In Remember

26. Januar 1925:
Paul Newman, US-amerikanischer Schauspieler, Filmregisseur, Automobilrennfahrer und Unternehmer wird geboren.
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Paul Newman (1925–2008 ) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur, Philanthrop und Rennfahrer, der als eine der prägendsten Ikonen der Filmgeschichte gilt. Im Jahr 2025 wäre er 100 Jahre alt geworden.

Filmkarriere und Auszeichnungen:
Newman war für seine markanten blauen Augen und sein Talent für die Darstellung komplexer Antihelden bekannt.

Wichtige Filme: Zu seinen bekanntesten Werken zählen Die Katze auf dem heißen Blechdach (1958 ), Haie der Großstadt (1961), Der Unbeugsame (1967), Zwei Banditen (1969), Der Clou (1973) und The Verdict (1982).

Oscars: Er wurde insgesamt zehnmal für den Oscar nominiert. Nachdem er 1986 den Ehrenoscar für sein Lebenswerk erhalten hatte, gewann er 1987 den Preis als bester Hauptdarsteller für Die Farbe des Geldes.

Spätwerk: Seine letzte große Kinorolle spielte er 2002 in Road to Perdition. Im Animationsfilm Cars (2006) lieh er dem Charakter „Doc Hudson“ seine Stimme.

Unternehmertum und Philanthropie
1982 gründete er mit A. E. Hotchner das Lebensmittelunternehmen Newman’s Own, das durch Produkte wie Salatdressings und Saucen bekannt wurde.

Wohltätigkeit: Newman legte fest, dass 100 % der Gewinne nach Steuern an wohltätige Zwecke gespendet werden. Bis heute wurden so über 600 Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

Förderung: Die Newman’s Own Foundation unterstützt insbesondere Programme für Kinder, wie das von ihm gegründete SeriousFun Children’s Network (ehemals Hole in the Wall Gang Camp) für schwerkranke Kinder. Für 2026 kündigte die Stiftung bereits die nächste Runde des „Food Justice for Kids Prize“ an.

Leidenschaft für den Rennsport
Seine Begeisterung für den Motorsport erwachte 1969 bei den Dreharbeiten zu Indianapolis.

Erfolge: Er startete eine zweite Karriere als Profi-Rennfahrer und belegte 1979 den zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Rekorde: 1995 gewann er mit 70 Jahren seine Klasse bei den 24 Stunden von Daytona und gilt damit als einer der ältesten Sieger eines großen Profirennens. Zudem war er Mitbesitzer des erfolgreichen Teams Newman/Haas Racing.

Privatleben
Newman war 50 Jahre lang bis zu seinem Tod mit der Schauspielerin Joanne Woodward verheiratet, mit der er häufig gemeinsam vor der Kamera stand oder unter seiner Regie drehte. Er verstarb am 26. September 2008 in seinem Haus in Westport, Connecticut, an den Folgen einer Krebserkrankung. Seine im Jahr 2022 posthum veröffentlichte Autobiografie „Das außergewöhnliche Leben eines ganz normalen Mannes“ gibt tiefe Einblicke in seine Selbstzweifel und sein Leben abseits des Rampenlichts.
 
26. Januar 1955:
Eddie Van Halen, US-amerikanischer Rock-Gitarrist wird geboren.
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Edward Lodewijk „Eddie“ Van Halen (1955–2020) war ein niederländisch-amerikanischer Musiker und Mitbegründer der Hard-Rock-Band Van Halen, der als einer der einflussreichsten Gitarristen der Rockgeschichte gilt.

Musikalische Bedeutung & Meilensteine:
Revolution des Gitarrenspiels: Er popularisierte die Tapping-Technik (beidhändiges Spiel auf dem Griffbrett), die schnelle Arpeggios ermöglichte. Sein Solo „Eruption“ (1978 ) setzte völlig neue Maßstäbe für Virtuosität.

Größte Erfolge: Mit Hits wie „Jump“ (1984) feierte er weltweite Charterfolge. Zudem spielte er das legendäre Gitarrensolo auf Michael Jacksons Song „Beat It“.

Rankings: Er wurde mehrfach zum besten Gitarristen aller Zeiten gewählt (u. a. von Guitar World) und belegt Spitzenplätze in den Bestenlisten des Rolling Stone.

Equipment und Sound:
Frankenstrat: Er baute sich seine berühmte Gitarre aus verschiedenen Teilen selbst zusammen, um den Sound einer Gibson mit der Spielbarkeit einer Fender zu kombinieren.

Brown Sound: Dieser Begriff beschreibt seinen charakteristischen, warmen und organischen Verzerrersound, den er ursprünglich mit modifizierten Marshall-Verstärkern erzeugte.

Tod
Eddie Van Halen verstarb am 6. Oktober 2020 im Alter von 65 Jahren in Santa Monica. Die offizielle Todesursache war ein Schlaganfall, infolge einer jahrelangen Krebserkrankung (Lungen- und Kehlkopfkrebs).

 
27. Januar 1967:
Virgil Grissom ("Gus"), Edward Higgins White und Roger B. Chaffee sterben bei einem Test für die Apollo 1.
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Grissom, Ed White und Roger Chaffee waren Astronauten der NASA, die am 27. Januar 1967 bei einer Tragödie ums Leben kamen. Sie bildeten die Crew für die Mission Apollo 1, den ersten bemannten Flug des Apollo-Programms, der jedoch nie stattfand.

Während eines Routine-Starttests auf der Startrampe brach in der Kommandomodulkapsel ein verheerendes Feuer aus. Die Astronauten starben in den Flammen, da sie in dem hochgradig brennbaren, reinen Sauerstoff (100 %) Milieu der Kapsel gefangen waren und die Luke sich aufgrund des Überdrucks nicht schnell genug öffnen ließ.
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Die offizielle Untersuchung ergab, dass eine beschädigte Verkabelung wahrscheinlich die Zündquelle war. Diese Katastrophe führte zu einer umfassenden Überarbeitung der Sicherheitsmaßnahmen und des Designs der Apollo-Raumschiffe, was das gesamte Mondlandungsprogramm maßgeblich beeinflusste und letztlich sicherer machte.

Die Männer, auch bekannt unter ihren vollen Namen Virgil Grissom ("Gus"), Edward Higgins White und Roger B. Chaffee, wurden postum für ihren Dienst geehrt.

 
Nicholas Berkeley „Nick“ Mason, geboren am 27. Januar 1944, ist ein britischer Musiker und Musikproduzent. Er wurde als Gründungsmitglied und Schlagzeuger der Rockgruppe Pink Floyd bekannt.