In Remember

1. Juli1523 - Auf dem Grote Markt in Brüssel werden die Reformatoren Johannes van Esschen und Hendrik Vos auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Interessant auch die Geschichte des Grote Markt

Johannes van Esschen, auch Jan van Esch (* um 1485 vermutlich in „Essen“[1] oder „Zeeland“[2]; † 1. Juli 1523 in Brüssel), war gemeinsam mit Hendrik Vos auch Hinrich Voes (* vermutlich in ’s-Hertogenbosch; † 1. Juli 1523 in Brüssel),der erste Märtyrer der Reformation.

Vos gehörte dem Augustiner-Orden in Antwerpen an. Nachdem der dortige Propst, Heinrich von Zütphen, am 29. September 1522 wegen reformatorischer Predigt verhaftet worden war, wurden am 6. Oktober 1522 alle Augustiner inhaftiert. Das erst ein Jahrzehnt zuvor gebaute Augustinerkloster Antwerpen wurde 1523 bis auf die noch nicht fertiggestellte Kirche abgerissen. Während die meisten anderen dem lutherischen Glauben abschworen, blieben Vos und van Esschen bei ihrer Überzeugung und wurden zum Feuertod auf dem Scheiterhaufen verurteilt.


Als Martin Luther von der Hinrichtung der beiden Augustiner erfuhr, dichtete er Ein neues Lied wir heben an.

Quelle: wikipedia
 
01. Juli 1952:
Dan Aykroyd, kanadischer Filmschauspieler wird geboren.
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Dan Aykroyd ist ein weltbekannter kanadischer Schauspieler, Drehbuchautor, Komiker und Musiker, der vor allem durch seine Rollen in den Kultfilmen Blues Brothers und Ghostbusters internationale Berühmtheit erlangte.

Karriere-Highlights
Saturday Night Live:

Mitte der 1970er Jahre gehörte er zum legendären Gründungsteam der US-Comedy-Show.
The Blues Brothers:
Zusammen mit John Belushi erfand er das kultige Musik-Duo Elwood und Jake Blues.
Ghostbusters:
Als Dr. Ray Stantz ging er in die Filmgeschichte ein; er schrieb zudem am Drehbuch der Originalfilme mit.
Weitere herausragernde Erfolge:
Berühmt sind auch seine Rollen in Die Glücksritter (Trading Places) an der Seite von Eddie Murphy oder der Film My Girl.

Unternehmer & Privatleben:
Crystal Head Vodka: Aykroyd ist erfolgreicher Mitbegründer der bekannten Wodka-Marke in der markanten Totenkopf-Flasche.
House of Blues:
Er gründete die bekannte Konzert- und Restaurantkette mit.
Familie:
Er wurde am 1. Juli 1952 in Ottawa geboren und ist seit 1983 mit der Schauspielerin Donna Dixon verheiratet, mit der er drei Töchter hat.

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01. Juli 1979:
Bis zu diesem Zeitpunkt konnte man unterwegs, wenn man spazieren ging, nur Radio hören. Jetzt war es möglich, seine eigene Zusammenstellung von Musik draußen zu hören. Auf der "Kompakt-Kassette" stellte man sich und seiner Freundin seine Lieblingslieder mit eigener Playlist zusammen. Für die Kassette machte man seinen eigenen "Inlay" - dem Kassetten-Einleger. Nicht selten waren diese einzigartigen Cover recht kunstvoll gestaltet. Man malte selber Bilder, nahm Bilder aus Zeitschriften, Fotos der Freundin oder anderen Quellen und versah das Cover in Schönschrift mit den Titeln.

01. Juli 1979: Sony bringt den ersten Walkman auf den Markt.
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Der Sony Walkman TPS-L2 wurde am 1. Juli 1979 in Japan veröffentlicht und war der weltweit erste kommerziell erfolgreiche tragbare Kassettenspieler. Er revolutionierte die Art und Weise, wie Menschen Musik konsumieren, indem er Mobilität und privaten Musikgenuss miteinander verband.

Revival:
Eine neue Welle der Bekanntheit erlangte das exakte 1979er-Modell TPS-L2 in den letzten Jahren durch die Popkultur, da es der ikonische Kassettenspieler ist, den die Figur Star-Lord in den Marvel „Guardians of the Galaxy“-Filmen benutzt.

Die ikonische Musik-Kassette von Star-Lord aus Guardians of the Galaxy heißt "Awsome Mix Vol.1" und ist tatsächlich als echte, funktionierende Musikkassette im Handel erhältlich.
In den Filmen ist das Tape ein emotionales Erinnerungsstück, das Peter Quill von seiner Mutter geschenkt bekam. Es enthält legendäre Pop- und Rock-Klassiker der 1960er und 1970er Jahre, die von ihr selbst zusammengestellt wurde.
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01. Juli 1949:
John Farnham, australischer Sänger wird geboren.
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John Farnham ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten australischen Pop-Rock-Sänger der Musikgeschichte. Er erlangte 1986 weltweiten Ruhm mit der Hymne „You're the Voice“.

Musikkarriere und Erfolge:
Frühe Karriere:

Geboren 1949 in England, zog er als Kind nach Australien und stieg in den 1960ern mit dem Song „Sadie (The Cleaning Lady)“ zum Teenie-Star auf.
Zwischenstation:
In den 1980er-Jahren war er zeitweise der Frontsänger der australischen Little River Band.
Der große Durchbruch:
Mit dem Soloalbum Whispering Jack (1986) gelang ihm das größte Comeback der australischen Musikgeschichte. Es war das erste Album, das sich in Australien über eine Million Mal verkaufte.
Auszeichnungen:
Im Laufe seiner Karriere gewann er 21 ARIA Awards und wurde 1987 zum „Australian of the Year“ ernannt.

Gesundheit und Rückzug aus der Musik
Im Jahr 2022 wurde bei dem Musiker Mundhöhlenkrebs diagnostiziert. Nach einer aufwendigen, lebensrettenden Operation und mehreren Eingriffen im Gesicht gilt er seit August 2023 als krebsfrei.

Aufgrund der schweren chirurgischen Eingriffe ist es ihm jedoch nicht mehr möglich, live auf der Bühne zu singen, wie er und seine Familie bestätigten. Seinen letzten großen öffentlichen Auftritt hatte er im Februar 2020 beim Benefizkonzert Fire Fight Australia in Sydney.


 
01. Juli 1945:
Debbie Harry, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin wird geboren.
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Debbie Harry (geboren als Angela Trimble am 1. Juli 1945) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, die als Frontfrau der New-Wave-Band Blondie weltberühmt wurde. Sie gilt als wegweisende Stil-Ikone, Punk-Pionierin und eines der ersten weiblichen Sexsymbole der Rockmusik.

Musikalische Meilensteine:
Blondie:

Die 1974 gemeinsam mit dem Gitarristen Chris Stein gegründete Band fusionierte Punk, Pop, Disco und Reggae.
Welterfolge:
Hits wie „Heart of Glass“, „Call Me“ und „The Tide Is High“ bescherten der Band über 50 Millionen verkaufte Tonträger.
Rap-Pionierarbeit:
Mit ihrem Sprechgesang im Song „Rapture“ brachte sie 1980 als eine der ersten weißen Künstlerinnen Hip-Hop in den Mainstream.
Solo-Projekte:
Neben der Band veröffentlichte sie erfolgreiche Soloalben wie KooKoo (1981) und Necessary Evil (2007).

Schauspiel und Kunst
Filmrollen:

Sie stand für über 30 Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, darunter Kultfilme wie David Cronenbergs Videodrome (1983) und John Waters' Hairspray (1988 ).
Pop-Art-Muse:
Ihr markanter platinblonder Look inspirierte Künstler wie Andy Warhol und H.R. Giger, denen sie als Modell diente.

Persönliches und Meilensteine:
Beziehung zu Chris Stein:

Harry und Stein waren jahrelang privat ein Paar. Als er schwer erkrankte, pflegte sie ihn intensiv; trotz der Trennung verbindet beide bis heute eine enge Freundschaft.
Autobiografie:
Ihre bewegte Lebensgeschichte hielt sie 2019 in ihren Memoiren Face It fest.
Hall of Fame:
Im Jahr 2006 wurde sie gemeinsam mit Blondie in die prestigeträchtige Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.






;)Debbie Harry hatte einfach zu viele sehr gute Hits, um alles zu posten.
 
02. Juli 1839:
Bei einer Revolte auf dem US-amerikanischen Sklavenschiff La Amistad gelingt es den afrikanischen Sklaven unter Sengbe Pieh, das Schiff unter ihre Kontrolle zu bringen.
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Die La Amistad (spanisch für Freundschaft) war ein spanischer Frachtschoner, der durch einen erfolgreichen Sklavenaufstand im Jahr 1839 und die darauf folgenden wegweisenden Gerichtsprozesse in den USA weltweite historische Bedeutung erlangte. Der Fall gilt als ein Meilenstein auf dem Weg zur Abschaffung der Sklaverei in den Vereinigten Staaten.

Der Aufstand (1839)
Die Vorgeschichte:

Im Jahr 1839 entführten portugiesische Sklavenjäger eine Gruppe von Menschen aus der Region der Mende (im heutigen Sierra Leone) nach Kuba, was damals bereits gegen internationale Verträge verstieß. In Havanna kauften zwei spanische Plantagenbesitzer 53 dieser Afrikaner – darunter 49 Männer und vier Kinder – und brachten sie an Bord der Amistad, um sie zu einer anderen kubanischen Provinz zu transportieren.
Die Revolte:
In der Nacht zum 2. Juli 1839 gelang es dem Anführer Sengbe Pieh (von den Spaniern Joseph Cinqué genannt), sich von seinen Fesseln zu befreien. Er half den anderen Gefangenen, und gemeinsam bewaffneten sie sich mit Zuckerrohrmessern (Macheten), die sie an Bord fanden. Sie töteten den Kapitän Ramón Ferrer und den Schiffskoch; zwei Matrosen flüchteten.
Die Irrfahrt:
Die Aufständischen schonten das Leben der beiden Plantagenbesitzer, damit diese das Schiff zurück nach Afrika steuern. Die Spanier täuschten die Afrikaner jedoch: Tagsüber segelten sie gen Osten (Richtung Afrika), in der Nacht steuerten sie das Schiff jedoch heimlich nach Norden. Nach einer rund zweimonatigen Irrfahrt ging der Schoner am 26. August 1839 vor Long Island (New York) vor Anker, um Vorräte zu beschaffen. Dort wurde er von der US-Marine aufgebracht.

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Die Durchschnittliche Belegung von Sklaven auf Schiffen.

Die Amistad-Prozesse (1839–1841)
Nach der Beschlagnahmung des Schiffes wurden die Afrikaner in Connecticut inhaftiert. Es entwickelte sich ein hochkomplexer Rechtsstreit, der die amerikanische Politik und die abolitionistische Bewegung (die Sklavenbefreiung) tief bewegte. Die spanische Krone und die Plantagenbesitzer forderten die Rückgabe der Afrikaner als „Eigentum“, während amerikanische Sklavengegner ihre Verteidigung organisierten.

Da der transatlantische Sklavenhandel zu diesem Zeitpunkt sowohl nach spanischem als auch nach US-Recht illegal war, argumentierten die Verteidiger, dass die Gefangenen keine rechtmäßigen Sklaven, sondern freigeborene Afrikaner waren, die sich lediglich in legitimer Notwehr selbst befreit hatten.

Der Fall landete schließlich vor dem Obersten Gerichtshof der USA (Supreme Court). Der ehemalige US-Präsident John Quincy Adams übernahm die Verteidigung der Afrikaner. Im März 1841 entschied das Gericht mit großer Mehrheit, dass die Angeklagten illegal entführt worden waren und daher freie Menschen seien. Anfang 1842 kehrten die 35 Überlebenden nach Sierra Leone zurück.

Nachwirken und Gedenken
Das Schicksal des Schiffes:

Die originale Amistad wurde 1840 in Connecticut versteigert, in Ion umbenannt und als reguläres Handelsschiff genutzt, bis sich ihre Spur im karibischen Raum verlor.

Kulturelle Rezeption:
Die Geschichte wurde 1997 von Steven Spielberg im prominent besetzten, historisch fundierten Hollywood-Drama Amistad (unter anderem mit Morgan Freeman, Anthony Hopkins und Djimon Hounsou) verfilmt.
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Die Nachbildung:
Im Jahr 2000 lief in Mystic Seaport (Connecticut) eine originalgetreue Nachbildung, die Freedom Schooner Amistad, vom Stapel. Sie fungiert heute als schwimmendes Klassenzimmer und Botschafter für Bürgerrechte, Freiheit und soziale Gerechtigkeit.
 
02. Juli 1885:
Big Bear ergibt sich als letzter Häuptling der Cree-Indianer den kanadischen Regierungstruppen. Damit endet die Nordwest-Rebellion in Saskatchewan.
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Die Nordwest-Rebellion (auch bekannt als North-West Resistance) war ein fünfmonatiger bewaffneter Aufstand im Jahr 1885, der vor allem auf dem Gebiet der heutigen kanadischen Provinz Saskatchewan stattfand. Angeführt von den Métis unter Louis Riel sowie verbündeten Kräften der Cree- und Assiniboine-Indigenen richtete sich der Widerstand gegen die kanadische Bundesregierung. Er endete mit der militärischen Niederlage der Aufständischen und der Hinrichtung Riels.

Die Ursachen:
Landrechte:

Die Métis besaßen keine formalen Eigentumstitel für ihre Ländereien. Sie befürchteten, durch den Zustrom weißer Siedler vertrieben zu werden.
Zerstörung der Lebensgrundlage:
Das fast vollständige Verschwinden des Bisons nahm den indigenen Gemeinschaften und Métis die Existenzbasis.
Mangelnde Repräsentation:
Petitionen an die Regierung in Ottawa bezüglich politischer Mitsprache und Landrechten blieben jahrelang unbeantwortet.

Wichtige Schlüsselfiguren:
Louis Riel:

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Politischer und geistiger Anführer der Métis, der bereits 1869 die Red-River-Rebellion angeführt hatte.

Gabriel Dumont:
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Ein erfahrener Büffeljäger und Militärkommandant der Métis, der für seine geschickte Guerillataktik bekannt war.

Poundmaker & Big Bear:
Häuptlinge der Cree, die eigenständige indigene Proteste anführten, um Nahrung und bessere Verträge für ihre hungernden Völker zu fordern.
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Poundmaker (Links) Big Bear (Rechts)

Major-General Frederick Middleton:
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Kommandeur der kanadischen Truppen (North-West Field Force), die zur Niederschlagung des Aufstands entsandt wurden.

Verlauf und wichtige Schlachten (März – Mai 1885):
Ausrufung der Regierung:

Im März 1885 gründete Riel in Batoche die „Provisorische Regierung von Saskatchewan“.

Schlacht von Duck Lake (26. März):
Der erste militärische Zusammenstoß, bei dem die Métis unter Dumont die kanadische Polizei (North-West Mounted Police) besiegten.

Schlacht am Fish Creek (24. April):
Ein weiterer taktischer Erfolg der Métis gegen die zahlenmäßig überlegenen Regierungstruppen.

Schlacht von Batoche (9.–12. Mai):
Die entscheidende Belagerung. Nach vier Tagen ging den Aufständischen die Munition aus, und die kanadische Armee überwältigte die Verteidiger. Batoche fiel, welches das Ende des organisierten Widerstands bedeutete.

Die Folgen und das Erbe:
Hinrichtungen und Haft:

Louis Riel wurde wegen Hochverrats angeklagt und am 16. November 1885 in Regina gehängt. Die Häuptlinge Poundmaker und Big Bear wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt.

Nationale Spaltung:
Riels Hinrichtung vertiefte die politischen und kulturellen Gräben zwischen dem englischsprachigen, protestantischen und dem französischsprachigen, katholischen Kanada nachhaltig.

Unterdrückung der Indigenen:
Der Sieg der Regierung festigte die Kontrolle Ottawas über den Westen und führte zu einer restriktiveren Politik gegenüber den First Nations.

Heutige Bedeutung:
Für die Métis-Nation ist der Widerstand von 1885 ein zentrales Symbol für den Kampf um Selbstbestimmung, Identität und Landrechte. Das Schlachtfeld von Batoche ist heute eine geschützte historische Stätte.