Homöopathie-Schwachsinn...

Schon einmal homöopathische Mittel genommen!

  • Ja!

    Stimmen: 72 59,5%
  • Nein!

    Stimmen: 34 28,1%
  • Vielleicht irgendwann mal!

    Stimmen: 15 12,4%

  • Umfrageteilnehmer
    121
Ja, aber die Kräuter und Pflanzen, die da verwendet werden, auf die vertraut man schon seit Urzeiten.
Ich gehe jetzt mal nur kurz hierauf ein: Ich glaube wir verstehen uns nicht richtig... Ich lehne doch keine Kräuter/Pflanzen ab bzw. pflanzliche Heilmittel... Dass Kräuter und andere Pflanzen positive Auswirkungen haben können, ist doch unbestritten... Das darf man aber nicht mit anderen esoterischen Mist (Bach-Blüten, Globuli,...) vermischen...

Mal ehrlich: Kannst du dir vorstellen, dass eine Substanz (sofern sie nicht so hoch "potenziert" ist, dass sie noch vorhanden ist) einmal auf die eine Weise wirkt und einmal auf die andere Weise? Ist es nicht höchst unwahrscheinlich, dass ein Mittel, das keine Nebenwirkungen hat, überhaupt wirkt? Woher soll das Mittel denn wissen, wo es wirken soll?
 
Wer die Alternativmedizin als Hokospokus bezeichnet sollte eine solche Diskusion nicht entfachen.
Meine Frau arbeitet im Pflegedienst und hat sehr viel mit totkranken Menschen zu tun. Menschen die von der Schulmedizin aufgegeben wurden.
Diese kranken Menschen klmmern sich an die Alternativmedizin als letzten Strohhalm. Wer von Euch würde nicht um sein Leben kämpfen und Glauben und Hoffen wenn er in so einer Situation kommt? Würde einer von Euch sagen: Nein ich strebe lieber als das ich es noch mit der Alternativmedizin versuche und wenn einem dadurch nur ein oder 2 Tage Leben mehr "geschenkt" werden. Ein sterbenskranker Mensch klammert sich an allem was das Leben und sei es nur für eine Stunde, verlängert.

Ich finde es sehr schlimm, dass es im Bereich der Homöopathie auch Scharlatane gibt, die die Situation solcher Menschen ausnutzen und sich noch daran bereichern.
 
[...]
Meine Frau arbeitet im Pflegedienst und hat sehr viel mit totkranken Menschen zu tun. Menschen die von der Schulmedizin aufgegeben wurden.
Das ist schlimm... Aber es ist doch auch ehrlich zu sagen: Wir haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft und können nur noch versuchen sie begleitend bestmöglich zu behandeln... Ehrlichkeit bildet meiner Meinung nach das Fundament für Vertrauen...
Diese kranken Menschen klmmern sich an die Alternativmedizin als letzten Strohhalm.[...]Ein sterbenskranker Mensch klammert sich an allem was das Leben und sei es nur für eine Stunde, verlängert.
Ist das nicht der eigentliche Skandal?

Ich empfehle nochmals diesen Artikel zu lesen, in dem wirklich alles drinsteht, was ich gerne sagen würde, aber nicht dazu in der Lage bin.... :-?
https://www.promed-ev.de/modules/wfsection/article.php?articleid=3

[...]
Auch muss ich erneut darauf hinweisen, dass in jener Praxis die Homöopathie nie als Ersttherapie eingesetzt wurde und auch nie bei der Mehrzahl der Patienten. Ein erfahrener Arzt weiß in welchen Fällen eine solche Behandlung Sinn macht und in welchen nicht.
[...]
Ungeachtet davon, dass ich vieles von deinem Posting wieder verneinen würde, hierauf eine konkrete Erwiderung:

Warum wird die Homöopathie nicht bei der Mehrzahl der Patienten eingesetzt, wenn sie sogar eine Erfolgsquote von 80 Prozent aufweist bei Patienten, die mit der Schulmedizin nicht therapierbar waren? Wäre es nicht logisch zunächst die sanfte Methode (ohne Nebenwirkungen :LOL:) bei allen auszuprobieren und bei den harten Fällen "chemische Hämmer" einzusetzen? Wäre für eine Erklärung dankbar!

Hm, meine Freundin war Teil einer Studie über Akupunktur. Die war sogar doppelblind: Manche wurden an die richtigen Stellen gepiekst, andere daneben. Komischerweise war sogar für sie der Unterschied deutlich erkennbar und das Erfolg/false positive-Verhältnis signifikant. Ich müsste mal versuchen Kontakt zu dem Mediziner aufzunehmen um rauszufinden was aus der Studie wurde, er wirkte sehr zuversichtlich.

[...]
Auch fragen hierzu: Wie kann deine Freundin den Unterschied gemerkt haben, wenn weder sie noch der Arzt wusste, ob sie "richtig" behandelt wurde oder nicht (wie funktioniert das eigentlich? Wenigstens der Arzt müsste doch wissen, ob er eine echte Akupunktur macht oder nicht? Wie kann das doppelblind sein? :-?) Oder weißt du nicht, was doppelblind ist? Doppelblind ist, wenn weder der Arzt noch der Patient weiß, ob die Arznei, welche er verschreibt, ein Placebo ist oder nicht... Wie das bei einer Akupunktur gemacht werden soll ist mir schleierhaft...
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum wird die Homöopathie nicht bei der Mehrzahl der Patienten eingesetzt, wenn sie sogar eine Erfolgsquote von 80 Prozent aufweist bei Patienten, die mit der Schulmedizin nicht therapierbar waren? Wäre es nicht logisch zunächst die sanfte Methode (ohne Nebenwirkungen :LOL:) bei allen auszuprobieren und bei den harten Fällen "chemische Hämmer" einzusetzen? Wäre für eine Erklärung dankbar!

Ich schrieb es eigentlich schon einige Male: Der erfahrene Arzt weiß, in welchen Fällen eine homöopathische Behandlung sinnvoll ist und in welchen Fällen nicht. Jemand der Homöopathie als Allheilmittelchen darstellst ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Scharlatan, der von der Materie nicht wirklich etwas versteht.

Auch fragen hierzu: Wie kann deine Freundin den Unterschied gemerkt haben, wenn weder sie noch der Arzt wusste, ob sie "richtig" behandelt wurde oder nicht (wie funktioniert das eigentlich? Wenigstens der Arzt müsste doch wissen, ob er eine echte Akupunktur macht oder nicht? Wie kann das doppelblind sein? :-?) Oder weißt du nicht, was doppelblind ist? Doppelblind ist, wenn weder der Arzt noch der Patient weiß, ob die Arznei, welche er verschreibt, ein Placebo ist oder nicht... Wie das bei einer Akupunktur gemacht werden soll ist mir schleierhaft...

Verzeihung ich hatte mich verschrieben, ich meinte nicht doppelblind. Natürlich wusste es der Arzt. Wie Du schon richtig schreibst, geht das ja bei dieser Art der Therapie nicht anders. War nur ein Schreibfehler, hab grad an was anderes gedacht, als ich das schrieb.
 
Die meisten Menschen brauchen etwas an das sie glauben können. Siehe Kirche. Wie viele Menschen gehören einer bestimmten Religion an?
Da frage ich mich auch ständig, wie es sein kann das in der heutigen Zeit soetwas noch existiert.
Wir leben in einer Zeit, in der uns die Realitätstheorie so ziemlich alles erklären kann. Dennoch gibt es unzählige Menschen, die Sonntags in die Kirche gehen oder einfach an Gott glauben und dem ganzen drumherum.

Ebenso gibt es Menschen, die an die Homöopathie glauben. Meine Schwiegermutter ist auch eine von denen die voll und ganz davon überzeugt ist.
Es ist doch OK wenn diese Menschen dran glauben das diese Art der Medizin ihnen hilft, denn auch der Glaube an Genesung kann zu selbiger beitragen, dazu gibt es sogar wissenschaftliche Studien.

Die Menschheit ist anscheinend noch nicht bereit, den Glauben abzulegen und sich der Wissenschaft zuzuwenden.
 
Ich schrieb es eigentlich schon einige Male: Der erfahrene Arzt weiß, in welchen Fällen eine homöopathische Behandlung sinnvoll ist und in welchen Fällen nicht. [...]
Mit solchen Einschränkungen kann man ja leicht auf eine hohe Erfolgsquote kommen... Wenn es dann nicht funktioniert liegt es nicht an der Homöopathie, sondern daran, dass es einfach nicht sinnvoll war sie anzuwenden... :-?

@daric: Ich kann deinen Denkansatz nachvollziehen... Ich wollte hier nur einmal Stimmen/Meinungen über das Thema einfangen... Wenn meine Oma an so etwas glauben würde, würde ich sie wahrscheinlich auch nicht mit Fakten "belästigen", aber das hier ist ja ein Diskussionsforum und daher sollte es ja gestattet sein mit anderen zu diskutieren, deren Argumente zu hören und gegebenfalls dazu beizutragen gewisse Positionen zu verändern... :)

Hier mal eine kleine Entschuldigung: Tut mir leid, wenn ich (in fester Annahme die "richtigen" Fakten zu kennen ein wenig "grob" geschrieben habe... Wurde aber auch von anderen befeuert... ;)
 
Mit solchen Einschränkungen kann man ja leicht auf eine hohe Erfolgsquote kommen... Wenn es dann nicht funktioniert liegt es nicht an der Homöopathie, sondern daran, dass es einfach nicht sinnvoll war sie anzuwenden... :-?

So habe ich es nicht geschrieben. Was ich bereits mehrfach sagte: Der erfahrene Arzt weiß, wann eine solche Behandlung sinnvoll ist. Und in eben diesen Fällen wo die Behandlung durchgeführt wurde, war die Erfolgsquote signifikant.

Ich habe nicht gesagt, dass die Misserfolge unter den Teppich gekehrt wurden, natürlich sind alle Patienten in der Quote berücksichtigt, die behandelt wurden.
 
Ach, dann bleibt aber immer noch der Widerspruch: Warum probiert der erfahrene Arzt bei einer Krankheit, die mit hoher Wahrscheinlichkeit homöopathisch geheilt werden kann (seiner Ansicht nach), zunächst "klassische" Medizin? Du redest dich um meine Frage herum, so kommt es mir vor...
 
Ach, dann bleibt aber immer noch der Widerspruch: Warum probiert der erfahrene Arzt bei einer Krankheit, die mit hoher Wahrscheinlichkeit homöopathisch geheilt werden kann (seiner Ansicht nach), zunächst "klassische" Medizin? Du redest dich um meine Frage herum, so kommt es mir vor...

Es steht mir nicht an, die Entscheidungen des Mediziners in Frage zu stellen. Er hat lange studiert und danach viele Jahre Berufserfahrung. Ich kann mangels eigener Medizin-Kenntnisse nur davon ausgehen, dass er "weiß was er tut".

Mir scheint es eher, Du möchtest meine Antwort nicht akzeptieren. Oder vielleicht die Tatsache, dass das alles gar nicht meine Entscheidungen oder Erfahrungen sind, die ich hier wiedergebe. Ich wollte zur Diskussion lediglich Erfahrungen eines mir gut bekannten Mediziners wiedergeben.

Das wiederhole ich auch gern noch mal. Besagter Mediziner behandelt zunächst "klassisch". Warum weiß ich auch nicht, könnte evtl. mal nachfragen. Etwas dabei denken wird er sich sicherlich. In den Fällen wo das nicht mehr weiterhilft greift er zu alternativen Heilmethoden... mit Erfolg. Ich will diese Erfahrungen weder werten noch verallgemeinern auch wenn Du versuchst, mich in die Richtung zu drängen. Ich will sie nur wiedergeben und somit der Generalabfuhr, die Du der Homöopathie verpassen möchtest, widersprechen... indem ich eine Nische aufzeige in der positive Erfahrungen existieren. Nicht mehr und nicht weniger. Sorry wenn mein eingängliches Posting diesbezüglich nicht eindeutig war.
 
Es steht mir nicht an, die Entscheidungen des Mediziners in Frage zu stellen. Er hat lange studiert und danach viele Jahre Berufserfahrung. Ich kann mangels eigener Medizin-Kenntnisse nur davon ausgehen, dass er "weiß was er tut".
Nichtsdestotrotz ignorierst du die Kompetenz und den Konsens der medizinischen Fachwelt... Aber diesen einen Mediziner anzweifeln ist ein Sakrileg?


[...]
Das wiederhole ich auch gern noch mal. Besagter Mediziner behandelt zunächst "klassisch". Warum weiß ich auch nicht, könnte evtl. mal nachfragen. Etwas dabei denken wird er sich sicherlich. In den Fällen wo das nicht mehr weiterhilft greift er zu alternativen Heilmethoden... mit Erfolg.
Aber das ist doch im höchsten Grade unlogisch... Würde mich wirklich interessieren, was der Arzt dazu sagt!

[...] indem ich eine Nische aufzeige in der positive Erfahrungen existieren. Nicht mehr und nicht weniger. Sorry wenn mein eingängliches Posting diesbezüglich nicht eindeutig war.
Positive Erfahrungen existieren zu allen Dingen des Lebens, trotzdem sind es nicht alle...!
 
Ich merke mir fehlt die Fachkompetenz, diese Diskussion sinnvoll weiterzuführen.

Aber diesen einen Mediziner anzweifeln ist ein Sakrileg?

Nein, Du kannst ihn sogar sehr gerne anzweifeln. Ich habe nicht behauptet, dass er allwissend ist oder alles richtig macht. Ganz im Gegenteil, ich habe immer wieder betont das ich mangels Fachwissen die Erfahrungen wertungsfrei wiedergebe. Warum versuchst Du immer wieder mir wertende Aussagen unterzuschieben?

Nichtsdestotrotz ignorierst du die Kompetenz und den Konsens der medizinischen Fachwelt...

Wenn das der Konsens der medizinischen Fachwelt ist, wieso wird die Behandlung dann überhaupt noch angewandt? Dann muss es doch Mediziner geben, die dem widersprechen?

Oder besser gefragt: Wie definierst Du Konsens und wo ist belegt, was die Mehrzahl der Mediziner denkt? Gab es sowas wie eine weltweite Umfrage?
 
Du könntest die Frage auf x-dutzend Bereiche der Medizin ausweiten. Im übrigen gib es auch tausende von Medikamenten, die, freiverkäuflich in der Apotheke oder in Drogerien erhältlich, zu nichts nutze sind - und trotzdem gekauft werden...

...und eine ganze Industrie lebt vom Versprechen, das Altern aufhalten oder zumindest abmildern zu können. Dass da auch nichts wirkt, kann jeder früher oder später am eigenen Leib erfahren. Trotzdem wird mit den Produkten ein Milliarden-Umsatz gemacht!

So viel zum Thema "Wissenschaft"...

Du kannst es nennen wie du willst - Dummheit, Verdrängung, Unwissenheit oder sonst irgendwie.
Solange bestimmten Dingen bestimmte Fähigkeiten zugesprochen werden, werden Menschen daran glauben, dass es diese Wirkung gibt. Und wenn uns diese Mittel nicht schaden - what shells? Auch Placebos funktionieren nur dann, wenn der Patient überzeugt ist, das sie einen Wirkstoff enthalten. Ist die Überzeugung stark genug - Wer weiß, zu was die wunderbare Maschine, die wir "Körper" nennen, in der Lage ist? Ob dazu jetzt Zuckerkügelchen eingeworfen werden müssen oder vor einem Kreuz niedergekniet wird, ist letztendlich egal.

Fest steht auf jeden Fall, und das ist nicht wegzudiskutieren, dass uns die Schulmedizin kränker machen kann - DaPhreak hat da einige Beispiele genannt.
 
Eigentlich ist dein Thread ja unnötig und auch ein bisschen lächerlich:

Ich muss mich heute mal als aufklärerischer Mensch hervortun...

Das klingt so, als ob du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und alles besser weißt. Zum Glück ist dem nicht so.

Diese Diskussion bringt doch von Anfang an nichts: Solange es keine neuen Erkentnisse gibt die beweisen das es wirklich funktioniert oder eben nicht funktioniert wird jeder bei seiner Meinung bleiben die er vorher auch schon hatte. Dich wird keiner überzeugen können, dass Homöopathie funktioniert und so weiter.
Ist doch auch in Ordnung. Lass die Leute doch glauben wodran sie wollen. Wichtig ist doch nur, dass man glücklich ist. Solange man niemanden damit schadet: wen störts?

Ich für meinen Teil sehe das kritisch: Ich glaube nicht gleich an alles aber ein paar Dinge haben doch geholfen bei mir. Seid ich ein kleines Baby bin leide ich immer wieder schnell an Ohrenschmerzen. Dagegen helfen bei mir wunderbar Globuli. Also nehme ich die wenn es mir damit besser geht. Der rest ist mir egal.

Das ist wie mit dem ganzen anderen Kram der alternativen nicht bewiesenen Geschichten. Eine Freundin meiner Eltern meint Wasseradern mit so einer Wünschelrute aufspüren zu können. Ich glaube nicht dadran und das weiß sie auch. In meinem altem Zimmer gibt es angeblich eine Wasserader die mein Schlafen behindern soll. Nie was von gemerkt. Meine Mutter hat aber später genau an der Stelle schlecht geschlafen. Eine andere Stelle ohne Wasserader ist besser für sie.

So unterschiedlich wie die Menschen sind so unterschiedlich sind auch die Behandlungen und der glaube. Also wen juckt es wenn nicht jeder an das glaubt an was du glaubst?
 
Ich lehne doch keine Kräuter/Pflanzen ab bzw. pflanzliche Heilmittel... Dass Kräuter und andere Pflanzen positive Auswirkungen haben können, ist doch unbestritten... Das darf man aber nicht mit anderen esoterischen Mist (Bach-Blüten, Globuli,...) vermischen.
Dazu noch mal kurz, weil deine Argumentation an der Stelle nicht passt:

Wie ich in diesem Thread schon mal erläutert hatte, bestehen auch homöopathische Mittel aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Wirkstoffen und keineswegs nur aus Wasser oder Milchzucker, wie du es hier immer wieder behauptest. Letztere sind nur die Trägerstoffe für die Wirkstoffe.

Falls du jetzt wieder mit irgendwelchen Rechnungen bezüglich der Verdünnung kommst - bitte nicht, denn das kann ich aufgrund fehlenden Fachwissens nicht nachvollziehen.

Aber warum du grundsätzlich die Wirkung von pflanzlichen Stoffen nicht in Frage stellst, auf der anderen Seite aber die Homöopathie, deren Mittel aus eben solchen bestehen, nicht akzeptierst, das verstehe ich nicht.
 
Nein, Du kannst ihn sogar sehr gerne anzweifeln. Ich habe nicht behauptet, dass er allwissend ist oder alles richtig macht. Ganz im Gegenteil, ich habe immer wieder betont das ich mangels Fachwissen die Erfahrungen wertungsfrei wiedergebe. Warum versuchst Du immer wieder mir wertende Aussagen unterzuschieben?
Du wertest doch permanent: Du sagst dieser Mediziner "weiß, was er tut", er hat damit "große Erfolge"... Wenn das wertungsfrei ist, verstehe ich deinen Argumentationsstil wirklich nicht!


Wenn das der Konsens der medizinischen Fachwelt ist, wieso wird die Behandlung dann überhaupt noch angewandt? Dann muss es doch Mediziner geben, die dem widersprechen?
Du wirst selbst zu den anerkanntesten Tatsachen (Landung auf dem Mond, Anschläge auf das WTC,...) immer ein paar Quertreiber finden, die meinen, sie wären besonders klug...

Oder besser gefragt: Wie definierst Du Konsens und wo ist belegt, was die Mehrzahl der Mediziner denkt? Gab es sowas wie eine weltweite Umfrage?
Ich zitiere mal aus wikipedia... (und jetzt nicht an der Qualität von wikipedia rummäkeln... Die ist bewiesenermaßen ähnlich gut wie die der Britannica!):
Bei den vermeintlichen homöopathischen Behandlungserfolgen handelt es sich um Placeboeffekte.[3][4][5] Zudem gibt es für das angenommene Ähnlichkeitsprinzip keinen wissenschaftlichen Wirkungsmechanismus und auch keine echten Hinweise. Die mechanischen Prozeduren (Verreiben, Verschütteln), die im Potenzierungsverfahren angewandt werden, sind aus wissenschaftlicher Sicht Ritualen gleichzusetzen, da die damit beabsichtigten Wirkungen elementaren physikalischen Erkenntnissen widersprechen.[6] Für eine Wirkung extrem kleiner Substanzgaben gibt es keine Anhaltspunkte. Sogenannte Hochpotenzen enthalten überhaupt keinen Wirkstoff. Die von vielen Homöopathen angenommene selektive Steigerung erwünschter Wirkungen durch das Potenzierungsverfahren widerspricht jeglicher wissenschaftlicher Erkenntnis. Aus diesen und weiteren Gründen wird die Homöopathie der Pseudowissenschaft[7][8][9][10][11], Paramedizin [12]oder auch dem Aberglauben[13][14][15] zugerechnet.
In etwa 100 unabhängigen Studien konnten keine Nachweise für eine Wirksamkeit erbracht werden.[...]Die Heilerfolge der Homöopathie sind vergleichbar mit denen anderer „alternativer“ Therapien (zum Beispiel „Traditionelle Chinesische Medizin“) und bewegen sich im Rahmen der Gesundungsraten einer Placebo-Behandlung. [...]
Ich wäre noch immer über seriöse Studien erfreut, die das Gegenteil behaupten... Nur gibt es solche Studien nicht!

@hfkb: Ich kann mir Vorstellen, dass Niedrigpotenzen von verschiedenen Stoffen möglicherweise schon eine positive Wirkung erzielen (eben wie eine pflanzliche Arznei), aber man müsste doch alleine vom Schulunterricht her wissen, wieviele Moleküle ein Mol hat und ab welcher Verdünnung man nicht mehr von Verdünnung sondern reinem Lösungsmittel sprechen kann...
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] man müsste doch alleine vom Schulunterricht her wissen, wieviele Moleküle ein Mol hat und ab welcher Verdünnung man nicht mehr von Verdünnung sondern reinem Lösungsmittel sprechen kann.
Sorry, weiß ich leider nicht, weil ich Chemie so bald es ging abgewählt habe. Aber ich könnte mir vorstellen, dass das bei jeder Substanz anders ist.

Darum ging es mir aber eigentlich gar nicht. Du solltest nur noch mal wissen, dass homöopathische Mittel nicht nur aus Wasser und Zucker bestehen, da du das bisher immer übergangen hast.
 
Im übrigen gib es auch tausende von Medikamenten, die, freiverkäuflich in der Apotheke oder in Drogerien erhältlich, zu nichts nutze sind - und trotzdem gekauft werden...

Um hier mal einen Bekannten von mir, seines Zeichens Apotheker zu zitieren: "Ich hab mich ja lange Zeit dagegen gewehrt, so eine Scheiße wie Schüsslersalze und Bernstein(imitat)ketten zu verkaufen. Aber mal ganz ehrlich - solange es genug Idioten gibt, die dafür eine Menge Kohle hinlegen, ist es mir mittlerweile völlig egal."
 
Hallo liebe Gemeinde...

Ich muss mich heute mal als aufklärerischer Mensch hervortun...

(siehe dazu auch die Aufstellung von Wikipedia)

Informativ hierfür: https://de.wikipedia.org/wiki/Homöopathie#Kritik_an_der_Hom.C3.B6opathie
https://de.wikipedia.org/wiki/Potenzieren_(Homöopathie)
Daraus:

Hier eine schlüssige Abhandlung über das Thema:
https://www.promed-ev.de/modules/wfsection/article.php?articleid=3

Jetzt meine Frage: Wie stehen andere Menschen dazu?

So jetzt melde ich mich mal,

also ich nehme ab und zu Homöopathische mittel, wenn es mir schlecht geht, was ist verwerflich wenn man D 1,2,3 nimmt?

Auch wenn kein Wirkstoff drin sein sollte, heißt das noch lange nicht, dass es nicht hilft wenn man dran glaubt.

Ich nenne hier mal als Stichwort Placebo Effekt.

Um zu den Kosten zu kommen, nen Behälter mit mehreren hundert kügelchen kostet nicht die Welt:

https://www1.de.shopping.com/xPO-DHU-Arzneimittel-ARNICA-C-30-Globuli-10-g-Globuli

Und man kann es mehr als 50 mal verwenden wenn man bedenkt, dass man immer 3-5 kügelchen pro Einnahme zu sich nimmt und da mind. 250 kügelchen drin sind.

Achja nochwas Wikipedia als ne Quelle aufzuführen ist sehr schwach, weil es dir leider hier in einer weiterführenden Schule noch nicht verboten wird, aber dann wenn du studierst.

In den USA, darf man in der High School (9-12 klasse) nicht mal Wikipedia verwenden, sondern bekommt Zugang zu von fachkundigen Personen bewertestes Material wie z.B. Regierungsseiten oder seriöse Wissenschaftsseiten. Oder nen Zugang zu einer Bibliothek.

Und die Quelle eines Vereins aufzuführen, der sich "Verein gegen unlautere Praktiken im Gesundheitswesen" nennt is auch recht lustig.

Also aufgeklärt hast mich auf jeden Fall nicht ...


Mfg Moppelkotze
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß jetzt nicht, ob phib die dinger schon jemals ausprobiert hat..
Ich kann allerdings nur aus meiner Erfahrung und der Erfahrung von Bekannten reden..
Ich nehme die sog. Globuli seit 15 Jahren, hatte in dieser Zeit 3x Scharlach, unzählige male Grippe und Erkältungen, 2 Mittelohrentzündungen und vieles vieles mehr..
Ich kann sagen, dass mir die Dinger verdammt viel geholfen haben..
Dieser "Hokuspokus" hat keine "Nebenwirkungen" weil dieser Wirkstoffe aus der Natur benutzt. Nun können einige verbohrte Städter nichts damit anfangen, aber ich als "Landbewohner" weiß sehr wohl, wie toll die Natur ist. Millionen Jahre Erfahrung sind sicherlich besser als 150 Jahre Möchtegernmedizin..

Aber nun erstmal zurück zu den Krankheiten. Ich hatte ne Menge, und ich musste nur ein einziges mal andere Medikamente bekommen, als ich 39° Fieber hatte. Das Ergebnis waren heftige Bauchkrämpfe, stärkere Übelkeit etc.

Nebenwirkungen kannte ich vorher nie.. Mit "normalen" Medikamenten ging es mir schlechter als mit Homöophatischen Mitteln!

Ich nehme im übrigen zZt. Hepar Sulfur D12, da ich stark erkältet war, Morgens und Abends! Wenn ich bedenke, dass es mir vorgestern richtig dreckig ging, und ich den ganzen Tag im Bett bleiben musste, jetzt schon fast fit bin..

so, das wars erstmal von mir!

@Moppelkotze:
Danke dass du ihn mal auf seine Wannabe-Quellen hinweist..
Um ihn auch mal zu zitieren:

Ich wäre noch immer über seriöse Studien erfreut, die das Gegenteil behaupten... Nur gibt es solche Studien nicht!
Wie du ja vllt. auch wissen solltest, Studien sind nicht immer richtig. Es genügen schon die falschen Testpersonen (100 Männer aus Europa, 1 Frau aus Uganda oder 10000 Bayern und 200 Sachsen um Deutschland zu repräsentieren) oder regionale Unterschiede.. oder die Person die die Studie in Auftrag gegeben hat..

Dabei habe ich vorallem eine Studie im Hinterkopf:
Vor 2 Monaten etwa kam eine Studie zum Thema: Cola als Lustanreger (ihr wisst was ich meine oder :D ) heraus. Von einem renommierten Forscherteam aus den USA und England.. Sie "fanden heraus", dass Cola keinen Einfluss auf die "Lust" hat, aber das männl. Sperma abtötet. Ein thailändisch-chinesisches Team fand heraus, dass Cola die Potenz und Lust des Mannes hebt..
Was nu?


So viel Text.. :D

schönen Abend euch noch :)