In Remember

04. August 1901:
Louis Armstrong, US-amerikanischer Jazzmusiker und Sänger wird geboren.
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Louis „Satchmo“ Armstrong war ein US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger, der die Entwicklung des Jazz maßgeblich geprägt hat und als einer der bedeutendsten Musiker des 20. Jahrhunderts gilt. Geboren am 4. August 1901 in New Orleans, wuchs er in extrem ärmlichen Verhältnissen auf und veränderte die Musikwelt grundlegend, indem er den Jazz von einer reinen Ensemblespiel-Musik hin zu einer Kunstform des individuellen Solisten entwickelte. Er verstarb am 6. Juli 1971 in New York City.

Musikalische Meilensteine:
Solo-Improvisation:

Er hob die Trompete an den vorderen Bühnenrand und machte das Solo-Spiel populär.
Hot Five & Hot Seven:
Seine Studioaufnahmen der 1920er Jahre setzten völlig neue Maßstäbe im frühen Jazz.
Gesang & Scat:
Mit seiner unverwechselbaren, rauen Baritonstimme etablierte er den wortlosen Scat-Gesang im Pop und Jazz.
Welthits:
Zu seinen zeitlosen Klassikern gehören Songs wie „What a Wonderful World“ und „Dream a Little Dream of Me“.

Herkunft und Spitznamen:
Spitzname „Satchmo“:

Eine Verkürzung von satchel mouth (Taschenmund), die auf seinen großen Mund anspielte.
Die Karnofskys:
Eine jüdische Familie aus Litauen nahm den jungen Armstrong in New Orleans auf und unterstützte ihn beim Kauf seines ersten Instruments. Zeit seines Lebens sprach er fließend Jiddisch.
Kultureller Botschafter:
Im Jahr 1965 tourte Armstrong im Rahmen einer berühmten Konzertreihe sogar durch die damalige DDR.





 
05. August 1689:
Die mit England verbündeten Irokesen greifen großteils unbefestigte Häuser französischer Siedler in Lachine an. Von den 375 Einwohnern werden 24 getötet und 76 gefangen genommen und gefoltert. Von den 77 Gebäuden werden 56 abgebrannt.
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Dieses historische Ereignis ist als das Lachine-Massaker (französisch: Massacre de Lachine) bekannt. Es fand am 5. August 1689 statt und war ein brutaler Höhepunkt der sogenannten Biberkriege sowie des King William’s War in Neufrankreich.

Die Hintergründe:
Strategischer Konflikt:

Es ging um die Vorherrschaft im lukrativen Pelzhandel in Nordamerika.
Allianzen:
Die Irokesen-Konföderation *1 war mit den Engländern verbündet, während die Huronen und Algonkin auf der Seite der Franzosen standen.
Auslöser:
Ein Jahr zuvor hatte der französische Gouverneur Denonville irokesische Häuptlinge hintergangen und gefangen genommen, was den Zorn der Irokesen schürte.
Der Angriff:
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Überraschungsmoment: Die rund 1.500 irokesischen Krieger nutzten den Schutz eines heftigen Sommergewitters im Morgengrauen, um die Siedlung Lachine (nahe Montreal) völlig zu überraschen.
Zerstörung:
Die von Ihnen genannten Zahlen decken sich mit vielen historischen Aufzeichnungen, wobei die Opferzahlen in damaligen französischen Berichten aus Propagandagründen oft noch drastischer übertrieben wurden.

Die Folgen:
Panik in Neufrankreich:

Der Angriff versetzte die französische Kolonie in tiefe Angst, da er die Verwundbarkeit der Siedler zeigte.
Gegenreaktionen:
Es folgte eine Reihe von brutalen Vergeltungsangriffen der Franzosen und ihrer indigenen Verbündeten gegen englische Siedlungen (z. B. das Schenectady-Massaker 1690).
Friedensschluss:
Der Konflikt zwischen den Franzosen und den Irokesen endete erst im Jahr 1701 mit dem „Großen Frieden von Montreal“.


*1:
Die Irokesen-Konföderation, von ihren Mitgliedern Haudenosaunee („Menschen des langen Hauses“) genannt, ist ein historisch und politisch bedeutendes Bündnis indigener amerikanischer Nationen im Nordosten Nordamerikas. Sie gilt als eine der ältesten bis heute bestehenden partizipatorischen Demokratien der Welt.

Die sechs Nationen:
Das Bündnis bestand ursprünglich aus fünf Stämmen (Five Nations) und erweiterte sich später auf sechs (Six Nations):
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Mohawk:
Die „Hüter des östlichen Tores“.
Oneida:
Das „Volk des stehenden Steins“.
Onondaga:
Die „Hüter des Feuers“ und das politische Zentrum.
Cayuga:
Das „Volk aus dem großen Sumpf“.
Seneca:
Die „Hüter des westlichen Tores“.
Tuscarora:
Traten dem Bund als sechste Nation im Jahr 1722 bei.

Das Große Gesetz des Friedens:
Die Konföderation wurde vermutlich zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert durch die Staatsmänner Deganawidah (der Große Friedensstifter) und Hiawatha gegründet. Die Grundlage bildet das Große Gesetz des Friedens (Kaianerehkowa), eine mündlich überlieferte Verfassung. Diese regelte das Zusammenleben ohne interne Kriege, schuf ein gemeinsames Verteidigungsbündnis und beeinflusste nachweislich die Denker der amerikanischen Verfassung wie Benjamin Franklin.

Gesellschaft und Matriarchat:
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Die Haudenosaunee lebten traditionell in großen, aus Holz und Rinde gebauten Langhäusern, die symbolisch für die Struktur der gesamten Konföderation standen. Ihre Gesellschaft war und ist streng matrilinear und matriarchalisch organisiert:

Der Familienbesitz und die Stammeslinie werden über die Frau vererbt.

Die Clanmütter besitzen die höchste politische Macht.Frauen wählen die männlichen Häuptlinge (Sachems) und können diese bei Fehlverhalten auch wieder absetzen.
 
05. August 1945:
In Berlin nimmt der amerikanische Armeesender American Forces Network (AFN) den Sendebetrieb auf.
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Das Jahr 1945 markiert den historischen Beginn der Radiosendungen des US-amerikanischen Militärsenders AFN (American Forces Network) auf deutschem Boden. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bauten die amerikanischen Streitkräfte in ihrer Besatzungszone ein Netz von Rundfunkstationen auf, um die stationierten Soldaten mit Nachrichten, Unterhaltung und vor allem moderner amerikanischer Musik zu versorgen.

Obwohl der Sender primär für US-Militärangehörige gedacht war, prägte er durch die Ausstrahlung von Jazz, Swing und später Rock ’n’ Roll auch die deutsche Nachkriegsjugend und die hiesige Radiokultur entscheidend.

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Wichtige Meilensteine im Jahr 1945:
April 1945:

Die ersten mobilen Sendestationen (Trucks) des AFN erreichen im Zuge des Vormarschs der alliierten Truppen deutschen Boden.
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Ein LKW der „AFNIC“ (Air Force Network Integration Center)
10. Juni 1945:
AFN Munich nimmt in München als erster fester Soldatensender in Deutschland den Betrieb auf. Die ersten Worte über den Äther lauteten: „Good morning! This is AFN Munich, the voice of the 7th Army!“ Gesendet wurde zunächst aus der unbeschädigten Kaulbach-Villa.
Juli 1945:
AFN Frankfurt startet sein Programm. Die Station in Frankfurt am Main entwickelte sich in den Folgejahren zum Hauptquartier (AFN Europe) für die europäischen Sendeaktivitäten.
4. August 1945:
AFN Berlin geht im amerikanischen Sektor der geteilten Stadt auf Sendung. Als Studio diente eine beschlagnahmte Villa (Haus Penzlin) in der Podbielskiallee in Berlin-Dahlem. Der Sender erlangte später während der Berliner Luftbrücke (1948/49) zusätzliche Bedeutung, da sein Sendemast den Piloten zur Navigation diente.
Herbst/Winter 1945:
Weitere Stationen wie AFN Bremen und AFN Bremerhaven werden gegründet, um die amerikanischen Enklaven im Norden und die Nachschubhäfen zu versorgen.

Kulturelle Bedeutung:
Für die deutsche Bevölkerung, die nach Jahren der NS-Diktatur und des Krieges isoliert war, öffnete AFN im Jahr 1945 ein Fenster zur westlichen Popkultur. Der lockere, flapsige Moderationsstil ("DJ-Style") stand im krassen Gegensatz zum bis dahin bekannten, strengen deutschen Behördenrundfunk und legte den Grundstein für die Begeisterung für amerikanische Musik in Deutschland.

😉
Ich kann mich noch sehr gut an AFN erinnern. Nach einem guten Zeugnis bekam ich zum Ansporn ein altes Röhren-Radio (ein riesiger Klotz - wohl aus den 40er oder 50er Jahren), das von da an neben meinem Bett stand.
Im Gegensatz zu den deutschen Sendern war AFN ein Sender mit einfach nur ungeheuer guter neuer Musik. Eine neue Welt taz sich für mich auf! Da meine Eltern Rock`n´Roll für „Dschungel-Musik“ hielten kannte ich bis dahin eigentlich nur Klassische Musik, Schlagermusik, Volksmusik und Märsche. Auch wenn ich kein Wort Englisch verstand - mit dem eigenen Radio öffnete sich für mich eine neue Welt.
 
05. August 1945:
In Berlin nimmt der amerikanische Armeesender American Forces Network (AFN) den Sendebetrieb auf.


😉
Ich kann mich noch sehr gut an AFN erinnern. Nach einem guten Zeugnis bekam ich zum Ansporn ein altes Röhren-Radio (ein riesiger Klotz - wohl aus den 40er oder 50er Jahren), das von da an neben meinem Bett stand.
Im Gegensatz zu den deutschen Sendern war AFN ein Sender mit einfach nur ungeheuer guter neuer Musik. Eine neue Welt taz sich für mich auf! Da meine Eltern Rock`n´Roll für „Dschungel-Musik“ hielten kannte ich bis dahin eigentlich nur Klassische Musik, Schlagermusik, Volksmusik und Märsche. Auch wenn ich kein Wort Englisch verstand - mit dem eigenen Radio öffnete sich für mich eine neue Welt.
Da hab ich genau solche Erinnerungen.
Jürgen Marcus, Chris Roberts usw hörten meine Eltern.
Zur Konfirmation wünschte ich mir das Radio und seitdem hörte ich AFN.
Hottentotten Musik nannten es meine Eltern 🤣
 
05. August 1888:
Ohne Wissen ihres Mannes Carl fährt Bertha Benz mit ihren beiden Söhnen Richard und Eugen im bereits patentierten Motorwagen von Mannheim nach Pforzheim. Diese mit 106 Kilometern Streckenlänge erste erfolgreiche Überlandfahrt trägt wesentlich dazu bei, die noch bestehenden Vorbehalte von potentiellen Kunden zu zerstreuen und ermöglicht in der Folge den wirtschaftlichen Erfolg der Firma.
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Am 5. August 1888 unternahm Bertha Benz die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte. Zusammen mit ihren Söhnen Eugen und Richard fuhr sie ohne das Wissen ihres Mannes Carl Benz von Mannheim nach Pforzheim.

Diese historische Fahrt bewies die Alltagstauglichkeit des Benz Patent-Motorwagens Nummer 3 und verhalf der Erfindung ihres Mannes zum weltweiten Durchbruch.

Die wichtigsten Stationen der Route:
Die Strecke betrug für den Hinweg etwa 106 Kilometer und führte durch folgende Schlüsselorte:
Start:
Mannheim
Zwischenstationen:
Heidelberg, Wiesloch, Bruchsal, Durlach
Ziel:
Pforzheim (Geburtsstadt von Bertha Benz)

Technische Pioniertaten während der Fahrt:
Bertha Benz bewies auf der Reise enormes technisches Geschick und erfand pragmatische Lösungen für auftretende Probleme:
Erste Tankstelle der Welt:
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In Wiesloch ging der Kraftstoff aus. Sie kaufte in der dortigen Stadt-Apotheke das Fleckenwasser Ligroin, um den Wagen aufzutanken.
Reinigung der Kraftstoffleitung:
Eine verstopfte Benzinleitung reinigte sie kurzerhand mit ihrer Hutnadel.
Isolierung der Zündung:
Einen durchgescheuerten Draht der Zündung isolierte sie mit ihrem Strumpfband.
Erfindung des Bremsbelags:
Da die hölzernen Klotzbremsen versagten, ließ sie bei einem Schuster in einem Dorf entlang der Strecke Lederstreifen auf die Bremsbacken nageln.

;)
Von wegen „Frau am Steuer – Ungeheuer“, "Frau am Steuer – das wird teuer“ …
Das beste Beispiel dafür, daß Frauen am Steuer mindestens genau so gut, wie Männer!
 
05. August 1962:
Die Filmschauspielerin Marilyn Monroe wird in ihrer Wohnung in Los Angeles leblos aufgefunden. Die am selben Tag durchgeführte Autopsie ergibt als Todesursache eine tödliche Medikamentenvergiftung.
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Marilyn Monroe starb am 5. August 1962 im Alter von 36 Jahren in ihrem Haus in Brentwood, Los Angeles, an einer akuten Barbiturat-Vergiftung. Die offizielle Todesursache wurde von den Behörden als „wahrscheinlicher Selbstmord“ (probable suicide) eingestuft. Ihr Psychiater Dr. Ralph Greenson fand die Schauspielerin nackt in ihrem Bett, nachdem die Haushälterin Eunice Murray mitten in der Nacht Alarm geschlagen hatte.

Die offiziellen Fakten zum Todesfall:
Todesursache:

Überdosis von Schlaf- und Beruhigungsmitteln (insbesondere Nembutal und Chloralhydrat).
Auffindung:
Sie lag bäuchlings im Bett und hielt im Sterben noch einen Telefonhörer in der Hand. Auf dem Nachttisch standen zahlreiche leere Tablettendosen.
Psychische Verfassung:
Monroe litt seit Jahren unter chronischen Depressionen, schweren Schlafstörungen und einer ausgeprägten Medikamentenabhängigkeit. Zudem steckte sie in einer beruflichen und privaten Krise.

Bekannte Verschwörungstheorien und Ungereimtheiten:
Die genauen Umstände ihres Ablebens bieten bis heute Raum für Spekulationen und machten den Fall zu einem der berühmtesten „Cold Cases“ der Hollywood-Geschichte:
Die Kennedy-Verbindung:
Marilyn Monroe wurden Affären mit dem damaligen US-Präsidenten John F. Kennedy und dessen Bruder, Justizminister Robert „Bobby“ Kennedy, nachgesagt. Theorien besagen, sie habe politisch brisante Insider-Informationen besessen und sei zum Schweigen gebracht worden.
Die Rolle der Mafia:
Eine weitere Theorie vermutet die Mafia hinter dem Tod, um den Mord den verhassten Kennedy-Brüdern in die Schuhe zu schieben.
Verzögerte Meldung:
Zwischen dem Entdecken der Leiche durch die Haushälterin und dem Eintreffen der Polizei vergingen mehrere Stunden, was bis heute Fragen aufwirft. Auch das Fehlen von Pillenresten im Magen trotz der enormen Dosis im Blut sorgt für Diskussionen unter Gerichtsmedizinern


 
05. August 1966:
Revolver, das siebente Album der Beatles, erscheint in Großbritannien.
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Revolver ist das siebte Studioalbum der britischen Rockband The Beatles. Es erschien am 5. August 1966 in Großbritannien unter dem Label Parlophone und gilt bis heute als eines der innovativsten und einflussreichsten Meisterwerke der Pop- und Rockgeschichte. Mit diesem Album vollzog die Band einen radikalen Wendepunkt weg von klassischen Live-Konzerten hin zu reiner, experimenteller Studioarbeit.

Wichtige Fakten im Überblick:
Veröffentlichung:

5. August 1966 (UK), 28. Juli 1966 (DE), 8. August 1966 (US).
Produzent:
George Martin.
Toningenieur:
Geoff Emerick.
Cover-Design:
Klaus Voormann (ausgezeichnet mit einem Grammy).
Stil:
Psychedelic Rock, Pop, Avantgarde, Hard Rock, R&B.

Musikalische Innovationen und Studiotechnik:
Revolver entstand in einer Phase, in der die Band die Nase voll vom Tourstress hatte und beschloss, Musik zu kreieren, die live nicht mehr reproduzierbar sein musste. Zusammen mit George Martin und dem jungen Toningenieur Geoff Emerick lotsten sie die Grenzen der Abbey Road Studios völlig neu aus:
Rückwärts-Aufnahmen:
Auf Songs wie "Tomorrow Never Knows" oder "I'm Only Sleeping" wurden Gitarrensoli und Tonspuren rückwärts eingespielt.
Tape Loops:
Es wurden Bandschleifen mit seltsamen Soundeffekten live im Studio in das Mischpult eingespeist.
Künstliche Doppelung (ADT):
Die Technik des Automatic Double-Tracking ersparte das doppelte Einsingen von Gesangspuren.
Neue Mikrofoneinstellungen:
Mikrofone wurden extrem nah an Instrumente wie Ringos Schlagzeug oder ein klassisches Streichorchester gestellt, um einen druckvolleren Sound zu erzeugen.

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Die Trackliste (UK-Originalversion):
Das Album umfasst 14 Songs und zeigt alle Songwriter der Band auf ihrem kreativen Zenit, wobei auch George Harrison erstmals drei eigene Songs beisteuern durfte.
Taxman (Harrison) – Eine bissige Satire auf das britische Steuersystem.
Eleanor Rigby (McCartney) – Eine dramatische Charakterstudie, komplett ohne Rockinstrumente, nur mit einem Streichoktett eingespielt.
I'm Only Sleeping (Lennon) – Ein psychedelischer Song über das Dahindösen mit rückwärtslaufenden Gitarren.
Love You To (Harrison) – Harrisons erste tiefe Verbeugung vor der klassischen indischen Musik, inklusive Sitar und Tabla.
Here, There and Everywhere (McCartney) – Eine der schönsten Liebesballaden McCartneys, inspiriert von den Beach Boys.
Yellow Submarine (McCartney) – Das berühmte Kinder- und Mitsinglied, gesungen von Ringo Starr, unterlegt mit Kneipen- und Wellengeräuschen.
She Said She Said (Lennon) – Ein rauer Gitarren-Track, der auf einem Drogentrip mit dem Schauspieler Peter Fonda basiert.
Good Day Sunshine (McCartney) – Ein optimistischer, klaviergetriebener Popsong im Vaudeville-Stil.
And Your Bird Can Sing (Lennon) – Ein treibender Rocksong mit zweistimmigen Gitarrenriffs.
For No One (McCartney) – Ein melancholisches Lied über das Ende einer Liebe, verfeinert mit einem Solo auf dem Waldhorn.
Doctor Robert (Lennon) – Eine ironische Anspielung auf einen New Yorker Arzt, der Prominenten Vitamincocktails (mit Amphetaminen) spritzte.
I Want to Tell You (Harrison) – Ein Song über die Schwierigkeit, Gedanken in Worte zu fassen.
Got to Get You into My Life (McCartney) – Eine Hommage an den Motown-Soul mit einer dynamischen Bläsergruppe.
Tomorrow Never Knows (Lennon) – Das avantgardistische Finale des Albums. Der Text basiert auf dem Tibetischen Totenbuch, Lennons Stimme klingt wie ein predigender Mönch (erzeugt durch einen rotierenden Leslie-Lautsprecher).