In Remember

Die Himelsscheibe von Nebra – Erweiterung:
Die ca. 3600 Jahre alte Himmelsscheibe von Nebra funktionierte als astronomisches Memogramm (Erinnerungsstütze) und prähistorischer Sonnen- und Mondkalender. Sie half den Menschen der Bronzezeit, das kürzere Mondjahr mit dem längeren Sonnenjahr in Einklang zu bringen und wichtige Zeitpunkte für die Landwirtschaft zu bestimmen.
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Ihre Funktionsweise stützt sich auf drei wesentliche astronomische Codierungen, die im Laufe der Zeit in mehreren Phasen auf die Scheibe aufgebracht wurden:

1. Die Schaltregel (Mond und Plejaden)
Die wichtigste mathematische Funktion der Scheibe war das Ablesen einer komplexen Schaltregel zur Kalenderharmonisierung:
Das Problem:
Ein Mondjahr ist elf Tage kürzer als ein Sonnenjahr. Ohne Korrektur verschieben sich die Jahreszeiten im Kalender schnell.
Die Lösung:
Auf der Scheibe ist eine Mondsichel neben einer Gruppe von sieben Sternen – den Plejaden (Siebengestirn) – abgebildet.
Die Anwendung:
Im Frühjahr (März) stand der Mond als hauchdünne Sichel bei den Plejaden. Wenn jedoch im Herbst (Oktober) der Mond erst in einer deutlich dickeren Phase (Drei-Tage-Mond, genau wie auf der Scheibe dimensioniert) bei den Plejaden stand, wussten die Astronomen, dass die Natur dem Kalender voraus war. In diesem Fall musste ein Schaltmonat eingefügt werden, um die beiden Kalendersysteme wieder auszugleichen. Dieses hochentwickelte Schaltwissen war sonst historisch nur aus Babylonien bekannt.

2. Die Horizontbögen (Sonnenwenden):
In einer späteren Phase wurden an den Rändern zwei goldene Horizontbögen hinzugefügt (von denen heute nur noch der rechte erhalten ist):
Winkel von 82 Grad: Die Bögen überstreichen exakt einen Winkel von 82 Grad. Dies entspricht genau dem Winkelbereich, den die Sonne an ihrem Auf- und Untergangspunkt zwischen der Winter- und Sommersonnenwende am Fundort (dem Mittelberg bei Nebra) einnimmt.
Visuelle Ausrichtung:
Legte man die Scheibe flach hin und richtete sie geografisch so aus, dass die Enden der Bögen mit den realen Sonnenaufgängen zu den Sonnenwenden übereinstimmten, konnte man im Jahresverlauf exakt die Tage der Sonnenwenden und der Tagundnachtgleichen bestimmen. Am Fundort diente dabei der Brocken (der höchste Berg im Harz) als natürlicher Visierpunkt am Horizont.

3. Das Sonnenschiff (Mythologische Komponente):
Am unteren Rand wurde schließlich ein weiterer goldener Bogen hinzugefügt, der als Sonnenschiff gedeutet wird. Dieser hatte keine kalendarische Messfunktion, sondern erfüllte eine religiös-mythische Aufgabe: Er visualisierte die bronzezeitliche Vorstellung, wie die Sonne nachts auf einem Boot über den Himmels- oder Unterweltsozean von Westen zurück nach Osten transportiert wird, um am nächsten Morgen neu aufzugehen.
 
05. Juli 1954:
Der Lastwagenfahrer Elvis Presley nimmt im Sun Studio in Memphis den alten Blues-Song That’s All Right, Mama auf und beginnt damit seine Karriere als Rock-’n’-Roll-Star.
Songs und ihre Hintergründe:
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05. Juli 1950:
Huey Lewis, US-amerikanischer Musiker, Sänger, Songwriter und Musikproduzent wird geboren.
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Huey Lewis (geboren am 5. Juli 1950 als Hugh Anthony Cregg III in New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger, Songwriter und Schauspieler, der vor allem als Frontmann der Pop-Rock-Band Huey Lewis & the News weltweit bekannt wurde. Die Band gehörte zu den erfolgreichsten Musikgruppen der 1980er-Jahre.

Musikalische Karriere & Größte Hits
Erfolgsära:

Die Musik der Band kombinierte geradlinigen Rock, Pop, knackige Bläsersätze und Blues-Einflüsse.
The Power of Love:
Ihr weltweit bekanntester Hit entstand 1985 für den Kultfilm Zurück in die Zukunft, in dem Lewis auch einen kleinen Cameo-Auftritt als Jury-Mitglied hatte.
Weitere Meilensteine:
Zu ihren größten Erfolgen zählen Songs wie The Heart of Rock & Roll, I Want a New Drug, Hip to Be Square und Workin' for a Livin'.
Auszeichnungen:
Die Band verkaufte über 20 Millionen Alben und gewann im Laufe ihrer Karriere einen Grammy.

Gesundheitliche Wende
Morbus Menière:

Im Jahr 2018 wurde bei Lewis die Menière-Krankheit diagnostiziert, eine Erkrankung des Innenohrs.
Hörverlust:
Aufgrund von schweren Hörverlusten undextremen Schwankungen in seinem Gehör kann er seitdem keine Musik mehr singen oder richtig hören, weshalb die Band die Live-Auftritte einstellen musste.

Aktuelle Projekte & Privatleben
Broadway-Musical:

Trotz seines Rückzugs von der Konzertbühne blieb er kreativ und brachte das Broadway-Musical The Heart Of Rock And Roll mit den Songs seiner Band auf den Weg.
Heimat:
Er lebt heute abseits des Rampenlichts auf einer Ranch in Stevensville, Montana.





 
05. Juli 1969:
Beim Gratis-Open-Air-Konzert im Londoner Hyde Park gedenken The Rolling Stones ihres zwei Tage zuvor im Alter von 27 Jahren verstorbenen Bandgründers Brian Jones.
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Das legendäre Gratiskonzert der Rolling Stones am 05. Juli 1969 im Londoner Hyde Park zog schätzungsweise 250.000 bis 500.000 Menschen an. Der Auftritt wurde unfreiwillig zu einer Trauerfeier, da Stones-Gitarrist Brian Jones nur zwei Tage zuvor ertrunken war. Zudem diente das Konzert als Live-Debüt für seinen Nachfolger Mick Taylor.

Hintergrund und Details:
Anlass:

Das Konzert war ursprünglich geplant, um das neue Bandmitglied Mick Taylor vorzustellen. Nach dem Tod von Brian Jones widmete die Band den Auftritt ihrem ehemaligen Kollegen und ließ zu seinem Gedenken Tausende weiße Schmetterlinge fliegen.
Besucherandrang:
Es war eines der größten Freiluftkonzerte der damaligen Zeit. Das gesamte Gelände im Hyde Park war voll von Fans, die in den Tagen zuvor angereist waren.
Setlist:
Gespielt wurden Klassiker wie "Jumpin' Jack Flash", "No Expectations", "(I Can't Get No) Satisfaction", "Street Fighting Man" und "Sympathy For The Devil".