Nein die AGHs (Arbeitsgelegenheiten) oder umgangssprachlich 1Euro Jobs sind nicht Sittenwidrig nur ihre modifizierte Stufen die AGh mit Entgeld oder MAE da damit sehr oft Sozialversicherrungsplflichtige Arbeitsplätze verdrängt oder ersetzt werden.
Niemand muss eine Arbeit anehmen bei der er hinterher weniger Geld zum Leben hat als mit HartzIV.
Ich hab dazu neulich nen Link zum Bundessozialgericht Berlin gepostet finde ihn gerade nicht.


Wenn jemand einen zu niedrig bezahlten Arbeitsplatz hat um davon Leben zu können ,dass kann sein weil es keinen Tarifvertrag in der Berrufsgruppe gibt oder selbt der Tariflohn unter dem Existenzminimum von 900 Euro liegt oder aber der Branchenübliche Lohn zu Gering ist kann Jeder aber auch wirklich Jeder Arbeitnehmer in Deutschland zusätzliche Hilfen vom Staat beantragen.
Das kann Wohngeld sein ,Einmalbeihilfen wie zum Beispiel ein Kredit wenn der Dispo überzogen ist oder aber auch HartzIV.

Die Gerichte haben auch Festgestellt das niemand solche Arbeistplätze annehmen muss wenn er sie vom Jobcenter angeboten bekommt.
Das Problem ist hier aber das ich sag mal ne Zahl 80% der Bürger dieses Landes das nichtmal wissen das sie Hilfen beantragen können und die Leute die am lautesten schreien wie ungerrecht das HartzIV System ist sind sehr oft die Arbeitnehmer die diese Hilfen bekommen könnten es aber nicht wissen.

Ich hatte schon Leiharbeiter in meinem Büro bei der Gewerkschaft die mich als arbeitslosen Berater der ehrenamtlich gearbeitet hat als arbeitsfaules Schwein beschimpft haben wo dann sehr oft rauskam das die nicht einmal wussten das sie Hilfen in Anspruch nehmen konnten.

Mit diesen Arbeitnehmern wurde von vornherrein kalkuliert man will und wollte es nicht das die diese Gelder in Anspruch nehmen die aber in der Theorie zur Verfügung stehen.
Wenn man sie beantragt.

Ich bin mir sicher wir alle kennen solche Menschen und um die sollte sich der Staat in erster Linie kümmern ich widerhole mich jetzt mal wieder ,aber meine Persönliche Meinung ist "Wer arbeitet sollte eine gerrechten Lohn erhalten und davon Leben können!"

Es kann icht sein das eine Behörde die den Auftrag hat arbeitslose wieder in Arbeit zu bringen stattdessen aktiv am Lohndumping mitarbeitet um noch mehr Menschen in die Armut zu drücken.

Der Traum vom Dritten Arbeitsmarkt ist eine reine Utopie und kostet mehr als nur Geld.
Wer das nicht Einsieht verfolgt andere interessen.
 
Gibt es eigentlich auch Maßnahmen i.S.d. "Bewerbungstrainings", in denen die simpelsten Grundlagen bezüglich Groß- und Kleinschreibung vermittelt werden?
 
Wohnen in München, alleinerziehend...

Kinderkrippe: 450 EUR im Monat
Miete (3 Zimmer, 75qm): 750 EUR im Monat
Grundsicherung: 350 EUR im Monat

Wozu arbeite ich eigentlich noch?
 
Wozu arbeite ich eigentlich noch?

Das fragen sich viele Menschen^^
Wenn man mal so betrachtet, was eine dreiköpfige Familie vom Amt bekommt, muss man schon ca. 3000€ aufwärts verdienen, um sich sagen zu können, man weiss wofür man über 40 stunden die Woche arbeiten geht...

Und pauschal gerechnet muss man schon 2500€ brutto verdienen, um nicht auf Hartz4 Niveau zu leben (ich gehe hier von einer normalen deutschen Familie aus, ein Drei-Personen-Haushalt)...
Für Singles ist das natürlich alles ein wenig niedriger, aber solange man unter 1200€ brutto verdient, lohnt sich Arbeit so oder so nicht, ausser man macht eine Ausbildung, da ist ja eher der Abschluss, als die Vergütung, wichtig.

Jetzt frage ich micht, wo verdient man heutzutage noch so viel Geld, als "normaler" Bürger...
 
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Miete (3 Zimmer, 75qm): 750 EUR im Monat
Grundsicherung: 350 EUR im Monat

Wozu arbeite ich eigentlich noch?
Mal andere Frage: Wozu brauchst du 75qm? 3 Kinder? (Hartz-4-Niveau gerechnet) Da hast du Arbeit? Welcher Arbeitgeber ist das denn?
Das Kindergrippe etc. was kostet ist Blödsinn, aber naja, CSU-Land, denen ist es halt wichtiger, Frauen an den Herd zu bekommen als Kinder in eine soziale Umgebung. (Sorry, konnte mir das jetzt nicht verkneifen, auch wenn du Papa bist und nicht Mama.)

Und pauschal gerechnet muss man schon 2500€ brutto verdienen, um nicht auf Hartz4 Niveau zu leben (ich gehe hier von einer normalen deutschen Familie aus, ein Drei-Personen-Haushalt)...
2500 brutto ergibt 1500 netto? Sicher?
Der Rechner kommt auf etwas über 2000€ (Steuerklasse III), und dazu gibts dann noch Kindergeld. Da hast du also ein "Bürgerarbeit"-Einkommen mehr raus als Hartz-4.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein H4 Satz für eine dreiköpfige Bedarfsgemeinschaft liegt bei 1500€, bedenke bitte, dass man dafür noch keine Stunde einen Finger krumm machen musste.
Was bei 3000€ brutto übrig bleibt als Nettogehalt, hängt natürlich von vielen Faktoren wie Freibeträgen ab etc. aber pauschal kann man von 2200-2500€ netto ausgehen.
Für 700€ mehr im Monat lohnt es sich schon 40 Stunden die Woche zu knüppeln, aber wenn man weniger als 3000€ im Monat verdient, ist die Überlegung gerechtfertigt, warum man überhaupt noch arbeiten sollte.
Das hat nichts schmarotzerisches an sich, Fakt ist einfach, die Lebenshaltungskosten sind gestiegen, der Satz für Arbeitslose, hat sich orientiert am Minimum angepasst, die Gehälter der arbeitenden Mittelschicht allerdings nicht, weshalb viele Arbeiter entweder ebenfalls nahe des H4-Niveaus leben oder Aufstocker sind oder gleich ganz auf H4 umsteigen.

Ich kann nachvollziehen, wenn jemand arbeiten geht, weil er meint es wäre besser als zu Hause rum zu sitzen. Ich kann es aber auch nachvollziehen, wenn jemand aus der Mittelschicht, der eben unter dieser 3000€ Verdienstgrenze liegt (und das sind nicht weniger), sich fragt, warum er noch arbeiten geht...

Reicht dir das MasterYoda?
 
@Herzoegchen90:
Das ist aber nicht die Schuld von Hartz-4, sondern die der Lohnpolitik. Deutschland hat da - im Vergleich zu anderen Ländern - 20% Steigerung nicht mitgemacht.
d.h. statt 2500€ wären es dann 3000€ Verdienst.

Und "lohnen" ist doch ein sehr relativer Begriff. Und es ist ziemlich unfair, immer vom schlechtesten Beispiel auszugehen, wenn der Lohnabstand ins Spiel kommt. Aber selbst dann ist der Abstand mindestens 500€, das ist ein kompletter Hartz-4-Satz!

@MasterYoda:
1500€ "brutto" für 3 Leute stimmt doch (über den Daumen gepeilt) für das Hartz-4?
 
Zuzüglich Kosten für den Arbeitsweg (Benzin oder ÖPNV), "normale Arbeiter" erhalten keine Vergünstigungen im Nahverkehr, müssen normalen Eintritt für Kino und Schwimmbad zahlen, können nicht günstiges Essen bei der Tafel holen, zahlen Kita- und Essensbeiträge, müssen Sportvereine selber zahlen usw. usf.
 
@Herzoegchen90:
Das ist aber nicht die Schuld von Hartz-4, sondern die der Lohnpolitik. Deutschland hat da - im Vergleich zu anderen Ländern - 20% Steigerung nicht mitgemacht.

Das streite ich auch nicht ab. Natürlich kann man darüber diskutieren, was schuld ist, aber da ist jeder eh einer anderen Meinung...
Fakt ist einfach, dass es tatsächlich viele gibt, die sich fragen wieso sie arbeiten sollten, wenn sie bei Hartz4 das gleiche oder geringfügig weniger bekommen würden. Und sicher kann man sich auch darüber streiten, ab wann man anfängt darüber nachzudenken. Einige sagen sich... 500€ mehr? Ich geh erst ab 1000€ mehr 40 Stunden die Woche malochen, bei anderen liegt diese Grenze schon bei 100€... Wie gesagt, persönliche Einstellung.
Aber Fakt ist und bleibt eben, dass sobald man unter 3000€ Bruttoeinkommen liegt, sehr schnell in den Hartz4 Satz rutschen kann, bzw nicht weit davon entfernt ist, nicht sehr viel mehr als ein H4-Empfänger zu verdienen (immer noch auf ein 3-Personen-Haushalt bezogen).


@MasterYoda:
1500€ "brutto" für 3 Leute stimmt doch (über den Daumen gepeilt) für das Hartz-4?

Ist glaube ich von Ort zu Ort etwas unterschiedlich, aufgrund der regional schwankenden Mietpreise, aber 1500 € für 3 Leute kann man ungefähr schätzen. Ich meine in Bremen warens letztens noch ca. 1536€.
Das kann man ganz gut selbst ausrechnen.
50m² (Bedarf für eine Person) kosten in Bremen ca. 300€ warm ohne Strom, dazu der Regelsatz von gerundet 360€ = 760€ + 2. Person (360) + Kind (280) + mehr Bedarf an Wohnraum (ca. 150€ zusätzliche Mietkosten) = ca. 1550€
ohne Kindergeld...
Und alles ungefähre Werte, natürlich können da noch Abzüge, aber auch Zuschüsse (Warmwasserpauschale, aufwändige Ernährung, Anrechnung von Versicherungen) hinzukommen... aber round about liegen wir bei einem Bedarf von 1500€ für 3 Personen...
 
Fakt ist einfach, dass es tatsächlich viele gibt, die sich fragen wieso sie arbeiten sollten, wenn sie bei Hartz4 das gleiche oder geringfügig weniger bekommen würden. Und sicher kann man sich auch darüber streiten, ab wann man anfängt darüber nachzudenken. Einige sagen sich... 500€ mehr? Ich geh erst ab 1000€ mehr 40 Stunden die Woche malochen, bei anderen liegt diese Grenze schon bei 100€... Wie gesagt, persönliche Einstellung.

Dann sollen diese Leute das doch tun. :yawn:

Sie werden dann schon merken, ob es wirklich so angenehm ist in der sozialen Hängematte.
 
50m² (Bedarf für eine Person) kosten in Bremen ca. 300€ warm ohne Strom, dazu der Regelsatz von gerundet 360€ = 760€ + 2. Person (360) + Kind (280) + mehr Bedarf an Wohnraum (ca. 150€ zusätzliche Mietkosten) = ca. 1550€
ohne Kindergeld...
1. Fehler: Bei 2 Erwachsenen, die zusammenleben kriegt keiner die vollen 364 €.

2. Fehler 300 + 360 = nicht 760 sondern = 660 €

3. Fehler: Wieviel das Kind kriegt, hängt von seinem Alter ab.

4. Fehler: nix ohne Kindergeld. Kindergeld gilt als Einkommen und wird 1:1 vom Satz des Kindes abgezogen.
 
1. Fehler: Bei 2 Erwachsenen, die zusammenleben kriegt keiner die vollen 364 €.

2. Fehler 300 + 360 = nicht 760 sondern = 660 €

3. Fehler: Wieviel das Kind kriegt, hängt von seinem Alter ab.

4. Fehler: nix ohne Kindergeld. Kindergeld gilt als Einkommen und wird 1:1 vom Satz des Kindes abgezogen.

1.
Und alles ungefähre Werte, natürlich können da noch Abzüge, aber auch Zuschüsse (Warmwasserpauschale, aufwändige Ernährung, Anrechnung von Versicherungen) hinzukommen... aber round about liegen wir bei einem Bedarf von 1500€ für 3 Personen...

2. Dann such dir eben ne 100€ teurere Wohnung, ne ehrlich, tschuldige den Rechenfehler, aber der Höchstsatz in Bremen liegt bei 350€ Miete, dann kommen wir auf 710...

3. Siehe ersteres Zitat...

4. Wenn das Kindergeld 1:1 angerechnet wird (was nicht der Fall ist, wenn wir schon auf Erbsenzählen machen wollen: vom Kindergeld werden mindestens 30€ abgezogen als Pauschale), dann ändert das ander Ausgangssumme auch nicht viel

Also, wenn du genau rechnest, wirst du je nach Familie eben auf mal 1400 und paar kaputte kommen oder auf 1600 und paar kaputte...
Aber mit irgendwas muss man doch kalkulieren können... und ob der Bedarf nun bei 1435,22€ oder bei 1536,56€ (rein fiktive Werte, lieber Erbsenzähler) liegt, an der Grundsatzfrage, wieso man für genauso viel oder geringfügig mehr sich den "Rücken krumm arbeiten sollte", ändert das sicher nichts...

P.S. Wenn du Erbsen zählen möchtest, tu es bei jemand anderen LordRoscommon oder widerleg die aufgeführten Zahlen aufs genaueste. Sollte sich eine Differenz von mehr als 300€ auftun, dann sei dir das Erbsen zählen gegönnt...
 
P.S. Wenn du Erbsen zählen möchtest, tu es bei jemand anderen LordRoscommon oder widerleg die aufgeführten Zahlen aufs genaueste. Sollte sich eine Differenz von mehr als 300€ auftun, dann sei dir das Erbsen zählen gegönnt...
Bitteschön, gib die Werte ein!

1 Ehepaar, 1 Kind, 6 - 13 Jahre alt, 350 € Kaltmiete, 65 m² = 65 € Heizkosten

Berechnung des Anspruchs
Summe der Leistungen:
906.60 €
+ Summe der Unterkunftskosten:
415.00 €
- Summe der Einkünfte:
184.00 €
= Ihr vermutlicher Anspruch:
1137.60 €
 
Je nach Zusammensetzung...
Ist das Kind älter und wird Warmwasser über einen Boiler bezogen, dann kommen wir schon auf 1200€
Ist der Partner mit dem man zusammenwohnt noch minderjährig, gibts auch den vollen Regelsatz von 364€ statt des reduzierten Satzes von 328€...

Ausserdem hast du bei der Berechnung der Miete einen Fehler gemacht.
350€ gilt lediglich für eine Person, bei 3 Personen liegt sie wiederum höher, ich konnte leider keine genauen Zahlen finden, aber ich denke dann liegen wir entsprechend bei ca. 450-500€ Miete.
d.h. kommt man am Ende doch wieder auf einen Bedarf von fast 1500€

Du kannst noch so viel drehen, wenden, rechnen, du wirst bei einem 3-Personen-Haushalt immer irgendwo um die 1500€ - als Richtwert, landen.

Je nachdem was an Abzügen und Mehrbedarf da ist.
Ich hab mal verschiedene Situationen ohne zusätzliches Einkommen, ausser Kindergeld durchgerechnet. Je nach Miethöhe (innerhalb der zulässigen qm) und Mehrbedarf schwanken meine Ergebnisse bis zu 300€, je nach Alter der Kinder ist zwischen gerundet 1100€ und 1400€ alles drin.
Wenn wir von einer Schwangeren und/oder Alleinerziehenden mit 2 Kindern (ebenfalls 3 Personen) ausgehen, dann kommen wir durch den Mehrbedarf auch in den Bereich 1350-1500€

Wie gesagt, man kann Erbsenzählen oder man kann ungefähre Richtwerte benutzen.
Du bist anscheinend ein übergenauer Bürokrat, ich benutze Richtwerte. Was genau der Einzelne bekommt, im cent-Bereich, sieht man dann auf den Kontoauszügen^^
 
Zuletzt bearbeitet:
vom Kindergeld werden mindestens 30€ abgezogen als Pauschale), dann ändert das ander Ausgangssumme auch nicht viel
Quatsch.

wieso man für genauso viel oder geringfügig mehr sich den "Rücken krumm arbeiten sollte", ändert das sicher nichts...
Warum nicht?
Und ich wiederhole mich: 500€ mehr sind nicht "geringfügig mehr".
Aber das ist doch egal. Wenn du 3000€ verdienst, dann arbeitest du für 3000. Wenn dir das in der Familie mit 2 Eltern und einem Kind nicht reicht, bist du ganz schön arm dran. Wie dem auch sei: Dann soll sich doch der andere Erwachsene auch eine Arbeit suchen! Wer will, bekommt auch eine - höre ich immer von denen, die meinen, Hartz-4 ist zu hoch.
Ich sage dir: Ich finde binnen eines Tages 100 Leute, die für 2500€ brutto arbeiten gehen, und damit nicht nur 2 andere Leute versorgen, sondern drei. Ich stelle mich mit dem Angebot einfach vors Amt. Dauert wahrscheinlich nicht mal bis Mittag.
 
Wie gesagt, man kann Erbsenzählen oder man kann ungefähre Richtwerte benutzen.

Richtwerte = populistische Phrasen ohne Substanz?

Und pauschal gerechnet muss man schon 2500€ brutto verdienen, um nicht auf Hartz4 Niveau zu leben (ich gehe hier von einer normalen deutschen Familie aus, ein Drei-Personen-Haushalt)...

Ein H4 Satz für eine dreiköpfige Bedarfsgemeinschaft liegt bei 1500€, bedenke bitte, dass man dafür noch keine Stunde einen Finger krumm machen musste.

Aber Fakt ist und bleibt eben, dass sobald man unter 3000€ Bruttoeinkommen liegt, sehr schnell in den Hartz4 Satz rutschen kann, bzw nicht weit davon entfernt ist, nicht sehr viel mehr als ein H4-Empfänger zu verdienen (immer noch auf ein 3-Personen-Haushalt bezogen).

Aus 2500 Euro Brutto werden bei dir netto 1500 Euro die ALLE 3 köpfigen H4 Familien in Deutschland bekommen :roll: (Die Steuerklasse der arbeitenden Familie wüsste ich mal gern... )

Dann sind im nächsten Post 0-3000 Euro brutto = H4 Niveau

Sorry aber wie soll man dich auch nur im Ansatz ernst nehmen wenn du wie wild mit Zahlen rumwirfst aber keine davon auch nur im Ansatz stimmt?

MY
 

Ich lege dir gerne einen alten Bescheid vor...
Bei mir wurden 30€ Einkommensbereinigung vorgenommen, so dass von den 184€ Kindergeld nur noch 155€ angerechnet wurden. Am Ende bin ich also auf einen Satz von 394, statt der üblichen 364€ gekommen, zusammen gerechnet. Sehr weit vom Regelsatz ist das also nicht entfernt.

Warum also "Quatsch"?

Warum nicht?
Und ich wiederhole mich: 500€ mehr sind nicht "geringfügig mehr".
Aber das ist doch egal. Wenn du 3000€ verdienst, dann arbeitest du für 3000. Wenn dir das in der Familie mit 2 Eltern und einem Kind nicht reicht, bist du ganz schön arm dran. Wie dem auch sei: Dann soll sich doch der andere Erwachsene auch eine Arbeit suchen! Wer will, bekommt auch eine - höre ich immer von denen, die meinen, Hartz-4 ist zu hoch.
Ich sage dir: Ich finde binnen eines Tages 100 Leute, die für 2500€ brutto arbeiten gehen, und damit nicht nur 2 andere Leute versorgen, sondern drei. Ich stelle mich mit dem Angebot einfach vors Amt. Dauert wahrscheinlich nicht mal bis Mittag.

Und ich wiederhole mich: Das ist persönliche Einstellung.
Ich selbst bin der Meinung für 500€ mehr kann es sich schon lohnen, wenn es nicht durch Ausgaben die man mit Hartz4 nicht hätte wieder aufgefressen wird (les den Beitrag von kath, Fahrtkosten, höhere Kosten bei den ÖVMs, andere Ermäßigungen für ALG-Empfänger fallen auch weg etc.)...
Aber für 100-200€ mehr als Regelsatz lohnt es sich definitiv nicht arbeiten zu gehen.
Ich würde nicht für unter 1200€ brutto irgendwo arbeiten gehen, als Single für mich alleine.