In Remember

09. Oktober 1991:
Roy Black, deutscher Schlagersänger und Schauspieler stirbt.
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Roy Black (bürgerlicher Name: Gerhard „Gerd“ Höllerich) war einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger und Schauspieler des 20. Jahrhunderts. Mit seinem weichen Bassbariton und romantischen Liedern wie „Ganz in Weiß“ feierte er gigantische Erfolge, kämpfte jedoch zeitlebens mit der Diskrepanz zwischen seinem Image als Schlagerstar und seiner eigentlichen Leidenschaft für die Rockmusik. Er verstarb 1991 im Alter von nur 48 Jahren

Musikalische Karriere & Meilensteine:
Die Anfänge:

Startete 1963 mit der Rock-’n’-Roll-Band „Roy Black and his Cannons“.
Der Durchbruch:
Schaffte 1966 mit dem Megahit „Ganz in Weiß“ den endgültigen Durchbruch als Solo-Schlagerstar.
Weitere Hits:
Landete Klassiker wie „Du bist nicht allein“, „Das Mädchen Carina“ und das erfolgreiche Duett „Schön ist es auf der Welt zu sein“ mit Anita Hegerland.
Das Vermächtnis:
Universal Music veröffentlichte zum Gedenken in den Abbey Road Studios digital remasterte Alben wie „Nie vergessen!“.

Erfolg als Schauspieler:
Musikfilme:

Spielte in den 1960er und 1970er Jahren Hauptrollen in zahlreichen deutschen Unterhaltungs- und „Paukerfilmen“ (oft an der Seite von Uschi Glas).
Das TV-Comeback:
Feierte ab 1990 als Hotelchef „Lennie Berger“ in der extrem erfolgreichen RTL-Serie „Ein Schloß am Wörthersee“ ein großes Karriere-Revival.

Tragischer Tod & Familie:
Plötzliches Ende:

Starb am 9. Oktober 1991 überraschend in seiner Fischerhütte im bayerischen Heldenstein an Herzversagen.
Nachwirkungen:
Seine Lebensgeschichte war stark von Einsamkeit und Alkoholproblemen geprägt.
Sohn Torsten:
Sein Sohn Torsten Höllerich lebte lange Zeit in Kolumbien, kehrte jedoch nach Schicksalsschlägen nach Deutschland zurück und sprach öffentlich über das Erbe seines Vaters.



 
09. Oktober 1940:
John Lennon, britischer Popsänger wird geboren.
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John Lennon wurde am 9. Oktober 1940 in Liverpool geboren und gilt als einer der prägendsten Musiker der Popgeschichte. Er erlangte Weltruhm als Mitgründer, Sänger und Songwriter der britischen Rockband The Beatles. Together mit Paul McCartney bildete er eines der erfolgreichsten Komponistenduos aller Zeiten.

Hier sind die wichtigsten Meilensteine und Fakten zu seinem Leben:
Voller Name:
John Winston Lennon, benannt nach Premierminister Winston Churchill.
Die Beatles:
Er prägte Welthits wie Help!, Strawberry Fields Forever und A Day in the Life.
Solo-Karriere:
Nach dem Ende der Band im Jahr 1970 feierte er Solo-Erfolge.
Friedensaktivismus:
Mit seiner zweiten Ehefrau Yoko Ono engagierte er sich stark für den
Frieden.Hymne:
Sein bekanntester Solo-Song Imagine (1971) wurde zur weltweiten Friedenshymne.
Tragischer Tod:
Am 8. Dezember 1980 wurde er in New York von einem geistig verwirrten Attentäter erschossen.





 
:mad:
10. Oktober 1941:
Zweiter Weltkrieg: Der bevollmächtigte kommandierende General der deutschen Wehrmacht in Serbien, Franz Böhme, befiehlt die Erschießung von 100 Zivilisten für jeden durch Partisanen getöteten und 50 Zivilisten für jeden verwundeten deutschen Soldaten.
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Dieser berüchtigte Befehl von General Franz Böhme war ein zentrales Dokument der deutschen Repressalienpolitik und führte zu massiven Kriegsverbrechen auf dem Balkan, insbesondere den Massakern von Kraljevo und Kragujevac.
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Franz Böhme

Wichtigste Fakten zum Befehl:
Hintergrund:

Vergeltung für Angriffe serbischer Partisanen auf deutsche Soldaten.
Quote:
100 Geiseln für jeden getöteten Deutschen, 50 für jeden Verwundeten.
Zielgruppe:
Primär jüdische Männer, Roma und kommunistische Häftlinge.
Folge:
Zehntausende serbische Zivilisten und Juden wurden im Herbst 1941 ermordet.

Juristisches Nachspiel:
Franz Böhme wurde nach dem Krieg im Nürnberger „Geiselmord-Prozess“ (Fall VII) angeklagt.
Er entzog sich der Urteilsverkündung durch Selbstmord im Mai 1947.
 
10. Oktober 1813:
Giuseppe Verdi wird geboren.
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Giuseppe Verdi (1813–1901) war einer der weltweit einflussreichsten italienischen Komponisten der Romantik und prägte das Musiktheater des 19. Jahrhunderts maßgeblich. Seine weltberühmten Opern wie La traviata, Rigoletto und Aida gehören bis heute zum Standardrepertoire aller großen Opernhäuser. Über seine Musik hinaus gilt er in seiner Heimat als eine der zentralen Symbolfiguren des Risorgimento, der italienischen Einigungsbewegung.

Meilensteine und wichtigste Opern:
Verdis Schaffen wird oft in frühe, mittlere und späte Phasen unterteilt. Zu seinen bedeutendsten Meisterwerken zählen:
Nabucco (1842):
Brachte ihm den internationalen Durchbruch. Der darin enthaltene Gefangenenchor (Va, pensiero) wurde zur heimlichen Nationalhymne Italiens.
Die „Trilogia popolare“:
In den 1850er Jahren schuf er die drei extrem populären Meisterwerke Rigoletto (1851), Il trovatore (1853) und La traviata (1853).
Aida (1871):
Ein monumentales Werk, das für das Opernhaus in Kairo entstand und bis heute für opulente Inszenierungen bekannt ist.
Spätwerke:
Im hohen Alter schuf er in Zusammenarbeit mit dem Librettisten Arrigo Boito die genialen Shakespeare-Adaptionen Otello (1887) und Falstaff (1893)
Messa da Requiem (1874):
Seine bedeutendste geistliche Komposition, gewidmet dem Dichter Alessandro Manzoni.

Leben und politische Bedeutung:
Verdi wurde in einfachen Verhältnissen in Le Roncole bei Busseto geboren. Trotz anfänglicher Ablehnung am Mailänder Konservatorium kämpfte er sich mit der Unterstützung seines Gönners und späteren Schwiegervaters Antonio Barezzi an die Spitze der Musikwelt.

Während der italienischen Unabhängigkeitskriege wurde sein Nachname als politisches Akronym genutzt: „V.E.R.D.I.“ stand heimlich für Vittorio Emanuele Re D’Italia (Vittor Emanuell, König von Italien). Später engagierte er sich zeitweise selbst als Abgeordneter im ersten gesamtitalienischen Parlament.

Vermächtnis:
Verdi verstarb 1901 in Mailand nach einem Schlaganfall. Bei seiner Beisetzung säumten über 300.000 Menschen die Straßen und sangen spontan den Gefangenenchor. Einen Großteil seines Vermögens hinterließ er der von ihm gegründeten Casa di Riposo per Musicisti, einem bis heute existierenden Altersheim für mittellose Musiker und Sänger.

Gefangenenchor:

La donna è mobile

Triumphmarsch („Marcia Trionfale“)