Haus kaufen; Datenbanken?

Manenough

Active member
ID: 40045
L
4 Mai 2006
40
4
Hallo,
ich würde gern ein Haus kaufen, bis lang habe ich immer in den üblichen Datenbanken, Zeitungen, Zwangsversteigerungen und bei den Maklern geschaut.
Nun zu meiner Frage:
Kennt noch jemand andere große Datenbanken ausser:
immowelt; immobilienscout24;immopool;immonet ?
Wo könnt ich noch suchen?
Suche im Raum SHG,Region Hannover,Kreis Hameln
Vielen Dank im Vorraus
 
Hey.

Du kannst dich mal bei den Banken anmelden. Die schicken dir dann regelmäßig Häuseranzeigen zu.
An den Fenstern der Banken hängen auch immer irgendwelche Häuseranzeigen.
 
Eigenbau wäre noch zu überlegen, aber ich denke im Nachhinein wird es zu teuer, da ich nicht zu hoch pokern möchte schließlich weiss man ja nie was kommt.
Veranschlagt sind max. 100.000 bis 140.000
 
wuerde bei immobilienversteigerungen in deiner naehe mal vorbei schauen.. billiger bekommt man keine immobilien in deutschland... db verkauft bzw. versteigert auch oefters immobilien...

werbung: wenn interesse an immobilien an der costa blanca besteht einfach melden... ;)
 
Hey.

Du kannst dich mal bei den Banken anmelden. Die schicken dir dann regelmäßig Häuseranzeigen zu.
An den Fenstern der Banken hängen auch immer irgendwelche Häuseranzeigen.

schlechte idee, die sind saftig überteuert

bei Zwangsversteigerungen gibts wohl die größten Schnäppchen, preiswert geht auch von Privat aber sehr viele habe da überzogende Vorstellungen was ihr Häuschen denn so wert ist ---> die beide Wege würd ich weiter verfolgen

selbst bauen (bauen lassen ) gibt zwar die Möglichkeit selber zu gestalten ist aber viel Risiko, fast jeder Neubau hat teure Mängel in sich

falls noch nicht bekannt: https://www.zwangsversteigerung.de
 
An Zwangsversteigerungen sollte man aber nur dann teilnehmen, wenn man Ahnung von diesem Geschäft hat... Wenn man weiß, wie man Grundbücher lesen kann, wie man mit renitenten Eigentümern umgeht, wie man andere Belastungen feststellen kann und wenn man weiß, wie man einen Wert für das Objekt ermitteln kann...

Wenn man das kann, kann man unter Umständen ein Schnäppchen machen, dafür müssen die Banken bei der Versteigerung aber schlafen.

Marty
 
Wenn man das kann, kann man unter Umständen ein Schnäppchen machen, dafür müssen die Banken bei der Versteigerung aber schlafen.

Marty


denn schlafen die hier in der Gegend bei den meisten Häusern, die sind hier einfach nur froh wenn sie überhaupt knapp über 50 % vom Verkehrswert fürs Haus bekommen...aber ja hängt natürlich an der Gegend und am Zustand des örtlichen Immobilienmarktes

ich kenn jemanden der hat da schon einige eingesammelt um sie anschließend schick zu machen und sie dann zu vermieten
 
denn schlafen die hier in der Gegend bei den meisten Häusern, die sind hier einfach nur froh wenn sie überhaupt knapp über 50 % vom Verkehrswert fürs Haus bekommen...
Verkehrswert ist ja auch meist nicht der tatsächlich erzielbare Preis am Markt. Und Banken werden sehr genau nachrechnen, welches Risiko sie gehen wollen. Sie wollen sich keine Immobilien ans Bein binden, sondern sie mit Gewinn verkaufen.

Für den privaten Käufer sieht die Sache ja anders aus, er kauft für die Selbstnutzung, deshalb ist er auch meist bereit, ein paar Prozent mehr zu zahlen.

Trotzdem wäre ich als Käufer vorsichtig, wenn keine Profis bei einem Objekt mitbieten.

ich kenn jemanden der hat da schon einige eingesammelt um sie anschließend schick zu machen und sie dann zu vermieten
Ich habe einen Kollegen, der hat seine Mietwohnung zu einem Spottpreis erworben. Die waren so billig, dass er jetzt nur noch 40% von dem zahlt, was er vorher an Miete für dieselbe Wohnung zahlte.

Marty
 
Ich würde jemanden, der bisher noch nie eine Immobilie gekauft hat, nicht unbedingt dazu raten sein Glück auf einer Zwangsversteigerung zu suchen. Sicherlich kann man dort sehr gute Geschäfte machen, aber man muss dafür auf jeden Fall wissen was man tut. - Ideal ist es, wenn man jemanden in seiner Familie hat, der zumindest schon einmal auf dem Amtsgericht "eingekauft" hat, und weiß wie es geht.

Extrem naiv (eigentlich schon strafrechtlich naiv) ist es, wenn man sich den Preis eines Fertighauses anschaut, und dann annimmt, dass dies der Endpreis sei, denn man für sein neues Eigenheim auf den Tisch legen muß. - Genau das sind nämlich die Kandidaten, die fünf Jahre später eine Zwangsversteigerung besuchen; allerdings weil IHR Haus da für 30% des Marktwerts verkauft wird...

Für den Immobilien-Newbie empfiehlt sich immer der Kauf über einen Immobilien-Makler, einer Bank oder einer Bausparkasse. Im Kreis Hameln ist ja speziell BHW sehr aktiv (haben dort ja ihren Hauptsitz), und BHW Bank und BHW Bausparkasse haben auch eine eigene Immobilien-Makler Abteilung.

Der Preis ist immer Verhandlungsgeschick: Leere Immobilien gibt es in der von Dir genannten Region ohne Ende. Nur ein Bruchteil davon wird im Internet in irgendwelchen Datenbanken gelistet.

Ich persönlich würde mich lieber mal ins Auto setzen und rumfahren; mir Wohngegenden angucken und schauen wo Wohnungen/Häuser leer stehen. Und wo mir die Gegend gefällt und das Haus in Ordnung ist, da würde ich dann mal gucken, über wen das leer stehende Objekt verkauft wird und was der Besitzer dafür haben will. - Ok, das macht mehr Arbeit als sich am PC irgendwelche Fotos anzusehen, aber sooo oft kauft man sich ja auch keine Immobilie...
 
Ich würde jemanden, der bisher noch nie eine Immobilie gekauft hat, nicht unbedingt dazu raten sein Glück auf einer Zwangsversteigerung zu suchen. Sicherlich kann man dort sehr gute Geschäfte machen, aber man muss dafür auf jeden Fall wissen was man tut. - Ideal ist es, wenn man jemanden in seiner Familie hat, der zumindest schon einmal auf dem Amtsgericht "eingekauft" hat, und weiß wie es geht.

aber bei jeden Kauf in dieser Größenordnung muss man wissen was man tut, ich denk mal für einge 10 K Ersparniss lohnt es sich ne Menge Zeit in die Auseinandersetzung mit dem Thema zu stecken

Zwangsversteigerungen hab ich bisher auch nur am Rande mitbekommen und daher nun nicht wirklich die Ahnung davon aber wenn ich mir ne Immobilie kauf, iss das für mich auch die naheliegenste Möglichkeit eben weil ich die Preise nun doch mitbekommen habe und sehe was andere für ähnliche Immobilien haben wollen

natürlich muss man sich informieren, aber gibt ja reichlich Möglichkeiten sich zu belesen oder beraten zu lassen
 
...aber wenn ich mir ne Immobilie kauf, iss das für mich auch die naheliegenste Möglichkeit...
Also, wenn ich irgendwas kaufen will ist für mich doch wohl die naheliegenste Möglichkeit zu einem Händler dieses Produktes zu gehen, im Fall der Immobilie also bei einem Makler.

Genau könntest Du sagen: "Wenn ich eine neue Unterhose brauche gehe ich zum Fundbüro, vielleicht hat ja jemand eine verloren..." - Ok, das mag gewiss eine sehr günstige Möglichkeit sein an neue Unterwäsche zu kommen, aber ich weiß nicht, ob es wirklich die nahe liegenste ist... :mrgreen:

Eine Immobilien-Newbie wird sicherlich schon überfordert sein, eine Finanzierung bei seiner Bank für eine Immobilie aus einer Zwangsversteigerung hinzukriegen.
 
aber bei jeden Kauf in dieser Größenordnung muss man wissen was man tut, ich denk mal für einge 10 K Ersparniss lohnt es sich ne Menge Zeit in die Auseinandersetzung mit dem Thema zu stecken
Korrekt. Nur leider macht das nicht jeder. Die lesen in der Zeitung "Immobilien aus Zwangsversteigerungen sind billig!" und rennen los und kaufen, um dann später festzustellen, dass sie da vielleicht was vergessen haben.

Also, wenn ich irgendwas kaufen will ist für mich doch wohl die naheliegenste Möglichkeit zu einem Händler dieses Produktes zu gehen, im Fall der Immobilie also bei einem Makler.
Tja, nur das dieser Makler am VERkauf interessiert ist und mich deshalb oft nicht unabhängig berät. Ich suche mir lieber das Objekt meiner Wahl und lasse dann einen Gutachter und die Bank entscheiden, ob der Preis stimmt. Wenn eine Bank eine Finanzierung in der Kaufpreishöhe grundweg ablehnt ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass sie zu teuer ist.

Eine Immobilien-Newbie wird sicherlich schon überfordert sein, eine Finanzierung bei seiner Bank für eine Immobilie aus einer Zwangsversteigerung hinzukriegen.
Dafür lässt er sich bei der Bank hoffentlich VORHER beraten. Wie Losehai schon sagte: Vorher schlau machen bringt es.

Marty
 
Dafür lässt er sich bei der Bank hoffentlich VORHER beraten. Wie Losehai schon sagte: Vorher schlau machen bringt es.
Du willst doch wohl nicht sagen, dass Banken objektiv beraten?

Du wirst bei keiner Bank weder zum Thema Finanzierung noch zum Wert einer Immobilie eine objektive Aussage erhalten. - Selbst qualifizierte Aussagen zu erhalten ist ja schon sehr schwer.

Abgesehen davon ist eine Immobilie immer genau so viel wert, wie irgend jemand bereit ist dafür zu zahlen. Nicht mehr und nicht weniger. :ugly:
 
Du willst doch wohl nicht sagen, dass Banken objektiv beraten?
Nein, aber sie werden die Finanzierung eines Objekts ablehnen, wenn der Kauf für sie nicht wirtschaftlich ist. Und das reicht mit fast als "Beratung".

Du wirst bei keiner Bank weder zum Thema Finanzierung noch zum Wert einer Immobilie eine objektive Aussage erhalten.
Aber eine subjektive. Die Bank möchte grundsätzlich finanzieren, das ist ihr Geschäft. Und wenn sie das Geschäft ablehnt, dann nur, wenn sie gewichtige Gründe hat. Und das sollte man als Interessent ernstnehmen.

Abgesehen davon ist eine Immobilie immer genau so viel wert, wie irgend jemand bereit ist dafür zu zahlen. Nicht mehr und nicht weniger. :ugly:

Exakt. Ich hatte mir z.B. eine Wohnung ausgesucht und dann bei der Bank angefragt. Dort sagte man mir, dass man den Kaufpreis so nicht finanzieren könne. Der "Beleihungswert" sei ganz erheblich niedriger. Nun ist Beleihungswert nicht auch gleichzeitig Wert der Immobilie, aber schon ein Anhaltspunkt. Und wenn der verlangte Kaufpreis doppelt so hoch ist wie der Beleihungswert, dann ist das ein Warnsignal. Und wenn das dann noch zwei andere Banken genauso sehen, dann sollte man sich überlegen, ob der Kaufpreis nicht zu hoch ist.

Marty
 
Dort sagte man mir, dass man den Kaufpreis so nicht finanzieren könne. Der "Beleihungswert" sei ganz erheblich niedriger.
Deine Indikation geht aber nur dann auf, wenn Du eine "normale" Finanzierung mit 20% Eigenkapital machst und die Bank sich Sorgen um die restlichen 80% macht, die sie finanzieren soll, und die ggf. nicht durch einen vorhandenen Gegenwert abgedeckt sind.

Wenn Du eine Immobilie für 500.000,- Euro kaufen willst, 450.000,- Euro davon fnanzierst Du selber und 50.000,- Euro willst Du Dir von der Bank leihen, dann wird kaum ein Kreditinstitut Dich darauf hinweisen, dass der Verkehrwert der Immobilie nur 100.000,- Euro beträgt. - Als mündiger Bürger wirst Du schon wissen was Du tust...

Eine Bank schaut immer nur ob ihre Interessen gewahrt sind. Deswegen sind Bankberatungen nie objektiv.
 
Ich stelle "immer" (bisher für 2 Immobilien exakt 8 mal) die Frage: Wieviel würden sie bei der Immobilie denn finanzieren?

Marty
 
Ich persönlich bin habe die Preiskalkulationen der bankeignen und wiederholt zur Zwangsversteigerung stehenden Immobilien noch nie verstanden.

Da gibt es Objekte, die sind schon dreimal für 30% der Verkehrswertes bei zurückliegenden Zwangsversteigerungen nicht weggegangen, man geht vor dem nächsten Zwangsversteigerungstermin zur Bank um ein für beide Seiten akzeptables Angebot auszuhandeln, und der Banker kommt einem mit Sprüchen wie "Also, unter 80% des Verkehrswertes kann ich Ihnen das Grundstück nicht geben..."

Das läßt zumindest mich an der Kompetenz und der Realitätsnähe, mindestens aber am Verhandlungsgeschick des Bankers zweifeln...

Und mit genug Sicherheiten in der Hinterhand zeige ich Dir auch Banker, die Dir die Hundehütte auf unserem Hinterhof mit 300.000,- Euro finanzieren. Deine Interessen sind einfach nicht deren Interessen.

Du fragst mich doch auch nicht was ich essen will, wenn Du Hunger hast, oder?