raptor230961
Well-known member
- 24 Juli 2016
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16. Juni 1973:
Frank N. Furter und Rocky Horror treten zum ersten Mal bei der Premiere der Rocky Horror Show, einem Musical von Richard O’Brien, im The Royal Court Theatre Upstairs in London auf.

The Rocky Horror Show ist eines der weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten Rock-Musicals, das 1973 von Richard O'Brien geschrieben wurde. Die bizarre Mischung aus Science-Fiction-Parodie, Horror-Hommage und glamourösem Rock ’n’ Roll besitzt absoluten Kultstatus und steht weltweit für sexuelle Befreiung, Diversität und ungezwungenen Partyspaß.
Die Handlung:
Die Geschichte folgt dem überaus spießigen, frisch verlobten Paar Brad Majors und Janet Weiss.
Die Panne:
In einer stürmischen Novembernacht erleiden die beiden eine Reifenpanne auf einer einsamen Landstraße.
Das Schloss:
Auf der Suche nach einem Telefon flüchten sie sich in ein nahegelegenes, düsteres Schloss.
Die Bewohner:
Dort treffen sie auf den exzentrischen, außerirdischen Wissenschaftler und Transvestiten Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania sowie seine skurrile Gefolgschaft um den Diener Riff-Raff.
Die Schöpfung:
Frank N. Furter stellt in dieser Nacht seine neueste Kreation vor: das blonde, muskulöse, künstlich erschaffene Lustobjekt Rocky.
Die Verwandlung:
Im Laufe der Nacht werden die Hemmungen von Brad und Janet komplett aufgebrochen, und sie verfallen den Verführungen des Schlosses.
Das Ende:
Das Ende von The Rocky Horror Picture Show – sowohl im Film von 1975 als auch in der originalen Theater- und Musicalfassung – bricht radikal mit der exzessiven Feierstimmung der vorangegangenen Akte und mündet in einer dramatischen Wendung.
Das geschieht am Ende (Die Handlung)Die Meuterei:
Die außerirdischen Diener Riff Raff und Magenta wenden sich gegen ihren Anführer Dr. Frank N. Furter. Sie erklären, dass seine Mission auf der Erde gescheitert ist und er sich zu sehr weltlichen, sexuellen Ausschweifungen hingegeben hat.
Die Morde:
Riff Raff erschießt Frank N. Furter, das künstlich erschaffene Muskelpaket Rocky sowie die treue Mitstreiterin Columbia mit einer Laserwaffe (im Film optisch an eine dreizackige Mistgabel angelehnt).
Die Flucht:
Dr. Scott, Brad und Janet werden von den Außerirdischen aufgefordert, das Gebäude sofort zu verlassen.
Der Abflug:
Das gesamte Schloss entpuppt sich als Raumschiff und hebt ab, um zum Heimatplaneten Transsexual in der Galaxie Transylvania zurückzukehren.
Das Finale:
Zurück bleiben Brad, Janet und Dr. Scott. Sie liegen am Boden im Schlamm – traumatisiert, mit zerrissener Unterwäsche und tief verändert durch die erlebten sexuellen und emotionalen Grenzüberschreitungen. Das finale Lied "Super Heroes" untermalt ihre Orientierungslosigkeit.
Unterschiede zwischen Theater und Film:
Während die Kernhandlung identisch bleibt, unterscheidet sich die Inszenierung des Finales punktuell:
Die Medusa-Maschine: Im Theater/Musical wird die Verwandlung der Charaktere vor der großen Serverszene (durch die sie starr wie Statuen werden) oft technischer inszeniert, während der Film die Darsteller in einem surrealen Swimmingpool-Szenario zeigt.
Lied-Auslassungen:
In einigen frühen Kinofassungen wurde das traurige Abschlusslied "Super Heroes" gekürzt. In der Theaterfassung ist es ein fester, emotionaler Bestandteil, der das Ende deutlich melancholischer wirken lässt als den schrillen Kinofilm.
Die tiefere Bedeutung des Endes:
Das Ende bricht mit der gängigen Hollywood-Moral. Brad und Janet kehren nicht einfach geläutert in ihr spießiges Vorstadtleben zurück. Sie sind emotional und sexuell "erwacht", aber gleichzeitig völlig orientierungslos und entfremdet von ihrer alten Welt. Es symbolisiert das schmerzhafte, aber unumkehrbare Ende der jugendlichen Unschuld
Berühmte Songs & Hymnen:
Die Musik des Stücks ist legendär und treibt das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen an:
„Time Warp“ – Der ultimative Party-Tanzsong, bei dem traditionell der gesamte Saal mittanzt.
„Sweet Transvestite“ – Der spektakuläre Auftrittssong von Dr. Frank N. Furter.„Science Fiction/Double Feature“ – Das nostalgische Eröffnungslied über alte Kinofilme.
„Dammit Janet“ – Der Song, in dem Brad um Janets Hand anhält.
Die legendäre Mitmach-Kultur (Audience Participation)
Einzigartig an der Rocky Horror Show ist die Interaktion mit dem Publikum. Zuschauer kommen verkleidet in Korsetts, Strapfen oder Glitzer und nutzen spezielle Mitmach-Requisiten zu festgelegten Momenten im Stück:
Reis:
Wird bei der Hochzeitsszene am Anfang geworfen.
Wasserpistolen & Zeitungen:
Um den Regen während des Sturms nachzustellen (die Zeitung schützt den Kopf).
Knicklichter / Taschenlampen:
Werden beim Song „There's a Light“ entzündet.
Zwischenrufe:
Bei der Erwähnung der Namen „Brad“ (Publikum ruft oft „Asshole!“) oder „Janet“ („Slut!“).
Der Film:
1975 entstand die legendäre Kino-Adaption The Rocky Horror Picture Show mit Tim Curry und Susan Sarandon. Der Film floppte anfangs, wurde aber durch Mitternachtsvorstellungen zum langlebigsten Kultfilm der Kinogeschichte.
Die Botschaft:
Das zentrale Motto des Musicals lautet „Don't dream it – be it!“ („Träume es nicht – lebe es!“) und gilt bis heute als Hymne der queeren Szene und der Selbstakzeptanz
Frank N. Furter und Rocky Horror treten zum ersten Mal bei der Premiere der Rocky Horror Show, einem Musical von Richard O’Brien, im The Royal Court Theatre Upstairs in London auf.

The Rocky Horror Show ist eines der weltweit erfolgreichsten und einflussreichsten Rock-Musicals, das 1973 von Richard O'Brien geschrieben wurde. Die bizarre Mischung aus Science-Fiction-Parodie, Horror-Hommage und glamourösem Rock ’n’ Roll besitzt absoluten Kultstatus und steht weltweit für sexuelle Befreiung, Diversität und ungezwungenen Partyspaß.
Die Handlung:
Die Geschichte folgt dem überaus spießigen, frisch verlobten Paar Brad Majors und Janet Weiss.
Die Panne:
In einer stürmischen Novembernacht erleiden die beiden eine Reifenpanne auf einer einsamen Landstraße.
Das Schloss:
Auf der Suche nach einem Telefon flüchten sie sich in ein nahegelegenes, düsteres Schloss.
Die Bewohner:
Dort treffen sie auf den exzentrischen, außerirdischen Wissenschaftler und Transvestiten Dr. Frank N. Furter vom Planeten Transsexual aus der Galaxie Transylvania sowie seine skurrile Gefolgschaft um den Diener Riff-Raff.
Die Schöpfung:
Frank N. Furter stellt in dieser Nacht seine neueste Kreation vor: das blonde, muskulöse, künstlich erschaffene Lustobjekt Rocky.
Die Verwandlung:
Im Laufe der Nacht werden die Hemmungen von Brad und Janet komplett aufgebrochen, und sie verfallen den Verführungen des Schlosses.
Das Ende:
Das Ende von The Rocky Horror Picture Show – sowohl im Film von 1975 als auch in der originalen Theater- und Musicalfassung – bricht radikal mit der exzessiven Feierstimmung der vorangegangenen Akte und mündet in einer dramatischen Wendung.
Das geschieht am Ende (Die Handlung)Die Meuterei:
Die außerirdischen Diener Riff Raff und Magenta wenden sich gegen ihren Anführer Dr. Frank N. Furter. Sie erklären, dass seine Mission auf der Erde gescheitert ist und er sich zu sehr weltlichen, sexuellen Ausschweifungen hingegeben hat.
Die Morde:
Riff Raff erschießt Frank N. Furter, das künstlich erschaffene Muskelpaket Rocky sowie die treue Mitstreiterin Columbia mit einer Laserwaffe (im Film optisch an eine dreizackige Mistgabel angelehnt).
Die Flucht:
Dr. Scott, Brad und Janet werden von den Außerirdischen aufgefordert, das Gebäude sofort zu verlassen.
Der Abflug:
Das gesamte Schloss entpuppt sich als Raumschiff und hebt ab, um zum Heimatplaneten Transsexual in der Galaxie Transylvania zurückzukehren.
Das Finale:
Zurück bleiben Brad, Janet und Dr. Scott. Sie liegen am Boden im Schlamm – traumatisiert, mit zerrissener Unterwäsche und tief verändert durch die erlebten sexuellen und emotionalen Grenzüberschreitungen. Das finale Lied "Super Heroes" untermalt ihre Orientierungslosigkeit.
Unterschiede zwischen Theater und Film:
Während die Kernhandlung identisch bleibt, unterscheidet sich die Inszenierung des Finales punktuell:
Die Medusa-Maschine: Im Theater/Musical wird die Verwandlung der Charaktere vor der großen Serverszene (durch die sie starr wie Statuen werden) oft technischer inszeniert, während der Film die Darsteller in einem surrealen Swimmingpool-Szenario zeigt.
Lied-Auslassungen:
In einigen frühen Kinofassungen wurde das traurige Abschlusslied "Super Heroes" gekürzt. In der Theaterfassung ist es ein fester, emotionaler Bestandteil, der das Ende deutlich melancholischer wirken lässt als den schrillen Kinofilm.
Die tiefere Bedeutung des Endes:
Das Ende bricht mit der gängigen Hollywood-Moral. Brad und Janet kehren nicht einfach geläutert in ihr spießiges Vorstadtleben zurück. Sie sind emotional und sexuell "erwacht", aber gleichzeitig völlig orientierungslos und entfremdet von ihrer alten Welt. Es symbolisiert das schmerzhafte, aber unumkehrbare Ende der jugendlichen Unschuld
Berühmte Songs & Hymnen:
Die Musik des Stücks ist legendär und treibt das Publikum regelmäßig zu Begeisterungsstürmen an:
„Time Warp“ – Der ultimative Party-Tanzsong, bei dem traditionell der gesamte Saal mittanzt.
„Sweet Transvestite“ – Der spektakuläre Auftrittssong von Dr. Frank N. Furter.„Science Fiction/Double Feature“ – Das nostalgische Eröffnungslied über alte Kinofilme.
„Dammit Janet“ – Der Song, in dem Brad um Janets Hand anhält.
Die legendäre Mitmach-Kultur (Audience Participation)
Einzigartig an der Rocky Horror Show ist die Interaktion mit dem Publikum. Zuschauer kommen verkleidet in Korsetts, Strapfen oder Glitzer und nutzen spezielle Mitmach-Requisiten zu festgelegten Momenten im Stück:
Reis:
Wird bei der Hochzeitsszene am Anfang geworfen.
Wasserpistolen & Zeitungen:
Um den Regen während des Sturms nachzustellen (die Zeitung schützt den Kopf).
Knicklichter / Taschenlampen:
Werden beim Song „There's a Light“ entzündet.
Zwischenrufe:
Bei der Erwähnung der Namen „Brad“ (Publikum ruft oft „Asshole!“) oder „Janet“ („Slut!“).
Der Film:
1975 entstand die legendäre Kino-Adaption The Rocky Horror Picture Show mit Tim Curry und Susan Sarandon. Der Film floppte anfangs, wurde aber durch Mitternachtsvorstellungen zum langlebigsten Kultfilm der Kinogeschichte.
Die Botschaft:
Das zentrale Motto des Musicals lautet „Don't dream it – be it!“ („Träume es nicht – lebe es!“) und gilt bis heute als Hymne der queeren Szene und der Selbstakzeptanz
























