In Remember

17. Juli 1939:
Milva, italienische Sängerin wird geboren.
1784281267302.png
Milva, mit bürgerlichem Namen Maria Ilva Biolcati, war eine weltbekannte italienische Sängerin und Schauspielerin, die am 23. April 2021 im Alter von 81 Jahren in Mailand verstarb. Aufgrund ihrer markanten Haarfarbe und ihrer politischen Haltung trug sie den berühmten Spitznamen „La Rossa“ (Die Rote) sowie den Beinamen „La Pantera di Goro“. Sie gehörte über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Künstlerinnen Italiens und feierte insbesondere im deutschsprachigen Raum riesige Erfolge.

Wichtige Stationen und Meilensteine
Die Anfänge:

Sie wuchs in einer Fischerfamilie auf und begann mit 16 Jahren in Nachtclubs zu singen, um ihre Familie finanziell zu unterstützen.
Der Durchbruch:
Im Jahr 1959 gewann sie einen Talentwettbewerb der italienischen Rundfunkanstalt RAI. Der große nationale Durchbruch gelang ihr 1961 mit dem dritten Platz beim berühmten Sanremo-Festival.
Internationale Karriere:
Milva verkaufte im Laufe ihrer Karriere rund 80 Millionen Tonträger und veröffentlichtete weit über 170 Alben.
Musikalische Vielseitigkeit:
Ihr Repertoire reichte von klassischem Schlager und Chansons über Opernarien bis hin zu anspruchsvollen Theater- und Brecht/Weill-Interpretationen. Sie arbeitete eng mit bedeutenden Künstlern wie dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis und dem Tango-Großmeister Astor Piazzolla zusammen.
Bekannte Songs im deutschsprachigen Raum:
Milva sang viele ihrer großen Erfolge eigens auf Deutsch ein. Zu ihren bekanntesten Titeln, die auch heute noch auf Spotify oder Apple Music zu hören sind, gehören:„
Hurra, wir leben noch“ (ihr wohl bekanntester deutscher Hit)„
Zusammenleben“
„Ich hab' keine Angst“
„Alexander Platz“ (1982)„
Die Gedanken sind frei“ (Interpretation des deutschen Volksliedes)




 
17. Juli 1947:
Phil Cordell, britischer Musiker wird geboren.
1784300935447.png
Phil Cordell (17. Juli 1947 in London – 31. März 2007) war ein britischer Musiker, Sänger und Komponist, dem das seltene Kunststück gelang, in den 1970er Jahren unter zwei verschiedenen Pseudonymen jeweils einen großen „One-Hit-Wonder“-Erfolg zu landen. Als Multiinstrumentalist spielte er bei den meisten seiner Studioaufnahmen alle Instrumente selbst ein

Seine bekanntesten Musikprojekte:
Springwater:

Unter diesem Namen veröffentlichte er 1971 das Instrumentalstück „I Will Return“. Der Song wurde ein europaweiter Hit und erlangte in Deutschland zusätzliche Bekanntheit durch eine deutschsprachige Coverversion von Michael Holm.
Dan the Banjo Man: Im Jahr 1974 feierte er mit der gleichnamigen Single „Dan the Banjo Man“ einen riesigen Erfolg. Das Lied erreichte Platz 1 der deutschen Singlecharts und wurde später als Hintergrundmusik in der Werbung für Schöfferhofer Weizen weltbekannt.
Solo- und Bandprojekte:
In den 1960er Jahren spielte er in Bands wie Tuesday's Children. Später veröffentlichte er auch Musik unter seinem eigenen Namen, darunter Titel wie „Pumping The Water“ und „Red Lady“


 
17. Juli 1942:
Spencer Davis, britischer Musiker (Spencer Davis Group) wirs geboren.
1784307099945.png
Spencer Davis (1939–2020) war ein einflussreicher britischer Rockmusiker und Gründer der legendären Beat- und Rhythm-and-Blues-Band The Spencer Davis Group. Als Gitarrist und Sänger prägte er mit seiner Band den Sound der 1960er-Jahre maßgeblich. Er verstarb im Oktober 2020 im Alter von 81 Jahren.

Musikalische Karriere:
Bandgründung:

Davis formierte die Band 1963 in Birmingham gemeinsam mit Schlagzeuger Pete York und den Brüdern Muff und Steve Winwood.
Der Sound:
Obwohl Davis der Namensgeber war, galt das junge Ausnahmetalent Steve Winwood als prägende musikalische Stimme der Band.
Größte Hits:
Zu den bekanntesten Klassikern der Formation gehören Welthits wie Keep On Running (ihre erste Nummer 1), Gimme Some Lovin’ und I’m a Man.
Spätere Jahre:
Nach dem Ausstieg der Winwood-Brüder 1967 führte Davis die Band in wechselnden Besetzungen weiter und war auch als Solokünstler sowie in der Musikindustrie aktiv.

Wissenswertes
Deutschland-Bezug:

Während seines Studiums in Birmingham lernte Spencer Davis fließend Deutsch. Er trat zeit seines Lebens regelmäßig und gerne in Deutschland auf.
Frühe Weggefährten:
Vor dem großen Durchbruch spielte er unter anderem in Projekten mit Bill Wyman (später The Rolling Stones) und Christine Perfect (später Christine McVie von Fleetwood Mac)


 
17. Juli 1968:
Der Beatles-Film Yellow Submarine hat in London Premiere.
1784310894707.png
Ein wahrer Meilenstein der Popkultur! Der Zeichentrickfilm „Yellow Submarine“ feierte am 17. Juli 1968 seine Weltpremiere im Londoner Pavilion am Piccadilly Circus.Der Film gilt bis heute als revolutionäres Meisterwerk der Animationskunst und prägte das psychedelische Design der späten 1960er-Jahre maßgeblich.

Wichtige Fakten zum Film:
Visueller Stil:

Geprägt durch den deutschen Grafiker Heinz Edelmann.

Handlung:
Der psychedelische Zeichentrickfilm Yellow Submarine aus dem Jahr 1968 handelt von der Rettung des paradiesischen Pepperlands durch die Zeichentrick-Versionen der Beatles, die das Land mithilfe ihrer Musik von den grauen, musikfassenden „Blaumiesen“ (Blue Meanies) befreien.

1784310929528.png
Die Invasion von Pepperland:
Das farbenfrohe und friedliche Pepperland liegt tief auf dem Meeresgrund. Dort herrscht pure Lebensfreude, bis die bösartigen Blaumiesen das Paradies angreifen. Angeführt von einer riesigen fliegenden Hand frieren sie die Bewohner ein und entziehen dem Land alle Farben und jede Musik. Der verzweifelte Lord Mayor schickt den Kapitän Old Fred los, um Hilfe zu holen. Dieser entkommt im letzten Moment mit einem gelben Unterseeboot.

Die Rekrutierung der Beatles:
1784310967098.png
Old Fred reist nach Liverpool, wo er auf den melancholischen Ringo Starr trifft. Ringo trommelt seine Bandkollegen John Lennon, Paul McCartney und George Harrison zusammen. Gemeinsam beschließen die vier Musiker, Pepperland zu retten. Sie gehen an Bord des gelben U-Boots und starten eine surreale Odyssee.

Die Reise durch die absurden Meere:
1784310991590.png
Auf ihrem Weg nach Pepperland müssen die Beatles verschiedene psychedelische Dimensionen durchqueren:
Meer der Zeit (Sea of Time): Hier läuft die Zeit vorwärts und rückwärts.
Meer der Wissenschaft (Sea of Science): Ein Raum voller physikalischer und mathematischer Phänomene.
Meer der Monster (Sea of Monsters): Ein Ort voller skurriler Kreaturen, darunter der „Staubsauger-Saurier“, der versehentlich das gesamte Universum und sich selbst einsaugt.
Meer des Nichts (Sea of Nothing): Hier treffen sie auf das einsame, reimende Universalgenie Jeremy Hillary Boob (den „Nowhere Man“), den sie kurzerhand auf ihre Reise mitnehmen.
Meer der Löcher (Sea of Holes): Ringo steckt sich hier ein tragbares Loch in die Tasche, was sich später noch als nützlich erweist.

Das Finale in Pepperland:
Durch das Meer der Löcher gelangen sie schließlich nach Pepperland. Die Musiker verkleiden sich als die dortige „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“ und schmuggeln Musikinstrumente ins Land. Sobald sie anfangen zu spielen, kehren die Farben und die Freude zurück.
Sogar die Blaumiesen können der Macht der Musik nicht widerstehen. Ihr Anführer wird bekehrt und die einstigen Feinde schließen Frieden. Der Film endet mit einer kurzen Realszene, in der die echten Beatles vor die Kamera treten und eine Botschaft von Liebe und Musik hinterlassen

Musik:
Der Film enthält Klassiker wie „All You Need Is Love“, „Lucy in the Sky with Diamonds“ und den Titelsong.

Besetzung:
Die Beatles wurden im Film von Schauspielern synchronisiert, tauchen aber in einer Realsequenz am Ende selbst auf.



 
18. Juli 1919:
Élise Deroche, französische Pilotin, erste Frau mit Pilotenschein stirbt.
1784350933818.png
Élise Léontine Deroche (geboren am 22. August 1882 in Paris; gestorben am 18. Juli 1919 in Le Crotoy), besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Baronin Raymonde de Laroche, war eine französische Luftfahrtpionierin. Sie schrieb Geschichte als erste Frau der Welt, die eine offizielle Fluglizenz erhielt.

1784350970061.png

Leben und Meilensteine:
Künstlerische Anfänge:

In ihrer frühen Jugend arbeitete Deroche als Schauspielerin, Sängerin und Künstlerin. Aus dieser Zeit stammte auch ihr fälschlicher Adelstitel „Baronin“, den sie als Pseudonym wählte.
Erster Alleinflug:
Inspiriert durch den befreundeten Flugpionier Ferdinand Léon Delagrange begann sie mit dem Fliegen. Am 22. Oktober 1909 absolvierte sie in Châlons-en-Champagne den weltweit ersten Alleinflug einer Frau in einem Voisin-Doppeldecker.
Die historische Lizenz:
1784350992230.png
Am 8. März 1910 stellte ihr der Aéro-Club de France die offizielle Pilotenlizenz mit der Nummer 36 aus.

Erster Weltkrieg:
Während des Krieges war Frauen das Fliegen untersagt. Sie engagierte sich stattdessen als militärische Fahrerin für die französische Armee.
Rekorde:
Im Juni 1919 stellte sie zwei beachtliche Frauen-Weltrekorde auf: Einen Höhenrekord von 4.800 Metern sowie einen Weitenrekord von 323 Kilometern.
Früher Tod:
Am 18. Juli 1919 verunglückte sie im Alter von 36 Jahren bei einem Testflug mit einem neuen Flugzeugtyp in Le Crotoy tödlich, bei dem sie als Co-Pilotin mitflog. Sie liegt auf dem berühmten Friedhof Père-Lachaise in Paris begraben.
 
Der Tschingelsee liegt im hinteren Kiental in der Gemeinde Reichenbach im Kandertal im Schweizer Kanton Bern.

Er entstand in der Nacht vom 18. auf den 19. Juli 1972 nach einem heftigen Gewitter, welches an den Hängen des Ärmighorns einen grossen Murgang verursachte. Die Geschiebefracht blockierte beim heutigen Zufluss des Sagibachs den Gornernbach (auch Gornerewasser genannt) und bildete einen Damm. Dahinter staute sich der Tschingelsee auf.


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tschingelsee
 
18. Juli 1967:
Vin Diesel, US-amerikanischer Schauspieler wird geboren.
1784388002814.png
Vin Diesel (geboren am 18. Juli 1967 als Mark Sinclair in Alameda County, Kalifornien) ist ein weltweit bekannter US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Actionstars Hollywoods und erlangte vor allem durch seine Rolle als Dominic „Dom“ Toretto in der legendären Fast & Furious-Filmreihe weltweite Berühmtheit.

Wichtige Karriere-Stationen:
Der Durchbruch:

Nach Anfängen im Theater und ersten Kurzfilmen besetzte ihn Steven Spielberg in "Der Soldat James Ryan" (1998).
1784388036728.png
1784388118616.png

Die Kult-Rollen:
Neben Fast & Furious prägte er ikonische Charaktere wie den Weltraum-Krieger Riddick (Pitch Black)
1784388165780.png
oder den Extremsport-Agenten Xander Cage in xXx – Triple X.
1784388248974.png

Marvel-Universum:
Im Marvel Cinematic Universe (MCU) leiht er dem Baumwesen Groot in den Guardians of the Galaxy- und Avengers-Filmen im Original seine unverkennbare, tiefe Stimme.



Privatleben & Trivia:
Künstlername:

Den Namen „Vin Diesel“ legte er sich in seiner Zeit als Türsteher in New York zu. „Vin“ leitet sich von seinem Stiefvater Vincent ab, während „Diesel“ eine Anspielung seiner Freunde auf seine unermüdliche Energie war.
Zwillingsbruder:
Vin Diesel hat einen zweieiigen Zwillingsbruder namens Paul, der als Filmeditor arbeitet.
Bruderschaft mit Paul Walker:
Zu seinem verstorbenen Fast & Furious-Co-Star Paul Walker pflegte er eine tiefgreifende private Freundschaft. Er ist zudem der Patenonkel von Walkers Tochter Meadow.
 
18. Juli 1956:
Audrey Landers, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin wird geboren.
1784397813309.png
Audrey Landers (* 18. Juli 1956 in Philadelphia, Pennsylvania als Audrey Hamburg) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Schlagersängerin, Komponistin und Modedesignerin. Weltweit bekannt wurde sie vor allem durch ihre Rolle als Afton Cooper in der Kult-Serie Dallas sowie durch ihren internationalen Musik-Hit Manuel Goodbye.

Wichtigste Karriere-Highlights:
Durchbruch mit Dallas:

Von 1981 bis 1989 spielte sie in 84 Folgen die Nachtclub-Sängerin Afton Cooper. In dieser Rolle sang sie auch viele Songs, die sie selbst komponiert hatte. Für spätere Film- und Serien-Fortsetzungen schlüpfte sie erneut in diese Rolle.

Erfolge als Sängerin:
In Deutschland und Europa feierte sie in den 1980er-Jahren große Erfolge im Bereich des Pop-Schlagers. Ihre von Jack White produzierte Single Manuel Goodbye erreichte 1983 die Top 10 der deutschen Charts. Weitere bekannte Titel folgten, oft mit sommerlichen Themen.


Kino und Theater:

Neben Dallas spielte sie die Rolle der Val Clarke in der Verfilmung des Broadways-Musicals A Chorus Line (1985) an der Seite von Michael Douglas.


Ausbildung und Vielseitigkeit:

Landers ist für ihre vielseitigen Talente bekannt. Sie studierte Psychologie am Barnard College der Columbia University und erlernte Musiktheorie an der renommierten Juilliard School in New York. Neben der Musik- und Filmbranche arbeitet sie als Produzentin und Immobilienmaklerin. Seit 2007 vertreibt sie zudem ihre eigene Mode- und Lifestyle-Linie unter dem Namen "Landers STAR Collection".

Privatleben:
Sie ist seit 1988 mit Donald Berkowitz verheiratet und hat 1993 die Zwillinge Adam und Daniel bekommen. Ihr Sohn Daniel Landers ist ebenfalls als Musiker tätig und trat bereits gemeinsam mit seiner Mutter auf. Ihre Schwester Judy Landers ist ebenfalls Schauspielerin