In Remember

05. März 1948:
Elaine Paige, britische Sängerin und Schauspielerin wird grboren.
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Dame Elaine Paige DBE (geboren am 5. März 1948 als Elaine Jill Bickerstaff) ist eine renommierte britische Sängerin und Schauspielerin, die als „First Lady des britischen Musical-Theaters“ gilt.

Aktuelle Highlights:
Damehood: Im Rahmen der King’s Birthday Honours 2025 wurde sie zur Dame Commander of the Order of the British Empire (DBE) ernannt.

60 Jahre Showgeschäft: Im Jahr 2024 feierte sie ihr 60-jähriges Bühnenjubiläum mit einer Sondersendung auf BBC Radio 2, moderiert von Zoe Ball.

Medienpräsenz: Sie moderiert weiterhin ihre wöchentliche Sendung „Elaine Paige on Sunday“ auf BBC Radio 2, die sie nach einer Winterpause im März 2026 wieder aufgenommen hat.

Karriere-Meilensteine:
Sie wurde weltberühmt durch die Verkörperung ikonischer Rollen in Musicals von Andrew Lloyd Webber:
Evita (1978 ): Sie kreierte die Rolle der Eva Perón im West End und gewann dafür den Laurence Olivier Award.

Cats (1981): Als ursprüngliche Grizabella prägte sie den Welthit „Memory“.

Chess (1986): Sie spielte die Rolle der Florence und landete mit Barbara Dickson und dem Duett „I Know Him So Well“ den bis heute meistverkauften Song eines weiblichen Duos.

Weitere Rollen: Sie glänzte in Produktionen wie Anything Goes, Sunset Boulevard (als Norma Desmond am Broadway) und The King and I.

Persönliches & Diverses:
Geburtstag: Sie feierte gerade erst am 5. März 2026 ihren 78. Geburtstag.

Rose 'Elaine Paige': Es gibt eine nach ihr benannte Edelrose (Sorte: Rosa 'Elaine Paige'), die für ihren starken Duft bekannt ist.

Engagement: Sie ist Vizepräsidentin von The Children's Trust, einer Wohltätigkeitsorganisation für Kinder mit Hirnverletzungen.


 
05. März 1946:
Murray Head, britischer Schauspieler und Sänger wird geboren.
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Murray Head (* 5. März 1946 in London) ist ein britischer Schauspieler und Sänger, der vor allem durch seine Rollen in Musicals und den Welthit „One Night in Bangkok“ bekannt wurde.

Musikalische Karriere
Seinen Durchbruch feierte Head 1970 in der Rolle des Judas Iskariot auf dem Original-Konzeptalbum des Musicals Jesus Christ Superstar von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.

Weitere Meilensteine seiner Musikkarriere sind:
One Night in Bangkok (1984): Sein größter kommerzieller Erfolg stammt aus dem Musical Chess (geschrieben von den ABBA-Mitgliedern Benny Andersson und Björn Ulvaeus sowie Tim Rice). Der Song erreichte in vielen Ländern, darunter Deutschland, Platz 1 der Charts.

Say It Ain't So, Joe (1975): Dieses Lied von seinem Album Say It Ain't So gilt als Klassiker und wurde vielfach gecovert, unter anderem von Roger Daltrey.

Status in Frankreich: Während er in seiner Heimat Großbritannien oft weniger Beachtung fand, genießt er in Frankreich Kultstatus und feierte dort über Jahrzehnte große Erfolge.

Schauspielerei:
Neben der Musik ist Head seit den 1960er Jahren als Schauspieler in Film und Fernsehen aktiv:
Sunday, Bloody Sunday (1971): In diesem für vier Oscars nominierten Drama spielte er eine der Hauptrollen neben Peter Finch und Glenda Jackson.

Serienauftritte: Er war in zahlreichen britischen Produktionen zu sehen, darunter Vera – Ein ganz spezieller Fall, Heartbeat und Doctors.

Persönliches:
Familie: Er stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein jüngerer Bruder ist Anthony Stewart Head, bekannt als Giles aus der Serie Buffy – Im Bann der Dämonen.

Aktuelles: Murray Head ist nach wie vor künstlerisch aktiv; für das Jahr 2026 sind Live-Veröffentlichungen und Tour-Termine in Frankreich angekündigt.

 
05. März 1948:
Eddy Grant, guyanischer Popmusiker und Sänger, Songwriter und Gitarrist wird geboren.
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Edmond Montague „Eddy“ Grant (geboren am 5. März 1948 ) ist ein einflussreicher britisch-guyanischer Musiker, der vor allem für seine Mischung aus Pop, Reggae und Soca bekannt ist. Er feierte sowohl als Mitglied der Band The Equals als auch als Solokünstler weltweit Erfolge.

Bekannteste Hits:
Electric Avenue (1982): Sein wohl bekanntester Solo-Song, der sich kritisch mit den Unruhen in Brixton auseinandersetzt.

Gimme Hope Jo'anna (1988 ): Ein kraftvoller Anti-Apartheid-Song, wobei sich „Jo'anna“ auf Johannesburg bezieht.

I Don't Wanna Dance (1982): Ein Nummer-eins-Hit in Großbritannien, der oft als Liebeslied missverstanden wird, aber Grants Abschied von Großbritannien aufgrund von Rassismuserfahrungen thematisiert.

Baby Come Back (1968 ): Ein Welthit aus seiner Zeit mit den Equals, den er später auch solo neu aufnahm.

Karriere und Engagement:
Pionierarbeit: Grant gilt als einer der Wegbereiter des Ringbang-Genres und war einer der ersten schwarzen britischen Musiker, der die volle Kontrolle über seine Master-Aufnahmen und sein eigenes Label (Ice Records) besaß.

Produzent: In seinem berühmten Blue Wave Studio auf Barbados arbeitete er mit Größen wie Mick Jagger, Sting und Elvis Costello zusammen.

Politisches Wirken: Viele seiner Texte sind sozialkritisch und politisch geprägt, insbesondere sein Engagement gegen Rassismus und Apartheid.




 
6. März1982 - Die US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin Ayn Rand (Atlas wirft die Welt ab) stirbt.
1772773452595.pngAyn Rand [ˈaɪn ˈrænd], bürgerlich Alice O’Connor, geboren als Alissa Sinowjewna Rosenbaum, russisch Алиса Зиновьевна Розенбаум, wissenschaftliche Transliteration Alisa Zinov’evna Rozenbaum (* 20. Januarjul. / 2. Februar 1905greg. in Sankt Petersburg; † 6. März 1982 in New York) war eine russisch-US-amerikanische Bestsellerautorin, die sich auch zu Themen der Ökonomie, politischen Philosophie und Ethik äußerte. Dabei vertrat die Atheistin eine Variante des Libertarismus und u. a. die Ansicht, dass Moralität in rationalem Selbstinteresse gründe, sowie einen uneingeschränkten Kapitalismus und dass der Individualismus dem Kollektivismus überlegen sei. Ihre Bücher erreichten eine Gesamtauflage von 30 Millionen Exemplaren.[1] Rand zählt in den Vereinigten Staaten zu den einflussreichsten und meistgelesenen politischen Autoren.[2][3][4]
 
1899 beim kaiserlichen Patentamt in Berlin wird der Markenname Aspirin für den Wirkstoffstoff Acetylsalicylsäure
registriert.
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Aspirin wurde am 6. März 1899 vom Bayer-Konzern in Berlin als Markenname in die Warenzeichenrolle eingetragen, kurz nachdem Felix Hoffmann 1897 die stabile Form der Acetylsalicylsäure (ASS) synthetisierte. Ursprünglich als Pulver in Tütchen vertrieben, kam bereits 1900 die erste Tablette auf den Markt. Der Name leitet sich von „A“ (Acetyl) und „spir“ (Spiraea ulmaria, Mädesüß)
 
06. März 1987:
Das britische Fährschiff Herald of Free Enterprise kentert vor dem Hafen von Zeebrugge, wobei 193 Menschen sterben.

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Die MS Herald of Free Enterprise war eine britische Ro-Ro-Fähre (Roll-on/Roll-off), die am 6. März 1987 kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Zeebrügge (Belgien) kenterte. Bei diesem Unglück kamen 193 Menschen ums Leben, was es zu einem der schwersten zivilen Schifffahrtsunglücke in der britischen Geschichte macht.

Das Unglück:
Ursache: Die Fähre verließ den Hafen mit offenen Bugtoren. Da das Schiff aufgrund gefluteter Ballasttanks (um eine zu niedrige Laderampe auszugleichen) einen tieferen Tiefgang hatte, drang bei zunehmender Geschwindigkeit Wasser auf das Fahrzeugdeck ein.

Verlauf: Innerhalb von nur 90 Sekunden kenterte das Schiff und blieb auf der Backbordseite auf einer Sandbank in flachem Wasser liegen. Dies verhinderte ein vollständiges Versinken und rettete vielen der 459 Passagiere und 80 Besatzungsmitglieder das Leben.

Menschliches Versagen: Der stellvertretende Bootsmann, der für das Schließen der Tore zuständig war, war in seiner Kabine eingeschlafen. Der Untersuchungsbericht kritisierte jedoch vor allem eine „Kultur der Schlamperei“ bei der Reederei Townsend Thoresen.

Folgen und Bedeutung:
Sicherheitsreformen: Das Unglück führte zu strengeren internationalen Vorschriften für Ro-Ro-Fähren, wie der Installation von Kontrollleuchten auf der Brücke für die Bugtore, dem Einbau wasserdichter Schotten und besseren Notbeleuchtungen.

Institutionelle Änderungen: In Großbritannien wurde als direkte Folge die Marine Accident Investigation Branch (MAIB) gegründet.

Kulturelle Resonanz: Zur Unterstützung der Hinterbliebenen nahmen bekannte Musiker (u. a. Paul McCartney) unter dem Namen Ferry Aid eine Coverversion von „Let It Be“ auf.

Das Wrack wurde im April 1987 gehoben und schließlich 1988 in Taiwan verschrottet.