In Remember

14. Juni 1158:
Im Augsburger Schied gibt Kaiser Friedrich I. Barbarossa dem Welfenherzog Heinrich dem Löwen das Recht, die errichtete Brücke über die Isar zu betreiben. Er muss allerdings Bischof Otto von Freising ein Drittel der Einnahmen für dessen abgerissene Brücke abgeben. Am Flussübergang entwickelt sich im Laufe der Zeit die Stadt München, die in der Urkunde erstmals namentlich erwähnt wird.
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Das Jahr 1158 gilt als das offizielle Gründungsjahr der Stadt München. Am 14. Juni 1158 wurde der Ort erstmals unter dem Namen „Munichen“ im sogenannten Augsburger Schied kaiserlich urkundlich erwähnt.

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Bau der Brücke bei München im Jahre 1158 (Holzschnitt)
Der Brückenstreit als Auslöser:
Die Entstehung Münchens resultierte aus einem handfesten wirtschaftlichen Konflikt um Zolleinnahmen aus dem lukrativen Salzhandel:

Der Status quo:
Bischof Otto von Freising besaß nördlich von München bei Föhring eine Isarbrücke und strich dort den ertragreichen Zoll für das Salz aus den Alpen ein.

Die Zerstörung:
Herzog Heinrich der Löwe (Herzog von Bayern und Sachsen) wollte diese Einnahmen für sich. Er ließ die bischöfliche Brücke in Föhring kurzerhand zerstören.

Der Neubau:
Heinrich baute flussabwärts im Bereich der heutigen Ludwigsbrücke eine eigene Brücke und richtete daneben einen neuen Markt ein.

Das kaiserliche Urteil:
Der Bischof klagte daraufhin bei Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Am 14. Juni 1158 entschied der Kaiser im Augsburger Schied. Heinrich der Löwe durfte seine Brücke und den Markt behalten.Er musste jedoch ein Drittel der Zolleinnahmen an den Bischof von Freising abtreten.

Herkunft des Namens:
Der Name „Munichen“ leitet sich vom mittelhochdeutschen Wort für „Mönch“ ab. Die Siedlung entstand bei einer Niederlassung von Mönchen, vermutlich vom Kloster Tegernsee auf dem heutigen Petersbergl. Daher trägt die Stadt München bis heute den Mönch – das Münchner Kindl – im Stadtwappen.
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14. Juni 1777:
Am 14. Juni 1777 beschloss der Zweite Kontinentalkongress die offizielle Einführung der ersten Nationalflagge der Vereinigten Staaten, den „Stars and Stripes“ (oft auch als Sternenbanner bezeichnet).
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Die Flaggen-Resolution von 1777:
Beschluss:

Der Kontinentalkongress ersetzte den britischen "Union Jack" durch ein neues Symbol der Unabhängigkeit.
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Die Farbgebung:
Historisch gesehen wurden die Farben ursprünglich von der britischen Flagge (dem Union Jack) übernommen, da die USA eine ehemalige britische Kolonie waren. Über die Jahre erhielten sie jedoch ihre eigene, tiefe patriotische Bedeutung.

Symbolik:
In der US-amerikanischen Flagge steht die Farbe Blau offiziell für Wachsamkeit, Beharrlichkeit und Gerechtigkeit.
Das blaue Feld in der oberen linken Ecke wird auch als „Union“ oder „Gösch“ bezeichnet und dient gleichzeitig als Hintergrund für die weißen Sterne, welche die einzelnen Bundesstaaten symbolisieren

Die 13 Rot-Weißen Streifen:
Die Flagge sollte aus 13 Streifen (abwechselnd rot und weiß) sowie 13 weißen Sternen auf blauem Grund bestehen.
7 rote Streifen: Stehen für Tapferkeit und Widerstandsfähigkeit.
6 weiße Streifen: Stehen für Reinheit und Unschuld
(Die Fehlinterpretation, dass "Rot" für die amerikanischen Ureinwohner (historisch fälschlicherweise als „Rothäute“ bezeichnet) und "Weiß" für die europäischen Einwanderer steht, ist ein reines Wortspiel aus dem Volksmund. Sie entbehrt jeder historischen Grundlage in Bezug auf die Entstehung der "Stars and Stripes".)

Bedeutung:
Sowohl die 13 Streifen als auch die 13 Sterne repräsentierten die ursprünglichen 13 Kolonien bzw. Gründungsstaaten.

Die 13 Gründungsstaaten:
Sie gliedern sich historisch in drei Regionen:
Die Neuengland-Kolonien:
New Hampshire
Massachusetts
Rhode Island
Connecticut
Die Mittleren Kolonien:
New York
New Jersey
Pennsylvania
Delaware (erster Staat, der die Verfassung ratifizierte)
Die Südlichen Kolonien:
Maryland
Virginia
North Carolina
South Carolina
Georgia

Die Betsy-Ross-Legende:
Berühmt ist die Variante, bei der die 13 Sterne in einem Kreis angeordnet sind, benannt nach der Näherin Betsy Ross. Der Kongress hatte die genaue Anordnung der Sterne damals nicht exakt vorgegeben.
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Heutige Bedeutung:
Der „Flag Day“In Erinnerung an diesen historischen Beschluss wird in den USA jedes Jahr am 14. Juni der Flag Day (Tag der Flagge) gefeiert. Er wurde 1916 von Präsident Woodrow Wilson offiziell proklamiert.
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15. Juni 1864:
Auf dem enteigneten Grundbesitz des Südstaaten-Generals Robert Edward Lee entsteht in den Vereinigten Staaten der Nationalfriedhof Arlington.
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Der Nationalfriedhof Arlington (Arlington National Cemetery) in Virginia entstand direkt auf dem ehemaligen Anwesen des Südstaaten-Generals Robert E. Lee. Die Umwandlung der privaten Plantage in den heute berühmtesten Soldatenfriedhof der USA war im Jahr 1864 eine bewusste politische Entscheidung und ein Akt der Vergeltung während des Amerikanischen Bürgerkriegs.

Die historische Verbindung
Das Anwesen:

Das klassizistische Herrenhaus Arlington House wurde ab 1802 von George Washington Parke Custis (dem Stiefenkel von George Washington) erbaut. Seine Tochter Mary Anna Custis heiratete 1831 den damaligen Leutnant Robert E. Lee. Das Paar lebte dort 30 Jahre lang; sechs ihrer sieben Kinder wurden hier geboren.
Die Beschlagnahmung:
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Robert E. Lee

Bei Ausbruch des Bürgerkriegs 1861 wurde Robert E. Lee von den Nordstaaten das Kommando über die Unionsarmee angeboten. Er liebte jedoch seine Heimat Virginia zu sehr – und lehnte ab. Er übernahm stattdessen das Kommando über die Armee der Südstaaten. Die Familie verließ das strategisch wichtige Anwesen auf den Hügeln über dem Potomac River, das prompt vom US-Militär besetzt wurde, um Washington D.C. zu schützen.

Die Gründung des Friedhofs:
Als 1864 die Militärfriedhöfe der Hauptstadt überfüllt waren, schlug Generalquartiermeister Montgomery C. Meigs vor, Lees Land zu nutzen. Meigs, der Lee zutiefst verabscheute, ließ die ersten gefallenen Soldaten absichtlich direkt vor der Haustür und im Rosengarten der Lees begraben. Damit sollte garantiert werden, dass das Haus für die Familie für immer unbewohnbar wurde. Am 15. Juni 1864 wurde Arlington offiziell zum Nationalfriedhof erklärt.

Was geschah nach dem Krieg?
Nach dem Krieg klagte Lees ältester Sohn gegen die Enteignung. Der Oberste Gerichtshof der USA urteilte 1882, dass das Land der Familie unrechtmäßig entzogen worden war. Der Staat kaufte das Areal der Familie Lee daraufhin für 150.000 Dollar offiziell ab.

Heutige Situation:
Heute liegt das gut erhaltene Arlington House mitten im Zentrum des riesigen Friedhofsgeländes. Es wird vom National Park Service verwaltet und fungiert unter dem Namen Arlington House, The Robert E. Lee Memorial als historische Gedenkstätte. Neben der Geschichte der Familie Lee wird dort heute auch intensiv an das Schicksal der rund 100 versklavten Menschen erinnert, die einst auf der Plantage arbeiten mussten.
 
15. Juni 2010:
Heidi Kabel, deutsche Schauspielerin stirbt.
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Heidi Kabel (1914–2010) war eine der bekanntesten und beliebtesten deutschen Volksschauspielerinnen und gilt bis heute als das unverkennbare Gesicht des Hamburger Ohnsorg-Theaters. Über sechs Jahrzehnte lang begeisterte sie ein Millionenpublikum auf der Bühne sowie durch bundesweite Fernsehübertragungen, bei denen sie vor allem plattdeutsche Charaktere mit viel Herz, Humor und "Kodderschnauze" verkörperte.

Das Wichtigste auf einen Blick
Lebensdaten:

Geboren am 27. August 1914 in Hamburg; gestorben am 15. Juni 2010 ebenda.
Das Ohnsorg-Theater:
Sie trat 1932 durch einen Zufall der Bühne bei und blieb dem Ensemble über 66 Jahre treu.
TV-Legende:
Ab den 1950er-Jahren machten ARD-Ausstrahlungen der Theaterstücke sie in ganz Deutschland berühmt.
Kultrolle:
Unvergessen ist ihr Auftritt als tratschende Nachbarin Frau Boldt im Klassiker Tratsch im Treppenhaus.Musik & Gesang: Neben der Schauspielerei sang sie bekannte Hamburger Lieder wie „In Hamburg sagt man Tschüß“.

Nachleben und Ehrungen:
Heidi Kabel war eine Institution in Hamburg. Zu ihren Ehren wurde der Platz vor dem Ohnsorg-Theater am Hamburger Hauptbahnhof in Heidi-Kabel-Platz umbenannt. Dort erinnert zudem eine lebensgroße Bronzestatue an die berühmte Volksschauspielerin.
 
15. Juni1987 - Der Theologin Uta Ranke-Heinemann wird wegen ihrer Haltung zur Frage der Jungfrauengeburt die katholische Lehrbefugnis entzogen.

Uta Johanna Ingrid Ranke-Heinemann, geb. Heinemann (* 2. Oktober 1927 in Essen; † 25. März 2021[1][2] ebenda), war eine deutsche Theologin und Autorin. Ab 26. Januar 1970 war sie die weltweit erste Frau auf einem Lehrstuhl für Katholische Theologie. Nach dem Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis 1987 wechselte sie bis zur Emeritierung 1990 auf einen kirchenunabhängigen Lehrstuhl für Religionsgeschichte. Als ihre bekanntesten Werke gelten die Bücher „Eunuchen für das Himmelreich“ sowie „Nein und Amen“.[3]

Sie lehnt die Interpretation der Kreuzigung Jesu als Erlösung in einem „siebenfachen negativen Glaubensbekenntnis“ ab:

  1. Die Bibel ist nicht Gottes-, sondern Menschenwort.
  2. Dass Gott in drei Personen existiert, ist menschlicher Fantasie entsprungen.
  3. Jesus ist Mensch und nicht Gott.
  4. Maria ist Jesu Mutter und nicht Gottesmutter.
  5. Gott hat Himmel und Erde geschaffen, die Hölle haben die Menschen hinzuerfunden.
  6. Es gibt weder Erbsünde noch Teufel.
  7. Eine blutige Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religiösem Steinzeitmuster.[40]


Als Jungfrauengeburt bezeichnet die christliche Theologie die Geburt Jesu von der Jungfrau Maria, die vom Heiligen Geist schwanger geworden sein soll, wie es in den Evangelien nach Matthäus und nach Lukas im Neuen Testament als Wunder Gottes verkündigt wird. Die Jungfrauengeburt ist seit dem 2. Jahrhundert im altrömischen Taufbekenntnis als Bekenntnissatz belegt. In den drei altkirchlichen Glaubensbekenntnissen,[1] darunter dem Apostolicum, ist es auch dogmatisiert

Quelle:
 
Der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark liegt in den Appalachen auf dem Gebiet der US-Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. Er wurde am 15. Juni 1934 eingerichtet und gehört heute zum Weltnaturerbe. Der Wald, der den Park bedeckt, gehört zu den ältesten Wäldern der Erde und ist das größte Urwaldgebiet im Osten der USA.

Der Park ist mit acht bis zehn Millionen Besuchern pro Jahr der meistbesuchte Nationalpark in den USA, trotzdem beschränkt sich der Verkehr auf die größeren Straßen. Die 450 Kilometer Straße abseits der Hauptwege und die 1400 Kilometer Wanderwege des Parks sind verhältnismäßig wenig frequentiert. Der Park wurde nach dem gleichnamigen Gebirgszug Great Smoky Mountains benannt, in dem er sich befindet.