In Remember

11. Februar 1926:
Leslie Nielsen, kanadischer Schauspieler wird geboren.
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Leslie Nielsen (1926–2010) war ein kanadischer Schauspieler und Komiker, der durch seine Parodie-Rollen in Filmen wie Die nackte Kanone und Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug weltweite Berühmtheit erlangte. Seine Spezialität war die "Deadpan"-Comedy – das Vortragen absurder Dialoge mit völlig ernster Miene.

Karrierehöhepunkt
Nielsen begann seine Karriere in den 1950er Jahren und etablierte sich zunächst als ernsthafter Hauptdarsteller in Dramen und Science-Fiction-Filmen wie Alarm im Weltall (1956) und Die Höllenfahrt der Poseidon (1972).

Eine entscheidende Wendung nahm seine Laufbahn 1980 mit der Komödie Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (Airplane!). Seine Rolle als Dr. Rumack, der die Absurdität um sich herum völlig ignoriert, machte ihn über Nacht zum Star des Comedy-Genres.

Dieser Erfolg führte zu seiner ikonischsten Rolle: Lieutenant Frank Drebin in der kurzlebigen Fernsehserie Police Squad! (1982) und der darauf basierenden, äußerst erfolgreichen Filmtrilogie Die nackte Kanone (The Naked Gun). In diesen Filmen perfektionierte er seinen Stil als tollpatschiger, aber selbstbewusster Detective.

Leslie Nielsen starb 2010 im Alter von 84 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Grabstein trägt in Anspielung auf seinen berühmten Humor die schlichte und humorvolle Aufschrift: "Let 'er rip".
 
11. Februar 1969:
Jennifer Aniston, US-amerikanische Schauspielerin wird geboren.
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Jennifer Aniston ist eine US-amerikanische Schauspielerin, Produzentin und Geschäftsfrau, die vor allem durch ihre ikonische Rolle als Rachel Green in der Sitcom Friends weltweite Berühmtheit erlangte. Sie gilt als eine der einflussreichsten und bestbezahlten Schauspielerinnen Hollywoods.

Wichtige Karrierehöhepunkte:
Friends (1994–2004): Ihre Rolle als Rachel Green machte sie zum globalen Star, setzte Frisuren- und Modetrends und brachte ihr einen Primetime Emmy Award, einen Golden Globe Award und einen Screen Actors Guild Award ein.

Filmkarriere: Parallel zu Friends etablierte sie sich als Filmschauspielerin in erfolgreichen Komödien wie Bruce Allmächtig (2003), Trennung mit Hindernissen (2006), Marley & Ich (2008 ), Wir sind die Millers (2013) und Murder Mystery (2019 und 2023).

Dramatische Rollen: Aniston erhielt auch kritische Anerkennung für ihre Darstellungen in Independent-Dramen wie The Good Girl (2002) und Cake (2014), für die sie Golden-Globe- und SAG-Award-Nominierungen erhielt.

The Morning Show (seit 2019): Mit ihrer Rückkehr ins Fernsehen in der Apple TV+ Dramaserie an der Seite von Reese Witherspoon erntete sie großes Kritikerlob und gewann einen weiteren Screen Actors Guild Award.

Produktion und Geschäft: Sie ist Mitbegründerin der Produktionsfirma Echo Films (gegründet 2008 ) und hat Projekte wie Dumplin' und The Morning Show als Executive Producerin mitgestaltet. Zudem hat sie ihre eigene Haarpflegemarke LolaVie auf den Markt gebracht.

Persönliches Leben: Aniston, geboren am 11. Februar 1969, war zweimal verheiratet: mit Brad Pitt (2000–2005) und Justin Theroux (2015–2018 ). Kürzlich hat sie ihre neue Beziehung mit dem Hypnotiseur und Coach Jim Curtis offiziell bekannt gegeben.

Soziales Engagement: Sie engagiert sich philanthropisch für verschiedene Zwecke, darunter Krebsforschung, Kinderwohlfahrt und Menschenrechte.
 
11. Februar 2012:
Whitney Houston, US-amerikanische Sängerin stirbt.
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Whitney Houston war eine der bekanntesten und einflussreichsten Sängerinnen der Pop- und R&B-Geschichte. Sie wurde am 9. August 1963 in Newark, New Jersey, geboren und verstarb am 11. Februar 2012 in Beverly Hills, Kalifornien.

Hier sind einige ihrer bemerkenswertesten Leistungen und Aspekte ihrer Karriere:
Musikkarriere: Houston wurde weltweit für ihre kraftvolle Stimme und ihren stimmlichen Umfang gefeiert. Sie verkaufte über 200 Millionen Tonträger weltweit und hielt lange Zeit den Guinness-Weltrekord für die am häufigsten ausgezeichnete Künstlerin aller Zeiten.

Hits: Zu ihren ikonischsten Songs gehören "I Will Always Love You" (ein Cover von Dolly Parton, das zum meistverkauften physischen Single einer Künstlerin in der Musikgeschichte wurde), "Greatest Love of All", "I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)", "How Will I Know" und "Saving All My Love for You".


Schauspiel: Whitney Houston war auch als Schauspielerin tätig. Ihre bekannteste Rolle war die der Rachel Marron im Film Bodyguard (1992) an der Seite von Kevin Costner. Der Soundtrack zum Film, der hauptsächlich von ihr gesungen wurde, war ein immenser Erfolg.

Einfluss: Sie gilt als Pionierin, die Barrieren für schwarze Künstlerinnen im Musikgeschäft und im aufkommenden MTV-Zeitalter durchbrach. Ihre Gesangstechnik und ihr Stil beeinflussten Generationen nachfolgender Sängerinnen.

Ihr Leben war jedoch auch von persönlichen Schwierigkeiten, Drogenmissbrauch und einer turbulenten Ehe mit Bobby Brown geprägt, die in ihren späteren Jahren oft die Berichterstattung über ihre künstlerischen Leistungen überschatteten.

Whitney Houston starb am 11. Februar 2012 im Alter von 48 Jahren in Beverly Hills, Kalifornien. Die offizielle Todesursache war Ertrinken in einer Badewanne, wobei Herzprobleme und chronischer Kokainkonsum als wesentliche Faktoren beitrugen.

Details zu den Todesumständen:
Fundort: Houston wurde in der Badewanne ihrer Suite im Beverly Hilton Hotel leblos und mit dem Gesicht nach unten liegend von ihrer Assistentin gefunden.

Offizielle Ursache: Die Gerichtsmedizin stufte den Tod als Unfall (accidental drowning) ein.

Beitragende Faktoren:
Kokainkonsum: Im Blut der Sängerin wurden erhebliche Mengen Kokain und seine Abbauprodukte nachgewiesen. Die Gerichtsmediziner gingen davon aus, dass sie die Droge kurz vor ihrem Tod eingenommen hatte.

Herzerkrankung: Eine Arterienverkalkung (atherosklerotische Herzerkrankung) wurde festgestellt, die zu einem Herzanfall oder Bewusstlosigkeit beigetragen haben könnte.

Weitere Substanzen: Es wurden auch Spuren von Marihuana, Beruhigungsmitteln (Xanax, Flexeril) und einem Antihistaminikum (Benadryl) gefunden, die jedoch nicht als todesursächlich eingestuft wurden.

Kontroversen:
Trotz des offiziellen Befunds gibt es bis heute Spekulationen und Zweifel an der Darstellung eines reinen Unfalls, insbesondere weil die Lage des Leichnams in der Badewanne als ungewöhnlich gilt. Einige Rechtsmediziner und ein Privatermittler deuteten in Dokumentationen auf mögliche Fremdverschulden hin, was jedoch nie offiziell bestätigt wurde.

Drei Jahre nach Whitney Houstons Tod starb auch ihre einzige Tochter, Bobbi Kristina Brown, unter ähnlich tragischen Umständen: Sie wurde ebenfalls bewusstlos in einer Badewanne aufgefunden und starb nach monatelangem Koma an den Folgen von Ertrinken und Drogenkonsum.
 
12. Februar 1825:
Einige Häuptlinge der Muskogee-Indianer unterschreiben einen Vertrag, in dem sie den größten Teil der Stammesgebiete in Georgia aufgeben. Der Vertrag wird zwar ein Jahr später von US-Präsident John Quincy Adams annulliert, doch der Gouverneur von Georgia ignoriert die Annullierung und beginnt mit der Vertreibung der Indianer.
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