerikanische Sängerin wird geboren.
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Whitney Houston (1963–2012) war eine der erfolgreichsten und einflussreichsten US-amerikanischen Pop- und Soul-Sängerinnen aller Zeiten. Mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern und einer außergewöhnlichen Stimme, die mühelos über drei Oktaven reichte, prägte sie die Musikwelt nachhaltig und erhielt den Beinamen „The Voice“.

Musikalische Meilensteine:
Rekord-Debüt:

Ihr selbstbetiteltes Erstlingswerk „Whitney Houston“ erschien 1985 und verkaufte sich allein in den USA über 13 Millionen Mal.
Hit-Garantie:
Sie ist die einzige Künstlerin, die sieben aufeinanderfolgende Singles auf Platz 1 der US-Billboard-Charts platzieren konnte, darunter Klassiker wie „Saving All My Love for You“ und „How Will I Know“.
Die Nationalhymne:
Ihre emotionale Performance von „The Star-Spangled Banner“ beim Super Bowl 1991 gilt bis heute als unerreichte Benchmark.
Hymne für die Ewigkeit:
Ihre Coverversion von Dolly Partons „I Will Always Love You“ aus dem Jahr 1992 wurde zu einer der meistverkauften Singles der Musikgeschichte.

Schauspielkarriere:
Ihren größten schauspielerischen Erfolg feierte sie 1992 an der Seite von Kevin Costner in dem Liebesdrama „The Bodyguard“. Der zugehörige Soundtrack ist mit über 45 Millionen Verkäufen das erfolgreichste Soundtrack-Album aller Zeiten. Später folgte die Hauptrolle in dem Drama „Rendezvous mit einem Engel“ (1996).

Persönliche Schicksale und Tragödie:
Houstons Privatleben war ab den 1990er-Jahren von einer turbulenten Ehe mit dem Sänger Bobby Brown und einer schweren, chronischen Drogensucht geprägt.

Am 11. Februar 2012 wurde Whitney Houston im Alter von 48 Jahren leblos in einer Badewanne im Beverly Hilton Hotel aufgefunden. Als offizielle Todesursache wurde Ertrinken infolge einer Herzerkrankung und chronischen Kokainkonsums festgestellt. Ihr tragisches Schicksal wiederholte sich drei Jahre später, als ihre gemeinsame Tochter Bobbi Kristina Brown unter ähnlich tragischen Umständen ums Leben kam.




 
10. August 1846:
Durch ein Gesetz des US-Kongresses wird mit Mitteln aus der Hinterlassenschaft des 17 Jahre zuvor verstorbenen Briten James Smithson die Smithsonian Institution gegründet.
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Die Smithsonian Institution ist der weltweilt größte Komplex aus Museen, Bildungs- und Forschungszentren. Gegründet wurde die US-amerikanische Einrichtung im Jahr 1846 durch ein Vermächtnis des britischen Wissenschaftlers James Smithson mit dem Auftrag, Wissen zu vermehren und zu verbreiten. Das Hauptquartier befindet sich im historischen Verwaltungsgebäude, dem sogenannten „Castle“ (Schloss), direkt auf der National Mall in Washington, D.C..

Wichtige Fakten im Überblick:
Kostenloser Eintritt:

Der Besuch fast aller Smithsonian-Museen und des Zoos ist komplett gratis, da sie maßgeblich durch Steuergelder finanziert werden. Lediglich für das Cooper Hewitt Museum in New York fällt eine Gebühr an.
Umfang:
Die Institution umfasst insgesamt 21 Museen und den Nationalzoo.
Standorte:
Elf Museen liegen direkt auf der National Mall in Washington, D.C.. Sechs weitere Museen sowie der Zoo befinden sich im Großraum Washington. Zwei Museen sind in New York City angesiedelt und zwei weitere befinden sich in der Entwicklung.
Besuchertickets:
Für stark besuchte Orte wie das National Museum of African American History and Culture, das National Air and Space Museum sowie den Nationalzoo müssen vorab kostenlose Zeitfenster-Tickets reserviert werden.

Beliebte Museen und Highlights:
National Museum of Natural History:

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Bekannt für Dinosaurierskelette, die gigantische Halle der Säugetiere und den berühmten, tiefblauen Hope-Diamanten.
National Air and Space Museum:
Beheimatet Meilensteine der Luft- und Raumfahrt, wie den originalen Wright Flyer von 1903 und das Apollo-11-Kommandomodul.National Museum of American History: Zeigt Ikonen der amerikanischen Kultur, darunter die originale Flagge aus der Nationalhymne („Star-Spangled Banner“) sowie zeitgenössische Popkultur-Exponate wie die Rubinrote Schuhe aus Der Zauberer von Oz.
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Smithsonian National Zoological Park:
Ein riesiges Areal mit über 2.000 Tieren und rund 400 Arten, berühmt für seine Forschung und die Haltung von Riesenpandas.
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10. August 1793:
Das ehemalige Königsschloss Louvre in Paris wird als Museum eröffnet.
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Das Musée du Louvre in Paris ist das meistbesuchte und drittgrößte Kunstmuseum der Welt. Es beherbergt in einem historischen ehemaligen Königspalast rund 35.000 ausgestellte Kunstwerke auf über 60.000 Quadratmetern.

Wichtige Highlights und Meisterwerke:
Mona Lisa:

Das weltberühmte Ölgemälde von Leonardo da Vinci befindet sich im Denon-Flügel.
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Venus von Milo:
Eine der bekanntesten Skulpturen der griechischen Antike.Nike von Samothrake: Die monumentale geflügelte Siegesgöttin auf einer Schiffsreling.
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Glaspyramide:
Der moderne, ikonische Haupteingang inmitten des historischen Innenhofs.
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Besuchsdauer:
Ein Schnelldurchlauf dauert etwa zwei Stunden. Um die enorme Sammlung intensiver zu erkunden, sind mehrere Tage empfehlenswert.
 
10. August 1975:
Mit einer Hetzjagd durch die Erfurter Innenstadt beginnen die ersten ausländerfeindlichen Pogrome in Deutschland nach 1945. Opfer der Erfurter Pogrome sind algerische Vertragsarbeiter.

Die Ausschreitungen in Erfurt vom 10. bis 13. August 1975 gelten historisch als die ersten ausländerfeindlichen, pogromartigen Ausschreitungen in Deutschland nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Über drei Tage hinweg machte ein rassistischer Mob in der Erfurter Innenstadt gezielt Jagd auf algerische Vertragsarbeiter.

Der historische Ablauf im Überblick:
Die Zielgruppe:

Betroffen waren algerische Arbeitsmigranten, die erst kurz zuvor – ab Juni 1975 – im Zuge eines Regierungsabkommens als Arbeitskräfte in verschiedenen Erfurter Betrieben eingesetzt worden waren.
Die Auslöser:
Den Angriffen gingen monatelange, frei erfundene Gerüchte und rassistische Falschbehauptungen voraus. Unter den Einwohnern verbreitete sich die Hetze über angebliche Morde und Vergewaltigungen durch Algerier, für die es keinerlei Beweise gab.
Die Eskalation:
Zwischen dem 10. und 13. August 1975 rotteten sich schätzungsweise 150 bis 300 deutsche Jugendliche und junge Männer zusammen. Sie hetzten rund 25 algerische Arbeiter durch die Straßen und attackierten sie brutal mit Holzlatten und Eisenstangen. Mehrere Opfer wurden krankenhausreif geprügelt.
Die Gegenwehr:
Die algerischen Vertragsarbeiter ließen sich die Gewalt nicht gefallen. Sie organisierten sich selbst, um Widerstand gegen die Angreifer zu leisten und protestierten gleichzeitig gegen ihre schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Vertuschung in der DDR:
Da Rassismus und Fremdenfeindlichkeit im offiziellen Staatsbild der sozialistischen DDR („Völkerfreundschaft“) nicht existieren durften, wurden die Vorfälle von den Behörden und der Staatssicherheit gezielt vertuscht und totgeschwiegen. In den Medien tauchten die Ereignisse kaum auf oder wurden verharmlosend als reines „Rowdytum“ dargestellt. Zwar gab es im Nachgang interne Ermittlungen gegen rund zwei Dutzend Beteiligte, gerichtlich zur Verantwortung gezogen wurden am Ende jedoch nur fünf deutsche Rädelsführer.

Heutige Erinnerungskultur:
Die Ereignisse gerieten über Jahrzehnte in Vergessenheit und wurden erst im Zuge zeithistorischer Forschungen detailliert aufgearbeitet. Mitten in Erfurt erinnert heute ein schwarzer, 2,80 Meter hoher Obelisk als Mahnmal an die Opfer dieser rassistischen Gewalt. Historiker betonen heute, dass das Erfurt-Pogrom von 1975 eine direkte Kontinuitätslinie zu den späteren rassistischen Ausschreitungen der frühen 1990er-Jahre in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen bildet.
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Das Mahnmal für den 10. August 1975
 
10. August 1940:
Les Humphries, britischer Musiker wird geboren.
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Les Humphries (geboren am 10. August 1940 als Leslie Humphrey; gestorben am 26. Dezember 2007) war ein britischer Popmusiker, Komponist und Bandleader. Berühmt wurde er in den 1970er-Jahren als Gründer der erfolgreichen, multikulturellen Pop- und Gospelgruppe The Les Humphries Singers.

Die Les Humphries Singers:
Im Jahr 1969 gründete Humphries die Formation in Hamburg. Die Gruppe hob sich durch ihr dynamisches, hippielike Auftreten und einen energiegeladenen Mix aus Gospel, Pop und Schlager ab. Zu den bekanntesten Hits gehören:
„To My Father’s House“ (1970)
„(We’re Goin’ Down) Jordan“ (1971)
„Mexico“ (1972)
„Mama Loo“ (1973)

Die Band verkaufte weltweit Millionen von Tonträgern. Sie diente zudem als Karrieresprungbrett für spätere Stars wie Liz Mitchell (die spätere Leadsängerin von Boney M.) und den Schlagersänger Jürgen Drews. 1976 vertrat die Gruppe Deutschland beim Eurovision Song Contest mit dem Titel „Sing Sang Song“, belegte dort jedoch nur den 15. Platz.

Persönliches und spätere Jahre:
Ehe:

Von 1972 bis 1976 war Humphries mit der Sängerin und Schauspielerin Dunja Rajter verheiratet. Aus der Ehe ging der gemeinsame Sohn Danny Leslie hervor.
Rückzug:
Nach Steuerschulden und dem Nachlassen des musikalischen Erfolgs verließ Humphries Ende der 1970er-Jahre Deutschland und zog wieder in seine Heimat England.
Tod:
Les Humphries starb im Dezember 2007 im Alter von 67 Jahren in einem Krankenhaus in Basingstoke (England) an den Folgen einer Lungenentzündung und eines Herzinfarkts.