In Remember

14. März 1930:
Helga Feddersen, deutsche Schauspielerin wird geboren.
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Helga Feddersen (1930–1990) war eine deutsche Volksschauspielerin, Autorin und Sängerin, die insbesondere als „Ulknudel der Nation“ bekannt wurde.

Biografie und Karriere:
Anfänge: Geboren am 14. März 1930 in Hamburg, begann sie ihre Karriere als Charakterdarstellerin am Theater.

Schicksalsschlag: Im Alter von 25 Jahren erkrankte sie an einem Tumor an der Ohrspeicheldrüse. Die anschließende Operation führte zu einer Gesichtslähmung, die ihr Aussehen und ihre Aussprache dauerhaft veränderte. Sie machte dieses Merkmal später zu ihrem Markenzeichen.

Künstlerisches Profil:
Vielseitigkeit: Sie war nicht nur Komikerin, sondern auch eine ernsthafte Schauspielerin und talentierte Fernsehautorin.

Markenzeichen: Ihr schrilles Auftreten, die markante Stimme und ihr komödiantisches Talent machten sie in den 1970er und 80er Jahren zum Star.

Musikalischer Erfolg: Ihr bekanntester Hit war das Duett „Du, die Wanne ist voll“ (1978) mit Dieter Hallervorden, eine Parodie auf den Song „You're the One That I Want“ aus dem Film Grease.

TV-Präsenz: Sie moderierte mit Frank Zander die anarchische Musikshow Plattenküche und spielte in Serien wie Abramakabra und Ein Herz und eine Seele.

Tod: Helga Feddersen verstarb 1990 im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Auf eigenen Wunsch wurde sie in Stuttgart-Bad Cannstatt, der Heimat ihres Mannes Olli Maier, beigesetzt.
 
15. März 44 v. Chr.:
An den Iden des März wird der römische Diktator Gaius Iulius Caesar bei einem Attentat im Theater des Pompeius in Rom ermordet. Unter der Führung von Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus beteiligten sich rund 60 Personen an der Verschwörung; etwa 20 sind heute namentlich bekannt. Der Senat gewährt den Mördern noch am selben Tag Amnestie.
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Gaius Julius Caesar wurde am 15. März 44 v. Chr. (den „Iden des März“) während einer Senatssitzung in Rom ermordet.

Der Hergang:
Ort: Die Tat ereignete sich im Theater des Pompeius, das dem Senat vorübergehend als Tagungsort diente.

Tatablauf: Eine Gruppe von etwa 60 Senatoren umzingelte Caesar unter dem Vorwand, ihm eine Petition zu überreichen. Er wurde mit insgesamt 23 Dolchstichen getötet.

Bekannte Verschwörer: Die Anführer waren Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus. Zu den weiteren Beteiligten gehörten Decimus Brutus, Gaius Trebonius und Publius Servilius Casca.

Motive
Die Verschwörer sahen in Caesar einen Tyrannen, der die römische Republik durch seine Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit (dictator perpetuo) faktisch abgeschafft hatte. Ihr Ziel war die Wiederherstellung der republikanischen Ordnung und der Macht des Senats.

Folgen:
Bürgerkrieg: Statt Frieden und Stabilität löste das Attentat neue Bürgerkriege aus.

Ende der Republik: Langfristig führte die Ermordung nicht zur Rückkehr der Republik, sondern ebnete den Weg für Caesars Adoptivsohn Octavian (den späteren Kaiser Augustus) und die Gründung des Römischen Kaiserreichs.

Schicksal der Mörder: Keiner der Attentäter überlebte die Tat um mehr als drei Jahre; viele, darunter Brutus und Cassius, begingen nach militärischen Niederlagen gegen die Anhänger Caesars Selbstmord.
 
15. März 1972:
Francis Ford Coppolas Spielfilm The Godfather nach dem gleichnamigen Roman von Mario Puzo mit Marlon Brando in der Hauptrolle und Al Pacino, James Caan, Robert Duvall und Diane Keaton in weiteren Rollen hat in den USA seine Uraufführung.
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Das Epos „Der Pate“ (1972) nach dem Roman von Mario Puzo erzählt den Generationswechsel innerhalb der italoamerikanischen Mafia-Familie Corleone im New York der Nachkriegszeit.

Zentrale Handlungspunkte:
Der Konflikt: Don Vito Corleone, Oberhaupt einer der fünf New Yorker Mafia-Familien, lehnt den Einstieg in das lukrative, aber „unreine“ Rauschgiftgeschäft des Rivalen Virgil Sollozzo ab.

Das Attentat: Ein Mordanschlag auf Vito verletzt ihn schwer. Sein ältester Sohn Sonny reagiert mit Gewalt, während der jüngste Sohn Michael – ein Weltkriegsveteran, der eigentlich nichts mit den Verbrechen zu tun haben wollte – in die Spirale der Gewalt hineingezogen wird.

Michaels Aufstieg: Um seinen Vater zu schützen, erschießt Michael Sollozzo und einen korrupten Polizeichef. Nach einer Flucht nach Sizilien kehrt er zurück, um nach dem gewaltsamen Tod seines Bruders Sonny die Führung der Familie zu übernehmen.

Das Finale: Nach Vitos Tod lässt Michael während der Taufe seines Neffen alle gegnerischen Familienoberhäupter und Verräter in den eigenen Reihen (wie seinen Schwager Carlo) zeitgleich ermorden. Er wird zum neuen, skrupellosen „Paten“.

Die Fortsetzungen:
Der Pate – Teil II (1974): Erzählt parallel den weiteren Aufstieg Michaels und die Vorgeschichte des jungen Vito Corleone (Robert De Niro), der aus Sizilien flieht und in den 1920ern sein Imperium in New York aufbaut.

Der Pate III (1990): Ein gealterter Michael versucht vergeblich, die Familiengeschäfte zu legalisieren, und scheitert letztlich an der eigenen Vergangenheit und neuer Korruption.