In Remember

12. Juli 1975:
Der Fund der Terrakotta-Armee bei Xi’an, einer bis dahin unbekannten Grabbeigabe für Qin Shihuangdi, den Gründer des Kaiserreichs China, wird bekanntgegeben.
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Der historische Hintergrund:
Der Zufallsfund:

Im März 1974 stießen chinesische Bauern beim Graben eines Brunnens nahe der Stadt Xi'an zufällig auf Tonscherben.
Die Archäologie:
Nach monatelangen Testbohrungen und ersten Untersuchungen bestätigten Experten die historische Sensation.
Die Bekanntgabe:
Die chinesische Regierung hielt den Fund zunächst geheim, bis am 11. Juli 1975 die offizielle Meldung um die Welt ging.

Die Bedeutung des Fundes:
Das Mausoleum:

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Die Figuren bewachen symbolisch das monumentale Mausoleum Qin Shihuangdis, dem ersten Kaiser von China, der das Reich einte. Die Grabanlage des Kaisers selbst ist bis heute noch nicht archäologisch erforscht. Nach Manuskripten beinhaltet neben der Mumie des Kaisers große Schätze und eine künstlich nachgebildete Landschft, die China darstellen soll. Flüsse, Seen und das Meer sollen aus dem giftigen Quecksilber bestehen, welches sich als sehr schwer zu erforschen herausstellt.. Die Anlage soll zudem durch diverse Fallen geschützt sein.

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Der Umfang:
Die gigantische Grabanlage umfasst schätzungsweise knapp 8.000 lebensgroße Soldaten, Pferde und Streitwagen.Die heutigen Tonfiguren sehen schon eindrucksvoll genug aus. Allerdings waren sie ursprünglich farbig bemalt und trugen ihre Waffen. Die Figuren sind nicht alle gleich. Jede einzele Figur ist ein Einzelstück. Man geht davon aus, dass echte Soldaten für die Künstler als Vorbild gestanden haben.
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Kultureller Einblick:
Die Funde lieferten der Forschung Erkenntnisse über die damalige Kleidung, Waffentechnik und militärische Organisation im antiken China.
Weltkulturerbe:
Aufgrund ihrer Einzigartigkeit gehört die Anlage seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe.
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12. Juli1904 - Der Schriftsteller und Dichter Pablo Neruda, Literaturnobelpreisträger des Jahres 1971, wird geboren.
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Der Nobelpreis für Literatur ist einer der fünf von Alfred Nobel gestifteten Preise, die „denen zugeteilt werden, die […] der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben“.[1] Im Auftrag der 1900 gegründeten Nobel-Stiftung wird er alljährlich von der Schwedischen Akademie in Stockholm vergeben und ist seit 2023 mit elf Millionen Schwedischen Kronen[2] (etwa 999.000 Euro) dotiert.

Nach Nobels Testament, das den Statuten der Nobel-Stiftung zugrunde liegt, soll mit dem Preis für Literatur ausgezeichnet werden, wer „das Vorzüglichste in idealistischer Richtung geschaffen hat“. Die Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt jährlich Anfang bis Mitte Oktober, die feierliche Übergabe des Preises durch den schwedischen König am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters. In den Jahren 1914, 1918, 1935 und 1940–1943[3] wurde der Preis nicht vergeben. Die Preise für die Jahre 1915, 1919, 1925–1927, 1936, 1949 und 2018 wurden erst im Folgejahr verliehen.[4]
 
13. Juli 1814:
Durch einen Erlass Viktor Emanuels I., des Königs von Sardinien-Piemont, werden die Carabinieri als Waffengattung mit militärischen und polizeilichen Aufgaben ins Leben gerufen.
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Der Wappen der Carabinieri

Die Carabinieri wurden am 13. Juli 1814 durch König Viktor Emanuel I. von Sardinien-Piemont in Turin gegründet. Ursprünglich als militärische Elite-Gendarmie zum Schutz des Monarchen und zur Sicherung der öffentlichen Ordnung geschaffen, bilden sie heute als Arma dei Carabinieri die vierte Teilstreitkraft der italienischen Streitkräfte.

Historischer Hintergrund (1814)
Gründungsdokument:

Die Einführung erfolgte durch die sogenannten Regie Patenti (königliche Patentschriften).
Namensgebung:
Der Name leitet sich von der Carabina (Karabiner) ab, dem Standardgewehr, mit dem die Soldaten der Truppe anfangs ausgerüstet waren.
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Vorbild:
Die Struktur orientierte sich stark am Modell der französischen Nationalgendarmerie aus der napoleonischen Ära.
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Anforderungen:
Um der Elitetruppe beizutreten, mussten Bewerber im Gegensatz zur breiten Bevölkerung der damaligen Zeit lesen und schreiben können.

Heutige Rolle in Italien:
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Die Carabinieri besitzen bis heute eine Doppelfunktion:
Aspekte der nationalen Verteidigung unterstehen dem Verteidigungsministerium, während sie im zivilen Polizeidienst für die öffentliche Sicherheit dem Innenministerium zugeordnet sind. Sie operieren parallel zur staatlichen Polizei (Polizia di Stato).

Gedenkmünzen & Jubiläen:
Das Jahr 1814 ist auf vielen italienischen Sammlermünzen geprägt.
Zum 200. Jahrestag der Gründung im Jahr 2014 gab Italien eine weit verbreitete 2-Euro-Gedenkmünze auf Muenzen.eu heraus, welche das historische Motiv zweier Carabinieri im Sturm zeigt.
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