Es ist unangemessen, die anerzogenen Werte und Normen der Eltern mit der angeborenen sexuellen Neigung des Kindes gleichzustellen. Über Werte und Normen kann man sich hinwegsetzen, man kann sie überdenken und neu definieren. Nicht für die ganze Gesellschaft, aber zunächst einmal für sich selbst. Deshalb gehe ich davon aus, dass man seine eigenen Einstellungen ändern kann, nur die der Nachbarn eben nicht. Ob man sie überdenken möchte oder einen einfacheren Weg wählt, muss jeder selbst entscheiden. Ein homosexueller Mensch wird diese Möglichkeit bei seiner Sexualität aber nie haben.
Es mag ja sein, dass da irgendwelche konservativen Menschen so drunter leiden, dass sie dann lieber den Kontakt ganz abbrechen und die Existenz des homosexuellen Kindes verleugnen, nur bin ich nicht sicher, ob da der Schaden, den das beim Kind anrichtet, vom Entscheidungsträger auch bedacht und nicht herabgespielt wurde. (Ein Schaden, den das Kind bei den geliebten Eltern anrichtet, weil es homosexuell geboren wurde, welch eine Bürde für das Kind! Wie kann man das sein Kind glauben lassen?)
Prinzipiell darf aber jeder das entscheiden, wie er möchte. Und wenn der Kontakt abgebrochen wird oder das Kind eben ein heimliches Doppelleben führt, dann ist das doch auch eine Lösung. Ob sie auf Dauer wünschenswert ist, darf jeder selbst entscheiden, aber es ist eine Lösung. Es gibt also immer eine. Sie ist nur nicht in jedem Fall für jeden gleichermaßen erstrebenswert. Und ja, das ist schmerzhaft. Und ja, vielleicht ist es naiv, zu glauben, dass die richtige Entscheidung immer die für das Kind und gegen die Bewahrung antiquiierter Werte sein sollte, aber ich glaube tatsächlich, dass dies der Weg des geringsten Schadens ist, auch wenn er natürlich viel Mut und Kraft erfordert, mit sich selbst so ins Gericht zu gehen.
Das sind alles Dinge, die ich auch vorher gesagt habe. Ich habe den Eindruck, Du fühlst Dich einfach nur persönlich betroffen.
Es mag ja sein, dass da irgendwelche konservativen Menschen so drunter leiden, dass sie dann lieber den Kontakt ganz abbrechen und die Existenz des homosexuellen Kindes verleugnen, nur bin ich nicht sicher, ob da der Schaden, den das beim Kind anrichtet, vom Entscheidungsträger auch bedacht und nicht herabgespielt wurde. (Ein Schaden, den das Kind bei den geliebten Eltern anrichtet, weil es homosexuell geboren wurde, welch eine Bürde für das Kind! Wie kann man das sein Kind glauben lassen?)
Prinzipiell darf aber jeder das entscheiden, wie er möchte. Und wenn der Kontakt abgebrochen wird oder das Kind eben ein heimliches Doppelleben führt, dann ist das doch auch eine Lösung. Ob sie auf Dauer wünschenswert ist, darf jeder selbst entscheiden, aber es ist eine Lösung. Es gibt also immer eine. Sie ist nur nicht in jedem Fall für jeden gleichermaßen erstrebenswert. Und ja, das ist schmerzhaft. Und ja, vielleicht ist es naiv, zu glauben, dass die richtige Entscheidung immer die für das Kind und gegen die Bewahrung antiquiierter Werte sein sollte, aber ich glaube tatsächlich, dass dies der Weg des geringsten Schadens ist, auch wenn er natürlich viel Mut und Kraft erfordert, mit sich selbst so ins Gericht zu gehen.
Das sind alles Dinge, die ich auch vorher gesagt habe. Ich habe den Eindruck, Du fühlst Dich einfach nur persönlich betroffen.
