Haus kaufen; Datenbanken?

Und mit genug Sicherheiten in der Hinterhand zeige ich Dir auch Banker, die Dir die Hundehütte auf unserem Hinterhof mit 300.000,- Euro finanzieren. Deine Interessen sind einfach nicht deren Interessen.
In der Regel hat der Käufer einer Immobilie zur Privatnutzung nicht soviele immaterielle Sicherheiten. Wenn er welche hätte, nimmt er in der Regel keinen Kredit auf, sondern verwendet seine Sicherheiten als Eigenkapital.

Ansonsten stimme ich Dir zu.

Marty
 
Wenn Du schon fünf schuldenfreie Häuser hast, die Du auch nicht verkaufen willst, kriegst Du so schon so einiges finanziert...

Und die Anzahl derer, die schon 5 schuldenfreie Häuser haben, und dann auf Zwangsversteigerungen ein Haus kaufen, um es selber zu bewohnen, ist sicherlich so hoch, dass wir diese Gruppe hier als beispielhaft für den Durchschnittsdeutschen ansehen dürfen, oder?

Ich liege dann unter dem Durchschnitt, ich habe erst 2 und die sind nicht schuldenfrei. :D

Marty
 
...und dann auf Zwangsversteigerungen ein Haus kaufen, um es selber zu bewohnen...
Wer sprach davon das Objekt selber bewohnen zu wollen?

Es ging einzig allein um die Aussagekraft der Finanzierungsgrenzen von Banken und auf vermeintliche Rückschlüsse, die man daraus auf den Wert einer angestrebten Immobilie zieht. - Und das ist eben nun mal ein Spiel mit dem Feuer.

Wer sich was Eigenes kaufen will muss sich selber mit Immobilienpreisen im Wunschgebiet auseinandersetzen. Nur nie auf andere verlassen!
 
Wer sprach davon das Objekt selber bewohnen zu wollen?
Es geht hier um das Thema im ersten Thread. Da will jemand ein Haus kaufen. Ich geh mal schwer davon aus, dass manenough noch keine 5 anderen gekauft hat, sonst würde der User/die Userin sicherlich hier nicht fragen.

Und jemand, der schon 5 Häuser schuldenfrei besitzt, wird sicherlich andere Möglichkeiten haben, den Wert einer Immobilie festzustellen.

Es ging einzig allein um die Aussagekraft der Finanzierungsgrenzen von Banken und auf vermeintliche Rückschlüsse, die man daraus auf den Wert einer angestrebten Immobilie zieht.
Und ich sagte, dass man das durchaus als Richtwert nehmen kann. Es sei denn, man hat, wie Du schreibst, schon 5 schuldenfreie Häuser und auch sonst noch Geld.

Wer sich was Eigenes kaufen will muss sich selber mit Immobilienpreisen im Wunschgebiet auseinandersetzen. Nur nie auf andere verlassen!
Aha, und das macht man gerade noch wie, wenn man kein Makler ist?

Marty
 
Hmmm... war nicht gerade ich derjenige, der eingangs sagte: "Wenn man selber keine Ahnung hat, dann soll man zum Makler gehen"???

Und warst Du nicht derjenige, der gestern um 16:37:05 schrieb:

Wer sich was Eigenes kaufen will muss sich selber mit Immobilienpreisen im Wunschgebiet auseinandersetzen. Nur nie auf andere verlassen!

Wie ist das "Nur nie auf andere verlassen!" denn zu verstehen im Verhältnis zu "dann soll man zum Makler gehen"?

Kann man sich als Käufer auf den Makler also doch verlassen und sicher sein, dass der Makler, der einem die Immobilie verkauft, diese zu einem faieren Preis verkauft? Ich denke nicht. Lös mal den Widerspruch auf in Deiner Aussage.

Marty
 
Ich denke nicht. Lös mal den Widerspruch auf in Deiner Aussage.
Das ist doch kein Widerspruch!

Sicherlich kann man auch keinem Immobilien-Makler blind vertrauen. Obwohl die meisten doch etwas seriöser sind wie Gebrauchtwagenhändler, verfolgen sie doch in erster Linie nur ein Ziel: Ihre Provision.

Dennoch bietet der Kauf über einen Makler auch ein paar Vorteile. Zunächst verkauft kein Makler nur ein Haus allein. Bei jedem Makler kannst Du dutzende bis hunderte Objekte miteinander vergleichen. Preise, Lagen, Gebäudezustände. Ein Makler MUSS Dich auf gewisse Sachen hinweisen (z.B. nachteilige Einträge im Grundbuch).

Einem Makler wird es in gewissen Grenzen egal sein welches der Häuser aus seinem Angebot Du kaufst, Hauptsache Du kaufst bei ihm. 100% objektiv ist die Beratung aber auf keinen Fall, ganz klar.

Ein riesen Vorteil ist aber auch, dass Du bei einem Makler einen Profi an der Hand hast, der Dich quasi an die Hand nimmt und durch den Dschungel des Immobilien-Erwerbs führt; Notartermine, Grundbucheinträge, Umschreibungen, Grunderwerbssteuer, usw. - Weil der Makler einfach ein Interesse daran hat, dass das Geschäft glatt über die Bühne geht.

Entschließt Du Dich für den Immobilienkauf über eine Zwangsversteigerung hast Du niemanden der Dir hilft, was einen Newbie überfordern wird. Deswegen hier mein Tipp: Idealerweise jemanden aus der Familie mitnehmen, fragen, einbinden, der schon mal etwas bei einer Zwangsversteigerung erworben hat.
 
Sicherlich kann man auch keinem Immobilien-Makler blind vertrauen. Obwohl die meisten doch etwas seriöser sind wie Gebrauchtwagenhändler, verfolgen sie doch in erster Linie nur ein Ziel: Ihre Provision.
Sie sind Verkäufer, sie wollen mir was verkaufen. Das entzieht schon mal jedes Vertrauen in eine objektive Beratung. Die ist bei Verkäufern, die von Provisionen leben, meist mies.

Bei jedem Makler kannst Du dutzende bis hunderte Objekte miteinander vergleichen. Preise, Lagen, Gebäudezustände.
Das hatte ich in Wuppertal. Trotzdem fand ich kaum zwei Obekte, die wirklich miteinander vergleichbar waren. Und der Preis, den ich letztendlich gezahlt habe, war deutlich unter dem, was mir 6-7 Makler an halbwegs vergleichbaren Objekten als "normal" versprochen hatten. Schwankungen von 30-50% waren da bei ähnlichen Objekten keine Seltenheit.

Einem Makler wird es in gewissen Grenzen egal sein welches der Häuser aus seinem Angebot Du kaufst, Hauptsache Du kaufst bei ihm.
Und deshalb ist Objektivität bei ihm nicht zu erwarten.

Ein riesen Vorteil ist aber auch, dass Du bei einem Makler einen Profi an der Hand hast, der Dich quasi an die Hand nimmt und durch den Dschungel des Immobilien-Erwerbs führt; Notartermine, Grundbucheinträge, Umschreibungen, Grunderwerbssteuer, usw.
Wir wissen aber beide, dass die meisten Nebenerwerbsmakler sind, deren Hauptansinnen ist, dass Du ihnen bestätigst, dass sie dir das Objekt gezeigt haben, damit sie später ihre Provision abholen können. Wirklich "beraten" konnte mich keiner.

Marty
 
Wir wissen aber beide, dass die meisten Nebenerwerbsmakler sind, deren Hauptansinnen ist, dass Du ihnen bestätigst, dass sie dir das Objekt gezeigt haben, damit sie später ihre Provision abholen können. Wirklich "beraten" konnte mich keiner.
Was kennst Du denn für Makler? - Zu sowas würde ich erst gar nicht hingehen...
 
schau doch mal bei der Sparkasse deiner Region unter Immobilien nach, so haben wir damals unsers auch gefunden. Der Preis ist auch nicht unbedingt der Endpreis, selbst da lässt sich noch handeln, wir haben so noch 8k eingespart, die wir dann für Provision und Grundsteuer nutzen konnten.

setto