raptor230961
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- 24 Juli 2016
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danke raptor, da stand viel neues für mich.14. Juli 1945:
Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Amerikanische Besatzungssoldaten in Deutschland erhalten die Erlaubnis, „auf Straßen und Plätzen Unterhaltungen mit erwachsenen Deutschen zu führen.“
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Plakat, das an die Kriegsverbrechen der Deutschen erinnern soll -
den Sinn für das Fratanisierungsverbot.
Das Fraternisierungsverbot von 1945 untersagte den Soldaten der westlichen Alliierten jeglichen privaten, freundschaftlichen oder intimen Kontakt mit der deutschen Zivilbevölkerung. Es wurde im September 1944 beim ersten Betreten deutschen Bodens erlassen und bereits im September und Oktober 1945 vollständig aufgehoben, da es sich im Alltag als praktisch unmöglich durchzusetzen erwies.
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"Wir halten Wache" - Aufpassen auf die Gefahren mit den Deutschen.
Auf "Werwölfe" *1 und auf radikale NAZI-Verbrecher. gefahr drohte
durch Männer, Frauen und auch durch Kinder (HJ)
*1: Werwölfe:
Die Organisation „Werwolf“ war eine nationalsozialistische Guerilla- und Sabotageorganisation, die im September 1944 von SS-Chef Heinrich Himmler ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel war es, nach dem Einmarsch der alliierten Truppen im Jahr 1945 einen bewaffneten Untergrundkrieg hinter den feindlichen Linien zu führen.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Sinn und Zweck:
Schutz der Truppen vor Sabotage („Werwölfe“), soziale Ächtung der Deutschen als Kollektivschuldige und Beruhigung der heimischen, oft antideutsch eingestellten Öffentlichkeit.
Geltungsbereich:
Es galt vor allem für US-amerikanische und britische Soldaten. In der sowjetischen Besatzungszone existierte ein solches generelles Verbot hingegen nicht.
Strenge Regeln:
Erlaubt waren ausschließlich dienstliche Kontakte. Sogar das Händeschütteln oder das Spielen mit deutschen Kindern war anfangs streng verboten. Bei Verstößen drohten den Soldaten empfindliche Geldstrafen oder Disziplinarmaßnahmen.
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Scheitern und schrittweise Lockerung:
Das Verbot hielt der Realität der Nachkriegsmonate nicht stand. Da die deutsche Bevölkerung friedlich blieb und keine Sabotageakte verübte, verlor die Sicherheitsbegründung schnell an Gewicht.
Juni 1945:
Erste Lockerung. Soldaten der US Army durften in der Öffentlichkeit wieder mit Kindern sprechen und „freundlich“ zu Deutschen sein.
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August/September 1945:
Gespräche mit erwachsenen Deutschen wurden im öffentlichen Raum erlaubt.
25. September 1945:
Die britische Militärverwaltung hob das Verbot auf.1. Oktober 1945: Die amerikanische Militärverwaltung beendete das Fraternisierungsverbot offiziell.
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Langzeitfolgen:
Trotz der Strafen ignorierten viele Soldaten das Verbot von Beginn an – insbesondere gegenüber den deutschen „Fräuleins“. Ein Nebeneffekt der heimlichen Kontakte war die rasante Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten unter den Soldaten. Bis zum Jahr 1952 kamen in Westdeutschland zudem mindestens 40.000 uneheliche Kinder auf die Welt, die aus Beziehungen zwischen deutschen Frauen und alliierten Soldaten stammten (sogenannte Besatzungskinder). Das Verbot von Eheschließungen blieb teilweise noch etwas länger bestehen; Briten durften Deutsche beispielsweise erst ab August 1946 heiraten.